Klein, leicht, handlich mit weißen und roten LED und noch dazu hell und mit Maget? Das alles verspricht die Sofirn SR20 mini.
Was da alles dran ist, schauen wir uns heute an.

Die Lampe kommt im mittlerweile typischen Karton mit Magnetverschluss.
Im Karton finden sich:

Das beigelegtem USB-A zu USB-C Kabel ist mit 1m angenehm lang. Leider ist kein Clip beiliegend und aufgrund des Designs der Lampe dürfte es schwierig werden einen anderen Clip zu verwenden. Da die Gewinde im Vergleich zu anderen Sofirn und Wurkkos Lampen relativ kurz sind, habe ich kein Akkurohr gefunden das ersatzweise passen könnte um einen Clip zu montieren und/oder auf 18650 aufzurüsten.
Die Lampe an sich ist überraschend klein und handlich:

Die Gewinde laufen angenehm weich und sind leicht geschmiert und beidseitig gleich. Lediglich ein kleines Polaritäts-Symbol am Akkurohr verrät das Ende der Lampe. Für die Dichtigkeit befindet sich an jedem Ende des Akkurohres jeweils ein O-Ring. Die Lampe liegt gut in der Hand. Es waren keine Grate, Kanten oder ähnliche Verarbeitungsmängel zu finden.
Der Taster ist angenehm straff und hat einen kurzen Schaltweg. Mehrfachklicks sind damit kein Problem.

In der Tailcap sowie im Kopf der Lampe finden sich recht weiche Federn was auch den Einsatz von geschützten 18350 zulässt. Getestet wurde dies mit einem Keeppower 18350 (P1835C2).
Die TIR Linse hat leider keine Schutzscheibe bekommen. Bei meinem Exemplar der Lampe befanden sich daher auf der TIR Linse bereits bei Ankunft leuchte Abschürfungen, welche aber keinen Einfluss auf das Lichtbild haben.

Jede Lichtfarbe hat jeweils dedizierte Linsen in der Gesamtlinse.
Die linsen für die weißen CSP LED sind größer und "Standard" TIR Linsen.

Die Linsen für die roten HFL1-R LED haben eine Riffelstruktur.

Der Bezel der Lampe lässt sich relativ leicht von Hand mit kräftigem Griff lösen. Der Bezel selbst ist mit einem O-Ring ausgestattet, gleichzeitig wird mit einem extra O-Ring die Linse gegen den Bezel abgedichtet.

In der Tailcap befindet sich ein Magnet, welcher die Lampe mühelos horizontal halten kann.
Leider ist die Befestigungsmöglichkeit für die Handschlaufe an der Tailcap so gelöst, das es eine befestigte Handschlaufe die magnetische Befestigung sowie den Tailstand der Lampe beeinträchtigt.

Geladen wird die Lampe über den USB-C Port, welcher von einer recht steifen und dicken Gummiabdeckung geschützt wird.
Die Aussparung für den USB-C Stecker ist mit 6,8mm höhe und 13,7mm breite großzügig genug bemessen.

Erfreulicherweise lädt die Lampe auch bei Einsatz von USB-C zu USB-C Kabeln einwandfrei.
Als Antrieb dienen der Lampe laut Hersteller CSP2323 LED in 5700k für sowie HFL1-R für das rote Licht.
Die CSP2323 sind bereits aus der Wurkkos TS10 bekannt.

Der Taster zeigt nach dem Einschalten für 5 Sekunden grob den Ladezustand des Akkus an.
Eine Warnung vor dem Abschalten der Lampe ist nicht vorhanden.
Der beiliegende Sofirn gebrandete 18350 Button-Top Akku ist mit 1100mAh angegeben und wird in der Lampe mit konstant 1A geladen.
Beim Laden zeigt der Taster den Ladezustand an.
Der Akku hatte bei diesem Test eine Ausgangsspannung von 3.00V und hatte nach dem Ladevorgang eine Spannung von 4,16V.

Der Ruhestrom der Lampe ist angenehm gering und liegt im Durchschnitt bei 0,05mA

Bedienung
Das UI der Lampe ist einfach gehalten.
Der Memory beim einschalten bezieht sich leider nur auf die weißen LED. Es muss also IMMER die Lampe zunächst in weiß eingeschaltet werden um dann auf rot umzuschalten. Glücklicherweise funktioniert dies auch problemlos aus Moon heraus.
Das Lichtbild ist eher universell. Die Lampe ist nicht so flutig wie beispielsweise die Wurkkos TS10, aber auch kein richtiger Thrower. Die roten LED sind dabei deutlich flutiger.
An der Wand ist der Unterschied nicht ganz so deutlich ausgeprägt.
Man kann bei den weißen LED schon erahnen das sich im Lichtbild Ringe finden lassen.

Die roten LED beleuchten die Umgebung sehr homogen, bei ganz genauem hinsehen kann man aber auch hier leichte Ringbildung erkennen.

Deutlicher wird das bei dem Blick auf die angeleuchtete weiße Decke.
Deutlich ausgeprägter Spot mit ebenso deutlich ausgeprägten Ringen bei den weißen LED.

Bei den roten LED ist es deutlich homogener aber auch hier wie angedeutet ein Hauch von Ringen. Wobei man schon sehr genau hinsehen muss um selbige zu entdecken.

In freier Wildbahn relativieren sich die Ringe allerdings umgehend.
Die Entfernung zum Zaun beträgt 15m und die Lampen liefen jeweils auf Turbo.


Während der Benutzung wird die Lampe insbesondere auf der Stufe High oder Turbo recht zügig ordentlich warm. Leider so warm das man sie nicht mehr Recht in der Hand halten will, wenn man nicht gerade im Winter draußen ist.
Nach ca.5min waren fast 50°C erreicht, welche dann aber stabil gehalten wurden. Die Lampe hat sich nicht darüber hinaus erwärmt. Die Lampe ist allerdings hier völlig ungekühlt.

Weitere Messungen zu Lichtfarbe, Lumen und Laufzeit kann ich aktuell aufgrund fehlender Messtechnik leider keine Beisteuern.
Mir persönlich gefällt die SR20 Mini bis auf den kleinen Ausrutscher das man lediglich über weiß zu rot kommt sehr gut. Das Weißlicht hat genügend Reserven für den näheren Bereich und das Rotlicht ist ebenfalls recht kräftig. Aufgrund des kleinen Akku darf man aber vermutlich keine Laufzeitwunder erwarten.
Ich hoffe dennoch ich konnte euch die Lampe und ihre Eigenschaften näher bringen und freue mich über euer Feedback und Fragen.
Was da alles dran ist, schauen wir uns heute an.

Lieferumfang
Die Lampe kommt im mittlerweile typischen Karton mit Magnetverschluss.
Im Karton finden sich:
- Sofirn SR20 Mini mit eingelegtem Sofirn 18350 Akku mit 1100mAh (Button Top)
- USB-A zu USB-C Kabel
- 2 Ersatz -O-Ringe
- Handschlaufe
- Bedienungsanleitung

Das beigelegtem USB-A zu USB-C Kabel ist mit 1m angenehm lang. Leider ist kein Clip beiliegend und aufgrund des Designs der Lampe dürfte es schwierig werden einen anderen Clip zu verwenden. Da die Gewinde im Vergleich zu anderen Sofirn und Wurkkos Lampen relativ kurz sind, habe ich kein Akkurohr gefunden das ersatzweise passen könnte um einen Clip zu montieren und/oder auf 18650 aufzurüsten.
Die Lampe
Die Lampe an sich ist überraschend klein und handlich:
- Länge: 80,6mm
- Durchmesser Lampenkopf: 31,6
- Durchmesser Tailcap: 23,8
- Durchmesser Akkurohr: 21,7
- Gewicht ohne Akku: 54,7g
- Gewicht mit Akku: 77g

Die Gewinde laufen angenehm weich und sind leicht geschmiert und beidseitig gleich. Lediglich ein kleines Polaritäts-Symbol am Akkurohr verrät das Ende der Lampe. Für die Dichtigkeit befindet sich an jedem Ende des Akkurohres jeweils ein O-Ring. Die Lampe liegt gut in der Hand. Es waren keine Grate, Kanten oder ähnliche Verarbeitungsmängel zu finden.
Der Taster ist angenehm straff und hat einen kurzen Schaltweg. Mehrfachklicks sind damit kein Problem.

In der Tailcap sowie im Kopf der Lampe finden sich recht weiche Federn was auch den Einsatz von geschützten 18350 zulässt. Getestet wurde dies mit einem Keeppower 18350 (P1835C2).
Die TIR Linse hat leider keine Schutzscheibe bekommen. Bei meinem Exemplar der Lampe befanden sich daher auf der TIR Linse bereits bei Ankunft leuchte Abschürfungen, welche aber keinen Einfluss auf das Lichtbild haben.

Jede Lichtfarbe hat jeweils dedizierte Linsen in der Gesamtlinse.
Die linsen für die weißen CSP LED sind größer und "Standard" TIR Linsen.

Die Linsen für die roten HFL1-R LED haben eine Riffelstruktur.

Der Bezel der Lampe lässt sich relativ leicht von Hand mit kräftigem Griff lösen. Der Bezel selbst ist mit einem O-Ring ausgestattet, gleichzeitig wird mit einem extra O-Ring die Linse gegen den Bezel abgedichtet.

In der Tailcap befindet sich ein Magnet, welcher die Lampe mühelos horizontal halten kann.
Leider ist die Befestigungsmöglichkeit für die Handschlaufe an der Tailcap so gelöst, das es eine befestigte Handschlaufe die magnetische Befestigung sowie den Tailstand der Lampe beeinträchtigt.

Geladen wird die Lampe über den USB-C Port, welcher von einer recht steifen und dicken Gummiabdeckung geschützt wird.
Die Aussparung für den USB-C Stecker ist mit 6,8mm höhe und 13,7mm breite großzügig genug bemessen.

Erfreulicherweise lädt die Lampe auch bei Einsatz von USB-C zu USB-C Kabeln einwandfrei.
(Licht)Antrieb
Als Antrieb dienen der Lampe laut Hersteller CSP2323 LED in 5700k für sowie HFL1-R für das rote Licht.
Die CSP2323 sind bereits aus der Wurkkos TS10 bekannt.

(Energie)Antrieb
Der Taster zeigt nach dem Einschalten für 5 Sekunden grob den Ladezustand des Akkus an.
- Grün leuchtend: 100% - 70%
- rot leuchtend: 70% - 30%
- rot blinkend 30% - 1%
Eine Warnung vor dem Abschalten der Lampe ist nicht vorhanden.
Der beiliegende Sofirn gebrandete 18350 Button-Top Akku ist mit 1100mAh angegeben und wird in der Lampe mit konstant 1A geladen.
Beim Laden zeigt der Taster den Ladezustand an.
- Rot leuchtend: Akku wird geladen
- Grün leuchtend: Akku voll geladen
Der Akku hatte bei diesem Test eine Ausgangsspannung von 3.00V und hatte nach dem Ladevorgang eine Spannung von 4,16V.

Der Ruhestrom der Lampe ist angenehm gering und liegt im Durchschnitt bei 0,05mA

Bedienung
Das UI der Lampe ist einfach gehalten.
| Zustand | Klicks | Ergebnis |
|---|---|---|
| Aus | Halten | Moon |
| Aus | 1 Klick | Einschalten (Memory) |
| Aus (Entsperrt) | 2 Klick | Turbo (weiß) |
| Aus (Gesperrt) | 2 Klick | Entsperren (Start im letzten weiß Modus) |
| Aus | 3 Klick | Strobo (weiß) |
| Aus | 4 Klick | Sperren/Entsperren |
| An | Halten | Helligkeit durchschalten [Low → Medium → High (bei rot → Turbo)] |
| An | 1 Klick | Ausschalten |
| An | 2 Klick | rot: Blinken weiß: Turbo |
| An | 3 Klick | Wechsel weiß/rot |
Der Memory beim einschalten bezieht sich leider nur auf die weißen LED. Es muss also IMMER die Lampe zunächst in weiß eingeschaltet werden um dann auf rot umzuschalten. Glücklicherweise funktioniert dies auch problemlos aus Moon heraus.
Lichtbild
Das Lichtbild ist eher universell. Die Lampe ist nicht so flutig wie beispielsweise die Wurkkos TS10, aber auch kein richtiger Thrower. Die roten LED sind dabei deutlich flutiger.
An der Wand ist der Unterschied nicht ganz so deutlich ausgeprägt.
Man kann bei den weißen LED schon erahnen das sich im Lichtbild Ringe finden lassen.

Die roten LED beleuchten die Umgebung sehr homogen, bei ganz genauem hinsehen kann man aber auch hier leichte Ringbildung erkennen.

Deutlicher wird das bei dem Blick auf die angeleuchtete weiße Decke.
Deutlich ausgeprägter Spot mit ebenso deutlich ausgeprägten Ringen bei den weißen LED.

Bei den roten LED ist es deutlich homogener aber auch hier wie angedeutet ein Hauch von Ringen. Wobei man schon sehr genau hinsehen muss um selbige zu entdecken.

In freier Wildbahn relativieren sich die Ringe allerdings umgehend.
Die Entfernung zum Zaun beträgt 15m und die Lampen liefen jeweils auf Turbo.


Während der Benutzung wird die Lampe insbesondere auf der Stufe High oder Turbo recht zügig ordentlich warm. Leider so warm das man sie nicht mehr Recht in der Hand halten will, wenn man nicht gerade im Winter draußen ist.
Nach ca.5min waren fast 50°C erreicht, welche dann aber stabil gehalten wurden. Die Lampe hat sich nicht darüber hinaus erwärmt. Die Lampe ist allerdings hier völlig ungekühlt.

Weitere Messungen zu Lichtfarbe, Lumen und Laufzeit kann ich aktuell aufgrund fehlender Messtechnik leider keine Beisteuern.
Mir persönlich gefällt die SR20 Mini bis auf den kleinen Ausrutscher das man lediglich über weiß zu rot kommt sehr gut. Das Weißlicht hat genügend Reserven für den näheren Bereich und das Rotlicht ist ebenfalls recht kräftig. Aufgrund des kleinen Akku darf man aber vermutlich keine Laufzeitwunder erwarten.
Ich hoffe dennoch ich konnte euch die Lampe und ihre Eigenschaften näher bringen und freue mich über euer Feedback und Fragen.
,




