[Review] Sofirn SR23 – 3300lm + UV + 21700-Akku

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.894
6.094
113
Celle
www.sammyshp.de
Ob auf der Suche nach Skorpionen oder beim Geocaching – die Sofirn SR23 sorgt für das passende Licht. Denn die Taschenlampe bietet nicht nur ein helles, weißes Licht, sondern verfügt auch über ein kräftiges 365 nm UV-Licht.

Praktischerweise lassen sich die beiden Kanäle über separate Tasten steuern, sodass man leicht zwischen ihnen wechseln kann. Und Dank des großen 21700-Li-Ion-Akkus steht man auch nicht so schnell im Dunkeln.


Alle Reviews von mir sind auch auf meiner Webseite zu finden:

Review der Sofirn SR23 auf sammyshp.de


Die Taschenlampe wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank!


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Lieferumfang und Hardware​

Die Lampe wird in einem stabilen Karton mit Magnetverschluss geliefert. Das Ladekabel hat auf beiden Seiten einen USB-C-Stecker.
  • Sofirn 21700 Li-Ion Akku (5000 mAh, bei Lieferung 4,15 V)
  • Zweiwege-Clip (montiert)
  • Handschlaufe
  • USB-C auf USB-C Ladekabel
  • 2x Ersatz-O-Ring
  • Bedienungsanleitung
Da ich ein frühes Exemplar erhalten hatte, war die Anleitung in meinem Fall lediglich ein einfacher Ausdruck auf Kopierpapier in Englisch. Erfahrungsgemäß sollte die finale Anleitung auch auf Deutsch verfügbar sein.


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Vor der ersten Nutzung der Lampe muss eine Transportsicherung vom Akku entfernt werden. Früher gab es deswegen einen kleinen Anhänger mit entsprechendem Hinweis an der Lampe. Anscheinend gab es häufiger Reklamationen zu nicht funktionierenden Lampen, da er Hinweis nun deutlich vergrößert wurde und nicht mehr zu übersehen sein sollte.


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Für eine Taschenlampe mit 21700-Akku und vier LEDs ist die SR23 erfreulich kompakt. Nicht klein und leicht genug als EDC-Taschenlampe für die Hosentasche, aber in eine Jackentasche passt sie gut hinein.

Länge: 115,0 mm
Durchmesser (Kopf): 31,5 mm
Durchmesser (Akkurohr/Tailcap): 27,0 mm
Gewicht (ohne Akku): 84,5 g
Gewicht (21700 Akku): 68,9 g
Gewicht (gesamt): 153,4 g


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Convoy S21E | Sofirn SR23 | Sofirn SC33


Der silberne Bezel am Kopf der Lampe verfügt über kleine Einkerbungen, sodass sich auch bei abgestellter Lampe erkennen lässt, ob sie eingeschaltet ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er aus Aluminium oder Edelstahl besteht, vermute aber eher Aluminium.


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Eine Silikonhülle gewährleistet auch bei feuchten Händen einen sicheren Halt. Das Akkurohr darunter hat eine glatte Oberfläche. Eine interessante Alternative für ein kratziges Knurling. Zudem isoliert es bei heißer Lampe gegen die Wärme.


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Der Zweiwege-Clip wird an das hintere Ende des Akkurohrs gesteckt und ist bei Lieferung bereits montiert. Die Lampe lässt sich damit relativ tief in der Tasche tragen.


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An der Tailcap befindet sich ein Loch zur Befestigung einer Handschlaufe. In der Vergangenheit hatte ich oft die scharfen Ränder in diesem Bereich bemängelt, doch bei der SR23 hat sich Sofirn Mühe gegeben und die meisten Ränder ordentlich entgratet. Trotzdem empfehle ich die Verwendung eines kleinen Schlüsselrings, um das Material der Handschlaufe zu schonen.


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Außerdem ist ein Magnet in der Tailcap integriert, mit dem sich die Lampe an magnetischen Oberflächen befestigen lässt. Er ist verklebt und lässt sich somit nicht entfernen. Für meinen Geschmack könnte er ruhig etwas stärker sein, um die Lampe auch in horizontaler Lage sicher zu halten.


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Ein USB-C-Anschluss am Kopf ermöglicht das Aufladen des Akkus direkt in der Taschenlampe. Eine Silikonabdeckung schützt ihn vor Wasser und Schmutz.


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Der Ladevorgang mit etwa 1,75 A dauert rund drei Stunden. Währenddessen kann die Lampe normal genutzt werden. Der Fortschritt wird über eine LED im Taster signalisiert, die bei vollem Akku von rot auf grün wechselt.


Sofirn_SR23_charging.png


Sowohl im Kopf als auch in der Tailcap sorgt eine Feder für zuverlässigen Kontakt zum Akku. Es passen sowohl flat-top als auch button-top 21700-Akkus, allerdings keine geschützten.


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Laut Spezifikation ist die SR23 wassergeschützt nach IP68, was „Schutz gegen dauerndes Untertauchen bis zu einem Meter Tiefe“ bedeutet. Sie soll zudem Stürze aus bis zu einem Meter Höhe überstehen.


Bedienung und Funktion​

Über den Doppeltaster am Kopf der Lampe lassen sich die beiden Kanäle für weißes und UV-Licht gezielt steuern. Die Abdeckung aus Silikon zeigt entsprechende Symbole, die von hinten durch die Status-LEDs beleuchtet werden. Die Taster haben einen kurzen Schaltweg und erzeugen beim Betätigen ein deutlich spür- und hörbares Klicken.


20250803_Sofirn_SR23_P1060735.jpg


Für das weiße Licht entspricht die Bedienung dem mittlerweile üblichen Schema. Auffällig ist, dass es keine festen Stufen, sondern nur ein stufenloses Ramping gibt. Bei niedriger Helligkeit erfolgt die Änderung ein wenig zu schnell, sodass eine präzise Einstellung der gewünschten Helligkeit schwer fällt.

ZustandAktionFunktion
Aus1 KlickEinschalten (vorherige Helligkeit, außer Moon und Turbo)
Aus2 KlicksTurbo
Aus3 KlicksStrobe
Aus4 KlicksSperren
AusHaltenMoon
Ein1 KlickAusschalten
Ein2 KlicksTurbo
Ein3 KlicksStrobe
EinHaltenHelligkeit stufenlos erhöhen/verringern
Turbo1 KlickVorherige Helligkeit
Turbo2 KlicksMoon
Strobe1 KlickVorherige Helligkeit
Strobe2 KlicksTurbo
Strobe3 KlicksZwischen Strobe und SOS wechseln
Lockout4 KlicksEntsperren und in gespeicherter Helligkeit einschalten
LockoutHaltenMomentan Moon

Der Strobe, dessen Frequenz alle zwei Sekunden zwischen 14 und 7 Hz wechselt, ist nicht nur zu sehen, sondern auch deutlich als Vibration zu spüren und zu hören. Grund dafür ist der abrupt wechselnde Strom und das dadurch erzeugte Magnetfeld, welches mit dem Magneten und der Feder in der Tailcap interagiert. Auch beim Erreichen der höchsten Helligkeit, was durch ein kurzes Blinken signalisiert wird, tritt dieser Effekt auf.

Wieder einmal weicht das „SOS“-Signal von der eigentlichen Definition ab und entspricht eher einem „S-O-S-S-O-S…“ – wie bei fast allen Taschenlampen. Ehrlich gesagt wäre mir ein schöner Beacon lieber gewesen.


Sofirn_SR23_scope_strobes.png


Beim UV-Licht ist die Bedienung einfacher. Dieses lässt sich in zwei Stufen einstellen – das ist alles. Dank der beiden Tasten lässt sich leicht zwischen den beiden Kanälen umschalten oder ein bestimmter Kanal direkt einschalten.

ZustandAktionFunktion
Aus1 KlickEinschalten (vorherige Helligkeit)
Ein1 KlickAusschalten
EinHaltenZwischen niedriger und hoher Helligkeit wechseln

Besonders gut gefällt mir, dass die Taste bei eingeschaltetem UV-Licht dauerhaft blau leuchtet. Dadurch lässt sich leicht erkennen, ob das ansonsten unsichtbare Licht aktiv ist.

Eine LED im Taster für das weiße Licht zeigt nach dem Einschalten fünf Sekunden lang den ungefähren Ladestand an. Ist die Akkuspannung niedrig, blinkt die LED bei eingeschalteter Lampe rot.

FarbeLadestand
Grün75% – 100%
Grün blinkend50% – 75%
Rot25% – 50%
Rot blinkend< 25%


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Da der Kopf der Lampe nicht symmetrisch ist, lassen sich die Taster gut erfühlen. Durch ihre exponierte Lage können sie aber auch leicht unbeabsichtigt gedrückt werden. Daher sollte die Lampe beim Transport über den Lockout mittels Vierfachklick oder mechanisch durch Lockern der Tailcap gegen versehentliches Einschalten gesichert werden.


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Lichtbild​

Das weiße Licht wird von drei LEDs hinter kleinen TIR-Optiken erzeugt. Um welches Modell es sich handelt, verrät der Hersteller nicht. Die Farbtemperatur soll bei 6500 – 7000 K liegen, sieht in der Praxis aber deutlich wärmer aus. Auffällig ist ein deutlicher Grünstich, der aber laut mehreren Berichten in neueren Exemplaren wesentlich geringer ausfallen soll.

Für das UV-Licht kommt eine Luminus SST-08-UV LED mit 365 nm zum Einsatz. Sie befindet sich in einem kleinen Reflektor, da Kunststoff-Optiken üblicherweise nicht für UV-Licht geeignet sind. Bei meinem Exemplar war die LED nicht richtig im Reflektor zentriert, was sich nach Lockern des Bezels jedoch beheben ließ.

Das Schutzglas besitzt eine magentafarbene Antireflexbeschichtung.


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Die weißen LEDs produzieren einen großen Spot mit weichem Rand. Wie zuvor erwähnt, weist er eine auffällig grün-gelbliche Färbung auf. Der Spill ist deutlich kühler und ohne den grünlichen Farbstich.


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20250803_Sofirn_SR23_P1060686.jpg


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Mit 3 cd/lm ist die Sofirn SR23 recht universell einsetzbar. Auf kurzer Distanz deckt der Spot immer noch einen ausreichend großen Bereich ab und bei größerer Entfernung sorgt die hohe Helligkeit für eine gute Ausleuchtung der Umgebung.


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20250803_Sofirn_SR23_P1060616.jpg


UV-Licht ist ein spannendes Thema, schließlich können wir es mit dem Auge nicht direkt sehen, sondern nur durch die Fluoreszenz angestrahlter Objekte. Es wird in drei Bereiche eingeteilt, von denen jedoch nur UV-A bei Taschenlampen relevant ist. Vor allem günstige UV-Lampen verwenden LEDs mit einer recht langen Wellenlänge um 400 nm mit einem hohen Anteil sichtbaren Lichts. Dadurch wird der Effekt der Fluoreszenz zu einem gewissen Teil überlagert.

Bessere UV-Lampen verwenden LEDs mit einer Wellenlänge von 365 nm, so auch die Sofirn SR23. In diesem Bereich fluoreszieren viele Mineralien, Sicherheitsmerkmale von Geldscheinen und Ausweisen oder „organische Rückstände“ im Bad und auf dem Teppich. Auch diese LEDs haben einen kleinen Anteil sichtbaren Lichts, das sich mit einem ZWB2-Filter eliminieren lässt (in der SR23 allerdings nicht verbaut).


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In der Praxis nutze ich das UV-Licht beispielsweise, um das gleichmäßige Auftragen bestimmter Schmierstoffe mit UV-Indikator zu prüfen. Ganz allgemein eignet es sich gut, um Schmutz (auch Hausstaub) zu erkennen. Und schließlich eröffnet es nicht selten eine ganz andere Perspektive auf die Umgebung. Hier ein Beispiel, wie die Welt in UV-Licht erscheint:


UV_light_example.webp


In der SR23 ist das UV-Licht recht eng fokussiert, sodass es sich auch noch auf größere Entfernungen einsetzen lässt. Beim Geocaching hätte ich eine UV-Lampe mit dieser Reichweite schon gut gebrauchen können.


20250803_Sofirn_SR23_P1060648.webp


Treiber und Laufzeit​

Laut den technischen Daten wird in der SR23 ein Boost-Treiber verwendet, welcher auf effiziente Weise für eine gleichbleibende Helligkeit sorgt.

ModusHelligkeit¹Laufzeit¹Intensität¹ (Reichweite²)Strom³
Weiß High3300 / 1100 lm90 s + 150 min10 000 cd (200 m)8,10 A
Weiß Low5 lm290 h20 cd (9 m)0,01 A
UV High3 W4,5 h0,60 A
UV Low0,8 W23 h0,16 A
Aus28 µA
¹ Herstellerangabe ² Nach ANSI FL1 ³ Messung

Wegen der starken Wärmeentwicklung kann die maximale Helligkeit natürlich nur für kurze Zeit gehalten werden. Nach etwa eineinhalb Minuten wird die Helligkeit auf etwa 33% reduziert. Dort wird sie dann für den Großteil der Laufzeit konstant gehalten.


Sofirn_SR23_runtime_high.png


Die Kühlung beeinflusst zwar den Zeitpunkt der Helligkeitsreduktion, führt bei zusätzlicher Kühlung jedoch nicht zu einer erneuten Erhöhung der Helligkeit. Es handelt sich somit mehr um einen Schutz vor Überhitzung als um eine Temperaturregelung.


Sofirn_SR23_runtime_high_temp_10min.png


Beim UV-Licht wird auch die hohe Stufe über die gesamte Laufzeit hinweg konstant gehalten und übertrifft sogar die Herstellerangabe.


Sofirn_SR23_runtime_UV.png


Die Helligkeitsregelung des weißen Lichts erfolgt vollständig ohne PWM. Beim UV-Licht hingegen lässt sich mit dem Oszilloskop ein PWM mit 20 kHz feststellen. In der hohen Stufe beträgt der Tastgrad 50%, in der niedrigen Stufe 15%.

Unterhalb einer Akkuspannung von 3,3 V blinkt die Status-LED im Taster rot, während die Lampe eingeschaltet ist. Bei Erreichen von 2,9 V schaltet sich die Lampe automatisch ab, um den Akku vor einer Tiefentladung zu schützen.


Fazit​

Bei der Sofirn SR23 ist das UV-Licht mehr als nur eine Spielerei. Auf der hohen Helligkeitsstufe lässt es sich auch noch auf einigen Metern Entfernung einsetzen. Mit 365 nm regt es viele fluoreszierende Stoffe zum Leuchten an. Das weiße Licht mit bis zu 3300 lm ermöglicht eine weite Ausleuchtung der Umgebung. Die beiden Tasten machen es einfach, zwischen den Kanälen zu wechseln. Ein großer Akku und der effiziente Boost-Treiber sorgen für eine lange Laufzeit.

Offenbar hatte ich bei meinem Exemplar Pech mit der Färbung des Lichts: Es zeigt einen ausgeprägten Grünstich, während andere Nutzer von einer deutlich angenehmeren Farbe berichten.
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
7.549
5.024
113
Allgäu
Vielen Dank für das aussagekräftige Review. Ich kann mich Dir da nur anschließen. :thumbsup:

Für mich persönlich eine DER Lampen 2025. Mein einziger Kritikpunkt ist das Fehlen fester Leuchtstufen, welche mir persönlich lieber sind als das Ramping.

Ich habe die Lampe inzwischen auch im Kollegenkreis vorgestellt und das Interesse ist enorm. Gerade die Kombination aus Kompaktheit, starkem Weißlicht und dem starken UV in optimaler Wellenlänge macht die Lampe zu einer idealen Lösung für Kontrolltätigkeiten.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@SammysHP - Danke für das ausführliche Review! :)

Eigentlich könnte die Lampe so richtig klasse sein, allerdings stören mich hier 2 Dinge.

1: Der Farbtint... :krank:
Ich bin mittlerweile so Lichtverwöhnt, dass mir nur noch LEDs in Lampen ins Haus kommen, die mir lichttechnisch auch absolut gefallen. :)
Die SFT-70 Gen. 1 in 6500K ist "noch OK und akzeptabel"...ich denke Du weißt, was ich meine. :)
Die LEDs hier erinnern mich vom Tint her viel eher an die SST-70. :(

2: Das UI!
Mag sein, dass ich mittlerweile zu sehr von Anduril (Emisar!) verwöhnt bin...aber 3 mal clicken Strobe, 4 mal clicken Lockout???
Da ist doch vorprogrammiert, dass man anstatt des Lockouts versehentlich den Strobe zündet...
Ich hätte mir den Strobe hier anders gewünscht und nicht in der direkten Schaltreihenfolge...oder zumindest hinter dem Lockout.
 
  • Danke
Reaktionen: Roccolino

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
1.377
1.118
113
51
Offenbach
Wie gewohnt wieder ein tolles Review!! :daumenhoch:
Wow, das ist wirklich mal ein grüner Grünstich. Da hab ich mit meine Lampe richtig Glück gehabt :)
Ja stimmt, das Ramping ist wirklich ein wenig zu schnell.
Ich bin auf jeden Fall bislang zufrieden mit der Lampe. Wer weiß, vielleicht beschert Sofirn uns irgendwann eine Version mit 5000K und/oder Rotlicht ;)
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.894
6.094
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Celle
www.sammyshp.de
2: Das UI!
Mag sein, dass ich mittlerweile zu sehr von Anduril (Emisar!) verwöhnt bin...aber 3 mal clicken Strobe, 4 mal clicken Lockout???
Da ist doch vorprogrammiert, dass man anstatt des Lockouts versehentlich den Strobe zündet...
Ich hätte mir den Strobe hier anders gewünscht und nicht in der direkten Schaltreihenfolge...oder zumindest hinter dem Lockout.
Bei Anduril doch nicht viel anders. 3C Batt-check – wie oft hast du den schon versehentlich aktiviert? 4C ist inzwischen der De-facto-Standard für den Lockout. Eher sollte man die Notwendigkeit eines Strobes hinterfragen. Ebenso beim SOS. Stattdessen wäre ein knackiger Beacon mit einem kurzen Blitz jede Sekunde (oder einstellbar) tatsächlich praktisch.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Fehlen fester Leuchtstufen, welche mir persönlich lieber sind als das Ramping.
Vermisse ich ebenfalls. Bei früheren Modellen konnte man immer umschalten. Keine Ahnung, warum sie diese Möglichkeit nun weggelassen haben.
 
  • Danke
Reaktionen: Buteo

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
Bei Anduril doch nicht viel anders. 3C Batt-check – wie oft hast du den schon versehentlich aktiviert? 4C ist inzwischen der De-facto-Standard für den Lockout. Eher sollte man die Notwendigkeit eines Strobes hinterfragen. Ebenso beim SOS. Stattdessen wäre ein knackiger Beacon mit einem kurzen Blitz jede Sekunde (oder einstellbar) tatsächlich praktisch.
Der Batteriecheck stört mich nicht...ein Strobe geht direkt mit Full Power in die Augen mit einer hohen Frequenz...das ist der Unterschied. :)
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.894
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Celle
www.sammyshp.de
Ja ich weiß, ich bin neugierig :augenrollen: Was reflektiert den da am Ende vom Weg:haeh:
Ganz genau kann ich dir das auch nicht sagen, dafür kenne ich mich nicht gut genug mit Insekten aus. Aber es war groß und hatte Flügel! :pfeifen: Das war noch eine der besseren Aufnahmen. Eigentlich interessant, wie man die einzelnen Schläge mit den Flügeln erkennen kann.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
OK ich möchte mal das Review etwas ergänzen... :)

PSX_20260309_195358.jpg
Hier sehen wir (v.l.n.r.): Sofirn SR23, Convoy S12, Fenix TK25UV, Wurkkos TS28 und zum Größenvergleich eine Comboy S2+.

PSX_20260309_195502.jpg
Hier die SR23, S12, TK25UV und die TS28 von vorne. :)

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Hier sieht man schön das Bezel und die Optik von vorne (links und mittig die 3 TN3535-LEDs und rechts die 3W-UV-LED).

PSX_20260309_195820.jpgPSX_20260309_195731.jpgPSX_20260309_195859.jpg
Der Kopf und auch die Tailcap sind gut gefedert, der 21700er Akku mit 5000mAh ist ebenfalls gut zu erkennen. :)

PSX_20260309_200155.jpg
PSX_20260309_200231.jpg
Die USB-C-Abdeckung ist völlig OK und sitzt besser als bei den älteren Sofirn- und Wurkkos-Modellen. :)

PSX_20260309_200307.jpg
Hier ein kurzer Blick auf den 2-Wege-Clip.
Er sitzt dank des Silikon-Griff-Überzugs echt stramm am Griff und hält super in der Jeans. :)

PSX_20260309_195930.jpg
PSX_20260309_200036.jpgPSX_20260309_200114.jpg
Die SR23 liegt super in der Hand und lässt sich dank des Silikons sehr angenehm benutzen. :)
Die Schalter sind knackig und die Bedienung ist wirklich intuitiv und recht simpel.

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Hier einmal ein Beamshotvergleich zwischen der Nightwatch A54 Pro V2.0 (links), der Sofirn SR23 (Mitte) und der Emisar D4V2 mit 4xXP-L HI in 6500K (rechts).

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Hier nochmal kurz ein Beamshotvergleich zwischen der Fenix TK25UV (links), der Wurkkos TS28 (Mitte) und der Sofirn SR23 (rechts).

PSX_20260112_000133.jpg
Hier nochmal das Lichtbild im Schnee (schon ein paar Monate her).

@SammysHP - So grün wie bei Deinem Vorserienmodell sind die TN3535 lange nicht mehr in der Serienversion der SR23.
Ein Grüntint ist so gut wie nicht mehr vorhanden. :)

PSX_20260309_173042.jpg
Hier nochmal ein kurzer UV-Beamshotvergleich zwischen der Fenix TK25UV (links), der Convoy S12 (Mitte) und der Sofirn SR23 (rechts).
Die SR23 ist deutlich flutiger als die TK25UV, die Reichweite der beiden unterscheidet sich draußen im Gelände.
Während die SR23 mit ihren 3W so bis ca. 6-7m Entfernung benutzt werden kann, kommt die TK25UV nahezu doppelt so weit.
Aber falls man vorhat, die Welt mit UV-Licht auf Entfernung zu fluten, nimmt man die Convoy S12. :thumbsup: (mit 15W liegt hier die Reichweite bei mehr als 15m ... und was für ein Flooder... ;) ).
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@Buteo hast du zufällig eine Lampe mit ZWB2-Filter und kannst da einen Vergleich zur SR23 ziehen?
Ich hab meine Filter alle ausgebaut, ich schau gleich mal, ob ich den füe die S12 finde. :)
PSX_20260309_221602.jpg
SR23 - Entfernung 7m, hohe Stufe.

PSX_20260309_221634.jpg
TK25UV, Entfernung 7m.

PSX_20260309_221710.jpg
Convoy S12, Entfernung 7m, 2. Stufe ohne Filter.

PSX_20260309_221747.jpg
Convoy S12, Entfernung 7m, 2. Stufe mit Filter.

PSX_20260309_221856.jpg
Convoy S12, Entfernung 10m, 2. Stufe ohne Filter.

PSX_20260309_221823.jpg
Convoy S12, Entfernung 10m, 2. Stufe mit Filter.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.010
1.146
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München
dahamstah.de
Interessant - die SR23 scheint trotz fehlendem Filter deutlich weniger sichtbares Licht rauszuhauen als die Fenix. Die Convoy mit Filter aber noch Mal weniger. Deckt sich das mit den Live-Eindrücken?
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
Interessant - die SR23 scheint trotz fehlendem Filter deutlich weniger sichtbares Licht rauszuhauen als die Fenix. Die Convoy mit Filter aber noch Mal weniger. Deckt sich das mit den Live-Eindrücken?
Die SR23 ist einfach deutlich flutiger als die TK25UV.
Es geht dadurch auf 7m (was ich so als sinnvolle Maximaldistanz für die SR23 sehe) deutlich viel Licht zu den Seiten verloren.
Die TK25UV kommt etwa 12m weit, die S12 auf vorletzter und letzter Stufe doch noch mal merklich weiter. ;)