Disclaimer: Ich habe die Lampe selbst gekauft und werde für das Review nicht bezahlt. Es spiegelt meine Eindrücke und Testergebnisse unbeeinflusst wieder.
Spezifikationen laut Yemao

Built-in 5600mAh high-capacity battery (≈240-6000min runtime)
USB Type-C fast charging (full charge in ~3h)
SST36 + SLWAV4*3, RGB ATMOSPHERE LIGHT
ANTI-FALL:1m
WATERPROOF:IPX4
Flashlight size:113*49*26mm
Abgesehen von meiner grau/schwarzen Version gibt es noch eine komplett schwarze Version mit gelben Flecken.
Packungsinhalt und Qualität
Die Lampe wird in einer schwarz/orangen Box mit ein paar grundlegenden Informationen darauf geliefert. Der Schaumstoff in der Packung sieht zwar billig aus, hält und schützt die Lampe aber überraschend gut. Dazu gibt es ein USB-A-C-Kabel und eine mehrsprachige Anleitung.

Im ersten Moment konnte ich gar nicht glauben, wie gut sich die Lampe anfühlt, vor allem für die 20€, die ich dafür gezahlt habe. Sie fühlt sich schwer und erstaunlich hochwertig an, weder in der Anodisierung noch in der sonstigen Verarbeitung fallen Fehler auf.

Am Übergang zum Magneten am Lampenende gibt es jedoch ein paar schärfere Kanten - Die Platte über dem Magneten ist aus Plastik, die restliche Lampe aus Metall.

Die Seitenschalter machen einen tollen ersten Eindruck mit ihrem Metallcover. Der vordere, für die Spot-LED, hat ein niedliches Katzengesicht drauf, der andere ein Sägeblatt. Der Schalter für das Seitenlicht ist ein kleiner, runder Gummischalter.
Drückt man dann einen der Schalter, fühlen sie sich alle etwas schwammig an und brauchen ein klein wenig mehr Kraft, als mir lieb wäre. Die Funktion ist allerdings einwandfrei.


Neben den Schaltern befindet sich eine schön integrierte Akkustandsanzeige.

Ob man die vielen Laserdrucker auf der Lampe mag, bleibt jedem selbst überlassen.
Die Spot-LED ist in einem kleinen, nicht übermäßig tiefen, Reflektor mit einer Plastikscheibe darüber.
Die Flood-LEDs verstecken sich hinter einer TIR, die wohl nicht mit Glas bedeckt ist.

Der USB-C-Port ist mit einer Gummiabdeckung verschlossen, die gut integriert ist und den Port sauber abdichtet.

Das Seitenlicht ist schön integriert, man könnte aber bemängeln, dass Licht außerhalb des schwwarzen Rahmens austritt. Angesichts des Preises wäre das aber schon sehr kleinkariert.

Für alle, die es interessiert, die Lampe wurde auch schon zerlegt:
https://budgetlightforum.com/t/yemao-a200-anyone-try-one/230021/16
Größe

(v.l. Sofirn SC13 Kupfer, Yemao A200, Wurkkos FC11C)
Yemao gibt an: 113×49×26mm
Ich habe gemessen 113,5x49,5x26 (30,5 with clip)
Meine Wage zeigt 249g.
Trageoptionen
Lanyard: Ein Lanyard ist nicht enthalten, es gibt auch kein Befestigungsmöglichkeit dafür. Am Clip ließe es sich ggf. befestigen.
Clip: Der Clip ist stark und robust, sehr sicher mit zwei Schrauben angebracht. Kein deep carry, aber geräumig genug für dickere Stoffe oder Hosen

Magnet: Der Magnet ist richtig gut. Egal in welcher Position und auf welcher (magnetischen) Oberfläche, die Lampe bewegt sich keinen Millimeter.
UI


Das schlechte zuerst: Es gibt keinen Shortcut zum Moonmode, weil es keinen Moodmode gibt. Auch eine Sperre gibt es nicht.
Bei ausgeschalteter Lampe ergibt gedrückthalten sowohl von Katzenschalter als auch von Sägeblattschalter Strobe.
Ein Dreifachklick eines dieser Schalter aktiviert Spot + Flood - egal in welchem Status die Lampe ist.
Der Katzenschalter ist für Spot zuständig, Sägeblatt für Flood.
Die Bedienung ist gleich:
Doppelklick für Turbo, Einfachklick für an/aus, gedrückt halten zum Stufenwechel. Simplel im besten Sinne.
Der kleine, auf der flachen Seite angebrachte, Mikroschalter steuert das Seitenlicht.
Einfachklick für ein/aus, Doppelklick von aus für den inzwischen bekannten, rot/blauen Police-Strobe.
Bei eingeschaltetem Seitenlicht wechselt der Doppelklick den Modus, halten verändert die Farbe.
Es gibt die folgende Modus-Auswahl:
Leuchtcharakteristik und Messungen
Denkt bitte immer daran, dass es sich bei meinem Equipment um unkalibriertes Hobbyequipment handelt (welches demnächst ein deutliches Upgrade erhalten wird). Die Messwerte davon waren bisher immer im Rahmen anderer Reviewer, eine Abweichung von bis zu 20% kann ich aber nicht ausschließen.
Bedenkt man, dass wir hier von einer Lampe reden, die 20-30€ kostet, dann kriegt man hier ganz schön viel:
Ok, die Regelung ist, wie zu erwarten, nicht die allerbeste. Aber insgesamt ist es nicht schlecht. Der initiale Output ist richtig gut und Turbo kann mehrfach aktiviert werden und es wirkt, als wäre da eine Temperaturregelung im Spiel, da der Turbo bei erneuter Aktivierung umso besser performed je kälter die Lampe ist.



(Leider habe ich beim Spot zu spät gesehen, dass der Anfang total übersteuert hat. Die Lampe liegt nach dem Stepdown bei gut 400 Lumen, die Werte aus der Tabelle oben passen, nur der Anfang des Diagramms passt nicht. Der Verlauf hingegen schon. Equipment ist im Moment im Umbau, daher konnte ich es nicht kurzfristig wiederholen, sorry!)
Aber wie sieht es mit der Qualität des Lichts aus?
Der Spot ist kalt, über 7000k, aber DUV -0,0032. Und CRI 75 gefällt mir deutlich besser als die vielen Lampen unter 70.
Flood ist etwas wärmer, 6200k, und immerhin noch 72 CRI. DUV ist 0,0028 - passt auch.
Die Farben des Seitenlichts sind gut und einfach wählbar. Weiß hingegen ist ein RGB-Mix, also reden wir erst gar nicht über Tint oder CRI - ich sag nur furchtbar. Schon irgendwie weiß, schon irgendwie nutzbar, aber nicht gerade eine Stärke der Lampe.
Und wie sieht der Beam aus? Flood ist kein pures Flutlicht, eher wie z.B. die Wurkkos TS26s oder die Acebeam M1 - breiter Spot mit sehr weitem Spill, der eine weite Fläche sehr gut nutzbar ausleuchtet.
Der Spot dürfe nach meinem Geschmack etwas fokussierter sein, der Vorteil gegenüber dem Flutlicht ist vorhanden, aber eher klein. Nützlich ist es trotzdem, gerade wenn man nicht eine riesige Fläche ausleuchten will.
Das zeigt sich auch in den Zahlen. Flood reicht für 210m, Throw für 250m.
Beamshots, Einstellungen auf Auto, daher nur für Vergleich der "Form".
Flood:

Throw:

Beide:

Zusammenfassung
Eigentlich war ich hauptsächlich neugierig auf den Formfaktor, aber die Lampe war eine Überraschung. Gute Qualität, liegt super in der hand, guter Output, brauchbare Dauerleistung - für einen fast schon lachhaften Preis.
An die Loopgear SK05 wird sie vermutlich nicht hinkommen, eine solche besitze ich allerdings leider (noch?) nicht. In dem Preissegment ist die Lampe trotzdem eine Ansage - so sehr, dass ich mir direkt noch eine Yemao bestellt habe.
Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie positiv überrascht ich von der Lampe bin und wie oft sie in meiner Tasche landet.
Wenn die Lampe jetzt noch Moon statt Strobe und ein vernünftiges Weiß im Seitenlicht hätte…
Spezifikationen laut Yemao

Built-in 5600mAh high-capacity battery (≈240-6000min runtime)
USB Type-C fast charging (full charge in ~3h)
SST36 + SLWAV4*3, RGB ATMOSPHERE LIGHT
ANTI-FALL:1m
WATERPROOF:IPX4
Flashlight size:113*49*26mm
Abgesehen von meiner grau/schwarzen Version gibt es noch eine komplett schwarze Version mit gelben Flecken.
Packungsinhalt und Qualität
Die Lampe wird in einer schwarz/orangen Box mit ein paar grundlegenden Informationen darauf geliefert. Der Schaumstoff in der Packung sieht zwar billig aus, hält und schützt die Lampe aber überraschend gut. Dazu gibt es ein USB-A-C-Kabel und eine mehrsprachige Anleitung.

Im ersten Moment konnte ich gar nicht glauben, wie gut sich die Lampe anfühlt, vor allem für die 20€, die ich dafür gezahlt habe. Sie fühlt sich schwer und erstaunlich hochwertig an, weder in der Anodisierung noch in der sonstigen Verarbeitung fallen Fehler auf.

Am Übergang zum Magneten am Lampenende gibt es jedoch ein paar schärfere Kanten - Die Platte über dem Magneten ist aus Plastik, die restliche Lampe aus Metall.

Die Seitenschalter machen einen tollen ersten Eindruck mit ihrem Metallcover. Der vordere, für die Spot-LED, hat ein niedliches Katzengesicht drauf, der andere ein Sägeblatt. Der Schalter für das Seitenlicht ist ein kleiner, runder Gummischalter.
Drückt man dann einen der Schalter, fühlen sie sich alle etwas schwammig an und brauchen ein klein wenig mehr Kraft, als mir lieb wäre. Die Funktion ist allerdings einwandfrei.


Neben den Schaltern befindet sich eine schön integrierte Akkustandsanzeige.

Ob man die vielen Laserdrucker auf der Lampe mag, bleibt jedem selbst überlassen.
Die Spot-LED ist in einem kleinen, nicht übermäßig tiefen, Reflektor mit einer Plastikscheibe darüber.
Die Flood-LEDs verstecken sich hinter einer TIR, die wohl nicht mit Glas bedeckt ist.

Der USB-C-Port ist mit einer Gummiabdeckung verschlossen, die gut integriert ist und den Port sauber abdichtet.

Das Seitenlicht ist schön integriert, man könnte aber bemängeln, dass Licht außerhalb des schwwarzen Rahmens austritt. Angesichts des Preises wäre das aber schon sehr kleinkariert.

Für alle, die es interessiert, die Lampe wurde auch schon zerlegt:
https://budgetlightforum.com/t/yemao-a200-anyone-try-one/230021/16
Größe

(v.l. Sofirn SC13 Kupfer, Yemao A200, Wurkkos FC11C)
Yemao gibt an: 113×49×26mm
Ich habe gemessen 113,5x49,5x26 (30,5 with clip)
Meine Wage zeigt 249g.
Trageoptionen
Lanyard: Ein Lanyard ist nicht enthalten, es gibt auch kein Befestigungsmöglichkeit dafür. Am Clip ließe es sich ggf. befestigen.
Clip: Der Clip ist stark und robust, sehr sicher mit zwei Schrauben angebracht. Kein deep carry, aber geräumig genug für dickere Stoffe oder Hosen

Magnet: Der Magnet ist richtig gut. Egal in welcher Position und auf welcher (magnetischen) Oberfläche, die Lampe bewegt sich keinen Millimeter.
UI


Das schlechte zuerst: Es gibt keinen Shortcut zum Moonmode, weil es keinen Moodmode gibt. Auch eine Sperre gibt es nicht.
Bei ausgeschalteter Lampe ergibt gedrückthalten sowohl von Katzenschalter als auch von Sägeblattschalter Strobe.
Ein Dreifachklick eines dieser Schalter aktiviert Spot + Flood - egal in welchem Status die Lampe ist.
Der Katzenschalter ist für Spot zuständig, Sägeblatt für Flood.
Die Bedienung ist gleich:
Doppelklick für Turbo, Einfachklick für an/aus, gedrückt halten zum Stufenwechel. Simplel im besten Sinne.
Der kleine, auf der flachen Seite angebrachte, Mikroschalter steuert das Seitenlicht.
Einfachklick für ein/aus, Doppelklick von aus für den inzwischen bekannten, rot/blauen Police-Strobe.
Bei eingeschaltetem Seitenlicht wechselt der Doppelklick den Modus, halten verändert die Farbe.
Es gibt die folgende Modus-Auswahl:
- konstant, atmend, Lauflicht, Tropfen -> diese sind einfarbig und die Farbe kann durch gedrückt halten geändert werden.
- RGB Lauflicht
- weiß -> gedrückt halten wechselt durch low / med / high
Leuchtcharakteristik und Messungen
Denkt bitte immer daran, dass es sich bei meinem Equipment um unkalibriertes Hobbyequipment handelt (welches demnächst ein deutliches Upgrade erhalten wird). Die Messwerte davon waren bisher immer im Rahmen anderer Reviewer, eine Abweichung von bis zu 20% kann ich aber nicht ausschließen.
Bedenkt man, dass wir hier von einer Lampe reden, die 20-30€ kostet, dann kriegt man hier ganz schön viel:
| Eco | Low | Mid | High | Turbo | Both | |
| Flood (Yemao Angeben / Meine Werte) | 40 / 30 | 280 / 300 | 900 / 830 | 1800 / 2000 | 3200 / 2900 sustain around 500 | max 5000/4200 “sustain” around 600 |
| Throw (Yemao Angeben / Meine Werte) | 30 / 20 | 180 / 155 | 600 / 430 | 1200 / 1000 | 1950 / 1500 sustain around 450 |



(Leider habe ich beim Spot zu spät gesehen, dass der Anfang total übersteuert hat. Die Lampe liegt nach dem Stepdown bei gut 400 Lumen, die Werte aus der Tabelle oben passen, nur der Anfang des Diagramms passt nicht. Der Verlauf hingegen schon. Equipment ist im Moment im Umbau, daher konnte ich es nicht kurzfristig wiederholen, sorry!)
Aber wie sieht es mit der Qualität des Lichts aus?
Der Spot ist kalt, über 7000k, aber DUV -0,0032. Und CRI 75 gefällt mir deutlich besser als die vielen Lampen unter 70.
Flood ist etwas wärmer, 6200k, und immerhin noch 72 CRI. DUV ist 0,0028 - passt auch.
Die Farben des Seitenlichts sind gut und einfach wählbar. Weiß hingegen ist ein RGB-Mix, also reden wir erst gar nicht über Tint oder CRI - ich sag nur furchtbar. Schon irgendwie weiß, schon irgendwie nutzbar, aber nicht gerade eine Stärke der Lampe.
Und wie sieht der Beam aus? Flood ist kein pures Flutlicht, eher wie z.B. die Wurkkos TS26s oder die Acebeam M1 - breiter Spot mit sehr weitem Spill, der eine weite Fläche sehr gut nutzbar ausleuchtet.
Der Spot dürfe nach meinem Geschmack etwas fokussierter sein, der Vorteil gegenüber dem Flutlicht ist vorhanden, aber eher klein. Nützlich ist es trotzdem, gerade wenn man nicht eine riesige Fläche ausleuchten will.
Das zeigt sich auch in den Zahlen. Flood reicht für 210m, Throw für 250m.
Beamshots, Einstellungen auf Auto, daher nur für Vergleich der "Form".
Flood:

Throw:

Beide:

Zusammenfassung
Eigentlich war ich hauptsächlich neugierig auf den Formfaktor, aber die Lampe war eine Überraschung. Gute Qualität, liegt super in der hand, guter Output, brauchbare Dauerleistung - für einen fast schon lachhaften Preis.
An die Loopgear SK05 wird sie vermutlich nicht hinkommen, eine solche besitze ich allerdings leider (noch?) nicht. In dem Preissegment ist die Lampe trotzdem eine Ansage - so sehr, dass ich mir direkt noch eine Yemao bestellt habe.
Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie positiv überrascht ich von der Lampe bin und wie oft sie in meiner Tasche landet.
Wenn die Lampe jetzt noch Moon statt Strobe und ein vernünftiges Weiß im Seitenlicht hätte…
) und sie ist in meinen Augen zwar im direkten Vergleich zur SK05 Pro klar unterlegen, kostet aber auch deutlich weniger (ich habe ca. 25 Euro bezahlt).




