Review Sofirn IF30 mit Spot und/oder Flood

heizer

Flashaholic**
11 Juni 2010
1.711
2.256
113
Rheinhessen, 67...
Vorwort:

Hallo Leuchtlinge

Mein letztes Review ist schon eine Weile her. Private, ungeplante Veränderungen haben mich zur Verschiebung von Prioritäten gezwungen. Aber auch wenn in den nächsten Monaten noch Veränderungen anstehen, findet sich so langsam aber sicher wieder die Zeit und der „Spieltrieb“ für Taschenlampen ein.

Review Sofirn IF30 mit Spot und/oder Flood

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Die IF30 ist eine der Lampen, die meine Bestelldisziplin sehr auf die Probe gestellt haben. Das Grundkonzept finde ich super, weshalb ich mir bereits eine -vom Lichtbild und vom Grundprinzip her recht ähnliche- Wurkkos TS32 zugelegt habe. Diese hat mit neutraler Lichtfarbe im Flood, langer Akku Laufzeit und einem Stativgewinde einen festen Einsatzzweck für mich beim Ausleuchten kleiner Bühnen gefunden.

Obwohl mich die IF30 sehr gereizt hat, habe ich -wegen der vermeintlichen Ähnlichkeit zur TS32- bisher von einer Anschaffung abgesehen. Daher habe ich mich umso mehr über ein Angebot von @Sofirn gefreut, mir kostenlos eine IF30 im Gegenzug für ein ehrliches Review zu überlassen. Vielen lieben Dank dafür :)

Serienmäßige Ausstattung​

Die IF30 wird in einer sehr schicken Pappschachtel geliefert, die den Inhalt und die wesentlichen techn. Highlights aufgedruckt hat.

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Im Lieferumfang findet sich -neben dem 32650er Akku- ein USB-A auf USB-C Ladekabel, ein Lanyard, 2 Ersatz O-Ringe und eine englischsprachige Anleitung. Der Akku war mit ~3,8V vorgeladen.

Techn. Daten​

Das Label auf der Verpackung gibt als Spot LED eine SFT40 an. Über die Flood LEDs findet sich weder auf der Packung, noch in der Anleitung ein konkreter Hinweis, lediglich „high powered LEDs“.
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Die (nicht näher spezifizierten) Flood LEDs haben je nach Helligkeit etwa zwischen 5.900K (low) und 6.100K (turbo)
Die SFT40 Spot LED hat je nach Helligkeit etwa zwischen 6.500K (low) und 7.200K (turbo)
  • Gewicht ohne Batterie lt Sofirn: 263g (gewogen 259g)
  • Gewicht Batterie: 153g (gewogen)
  • 32650 Akku mit 6.500 mAh (~24 Wh)
  • Standby-Stromverbrauch lt Sofirn: <230 uA
  • Max. Ladestrom: 3A (gemessen ca. 2,7 A max an USB-C)
  • Spannungsbereich: 3V - 4,2V
  • Material: AL6061-T6 Aluminium
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Abstrahlwinkel Spot: 6*
  • Abstrahlwinkel Flood: 70*
  • Kopfdurchmesser: 62,4 mm
  • Batterierohr Durchmesser: 38 mm (gemessen)
  • Länge: 129 mm (131 mm bis Oberkante Bezel gemessen)
  • Temperaturregelung („ATR“) regelt bei 55*C ab
  • Tiefentladeschutz („LVP“) bei 2,8V (2,85V nach Abschaltung gemessen)
  • Max. Output: 12.000 Lumen
  • Max. Reichweite laut Hersteller: ~118 kLux im Spotmodus (gemessen ~119kLux peak, ~106 kLux n. 30 sec)

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Verarbeitung/Haptik​

Haptik und Verarbeitung wissen zu gefallen. Sehr schöne, mattschwarze Anodisierung und der matte Edelstahl Bezel machen was her. Dazu sauber geschnittene und geschmierte Gewinde und ein interessantes Knurling.
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Beide Gewinde des Batterierohrs sind mit einem O-Ring zur Abdichtung versehen.
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Die LEDs sitzen sauber zentriert im smooth Reflektor. Die Proportionen wirken gefällig und sie liegt gut in der Hand.
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Der Schalter ist leicht zu ertasten und die Abdeckung des USB-Anschlusses sitzt fest und tief in der Aussparung. Versehentliches lösen der Abdeckung ist da ziemlich ausgeschlossen.
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Bedienung/UI​


Die Bedienung der IF30 erfolgt über einen kombinierten Druck-/Drehschalter.

Zunächst muss die Lampe über ein schwungvolles Drehen des des Drehrades von etwa 1/4 Umdrehung entsperrt werden. Mit langsamen Drehen kommt man da nicht weit. Dann hat man etwa 15 Sekunden Zeit die Lampe einzuschalten, bevor sie sich automatisch wieder sperrt:

Von Aus:​

Kurzer Click - Letzte genutzte Helligkeit (Mode Memory)
Langer Click - Niedrigste Helligkeit („Low“)
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Dreifachclick- Strobe

Von An:​

Kurzer Click - Aus
Langer Click - Ständiges umschalten zwischen Flood > Throw > Flood+Throw
bis zum loslassen des Schalters.
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Weitere Doppelclicks bewirken umschalten zwischen Low und Turbo hin und her.
Kurzer Click springt dann zunächst zurück zur Mode Memory Helligkeit bevor man aus schalten kann.
Dreifachclick- Strobe

Bei eingeschalteter Lampe kann die Helligkeit in feinen Stufen über das Drehrad eingestellt werden. Im Uhrzeigersinn wird es heller, dagegen dunkler.

Der Mode Memory speichert die zuletzt per Drehrad eingestellte Helligkeit. Er gilt also nicht für Low und Turbo, sofern sie mit Doppelclick aktiviert wurden. Die Low und Turbo-Helligkeit lassen sich aber auch per Drehrad einstellen und so auch mit einem kurzem Click aktivieren.

Drehschalter​

Der kombinierte Druck-/Drehschalter gefällt mir optisch sehr gut. Die Riffelung empfinde ich als guten Kompromiss aus Griffigkeit und Komfort. Weder das verwendete Material noch das genaue Funktionsprinzip des Schalters sind mir bekannt.

Der Drehwiederstand ist eher hoch, aber noch OK solange der Daumen oben auf dem Drehrad aufliegt. Dabei gibt es ein leicht schleifendes Geräusch. Bei Drehung seitlich am Rad rutscht man leichter mal ab, da die Riffelung an der Seite nicht allzu weit herunter geht.

Mit dicken Handschuhen wird die Bedienung dann recht schwierig. Um genügend Grip zu bekommen muss man dann recht fest drücken. Mehrfach habe ich die Lampe dabei ungewollt ausgeschaltet.

In der Mitte des Schalters ist eine kleine Linse eingesetzt, durch die die Batterie Zustands LED beim Entsperren und beim Einschalten für ca. 5 sec. den Ladezustand anzeigt:
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grün >50%,
rot 25-50%
rotes blinken <25%

Ausserdem zeigt sie den Ladezustand beim laden via USB:

rotes Blinken = Akku wird geladen
grün = Akku voll

Von der schwächsten bis zur stärksten Leuchtstufe braucht es ca 2 Umdrehungen, wenn man langsam dreht. Wenn man schneller dreht, werden Schaltimpulse „verschluckt“ und es braucht mehr Umdrehungen. Mit etwas Geschick gelingen diese auch ohne den Daumen abzusetzen.

Um unserem Helligkeitsempfinden entgegen zu kommen, hat Sofirn die Helligkeitssteuerung logarithmisch ausgelegt. Zumindest deutet das meine vereinfachte Messung bei 1/2, 1, 1,5 und 2 Umdrehungen an. Trotzdem ist mir der Regelweg insgesamt zu lang und die Abstufungen zu fein.
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Akku​

Als einzige Batterie Option für die IF30 wird „1x 32650 Battery“ angegeben. Mechanisch passen Akkus bis max. ca. 72 mm. Der Pluspol des Lampenkopfs hat einen festen Kontaktpunkt, in der Tailcap ist eine Feder mit einem Hub von effektiv in etwa 5 mm.

Der mitgelieferte Akku hat ca. 69,3 x 32,3 mm, das Akkurohr hat einen Innendurchmesser von ziemlich genau 33 mm. Der Akku hat also etwas Spiel und klappert beim Schütteln ein wenig.

Der Akku hat einen großen „button top“ und ein Gewicht von ~153 Gramm.
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Er muss mit dem Pluspol in Richtung Lampenkopf eingelegt werden. Ein mechanischer Verpolungsschutz ist nicht vorhanden!

Bei meinem Testexemplar hat das Gehäuse des Akkus eine Delle abbekommen.
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Zur Vermeidung von Selbstentladung bei längerer Nichtverwendung, oder beim Transport wird ein mechan. Lockout des Batterierohres von ca. 1/2 Umdrehung empfohlen.

In den auf 2,85V entladenen Akku liessen sich ca. 28 Wattstunden rein laden. Wieviel genau entnommen werden kann habe ich nicht gemessen. Bei 6.500 mAh und 3,7V müssten es theoretisch 24 Wattstunden sein.
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Der Akkutyp ist bisher nicht sehr verbreitet. Einen Adapter zur Verwendung von 21700er oder 26650er Akkus habe ich noch nicht entdeckt. Ein Ersatzakku lässt sich - laut Info von Jennifer/@Sofirn - aber über die Sofirn Webseite bestellen.

USB-Anschluss​

Der USB-C Ladeanschluss selbst ist nicht wasserdicht und wird daher mit einem -etwas fummeligen, aber sehr gut sitzenden- Gummideckel verschlossen.
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Der Anschluss ist „versenkt“ und der Ausschnitt im Gehäuse ausreichend groß für alle meine üblicherweise verwendeten Kabel (Bild mit Kabel vom Apple iPad).
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Laden​

Geladen wird mit 5V und max. 3A ( gemessen ~2,7A max). Zu Beginn noch recht zügig wird zum Ende hin doch recht stark die Ladeleistung reduziert. Daher dauerte das laden -je nach verwendeter Kombi aus Kabel, Ladegerät und USB-Typ ca. 3,5 bis 4 Stunden.
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Eine nennenswerte Wärmeentwicklung beim Laden konnte ich nicht feststellen.

Powerbank​

Mit der Powerbank Funkion habe ich mich nicht näher beschäftigt. Aber die IF30 lädt direkt und zügig mein iPhone auf.

Laufzeitdiagramm​

Für die Messungen habe ich einen auf niedriger Stufe laufenden, kleinen Lüfter zum kühlen verwendet. Meiner Erfahrung nach, kommt das so der nächtlichen Verwendung draußen am nächsten. Eine Messung im beheizten Innenraum ohne Ventilierung erscheint mir nicht sehr praxisgerecht für eine Outdoor Lampe.

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Temperaturregelung​

Da die IF30 im Spot -im Gegensatz zum Flood und kombinierten Flood/Spot- beim Abkühlen nicht mehr hoch regelt, stellte sich mir die Frage, ob hier eine Zeit- statt einer Temperaturregelung arbeitet. Daher habe ich den Turbo noch 2x nach dem herunter regeln direkt wieder aktiviert.

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Hier hat sich gezeigt, dass auch im Spot eine schnell reagierende Temperatur Regelung arbeitet. Die Helligkeit wurde direkt wieder abgesenkt. Daher liess sich die Temperatur auch nicht nennenswert nach oben treiben.

Beam/Beamshots​

Der Spot Beam der IF30 für sich alleine bietet -für meinen Geschmack- die Qualitäten eines throwlastigen Allrounders. Lediglich direkt vor den Füßen kommt mir etwas zu wenig Licht an.

Der Flood Modus ist -wie es sein soll- ein reines Flutlicht.
Der Flood + Spot Modus bietet ein gutes Allround Lichtbild.

Die IF30 bietet -im Gegensatz zur Wurkkos TS32 nicht die Möglichkeit, die Helligkeit von Spot und Flood getrennt voneinander zu regeln. Voller Spot bedeutet im Kombimodus auch vollen Flood.

Die Kandidaten:​

Zunächst möchte ich das Augenmerk auf den “Halbbruder“, die Wurkkos TS32 lenken.
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Aus der Perspektive kaum zu unterscheiden- Sofirn IF30 (links) und Wurkkos TS32 (rechts)

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Von links: TS30S Pro, IF30, TS32 (Samsung LH351D), MX3T-C SFT40, Wildtrail WT1M SFT40
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GIF​

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Fazit​

Sofirn hat mit der IF30 eine wirklich spannende und vielseitige Lampe heraus gebracht. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis lässt mich problemlos darüber hinweg sehen, dass hier kein Konstantstrom Treiber für gleichbleibende Helligkeit sorgt. Optisch finde ich die IF30 sehr gelungen. In der Reihe der Beamshot Kandidaten ist sie für -meinen Geschmack- die Lampe mit den schönsten Proportionen.

Drehrad und UI sind insgesamt für mich gewöhnungsbedürftig und überzeugen mich so noch nicht ganz. Die Bedienung der Wurkkos TS32 (Bedienung über 2 Schalter) und der Wurkkos HD15 (Bedienung über einen Schalter), die ja beide auch Flood/Throw Umschaltung haben, geht mir da deutlich leichter von der Hand.

Was ich mag:​

Design
Haptik
Flexibler Beam
Reichweite
Helligkeit

Neutral:​

Akkuformat
UI
Flood/Throw Helligkeit nicht getrennt regelbar

Was ich weniger mag:​

Drehrad etwas zu schwergängig
Auto-Lockout sperrt zu schnell
Zu langer Regelweg von Low zu Turbo
Vielen Dank an alle, die bis hier ganz herunter gelesen haben :tala:
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Ein super Review, Danke! :)
Da steckt viel Liebe und Mühe drin.

Zwei Anmerkungen habe ich, aber da werden sich die Geister scheiden...

Zum Einen wäre ein ungekühlter Test in der Wohnung gar nicht so weltfremd, schließlich gehen wir mit unseren Lampen ja nicht nur im Winter raus... sprich im.Sommer hat man nachts ja dann auch 20 Grad und mehr. :)


Der zweite Punkt ist da schon knackiger...wieso wird bei solchen Lampen (TS32 und IF30) nicht für eine vernünftige Regelung gesorgt?
Ein vernünftiger Treiber wird doch nicht um so vieles teurer sein, dass die Lampe dann nicht mehr bezahlbar wird?

Gerade bei solchen Lumenmomstern ist eine vernünftige Regelung doch das A und O, damit man auch auf niedriger Stufe lange was vom Akku hat bzw. einen guten Mittelweg für eine lange Laufzeit finden kann?
Die IF30 ist ja nun auch nicht so groß, dass man sie nicht "mal so für ne Nachtwanderung" benutzen könnte...da ist die TS32 schon ne andere Hausnummer.

Aber lass Dir bitte durch die Kritik am Hersteller nicht das Review verderben. :)
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.874
6.069
113
Celle
www.sammyshp.de
Vielen Dank für das tolle Review!

Bei dieser Lampe besteht das Problem, dass sie im Turbo einen sehr hohen Strom von teilweise über 35 A zieht. Der Akku soll laut einer Messung aber nur rund 6 A mitmachen. Hast du mal geschaut, ob die Anfangshelligkeit nach 2-3 Entladungen in Flood Turbo immer noch so hoch ist wie anfangs?
 
  • Danke
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heizer

Flashaholic**
11 Juni 2010
1.711
2.256
113
Rheinhessen, 67...
Hast du mal geschaut, ob die Anfangshelligkeit nach 2-3 Entladungen in Flood Turbo immer noch so hoch ist wie anfangs?

Nein. Das Review war für meine Verhältnisse schon recht umfangreich und zeitaufwendig. Auf Tests mit verschiedenen Akkus und Ladezuständen habe ich daher verzichtet.

Mit dem Thema has sich @andreas0401 in seinem Review auseinander gesetzt.

Wenn Du Zeit und Interesse hast, Dich mit dem Thema näher zu befassen, schicke ich Dir die Lampe gerne zu.

Zum Einen wäre ein ungekühlter Test in der Wohnung gar nicht so weltfremd, schließlich gehen wir mit unseren Lampen ja nicht nur im Winter raus... sprich im.Sommer hat man nachts ja dann auch 20 Grad und mehr. :)
Ja, da scheiden sich die Geister ;)

In meinen typischen Anwendungsfällen ist mir aufgefallen, dass meine Lampen outdoor immer besser performt haben, als bei den ungekühlten Leistungstests. Windstille, tropische, stockdunkle Nächte sind bei mir aber auch eher die Ausnahmebedingungen.

Daher bin ich dazu übergegangen, einen kleinen Ventilator langsam mitlaufen zu lassen. Der Luftstrom ist kaum mehr als wenn Du in Deine Hand bläst. „Gekühlt“ ist daher vielleicht nicht der richtige Ausdruck.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Eine Lampe auf Vollgas irgendwo abzustellen, ist imho auch kein normales Szenario für eine Taschenlampe. Es geht ja nicht um Baustrahler. Normal wäre für mich in der Hand gehalten und bei Temperaturen von 0-30 Grad bei leichtem Lufthauch. Ich denke, eine vergleichbare Kühlsituation kann durchaus ein kleiner Lüfter sein. Deshalb alles richtig gemacht @heizer
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.874
6.069
113
Celle
www.sammyshp.de
Wenn Du Zeit und Interesse hast, Dich mit dem Thema näher zu befassen, schicke ich Dir die Lampe gerne zu.
Danke, aber nicht nötig. Sofirn hatte mir bereits eine Lampe zum Testen angeboten, die ich abgelehnt hatte.

Meiner Meinung nach kann die Lampe in der jetzigen Form nicht sicher betrieben werden. Der Akku wird mit 35 A viel zu sehr überlastet (alles über 6 A bekommen ihm auf Dauer nicht) - das schaffen nur ganz wenige. Auch die Feder leidet. Nach wenigen Sekunden in Turbo ist sie bereits richtig, richtig heiß. Infolgedessen passiert es schnell, dass sie sich dauerhaft verformt und keinen guten Kontakt mehr ermöglicht.

Berichte von diesen beiden Problemen gibt es in diversen Reviews und Erfahrungsberichten reichlich. 3x21700 oder 3x18650 wäre für diese Lampe deutlich sinnvoller gewesen. Daher warte ich lieber auf eine aktualisierte Version mit einem angemessen geregelten Treiber (15 A reichen locker aus).
 

Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
4.653
3.471
113
Unterfranken
Mit 3x21700 wäre aber die IF30, nicht mehr die IF30, sondern nur eine TS32 Kopie, halt mit Drehschalter.
3x 18650 und ein geregelter Treiber, wäre aber ein akzeptabler Kompromiss.
Generell würde ich aber sagen, das die IF30, auch so wie sie ist, für Sofirn ein Erfolg ist.
:)
 
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Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
113
Metrolpolregion Nürnberg
Daher warte ich lieber auf eine aktualisierte Version mit einem angemessen geregelten Treiber (15 A reichen locker aus).

Ob es die je geben wird?

Ich hab keine Ahnung wie die Entwicklung bei Sofirn aussieht, aber entweder nimmt man sich gerade bei den Treibern nicht die nötige Zeit/Aufwand in Kauf oder man hat schlicht keine Kompetenz.

Beides könnte man aber z.b. minimieren indem man auf die zahlreichen in der community bereits gut gebauten Treiber bzw. deren Entwickler zurückgreift in Form einer Zusammenarbeit...
Aber das wäre wohl zu einfach?!

Nach wenigen Sekunden in Turbo ist sie bereits richtig, richtig heiß. Infolgedessen passiert es schnell, dass sie sich dauerhaft verformt und keinen guten Kontakt mehr ermöglicht.

Sind die Erkenntnisse eigentlich gesichert über ein breites Spektrum an Lampen?

Ich habe jetzt extra meine IF30 rausgeholt, den Akku kurz geprüft ob er voll ist und die Lampe dann auf Flood im turbo 60s stehen lassen.

Der Akku hatte ~30°C und die Tailcap 29°C. die Feder war dabei sogar kälter als die tailcap (gemessen via Wärmebild).

Bei Flood+Throw gemeinsam ähnlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

heizer

Flashaholic**
11 Juni 2010
1.711
2.256
113
Rheinhessen, 67...
Meiner Meinung nach kann die Lampe in der jetzigen Form nicht sicher betrieben werden. Der Akku wird mit 35 A viel zu sehr überlastet (alles über 6 A bekommen ihm auf Dauer nicht)
Zur Beurteilung von Qualität, Leistung und Haltbarkeit dieses Akku Exoten fehlen mir leider die Kenntnisse und Gerätschaften. In der kurzen Testzeit ist mir nichts ungewöhnliches aufgefallen. Eine serienmäßige Reduzierhülse zum Einsatz von 21700er Akkus wäre aber -schon aus Backup Gründen- z.B. sicher eine nützliche Sache gewesen.

Auch die Feder leidet. Nach wenigen Sekunden in Turbo ist sie bereits richtig, richtig heiß. Infolgedessen passiert es schnell, dass sie sich dauerhaft verformt und keinen guten Kontakt mehr ermöglicht.
Ich habe die Feder mehrfach auf Verformungen oder Verfärbungen hin überprüft. Da gab es aber keine Auffälligkeiten. Sie ist auch nicht mehr gestaucht als zu Beginn der Messungen.

Und gerade eben habe ich die Lampe mit ein paar Turbos auf 54 Grad am Kopf hoch geheizt. Die Tailcap war mit 39 Grad die kühlste Stelle der Lampe. Nach abschrauben der Tailcap war zwar feststellbar, dass die Feder klar heißer als die Tailcap war. Sie war schon sehr unangenehm anzufassen. Nicht aber so heiß, dass ein Wasserfilm auf dem Finger zischend verdampfen würde - also m.E. noch unkritisch. Sie ist übrigens nicht angelötet, sondern in eine Aussparung in der Tailcap gesteckt.

Möglicherweise gibt es da auch Streuungen beim Hub der Federn. Insgesamt ist der Anpressdruck da wohl -unter Berücksichtigung des schweren Akkus- nicht allzu hoch. Wurde bei den von Dir erwähnten Tests mit dem Originalakku gearbeitet, oder potente 21700er Akkus verwendet?

Daher warte ich lieber auf eine aktualisierte Version mit einem angemessen geregelten Treiber (15 A reichen locker aus).
Ja, ein geregelter Treiber und dafür etwas weniger Spitzenleistung wäre eine sinnvolle Verbesserung. Noch wichtiger wäre mir tatsächlich ein überarbeitetes Drehrad und kürzere Regelwege. Aktuell ist es irgendwie „langatmig“, sich eine mittlere Helligkeit einzustellen.

BTW:
Sich mit Doppelclick über den Turbo nach unten hin zur gewünschten Helligkeit anzupassen ist -wie ich feststellen musste- keine gute Idee. Im Flood ist mir die IF30 einfach zu hell im Nahbereich. Da spürt man richtig die Eigenblendung und das Verengen der Pupillen. Insofern würde eine verringerte Spitzenleistung -zumindest für den Flood- eigentlich auch für eine bessere Praxistauglichkeit sorgen.
 
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Roger66

Flashaholic*
26 November 2020
304
200
43
Rodgau
Auch von mir ein dickes Danke für dieses gut gemachte Review. Insbesondere die vergleichenden Beamshots sind sehr aussagekräftig und in dieser Form bisher einmalig :thumbup:.

Und ja, leider fehlt dieser Lampe die Regelung und ein potenter Akku. Man baut eher auf die strombegrenzende Wirkung von Akku und Kontaktfeder. Die Freude an dem zugegeben umwerfenden Lichtteppich ist immer nur kurz und dann fehlen ganz schnell 90% des Lichts. Aber sie macht in kleineren "Stufen" trotzdem viel Spaß. Vielleicht lernt Sofirn beim Thema Ausdauer noch dazu.
 
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Sehr schönes Review ,die Lampe bereitet mir nun schlaflose Nächte!:pfeifen:

In etwas verwirrt!
Gibt es bei der IF 30 nur die festen Stufen Eco und Turbo?
Ramping ist nicht möglich.
Die Lampe regelt also recht schnell aus dem Turbo runter auf unbekannte Helligkeitsstufen, kontinuierlich oder in merklichen Schritten?
Wenn ja ist dies sehr nebulös und keine optimale Angelegenheit.
Mit dem Drehrad hochdrehen wäre ungewohnt und nur annähernd genau für mich in der Theorie, wahrscheinlich in der Praxis praktischer und plausibler als ich denke.
 
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gyros-pita

Flashaholic*
27 Oktober 2015
495
269
63
46
NRW
wirklich eine interessante Lampe! Danke für das Review. Ich würde eher bei einer V2 Version zuschlagen , wenn es ein paar kleine angesprochene Verbesserungen gibt!
 
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hagensteiner

Flashaholic*
8 März 2019
493
232
43
71
Vorwort:

Hallo Leuchtlinge

Mein letztes Review ist schon eine Weile her. Private, ungeplante Veränderungen haben mich zur Verschiebung von Prioritäten gezwungen. Aber auch wenn in den nächsten Monaten noch Veränderungen anstehen, findet sich so langsam aber sicher wieder die Zeit und der „Spieltrieb“ für Taschenlampen ein.

Review Sofirn IF30 mit Spot und/oder Flood

full


Die IF30 ist eine der Lampen, die meine Bestelldisziplin sehr auf die Probe gestellt haben. Das Grundkonzept finde ich super, weshalb ich mir bereits eine -vom Lichtbild und vom Grundprinzip her recht ähnliche- Wurkkos TS32 zugelegt habe. Diese hat mit neutraler Lichtfarbe im Flood, langer Akku Laufzeit und einem Stativgewinde einen festen Einsatzzweck für mich beim Ausleuchten kleiner Bühnen gefunden.

Obwohl mich die IF30 sehr gereizt hat, habe ich -wegen der vermeintlichen Ähnlichkeit zur TS32- bisher von einer Anschaffung abgesehen. Daher habe ich mich umso mehr über ein Angebot von @Sofirn gefreut, mir kostenlos eine IF30 im Gegenzug für ein ehrliches Review zu überlassen. Vielen lieben Dank dafür :)

Serienmäßige Ausstattung​

Die IF30 wird in einer sehr schicken Pappschachtel geliefert, die den Inhalt und die wesentlichen techn. Highlights aufgedruckt hat.

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Im Lieferumfang findet sich -neben dem 32650er Akku- ein USB-A auf USB-C Ladekabel, ein Lanyard, 2 Ersatz O-Ringe und eine englischsprachige Anleitung. Der Akku war mit ~3,8V vorgeladen.

Techn. Daten​

Das Label auf der Verpackung gibt als Spot LED eine SFT40 an. Über die Flood LEDs findet sich weder auf der Packung, noch in der Anleitung ein konkreter Hinweis, lediglich „high powered LEDs“.
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Die (nicht näher spezifizierten) Flood LEDs haben je nach Helligkeit etwa zwischen 5.900K (low) und 6.100K (turbo)
Die SFT40 Spot LED hat je nach Helligkeit etwa zwischen 6.500K (low) und 7.200K (turbo)
  • Gewicht ohne Batterie lt Sofirn: 263g (gewogen 259g)
  • Gewicht Batterie: 153g (gewogen)
  • 32650 Akku mit 6.500 mAh (~24 Wh)
  • Standby-Stromverbrauch lt Sofirn: <230 uA
  • Max. Ladestrom: 3A (gemessen ca. 2,7 A max an USB-C)
  • Spannungsbereich: 3V - 4,2V
  • Material: AL6061-T6 Aluminium
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Abstrahlwinkel Spot: 6*
  • Abstrahlwinkel Flood: 70*
  • Kopfdurchmesser: 62,4 mm
  • Batterierohr Durchmesser: 38 mm (gemessen)
  • Länge: 129 mm (131 mm bis Oberkante Bezel gemessen)
  • Temperaturregelung („ATR“) regelt bei 55*C ab
  • Tiefentladeschutz („LVP“) bei 2,8V (2,85V nach Abschaltung gemessen)
  • Max. Output: 12.000 Lumen
  • Max. Reichweite laut Hersteller: ~118 kLux im Spotmodus (gemessen ~119kLux peak, ~106 kLux n. 30 sec)

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Verarbeitung/Haptik​

Haptik und Verarbeitung wissen zu gefallen. Sehr schöne, mattschwarze Anodisierung und der matte Edelstahl Bezel machen was her. Dazu sauber geschnittene und geschmierte Gewinde und ein interessantes Knurling.
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Beide Gewinde des Batterierohrs sind mit einem O-Ring zur Abdichtung versehen.
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Die LEDs sitzen sauber zentriert im smooth Reflektor. Die Proportionen wirken gefällig und sie liegt gut in der Hand.
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Der Schalter ist leicht zu ertasten und die Abdeckung des USB-Anschlusses sitzt fest und tief in der Aussparung. Versehentliches lösen der Abdeckung ist da ziemlich ausgeschlossen.
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Bedienung/UI​


Die Bedienung der IF30 erfolgt über einen kombinierten Druck-/Drehschalter.

Zunächst muss die Lampe über ein schwungvolles Drehen des des Drehrades von etwa 1/4 Umdrehung entsperrt werden. Mit langsamen Drehen kommt man da nicht weit. Dann hat man etwa 15 Sekunden Zeit die Lampe einzuschalten, bevor sie sich automatisch wieder sperrt:

Von Aus:​

Kurzer Click - Letzte genutzte Helligkeit (Mode Memory)
Langer Click - Niedrigste Helligkeit („Low“)
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Dreifachclick- Strobe

Von An:​

Kurzer Click - Aus
Langer Click - Ständiges umschalten zwischen Flood > Throw > Flood+Throw
bis zum loslassen des Schalters.
Doppelclick - Höchste Helligkeit („Turbo“)
Weitere Doppelclicks bewirken umschalten zwischen Low und Turbo hin und her.
Kurzer Click springt dann zunächst zurück zur Mode Memory Helligkeit bevor man aus schalten kann.
Dreifachclick- Strobe

Bei eingeschalteter Lampe kann die Helligkeit in feinen Stufen über das Drehrad eingestellt werden. Im Uhrzeigersinn wird es heller, dagegen dunkler.

Der Mode Memory speichert die zuletzt per Drehrad eingestellte Helligkeit. Er gilt also nicht für Low und Turbo, sofern sie mit Doppelclick aktiviert wurden. Die Low und Turbo-Helligkeit lassen sich aber auch per Drehrad einstellen und so auch mit einem kurzem Click aktivieren.

Drehschalter​

Der kombinierte Druck-/Drehschalter gefällt mir optisch sehr gut. Die Riffelung empfinde ich als guten Kompromiss aus Griffigkeit und Komfort. Weder das verwendete Material noch das genaue Funktionsprinzip des Schalters sind mir bekannt.

Der Drehwiederstand ist eher hoch, aber noch OK solange der Daumen oben auf dem Drehrad aufliegt. Dabei gibt es ein leicht schleifendes Geräusch. Bei Drehung seitlich am Rad rutscht man leichter mal ab, da die Riffelung an der Seite nicht allzu weit herunter geht.

Mit dicken Handschuhen wird die Bedienung dann recht schwierig. Um genügend Grip zu bekommen muss man dann recht fest drücken. Mehrfach habe ich die Lampe dabei ungewollt ausgeschaltet.

In der Mitte des Schalters ist eine kleine Linse eingesetzt, durch die die Batterie Zustands LED beim Entsperren und beim Einschalten für ca. 5 sec. den Ladezustand anzeigt:
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grün >50%,
rot 25-50%
rotes blinken <25%

Ausserdem zeigt sie den Ladezustand beim laden via USB:

rotes Blinken = Akku wird geladen
grün = Akku voll

Von der schwächsten bis zur stärksten Leuchtstufe braucht es ca 2 Umdrehungen, wenn man langsam dreht. Wenn man schneller dreht, werden Schaltimpulse „verschluckt“ und es braucht mehr Umdrehungen. Mit etwas Geschick gelingen diese auch ohne den Daumen abzusetzen.

Um unserem Helligkeitsempfinden entgegen zu kommen, hat Sofirn die Helligkeitssteuerung logarithmisch ausgelegt. Zumindest deutet das meine vereinfachte Messung bei 1/2, 1, 1,5 und 2 Umdrehungen an. Trotzdem ist mir der Regelweg insgesamt zu lang und die Abstufungen zu fein.
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Akku​

Als einzige Batterie Option für die IF30 wird „1x 32650 Battery“ angegeben. Mechanisch passen Akkus bis max. ca. 72 mm. Der Pluspol des Lampenkopfs hat einen festen Kontaktpunkt, in der Tailcap ist eine Feder mit einem Hub von effektiv in etwa 5 mm.

Der mitgelieferte Akku hat ca. 69,3 x 32,3 mm, das Akkurohr hat einen Innendurchmesser von ziemlich genau 33 mm. Der Akku hat also etwas Spiel und klappert beim Schütteln ein wenig.

Der Akku hat einen großen „button top“ und ein Gewicht von ~153 Gramm.
full


Er muss mit dem Pluspol in Richtung Lampenkopf eingelegt werden. Ein mechanischer Verpolungsschutz ist nicht vorhanden!

Bei meinem Testexemplar hat das Gehäuse des Akkus eine Delle abbekommen.
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Zur Vermeidung von Selbstentladung bei längerer Nichtverwendung, oder beim Transport wird ein mechan. Lockout des Batterierohres von ca. 1/2 Umdrehung empfohlen.

In den auf 2,85V entladenen Akku liessen sich ca. 28 Wattstunden rein laden. Wieviel genau entnommen werden kann habe ich nicht gemessen. Bei 6.500 mAh und 3,7V müssten es theoretisch 24 Wattstunden sein.
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Der Akkutyp ist bisher nicht sehr verbreitet. Einen Adapter zur Verwendung von 21700er oder 26650er Akkus habe ich noch nicht entdeckt. Ein Ersatzakku lässt sich - laut Info von Jennifer/@Sofirn - aber über die Sofirn Webseite bestellen.

USB-Anschluss​

Der USB-C Ladeanschluss selbst ist nicht wasserdicht und wird daher mit einem -etwas fummeligen, aber sehr gut sitzenden- Gummideckel verschlossen.
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Der Anschluss ist „versenkt“ und der Ausschnitt im Gehäuse ausreichend groß für alle meine üblicherweise verwendeten Kabel (Bild mit Kabel vom Apple iPad).
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Laden​

Geladen wird mit 5V und max. 3A ( gemessen ~2,7A max). Zu Beginn noch recht zügig wird zum Ende hin doch recht stark die Ladeleistung reduziert. Daher dauerte das laden -je nach verwendeter Kombi aus Kabel, Ladegerät und USB-Typ ca. 3,5 bis 4 Stunden.
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Eine nennenswerte Wärmeentwicklung beim Laden konnte ich nicht feststellen.

Powerbank​

Mit der Powerbank Funkion habe ich mich nicht näher beschäftigt. Aber die IF30 lädt direkt und zügig mein iPhone auf.

Laufzeitdiagramm​

Für die Messungen habe ich einen auf niedriger Stufe laufenden, kleinen Lüfter zum kühlen verwendet. Meiner Erfahrung nach, kommt das so der nächtlichen Verwendung draußen am nächsten. Eine Messung im beheizten Innenraum ohne Ventilierung erscheint mir nicht sehr praxisgerecht für eine Outdoor Lampe.

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Temperaturregelung​

Da die IF30 im Spot -im Gegensatz zum Flood und kombinierten Flood/Spot- beim Abkühlen nicht mehr hoch regelt, stellte sich mir die Frage, ob hier eine Zeit- statt einer Temperaturregelung arbeitet. Daher habe ich den Turbo noch 2x nach dem herunter regeln direkt wieder aktiviert.

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Hier hat sich gezeigt, dass auch im Spot eine schnell reagierende Temperatur Regelung arbeitet. Die Helligkeit wurde direkt wieder abgesenkt. Daher liess sich die Temperatur auch nicht nennenswert nach oben treiben.

Beam/Beamshots​

Der Spot Beam der IF30 für sich alleine bietet -für meinen Geschmack- die Qualitäten eines throwlastigen Allrounders. Lediglich direkt vor den Füßen kommt mir etwas zu wenig Licht an.

Der Flood Modus ist -wie es sein soll- ein reines Flutlicht.
Der Flood + Spot Modus bietet ein gutes Allround Lichtbild.

Die IF30 bietet -im Gegensatz zur Wurkkos TS32 nicht die Möglichkeit, die Helligkeit von Spot und Flood getrennt voneinander zu regeln. Voller Spot bedeutet im Kombimodus auch vollen Flood.

Die Kandidaten:​

Zunächst möchte ich das Augenmerk auf den “Halbbruder“, die Wurkkos TS32 lenken.
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Aus der Perspektive kaum zu unterscheiden- Sofirn IF30 (links) und Wurkkos TS32 (rechts)

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Von links: TS30S Pro, IF30, TS32 (Samsung LH351D), MX3T-C SFT40, Wildtrail WT1M SFT40
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GIF​

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Fazit​

Sofirn hat mit der IF30 eine wirklich spannende und vielseitige Lampe heraus gebracht. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis lässt mich problemlos darüber hinweg sehen, dass hier kein Konstantstrom Treiber für gleichbleibende Helligkeit sorgt. Optisch finde ich die IF30 sehr gelungen. In der Reihe der Beamshot Kandidaten ist sie für -meinen Geschmack- die Lampe mit den schönsten Proportionen.

Drehrad und UI sind insgesamt für mich gewöhnungsbedürftig und überzeugen mich so noch nicht ganz. Die Bedienung der Wurkkos TS32 (Bedienung über 2 Schalter) und der Wurkkos HD15 (Bedienung über einen Schalter), die ja beide auch Flood/Throw Umschaltung haben, geht mir da deutlich leichter von der Hand.

Was ich mag:​

Design
Haptik
Flexibler Beam
Reichweite
Helligkeit

Neutral:​

Akkuformat
UI
Flood/Throw Helligkeit nicht getrennt regelbar

Was ich weniger mag:​

Drehrad etwas zu schwergängig
Auto-Lockout sperrt zu schnell
Zu langer Regelweg von Low zu Turbo
Vielen Dank an alle, die bis hier ganz herunter gelesen haben :tala:
Wow, was für eine Vorstellung ,wie immer vom feinsten ,HERZLICHEN DANK ,für deine Mühe und die tolle Lampen Auswahl, KLASSE
 
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Flashaholic**
11 Juni 2010
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Rheinhessen, 67...
Gibt es bei der IF 30 nur die festen Stufen Eco und Turbo?
Ja.

Ramping ist nicht möglich.
Doch, es ist aber halt nur Ramping möglich. Hier über das Drehrad schnell noch 4-5 fixe Zwischenstufen anzuwählen wäre flotter und würde mir als Auswahl tatsächlich ausreichen. Das umschalten von einigen Stufen auf stufenloses Ramping - wie wir es z.B. von der Wurkkos TS32 kennen- ist bei der IF30 leider nicht möglich.
 

Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
552
562
93
Seht schönes Review, vielen Dank!
Ich habe die IF30 auch seit ein paar Wochen.
Größter Vorteil und Makel ist auch für mich die Drehradsteuerung.
Außer, dass der etwas schwer geht und leicht kratzig läuft gefällt das Rad mechanisch und haptisch recht gut.
Die Helligkeitseinstellung regiert im unteren Bereich mit kleinen Stufen gut. Ab dem mittleren Bereich muss man gefühlt ewig weiter drehen bis volle Helligkeit errichtet ist.
Ich würde eine etwas gröbere Stufung, aber mit empfunden gleichmäßiger Helligkeitssteigerung und einem deutlichen Sprung auf Turbo bevorzugen. Oder den Turbo nur über Doppelklick,
So hätte man eine bessere Kontrolle über den Stromkonsum. Das dürfte im praktischen Gebrauch die größte Schwierigkeit werden. Wenn man "versehentlich" mit ein paar Tausend Lumen spazieren geht, dann ist halt schnell Schluss Mitte der Laufzeit.

Für die max Power ist die Stromversorgung freilich etwas schwach. Für den Alltagsgebrauch ist das eine ordentlich Kapazität, finde ich. Man darf einfach nicht so viel Strom im Flutlichtexzess verschwenden.

Ich denke der Forumfaktor entscheidet.
 
19 April 2022
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8
Gratuliere zu diesem gelungenen Review.
Das ist (Fach-)Kompetenz zum Quadrat!

Alles Gute für weitere Reviews aus Deiner Feder.

Grüße aus Oesterreich
Schorsch
 
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3 Januar 2024
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42
18
Meine IF30 wurde gestern mittags geliefert. Erstmal die Batterie voll gemacht und nach Einbruch der Dunkelheit ne kleine Runde damit spielen gegangen.
Wow!! Damit kann ich über den Fluss hinweg, den Kanuclub in der Nachbarstadt(knappe 300 Meter) erhellen und die hinterste Baumgruppe auf meiner "Lampenwiese"(ca. 250 Meter) so beleuchten, dass ich tatsächlich noch etwas erkennen kann.
Der Flutkegel erhellt die 250 Meter lange und durchschnittlich 120 Meter breite Wiese gut bis weite über die Hälfte ihrer Länge und zwei Drittel ihrer Breite, so dass jeder kleine Grashubbel erkennbar ist. Der Spot brennt einfach ein Loch in die Dunkelheit.
Nach etwa einer halben Stunde des Rumspielens empfand ich die Bedienung als sehr intuitiv und das anfänglich kratzige Gefühl des Drehrades ist komplett weg.
Der Akku wurde zuhause dann leider nur noch mit 52% im Ladegerät angezeigt.
Hoffentlich tut sich da in Zukunft noch etwas, bezüglich der 32650er, in Richtung 8000mAh und 40A, oder so.

Nochmal: Wow!!
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Ich hab die Lampe vorhin ausgepackt und bin auf den ersten Blick schonmal positiv überrascht...ich hab sie mir echt deutlich bulliger vorgestellt.
In dem Format lässt sich die IF30 tatsächlich noch ganz gut in der Jackentasche tragen.

Das Drehrad finde ich echt etwas ... lahm - man dreht sich den Wolf, um die Helligkeit vernünftig zu regulieren.
Auch fühlt sich das Rad etwas wabbelig an.
Hier wären 2 (oder 3 mit EIN/AUS) Schalter sinnvoller gewesen. ;)

Das UI hingegen ist schön intuitiv, um die Modi (Flood / Throw / Flood&Throw) durchzuschalten.
Ich hab noch nicht raus, wie man den Lockout aktiviert.
Den Strobe hätte man sich sparen können, der passt irgendwie nicht so Recht zu so einer Lampe. ;)

Insgesamt kann ich schon sagen...so eine Lampe in etwas kleiner mit einem 21700er wäre das richtige für mich.

Ich glaube, bei Fenix ist das kleinste in diese Richtung die LR35R, wenn mich nicht alles täuscht?
Die muss ich irgendwann unbedingt ausprobieren, die ließe sich ja auch festclipsen glaube ich?

Soviel schonmal vorab zur IF30, ein ausführlicher Test folgt in Richtung Wochenende, wenn ich richtig Zeit dafür habe. :)

Ich werde gleich wenn es dunkel ist nochmal so 10-15 Minuten mit der Lampe herumprobieren. :)

EDIT: Uff was für ein Output auf Turbo...ich komme locker 100-150m weit mit dem Spot (und es war noch nicht komplett dunkel!), die Flood-LEDs breiten einen unglaublichen Lichtteppich vor einem aus.
Und schön warm wird sie... für kalte Wintertage. :thumbsup:

Also bisher muss ich insgesamt sagen, dass die IF30 schon eine gute Lampe ist.
Auch der Auto-Lockout nach einigen Minuten AUS und der Doppelclick Normal - Turbo - Ultralow macht sich richtig gut. :)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Ich hab die Lampe vorhin ausgepackt und bin auf den ersten Blick schonmal positiv überrascht...ich hab sie mir echt deutlich bulliger vorgestellt.
In dem Format lässt sich die IF30 tatsächlich noch ganz gut in der Jackentasche tragen.
Abschließend bleibt zu sagen...gutes Format, wenn man auf dickere Lampen steht.
Ist leider nicht meins, etwas dünner, leichter und insgesamt nicht ganz so voluminös wäre schön...halt eine "IF30 Light". ;)
Das Drehrad finde ich echt etwas ... lahm - man dreht sich den Wolf, um die Helligkeit vernünftig zu regulieren.
Auch fühlt sich das Rad etwas wabbelig an.
Hier wären 2 (oder 3 mit EIN/AUS) Schalter sinnvoller gewesen. ;)
Unterschreibe ich abschließend so.
Das UI hingegen ist schön intuitiv, um die Modi (Flood / Throw / Flood&Throw) durchzuschalten.
Ich hab noch nicht raus, wie man den Lockout aktiviert.
Den Strobe hätte man sich sparen können, der passt irgendwie nicht so Recht zu so einer Lampe. ;)
Das UI ist intuitiv und gut, man kommt schnell damit klar!
Wie gesagt, der Strobe kann raus, braucht man bei so einem Kaliber einfach nicht.
Insgesamt kann ich schon sagen...so eine Lampe in etwas kleiner mit einem 21700er wäre das richtige für mich.
Jepp.
Soviel schonmal vorab zur IF30, ein ausführlicher Test folgt in Richtung Wochenende, wenn ich richtig Zeit dafür habe. :)
Ich habe mich heute einmal ausgiebiger mit der Lampe beschäftigt.
Sie macht definitiv Spaß! :)
Also bisher muss ich insgesamt sagen, dass die IF30 schon eine gute Lampe ist.
Auch der Auto-Lockout nach einigen Minuten AUS und der Doppelclick Normal - Turbo - Ultralow macht sich richtig gut. :)
So, kommen wir mal zu einer abschließenden Zusammenfassung...

Vergleich IF30 mit der Fenix PD40R V3.0:
Mit dem Spot der IF30 komme ich auf Turbo locker zwischen 200 und 300m weit, das schafft die PD40R V3.0 mit 1000 Lumen, die Helligkeit ist diechaus vergleichbar.
Schalte ich bei der Fenix auf Turbo (3000 Lumen), kommt sie deutlich weiter und leuchtet im Spot besser aus (größerer Spot).

EDIT: Die IF30 wurde bei diesem Versuch im Flood&Throw-Betrieb benutzt!
Im reinen Throw-Modus kommt die IF30 etwas weiter (real etwa 50m) als die PD40R V3.0.

Der Spill ist natürlich relativ klein im Vergleich zur IF30, da punktet die Sofirn.
Als Allrounder ist die Fenix aber hier durch kleinere Maße, geringeres Gewicht und Hosentaschentauglichkeit klar im Vorteil! :)

Das Knurrling der IF30 ist top, sie liegt super in der Hand. :)

Das wabbelige Drehrad mit den ewigen Umdrehungen sehe ich als Minuspunkt, hier wären mehrere Schalter einfach viel sinnvoller gewesen!

Mir sind noch zwei Sachen negativ aufgefallen...

Die Gummiabdeckung für die USB-C-Ladebuchse ist labberig und wirkt unausgereift, fast etwas billig.
Hier sollte Sofirn deutlich nachbessern.

Stellt man die Lampe vorsichtig auf den Hintern (auf den Tisch o.ä.), während sie eingeschaltet ist, verliert der Akku kurz den Kontakt am Pluspol durch die schwache Feder in der Tailcap.
Hier sollte der Hersteller vielleicht einen Käfig mit zwei Kontaktknöpfen (Kopf und Tailcap) nutzen, damit so etwas nicht passiert.
Das fällt für mich wieder unter "noch nicht ganz ausgereift".
Schlage ich vorsichtig und leicht mit der flachen Hand während des Betriebs seitlich gegen die Lampe, kommt es teils arch zu ganz kurzen Aussetzern. Wiederhole ich das an der Tailcap (wie gesagt nur ganz leicht), kommt es zu deutlichen, kurzen Aussetzern.

EDIT: Das gleiche Problem habe ich bei meiner Wurkkos WK30 ebenfalls.
Da beide Lampen im Hause Sofirn gefertigt werden, ist das bei größeren Akkus anscheinend also ein Problem, das auf mehrere Modelle zutrifft.

Man merkt der Lampe an, dass sie günstig ist...aber sie ist auch gut! :)
Die direkte Alternative wäre ja die Olight Mini Marauder, hier muss jeder selbst wissen, was er sich holen möchte.
Sonstige Alterntiven gibt es ja genügend...Fenix, Nitecore, Acebeam, etc.

Vielen lieben Dank für den Passaround, die Lampe macht durchaus Spaß!
Nur der "Will-Haben-Funke" mag einfach nicht überspringen.
 
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Flashaholic**
10 September 2011
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Unterfranken
Vergleich IF30 mit der Fenix PD40R V3.0:
Mit dem Spot der IF30 komme ich auf Turbo locker zwischen 200 und 300m weit, das schafft die PD40R V3.0 mit 1000 Lumen, die Helligkeit ist diechaus vergleichbar.
Der Spot der IF30 ist im Turbo mit 685m angegeben.
Das wären, gedrittelt, rund 230m real.
Die PD40R V3 ist bei 1000lm mit 300m angegeben.
Sind 100m real.
Im Turbo soll die PD40R 500m können, sprich unter 200m real.
Damit käme sie selbst im Turbo nicht so weit, wie die IF.
Daher wundert mich es, das bei dir die PD40R deutlich weiter geht. ?
:)
 

Buteo

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25 März 2015
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Der Spot der IF30 ist im Turbo mit 685m angegeben.
Das wären, gedrittelt, rund 230m real.
Die PD40R V3 ist bei 1000lm mit 300m angegeben.
Sind 100m real.
Im Turbo soll die PD40R 500m können, sprich unter 200m real.
Damit käme sie selbst im Turbo nicht so weit, wie die IF.
Daher wundert mich es, das bei dir die PD40R deutlich weiter geht. ?
:)
Ich habe sie nebeneinander auf dem Feld laufen lassen und Baumreihen in verschiedenen Entfernungen angestrahlt.
Überraschenderweise kommt die Fenix tatsächlich bedeutend weiter als ursprünglich gedacht...und Ja, auf High mit 1000 Lumen tatsächlich über 200m, auf Turbo mit 3000 Lumen tatsächlich nochmal ein gutes Stück mehr!

Allerdings hatte ich bei dem Vergleich bei der IF30 Flood UND Throw gleichzeitig auf Turbo, das dürfte sich allerdings nicht auf die Leistung des Spots auswirken, oder?
 
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Allerdings hatte ich bei dem Vergleich bei der IF30 Flood UND Throw gleichzeitig auf Turbo, das dürfte sich allerdings nicht auf die Leistung des Spots auswirken, oder?
Aha. ;)
Das ist ein ganz schöner Unterschied.
Bei Flood und Throw gleichzeitig im Turbo,
kommt die IF deutlich weniger weit und der Spot hat nicht die volle Leistung.
Im reinen Throw-Modus hat die IF nämlich eine beachtliche Reichweite.
:)
 
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Aha. ;)
Das ist ein ganz schöner Unterschied.
Bei Flood und Throw gleichzeitig im Turbo,
kommt die IF deutlich weniger weit und der Spot hat nicht die volle Leistung.
Im reinen Throw-Modus hat die IF nämlich eine beachtliche Reichweite.
:)
Ich werde es gleich direkt noch testen. ;)

Aaaaber zumindest steht schon einmal die Erkenntnis, dass die ANSI-Reichweite bei der Fenix PD40R V3.0 nicht so einfach gedrittelt werden kann, um auf einen realen Wert zu kommen (zumal ja auch da noch Sicht- und Umweltverhältnisse hinzukommen, die allerdings heute nicht relevant waren da wirklich klare Sicht auf dem Feld).:)

EDIT:

@Ace Combat ich bin jetzt nochmal raus und habe die Turbos beider Lampen im Spot verglichen...die PD40R V3.0 kommt im Turbo fast so weit wie die IF30 im reinen Throw, der Unterschied liegt bei etwa 50m.
Da wir uns hier aber bei mehreren Hundert Metern bewegen, ist der Unterschied nicht wirklich groß. ;)
 
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Nochmal zur IF30:
Nach ein paar Tests in kälteren Nächten, kann ich
eine schlechte Bedienung der IF30 mit Handschuhen, nur bedingt nachvollziehen.
Wenn sie zu dick sind, dann schon.
Mit leicht/oder gar nicht gefütterten Lederhandschuhen, ist der "Grip", zum verstellen des Drehrads, sogar besser
als mit dem blanken Finger.
(Sollte ja dann mit sogenannten "taktischen" Handschuhen ähnlich sein.?)
Federprobleme, durch Aussetzer bei Erschütterung, habe ich mit meinem 21700er überhaupt keine. :)
 

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Ace Combat

Flashaholic**
10 September 2011
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So klappt's doch, mit dem Feuer machen.
( zumindest bei der Konkurrenz, mit der Marauder Mini )
Sollte dann bei der IF30 auch kein Problem sein. ;)
 

Chris-TheCrow

Flashaholic*
28 Dezember 2016
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Wien
hahaha ... mit Hilfe der "berühmten" Lupe :D

das hab ich als Jungendlicher auch gemacht ... allerdings mit Sonnenlicht auf Blaupapier ;)

2. Test ... keine Flammen :thumbdown::D

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