Moin,
heute probiere ich mich auch mal an meinem ersten kleinen Review.
Vorab möchte ich mich für die Qualität der Fotos entschuldigen. Ich lebe innerhalb der Woche auf 15qm, dadurch ist meine „Ausrüstung“ und die Auswahl an Wänden sehr begrenzt und die DSLR braucht meine Schwester grad zum Studium
(diese Künstler
), daher musste meine „Kleine“ herhalten.
Ich habe insgesamt 3 schlüsselbundtaugliche Lampen bekommen, die ich euch gerne etwas näher bringen möchte.
Es handelt sich um die Ultrafire WF-602C, die Trustfire F23 und die Tank007 TK703.
Es handelt sich bei allen um äußerst günstige Lampen, also waren meine Erwartungen auch nicht allzu hoch.
Alle 3 verstehen sich auf den Umgang mit 10440 und AAA Zellen, unterscheiden sich aber trotzdem teilweise sehr. Sei es bezogen auf Modi, Aussehen, Leistung oder Art des Einschaltens.


Eine kleine Übersicht:
Lampe|Schalter|Lumen laut Händler|Modi|Gewicht|Länge
Ultrafire |Twist |150(eher 100)|High|18g|81mm
Trustfire |Tailcap |120(glaubhaft) |High-Low-Srobe |52g|88mm
Tank|Tailcap|120(glaubhaft)|High|21g|81mm
Äußeres:
Die Ultrafire ist die leichteste der Lampen, was dem Anfassgefühl jedoch nicht schadet. Sie ist sehr gut anodisiert, hat auch noch keine einzige Macke davongetragen oder beim Empfang gehabt.
Die Gewinde laufen einwandfrei, insgesamt macht sie nach einer Woche noch den besten Eindruck. Die Lampe wird durch festdrehen des Kopfes eingeschaltet. Tailstand ist mit Band nicht möglich.
Wie man sieht ist die Trustfire ein ziemlicher Brocken. Edelstahl wiegt eben "etwas" mehr als Alu, doch Gewicht und Länge disqualifizieren sie für mich als Schlüsselbundlampe.
Qualitativ macht sie auf den ersten Blick was her, jedoch sind die Gewinde wirklich miserabel geschnitten. Es hakt trotz Schmierung immer beim Zudrehen, man braucht immer mehrere Anläufe und etwas Gewackel. Obwohl ich die Lampe erst eine Woche habe, hat sie erste Kratzer, der goldene Ring blättert und darunter kommt Edelstahl zum Vorschein.
Insgesamt habe ich mir mehr versprochen. Sie hat einen Reverse-Clicky mit dem man auch durch Antippen zwischen den Modi wechselt ist aber nicht tailstandfähig.
Die Tank ist sehr leicht, noch handlich und hat ein ansprechendes Design. Das Rautenmuster fühlt sich sehr gut an, leider neigt die Anodisierung zum zerkratzen. Am Schlüsselbund sähe sie nach einer Woche wohl nicht mehr so toll aus. Sie hat einen Alu Reverse-Clicky, mit schönem Druckpunkt und bleibt auch mit Band tailstandfähig.
Inneres:
Hier lasse ich hauptsächlich ein Bild sprechen, da ich mich mit Treibern und Co (noch) nicht auskenne. Flattops (gibt es welche in 10440?) können nur in der Tank verwendet werden. Alle Lampen sind mit O-Ringen abgedichtet, einem Regenschauer steht nichts im Weg.

Wie man sieht, hat die Ultrafire einen OP Reflektor, die anderen Beiden einen Smooth Reflektor.
Das Licht:
AAA Betrieb:
Die mit Abstand hellste Lampe ist hier die Tank. Sie ist teilweise so hell wie andere Lampen im 10440 Betrieb. Wirklich beeindruckend. Andererseits erwärmt sie sich bereits hier heftig, so das man sie in der Hand behalten sollte, um etwas zu kühlen.
Erwartungsgemäß ist sie eher throwlastig, allerdings mit Ringen im Beam. Aber bei dieser Art Lampe spielt das in meinen Augen keine Rolle, in freier Wildbahn fällt es nicht auf.
Die Ultrafire ist eher floodlastig, mit schönem Übergang im Beam. Sie ist nicht besonders, aber ausreichend hell, erwärmt sich nicht und fällt nicht negativ auf.
Leider hat die Trustfire den Betrieb bei 1,5V eingestellt, also muss ich diese Beamshots schuldig bleiben. Von der Helligkeit in High im Mittelfeld, alle Modi haben mal funktioniert...
10440 Betrieb:
Wieder ist die hellste Lampe die Tank. Allerdings kann man sie nach 5 min auch gut als mobilen Tauchsieder einsetzen, ein längerer Betrieb steht für mich ernsthaft in Frage.
Die Ultrafire wird nicht sehr viel heller, dafür erwärmt sie sich auch nicht so stark wie die anderen Lampen. Einem längeren Betrieb stünde wahrscheinlich nichts im Weg, allerdings hängt die LED ziemlich in der Luft und liegt nur am Rand auf, die Wärmeableitung dürfte eher schlecht sein. Da die Lampen selten länger als 5min im Betrieb sind, sehe ich mal darüber hinweg. 150 Lumen sind aber absolut übertrieben, vielleicht 90-100.
Die Trustfire legt mit 1044er Akkus deutlich zu, wird aber ebenfalls relativ heiß. 5min Laufzeit kann man ihr in High aber zumuten. In Low kann man sie dauerhaft betreiben. Sie ist auch sehr throwlastig und hat einen relativ niedrigen LowMode.
Der Strobe ist leider mit in der Schaltreihenfolge.
Auf Laufzeittests verzichte ich hier, es wird diese Lampen niemand dauerhaft einsetzen und sinnvolle 30 min schaffen alle.
Hier ein paar Beamshots! Wie gesagt entschuldigt…
Trustfire - High - 10440

Trustfire - Low- 10440

Tank - 10440

Tank - AAA

Ultrafire - 10440

Ultrafire - AAA

Wer mag, auch nochmal als Gif:

Fazit:
Die Trustfire disqualifiziert sich als Schlüsselbundlampe durch Länge und Gewicht. Qualitativ verspricht sie optisch mehr als sie hält, das sie nun auch einen technischen Defekt hat, macht die Sache auch nicht besser. (Jemand ne Idee dazu?) Licht wäre ausreichend vorhanden, schöner Lowmode, nur der Strobe stört beim Durchschalten.
Die Tank ist eine sehr helle AAA Lampe, wofür ich sie auch empfehlen würde! Sie macht sich gut am Schlüsselbund, die Qualität passt zum Preis und Licht macht sie auch. Ideal zum Verschenken, da man normale Akkus oder Batterien nutzen kann und sie trotzdem erstaunte Gesichter hervorruft. Für den Betrieb mit 10440 ist sie meiner Meinung nach nicht sinnvoll geeignet, da sie schnell zu heiß wird.
Die Ultrafire ist ebenfalls empfehlenswert, dann aber mit 10440 Akkus. Macht sich sehr gut im Alltag, sieht gut aus, ist leicht und macht ordentlich Licht. Man muss das Einschalten per Twist aber mögen.
Kleiner Zusatz:
Tailcapmessung
Tank Lithium AAA: 0,96A 10440: 1,00A
Trustfire 10440: 0,4A
Fragen, Anregungen, Kritik immer gerne gesehen!
Seid nicht allzu böse, is mein erstes Tala Review.
heute probiere ich mich auch mal an meinem ersten kleinen Review.
Vorab möchte ich mich für die Qualität der Fotos entschuldigen. Ich lebe innerhalb der Woche auf 15qm, dadurch ist meine „Ausrüstung“ und die Auswahl an Wänden sehr begrenzt und die DSLR braucht meine Schwester grad zum Studium
(diese Künstler
Ich habe insgesamt 3 schlüsselbundtaugliche Lampen bekommen, die ich euch gerne etwas näher bringen möchte.
Es handelt sich um die Ultrafire WF-602C, die Trustfire F23 und die Tank007 TK703.
Es handelt sich bei allen um äußerst günstige Lampen, also waren meine Erwartungen auch nicht allzu hoch.
Alle 3 verstehen sich auf den Umgang mit 10440 und AAA Zellen, unterscheiden sich aber trotzdem teilweise sehr. Sei es bezogen auf Modi, Aussehen, Leistung oder Art des Einschaltens.


Eine kleine Übersicht:
Ultrafire |Twist |150(eher 100)|High|18g|81mm
Trustfire |Tailcap |120(glaubhaft) |High-Low-Srobe |52g|88mm
Tank|Tailcap|120(glaubhaft)|High|21g|81mm
Äußeres:
Die Ultrafire ist die leichteste der Lampen, was dem Anfassgefühl jedoch nicht schadet. Sie ist sehr gut anodisiert, hat auch noch keine einzige Macke davongetragen oder beim Empfang gehabt.
Die Gewinde laufen einwandfrei, insgesamt macht sie nach einer Woche noch den besten Eindruck. Die Lampe wird durch festdrehen des Kopfes eingeschaltet. Tailstand ist mit Band nicht möglich.
Wie man sieht ist die Trustfire ein ziemlicher Brocken. Edelstahl wiegt eben "etwas" mehr als Alu, doch Gewicht und Länge disqualifizieren sie für mich als Schlüsselbundlampe.
Qualitativ macht sie auf den ersten Blick was her, jedoch sind die Gewinde wirklich miserabel geschnitten. Es hakt trotz Schmierung immer beim Zudrehen, man braucht immer mehrere Anläufe und etwas Gewackel. Obwohl ich die Lampe erst eine Woche habe, hat sie erste Kratzer, der goldene Ring blättert und darunter kommt Edelstahl zum Vorschein.
Insgesamt habe ich mir mehr versprochen. Sie hat einen Reverse-Clicky mit dem man auch durch Antippen zwischen den Modi wechselt ist aber nicht tailstandfähig.
Die Tank ist sehr leicht, noch handlich und hat ein ansprechendes Design. Das Rautenmuster fühlt sich sehr gut an, leider neigt die Anodisierung zum zerkratzen. Am Schlüsselbund sähe sie nach einer Woche wohl nicht mehr so toll aus. Sie hat einen Alu Reverse-Clicky, mit schönem Druckpunkt und bleibt auch mit Band tailstandfähig.
Inneres:
Hier lasse ich hauptsächlich ein Bild sprechen, da ich mich mit Treibern und Co (noch) nicht auskenne. Flattops (gibt es welche in 10440?) können nur in der Tank verwendet werden. Alle Lampen sind mit O-Ringen abgedichtet, einem Regenschauer steht nichts im Weg.

Wie man sieht, hat die Ultrafire einen OP Reflektor, die anderen Beiden einen Smooth Reflektor.
Das Licht:
AAA Betrieb:
Die mit Abstand hellste Lampe ist hier die Tank. Sie ist teilweise so hell wie andere Lampen im 10440 Betrieb. Wirklich beeindruckend. Andererseits erwärmt sie sich bereits hier heftig, so das man sie in der Hand behalten sollte, um etwas zu kühlen.
Erwartungsgemäß ist sie eher throwlastig, allerdings mit Ringen im Beam. Aber bei dieser Art Lampe spielt das in meinen Augen keine Rolle, in freier Wildbahn fällt es nicht auf.
Die Ultrafire ist eher floodlastig, mit schönem Übergang im Beam. Sie ist nicht besonders, aber ausreichend hell, erwärmt sich nicht und fällt nicht negativ auf.
Leider hat die Trustfire den Betrieb bei 1,5V eingestellt, also muss ich diese Beamshots schuldig bleiben. Von der Helligkeit in High im Mittelfeld, alle Modi haben mal funktioniert...
10440 Betrieb:
Wieder ist die hellste Lampe die Tank. Allerdings kann man sie nach 5 min auch gut als mobilen Tauchsieder einsetzen, ein längerer Betrieb steht für mich ernsthaft in Frage.
Die Ultrafire wird nicht sehr viel heller, dafür erwärmt sie sich auch nicht so stark wie die anderen Lampen. Einem längeren Betrieb stünde wahrscheinlich nichts im Weg, allerdings hängt die LED ziemlich in der Luft und liegt nur am Rand auf, die Wärmeableitung dürfte eher schlecht sein. Da die Lampen selten länger als 5min im Betrieb sind, sehe ich mal darüber hinweg. 150 Lumen sind aber absolut übertrieben, vielleicht 90-100.
Die Trustfire legt mit 1044er Akkus deutlich zu, wird aber ebenfalls relativ heiß. 5min Laufzeit kann man ihr in High aber zumuten. In Low kann man sie dauerhaft betreiben. Sie ist auch sehr throwlastig und hat einen relativ niedrigen LowMode.
Der Strobe ist leider mit in der Schaltreihenfolge.
Auf Laufzeittests verzichte ich hier, es wird diese Lampen niemand dauerhaft einsetzen und sinnvolle 30 min schaffen alle.
Hier ein paar Beamshots! Wie gesagt entschuldigt…

Trustfire - High - 10440

Trustfire - Low- 10440

Tank - 10440

Tank - AAA

Ultrafire - 10440

Ultrafire - AAA

Wer mag, auch nochmal als Gif:

Fazit:
Die Trustfire disqualifiziert sich als Schlüsselbundlampe durch Länge und Gewicht. Qualitativ verspricht sie optisch mehr als sie hält, das sie nun auch einen technischen Defekt hat, macht die Sache auch nicht besser. (Jemand ne Idee dazu?) Licht wäre ausreichend vorhanden, schöner Lowmode, nur der Strobe stört beim Durchschalten.
Die Tank ist eine sehr helle AAA Lampe, wofür ich sie auch empfehlen würde! Sie macht sich gut am Schlüsselbund, die Qualität passt zum Preis und Licht macht sie auch. Ideal zum Verschenken, da man normale Akkus oder Batterien nutzen kann und sie trotzdem erstaunte Gesichter hervorruft. Für den Betrieb mit 10440 ist sie meiner Meinung nach nicht sinnvoll geeignet, da sie schnell zu heiß wird.
Die Ultrafire ist ebenfalls empfehlenswert, dann aber mit 10440 Akkus. Macht sich sehr gut im Alltag, sieht gut aus, ist leicht und macht ordentlich Licht. Man muss das Einschalten per Twist aber mögen.
Kleiner Zusatz:
Tailcapmessung
Tank Lithium AAA: 0,96A 10440: 1,00A
Trustfire 10440: 0,4A
Fragen, Anregungen, Kritik immer gerne gesehen!
Seid nicht allzu böse, is mein erstes Tala Review.

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