Vorwort:
Hallo Leuchtlinge
Mein letztes Review ist schon eine Weile her. Private, ungeplante Veränderungen haben mich zur Verschiebung von Prioritäten gezwungen. Aber auch wenn in den nächsten Monaten noch Veränderungen anstehen, findet sich so langsam aber sicher wieder die Zeit und der „Spieltrieb“ für Taschenlampen ein.
Die IF30 ist eine der Lampen, die meine Bestelldisziplin sehr auf die Probe gestellt haben. Das Grundkonzept finde ich super, weshalb ich mir bereits eine -vom Lichtbild und vom Grundprinzip her recht ähnliche- Wurkkos TS32 zugelegt habe. Diese hat mit neutraler Lichtfarbe im Flood, langer Akku Laufzeit und einem Stativgewinde einen festen Einsatzzweck für mich beim Ausleuchten kleiner Bühnen gefunden.
Obwohl mich die IF30 sehr gereizt hat, habe ich -wegen der vermeintlichen Ähnlichkeit zur TS32- bisher von einer Anschaffung abgesehen. Daher habe ich mich umso mehr über ein Angebot von @Sofirn gefreut, mir kostenlos eine IF30 im Gegenzug für ein ehrliches Review zu überlassen. Vielen lieben Dank dafür
Im Lieferumfang findet sich -neben dem 32650er Akku- ein USB-A auf USB-C Ladekabel, ein Lanyard, 2 Ersatz O-Ringe und eine englischsprachige Anleitung. Der Akku war mit ~3,8V vorgeladen.
Die (nicht näher spezifizierten) Flood LEDs haben je nach Helligkeit etwa zwischen 5.900K (low) und 6.100K (turbo)
Die SFT40 Spot LED hat je nach Helligkeit etwa zwischen 6.500K (low) und 7.200K (turbo)
Beide Gewinde des Batterierohrs sind mit einem O-Ring zur Abdichtung versehen.
Die LEDs sitzen sauber zentriert im smooth Reflektor. Die Proportionen wirken gefällig und sie liegt gut in der Hand.
Der Schalter ist leicht zu ertasten und die Abdeckung des USB-Anschlusses sitzt fest und tief in der Aussparung. Versehentliches lösen der Abdeckung ist da ziemlich ausgeschlossen.
Die Bedienung der IF30 erfolgt über einen kombinierten Druck-/Drehschalter.
Zunächst muss die Lampe über ein schwungvolles Drehen des des Drehrades von etwa 1/4 Umdrehung entsperrt werden. Mit langsamen Drehen kommt man da nicht weit. Dann hat man etwa 15 Sekunden Zeit die Lampe einzuschalten, bevor sie sich automatisch wieder sperrt:
Langer Click - Niedrigste Helligkeit („Low“)
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Dreifachclick- Strobe
Langer Click - Ständiges umschalten zwischen Flood > Throw > Flood+Throw
bis zum loslassen des Schalters.
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Weitere Doppelclicks bewirken umschalten zwischen Low und Turbo hin und her.
Kurzer Click springt dann zunächst zurück zur Mode Memory Helligkeit bevor man aus schalten kann.
Dreifachclick- Strobe
Bei eingeschalteter Lampe kann die Helligkeit in feinen Stufen über das Drehrad eingestellt werden. Im Uhrzeigersinn wird es heller, dagegen dunkler.
Der Mode Memory speichert die zuletzt per Drehrad eingestellte Helligkeit. Er gilt also nicht für Low und Turbo, sofern sie mit Doppelclick aktiviert wurden. Die Low und Turbo-Helligkeit lassen sich aber auch per Drehrad einstellen und so auch mit einem kurzem Click aktivieren.
Der Drehwiederstand ist eher hoch, aber noch OK solange der Daumen oben auf dem Drehrad aufliegt. Dabei gibt es ein leicht schleifendes Geräusch. Bei Drehung seitlich am Rad rutscht man leichter mal ab, da die Riffelung an der Seite nicht allzu weit herunter geht.
Mit dicken Handschuhen wird die Bedienung dann recht schwierig. Um genügend Grip zu bekommen muss man dann recht fest drücken. Mehrfach habe ich die Lampe dabei ungewollt ausgeschaltet.
In der Mitte des Schalters ist eine kleine Linse eingesetzt, durch die die Batterie Zustands LED beim Entsperren und beim Einschalten für ca. 5 sec. den Ladezustand anzeigt:
grün >50%,
rot 25-50%
rotes blinken <25%
Ausserdem zeigt sie den Ladezustand beim laden via USB:
rotes Blinken = Akku wird geladen
grün = Akku voll
Von der schwächsten bis zur stärksten Leuchtstufe braucht es ca 2 Umdrehungen, wenn man langsam dreht. Wenn man schneller dreht, werden Schaltimpulse „verschluckt“ und es braucht mehr Umdrehungen. Mit etwas Geschick gelingen diese auch ohne den Daumen abzusetzen.
Um unserem Helligkeitsempfinden entgegen zu kommen, hat Sofirn die Helligkeitssteuerung logarithmisch ausgelegt. Zumindest deutet das meine vereinfachte Messung bei 1/2, 1, 1,5 und 2 Umdrehungen an. Trotzdem ist mir der Regelweg insgesamt zu lang und die Abstufungen zu fein.
Der mitgelieferte Akku hat ca. 69,3 x 32,3 mm, das Akkurohr hat einen Innendurchmesser von ziemlich genau 33 mm. Der Akku hat also etwas Spiel und klappert beim Schütteln ein wenig.
Der Akku hat einen großen „button top“ und ein Gewicht von ~153 Gramm.
Er muss mit dem Pluspol in Richtung Lampenkopf eingelegt werden. Ein mechanischer Verpolungsschutz ist nicht vorhanden!
Bei meinem Testexemplar hat das Gehäuse des Akkus eine Delle abbekommen.
Zur Vermeidung von Selbstentladung bei längerer Nichtverwendung, oder beim Transport wird ein mechan. Lockout des Batterierohres von ca. 1/2 Umdrehung empfohlen.
In den auf 2,85V entladenen Akku liessen sich ca. 28 Wattstunden rein laden. Wieviel genau entnommen werden kann habe ich nicht gemessen. Bei 6.500 mAh und 3,7V müssten es theoretisch 24 Wattstunden sein.
Der Akkutyp ist bisher nicht sehr verbreitet. Einen Adapter zur Verwendung von 21700er oder 26650er Akkus habe ich noch nicht entdeckt. Ein Ersatzakku lässt sich - laut Info von Jennifer/@Sofirn - aber über die Sofirn Webseite bestellen.
Der Anschluss ist „versenkt“ und der Ausschnitt im Gehäuse ausreichend groß für alle meine üblicherweise verwendeten Kabel (Bild mit Kabel vom Apple iPad).
Eine nennenswerte Wärmeentwicklung beim Laden konnte ich nicht feststellen.
Hier hat sich gezeigt, dass auch im Spot eine schnell reagierende Temperatur Regelung arbeitet. Die Helligkeit wurde direkt wieder abgesenkt. Daher liess sich die Temperatur auch nicht nennenswert nach oben treiben.
Der Flood Modus ist -wie es sein soll- ein reines Flutlicht.
Der Flood + Spot Modus bietet ein gutes Allround Lichtbild.
Die IF30 bietet -im Gegensatz zur Wurkkos TS32 nicht die Möglichkeit, die Helligkeit von Spot und Flood getrennt voneinander zu regeln. Voller Spot bedeutet im Kombimodus auch vollen Flood.
Aus der Perspektive kaum zu unterscheiden- Sofirn IF30 (links) und Wurkkos TS32 (rechts)
Von links: TS30S Pro, IF30, TS32 (Samsung LH351D), MX3T-C SFT40, Wildtrail WT1M SFT40
Drehrad und UI sind insgesamt für mich gewöhnungsbedürftig und überzeugen mich so noch nicht ganz. Die Bedienung der Wurkkos TS32 (Bedienung über 2 Schalter) und der Wurkkos HD15 (Bedienung über einen Schalter), die ja beide auch Flood/Throw Umschaltung haben, geht mir da deutlich leichter von der Hand.
Haptik
Flexibler Beam
Reichweite
Helligkeit
UI
Flood/Throw Helligkeit nicht getrennt regelbar
Auto-Lockout sperrt zu schnell
Zu langer Regelweg von Low zu Turbo
Vielen Dank an alle, die bis hier ganz herunter gelesen haben
Hallo Leuchtlinge
Mein letztes Review ist schon eine Weile her. Private, ungeplante Veränderungen haben mich zur Verschiebung von Prioritäten gezwungen. Aber auch wenn in den nächsten Monaten noch Veränderungen anstehen, findet sich so langsam aber sicher wieder die Zeit und der „Spieltrieb“ für Taschenlampen ein.
Review Sofirn IF30 mit Spot und/oder Flood
Die IF30 ist eine der Lampen, die meine Bestelldisziplin sehr auf die Probe gestellt haben. Das Grundkonzept finde ich super, weshalb ich mir bereits eine -vom Lichtbild und vom Grundprinzip her recht ähnliche- Wurkkos TS32 zugelegt habe. Diese hat mit neutraler Lichtfarbe im Flood, langer Akku Laufzeit und einem Stativgewinde einen festen Einsatzzweck für mich beim Ausleuchten kleiner Bühnen gefunden.
Obwohl mich die IF30 sehr gereizt hat, habe ich -wegen der vermeintlichen Ähnlichkeit zur TS32- bisher von einer Anschaffung abgesehen. Daher habe ich mich umso mehr über ein Angebot von @Sofirn gefreut, mir kostenlos eine IF30 im Gegenzug für ein ehrliches Review zu überlassen. Vielen lieben Dank dafür
Serienmäßige Ausstattung
Die IF30 wird in einer sehr schicken Pappschachtel geliefert, die den Inhalt und die wesentlichen techn. Highlights aufgedruckt hat.Im Lieferumfang findet sich -neben dem 32650er Akku- ein USB-A auf USB-C Ladekabel, ein Lanyard, 2 Ersatz O-Ringe und eine englischsprachige Anleitung. Der Akku war mit ~3,8V vorgeladen.
Techn. Daten
Das Label auf der Verpackung gibt als Spot LED eine SFT40 an. Über die Flood LEDs findet sich weder auf der Packung, noch in der Anleitung ein konkreter Hinweis, lediglich „high powered LEDs“.Die (nicht näher spezifizierten) Flood LEDs haben je nach Helligkeit etwa zwischen 5.900K (low) und 6.100K (turbo)
Die SFT40 Spot LED hat je nach Helligkeit etwa zwischen 6.500K (low) und 7.200K (turbo)
- Gewicht ohne Batterie lt Sofirn: 263g (gewogen 259g)
- Gewicht Batterie: 153g (gewogen)
- 32650 Akku mit 6.500 mAh (~24 Wh)
- Standby-Stromverbrauch lt Sofirn: <230 uA
- Max. Ladestrom: 3A (gemessen ca. 2,7 A max an USB-C)
- Spannungsbereich: 3V - 4,2V
- Material: AL6061-T6 Aluminium
- Wasserdicht nach IPX-8
- Abstrahlwinkel Spot: 6*
- Abstrahlwinkel Flood: 70*
- Kopfdurchmesser: 62,4 mm
- Batterierohr Durchmesser: 38 mm (gemessen)
- Länge: 129 mm (131 mm bis Oberkante Bezel gemessen)
- Temperaturregelung („ATR“) regelt bei 55*C ab
- Tiefentladeschutz („LVP“) bei 2,8V (2,85V nach Abschaltung gemessen)
- Max. Output: 12.000 Lumen
- Max. Reichweite laut Hersteller: ~118 kLux im Spotmodus (gemessen ~119kLux peak, ~106 kLux n. 30 sec)
Verarbeitung/Haptik
Haptik und Verarbeitung wissen zu gefallen. Sehr schöne, mattschwarze Anodisierung und der matte Edelstahl Bezel machen was her. Dazu sauber geschnittene und geschmierte Gewinde und ein interessantes Knurling.Beide Gewinde des Batterierohrs sind mit einem O-Ring zur Abdichtung versehen.
Die LEDs sitzen sauber zentriert im smooth Reflektor. Die Proportionen wirken gefällig und sie liegt gut in der Hand.
Der Schalter ist leicht zu ertasten und die Abdeckung des USB-Anschlusses sitzt fest und tief in der Aussparung. Versehentliches lösen der Abdeckung ist da ziemlich ausgeschlossen.
Bedienung/UI
Die Bedienung der IF30 erfolgt über einen kombinierten Druck-/Drehschalter.
Zunächst muss die Lampe über ein schwungvolles Drehen des des Drehrades von etwa 1/4 Umdrehung entsperrt werden. Mit langsamen Drehen kommt man da nicht weit. Dann hat man etwa 15 Sekunden Zeit die Lampe einzuschalten, bevor sie sich automatisch wieder sperrt:
Von Aus:
Kurzer Click - Letzte genutzte Helligkeit (Mode Memory)Langer Click - Niedrigste Helligkeit („Low“)
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Dreifachclick- Strobe
Von An:
Kurzer Click - AusLanger Click - Ständiges umschalten zwischen Flood > Throw > Flood+Throw
bis zum loslassen des Schalters.
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Weitere Doppelclicks bewirken umschalten zwischen Low und Turbo hin und her.
Kurzer Click springt dann zunächst zurück zur Mode Memory Helligkeit bevor man aus schalten kann.
Dreifachclick- Strobe
Bei eingeschalteter Lampe kann die Helligkeit in feinen Stufen über das Drehrad eingestellt werden. Im Uhrzeigersinn wird es heller, dagegen dunkler.
Der Mode Memory speichert die zuletzt per Drehrad eingestellte Helligkeit. Er gilt also nicht für Low und Turbo, sofern sie mit Doppelclick aktiviert wurden. Die Low und Turbo-Helligkeit lassen sich aber auch per Drehrad einstellen und so auch mit einem kurzem Click aktivieren.
Drehschalter
Der kombinierte Druck-/Drehschalter gefällt mir optisch sehr gut. Die Riffelung empfinde ich als guten Kompromiss aus Griffigkeit und Komfort. Weder das verwendete Material noch das genaue Funktionsprinzip des Schalters sind mir bekannt.Der Drehwiederstand ist eher hoch, aber noch OK solange der Daumen oben auf dem Drehrad aufliegt. Dabei gibt es ein leicht schleifendes Geräusch. Bei Drehung seitlich am Rad rutscht man leichter mal ab, da die Riffelung an der Seite nicht allzu weit herunter geht.
Mit dicken Handschuhen wird die Bedienung dann recht schwierig. Um genügend Grip zu bekommen muss man dann recht fest drücken. Mehrfach habe ich die Lampe dabei ungewollt ausgeschaltet.
In der Mitte des Schalters ist eine kleine Linse eingesetzt, durch die die Batterie Zustands LED beim Entsperren und beim Einschalten für ca. 5 sec. den Ladezustand anzeigt:
grün >50%,
rot 25-50%
rotes blinken <25%
Ausserdem zeigt sie den Ladezustand beim laden via USB:
rotes Blinken = Akku wird geladen
grün = Akku voll
Von der schwächsten bis zur stärksten Leuchtstufe braucht es ca 2 Umdrehungen, wenn man langsam dreht. Wenn man schneller dreht, werden Schaltimpulse „verschluckt“ und es braucht mehr Umdrehungen. Mit etwas Geschick gelingen diese auch ohne den Daumen abzusetzen.
Um unserem Helligkeitsempfinden entgegen zu kommen, hat Sofirn die Helligkeitssteuerung logarithmisch ausgelegt. Zumindest deutet das meine vereinfachte Messung bei 1/2, 1, 1,5 und 2 Umdrehungen an. Trotzdem ist mir der Regelweg insgesamt zu lang und die Abstufungen zu fein.
Akku
Als einzige Batterie Option für die IF30 wird „1x 32650 Battery“ angegeben. Mechanisch passen Akkus bis max. ca. 72 mm. Der Pluspol des Lampenkopfs hat einen festen Kontaktpunkt, in der Tailcap ist eine Feder mit einem Hub von effektiv in etwa 5 mm.Der mitgelieferte Akku hat ca. 69,3 x 32,3 mm, das Akkurohr hat einen Innendurchmesser von ziemlich genau 33 mm. Der Akku hat also etwas Spiel und klappert beim Schütteln ein wenig.
Der Akku hat einen großen „button top“ und ein Gewicht von ~153 Gramm.
Er muss mit dem Pluspol in Richtung Lampenkopf eingelegt werden. Ein mechanischer Verpolungsschutz ist nicht vorhanden!
Bei meinem Testexemplar hat das Gehäuse des Akkus eine Delle abbekommen.
Zur Vermeidung von Selbstentladung bei längerer Nichtverwendung, oder beim Transport wird ein mechan. Lockout des Batterierohres von ca. 1/2 Umdrehung empfohlen.
In den auf 2,85V entladenen Akku liessen sich ca. 28 Wattstunden rein laden. Wieviel genau entnommen werden kann habe ich nicht gemessen. Bei 6.500 mAh und 3,7V müssten es theoretisch 24 Wattstunden sein.
Der Akkutyp ist bisher nicht sehr verbreitet. Einen Adapter zur Verwendung von 21700er oder 26650er Akkus habe ich noch nicht entdeckt. Ein Ersatzakku lässt sich - laut Info von Jennifer/@Sofirn - aber über die Sofirn Webseite bestellen.
USB-Anschluss
Der USB-C Ladeanschluss selbst ist nicht wasserdicht und wird daher mit einem -etwas fummeligen, aber sehr gut sitzenden- Gummideckel verschlossen.Der Anschluss ist „versenkt“ und der Ausschnitt im Gehäuse ausreichend groß für alle meine üblicherweise verwendeten Kabel (Bild mit Kabel vom Apple iPad).
Laden
Geladen wird mit 5V und max. 3A ( gemessen ~2,7A max). Zu Beginn noch recht zügig wird zum Ende hin doch recht stark die Ladeleistung reduziert. Daher dauerte das laden -je nach verwendeter Kombi aus Kabel, Ladegerät und USB-Typ ca. 3,5 bis 4 Stunden.Eine nennenswerte Wärmeentwicklung beim Laden konnte ich nicht feststellen.
Powerbank
Mit der Powerbank Funkion habe ich mich nicht näher beschäftigt. Aber die IF30 lädt direkt und zügig mein iPhone auf.Laufzeitdiagramm
Für die Messungen habe ich einen auf niedriger Stufe laufenden, kleinen Lüfter zum kühlen verwendet. Meiner Erfahrung nach, kommt das so der nächtlichen Verwendung draußen am nächsten. Eine Messung im beheizten Innenraum ohne Ventilierung erscheint mir nicht sehr praxisgerecht für eine Outdoor Lampe.
Temperaturregelung
Da die IF30 im Spot -im Gegensatz zum Flood und kombinierten Flood/Spot- beim Abkühlen nicht mehr hoch regelt, stellte sich mir die Frage, ob hier eine Zeit- statt einer Temperaturregelung arbeitet. Daher habe ich den Turbo noch 2x nach dem herunter regeln direkt wieder aktiviert.Hier hat sich gezeigt, dass auch im Spot eine schnell reagierende Temperatur Regelung arbeitet. Die Helligkeit wurde direkt wieder abgesenkt. Daher liess sich die Temperatur auch nicht nennenswert nach oben treiben.
Beam/Beamshots
Der Spot Beam der IF30 für sich alleine bietet -für meinen Geschmack- die Qualitäten eines throwlastigen Allrounders. Lediglich direkt vor den Füßen kommt mir etwas zu wenig Licht an.Der Flood Modus ist -wie es sein soll- ein reines Flutlicht.
Der Flood + Spot Modus bietet ein gutes Allround Lichtbild.
Die IF30 bietet -im Gegensatz zur Wurkkos TS32 nicht die Möglichkeit, die Helligkeit von Spot und Flood getrennt voneinander zu regeln. Voller Spot bedeutet im Kombimodus auch vollen Flood.
Die Kandidaten:
Zunächst möchte ich das Augenmerk auf den “Halbbruder“, die Wurkkos TS32 lenken.Aus der Perspektive kaum zu unterscheiden- Sofirn IF30 (links) und Wurkkos TS32 (rechts)
GIF
Fazit
Sofirn hat mit der IF30 eine wirklich spannende und vielseitige Lampe heraus gebracht. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis lässt mich problemlos darüber hinweg sehen, dass hier kein Konstantstrom Treiber für gleichbleibende Helligkeit sorgt. Optisch finde ich die IF30 sehr gelungen. In der Reihe der Beamshot Kandidaten ist sie für -meinen Geschmack- die Lampe mit den schönsten Proportionen.Drehrad und UI sind insgesamt für mich gewöhnungsbedürftig und überzeugen mich so noch nicht ganz. Die Bedienung der Wurkkos TS32 (Bedienung über 2 Schalter) und der Wurkkos HD15 (Bedienung über einen Schalter), die ja beide auch Flood/Throw Umschaltung haben, geht mir da deutlich leichter von der Hand.
Was ich mag:
DesignHaptik
Flexibler Beam
Reichweite
Helligkeit
Neutral:
AkkuformatUI
Flood/Throw Helligkeit nicht getrennt regelbar
Was ich weniger mag:
Drehrad etwas zu schwergängigAuto-Lockout sperrt zu schnell
Zu langer Regelweg von Low zu Turbo
Vielen Dank an alle, die bis hier ganz herunter gelesen haben

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