Disclaimer: I habe die Lampe von Sofirn für das Review kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Für das Review werde ich nicht bezahlt und es stellt meine ehrliche Meinung dar.

Spezifikationen laut Sofirn
Quelle


Packungsinhalt und Qualität
Die Lampe wird in einer typischen, weißen Sofirnschachtel geliefert. Enthalten ist die Lampe selbst, bestückt mit einem 5000mAh button top 21700, einem einfachen Lanyard zusammengepackt mit zwei Ersatz-O-Ringen, einem Zweiwegeclip, einer englischen Anleitung und einem kleinen USB C - C Kabel - und natürlich das Stirnband.


Die HS43 ist für eine Stirnlampe eher schwer, 88g ohne und 158g mit Akku. Nicht überraschend und im normalen Bereich für eine 21700 90° Lampe. Sie wiegt fast aufs Gramm gleich viel wie die Armytek Wizard C2 pro max LR.

Die Lampe fühlt sich qualitativ hochwertig und robust an, aber ich habe einen kleinen Fehler in der Anodisierung der Tailcap und Kleberreste am Selektorring gefunden.


Dreht man mein Exemplar auf rot, so ist ein deutliches Fiepen zu hören.
Ich habe deswegen Sofirn kontaktiert und sie wollen überprüfen, ob das nur mein Exemplar betrifft oder mehrere.
Die Anodisierung ist schwarz, irgendwo zwischen glänzend und matt und eher glatt, aber die Rillen, die über die ganze Lampe verteilt sind, bieten genug Halt.
USB-C ist im Kopf integriert, geschützt von einer gut sitzenden Gummikappe.

In der Tailcap ist ein Magnet eingeklebt, der stark genug ist die Lampe horizontal zu halten. Allerdings neigt sie etwas dazu, auf glatten Flächen langsam zu rutschen. Runtergefallen ist sie dabei nie.
Das Stirnband ist ok, funktioniert einwandfrei, aber es gibt bessere. Weiteres dazu im nächsten Kapitel.
Es gibt keine klassischen Knöpfe, die einzige Steuerungsmöglichkeit ist ein Drehschalter. Dieser rastet in 5 Positionen mit einem dezenten Klicken ein, jede Position ist dabei eindeutig zu finden.
Dreht man den Ring langsam, so stellt man fest, dass der Moduswechsel stattfindet, bevor der nächste Rastpunkt erreicht ist - interessant, in der Praxis aber nicht relevant.
In der Mitte des Ringes sitzt eine Akkuanzeige in Form einer LED
(Sofirn gibt keine % an, nur grün = high, orange = medium, rot = niedrig und rot blinkend = sehr niedrig).

Hinter einer TIR verstecken sich 4 LEDs, 3 weiße TN3535 und eine SST20R LED für rot. Ob Glas über der TIR ist kann ich nicht endgültig feststellen, weil ich die Lampe nicht zerlegt habe, ich würde aber behaupten, dass nein.

Insgesamt fühlt sich die Lampe sehr gut gemacht an und wirkt, als könnte sie einiges ab.
Angegeben ist leider nur IPX6 - einer einfachen, robusten Lampe würde in meinen Augen IPX8 besser stehen. Solange man sie aber nicht mehr als ein paar cm kurz eintaucht, sehe ich kein Problem. Lässt man die Lampe auf Turbo laufen und öffnet die Abdeckung des USB-Ports, ertönt ein leises “Plop”, die Lampe scheint also Luftdicht zu sein.
Trageoptionen
Clip:
Der Clip hält die Lampe gut in beiden Orientierungen. Er sitzt an der Lampe in einer eigenen Position, unabhängig vom Kopfband und kann mit diesem gleichzeitig genutzt werden. Um Lampe und Clip zu trennen, braucht es durchaus etwas Kraft, also keine Sorge, dass sich da versehentlich etwas löst.
Während des Tests habe ich die Lampe oft an meiner (Hunde)Umhängetasche getragen, das gibt Licht vor den Füßen, aber kein Gewicht auf dem Kopf.

Lanyard:
Ein einfaches Lanyard ist enthalten, kann allerdings nur am Clip, nicht an der Lampe selbst angebracht werden. Bei einer Lampe wie dieser brauche ich kein Lanyard, wenn allerdings eins dabei ist, fände ich es schön, wenn es eine entsprechende Bohrung an der Lampe gäbe.
Kopfband:
Die HS43 clickt sauber in die Halterung und es braucht ausreichend Kraft, um sie wieder herauszunehmen. Rein und raus funktioniert gut, ich habe auch keine Bedenken, dass die Lampe von selbst rausfallen könnte. Das Kopfband ist groß genug für Helme, passt aber auch gut auf kleineren Köpfen.

Für die Verstellung des Winkels kann es sein, dass man zwei Hände braucht, die Rasterung ist auf der festen Seite.
Beim Band selbst dürfte Sofirn gerne bei Fenix oder Skilhunt spicken. Zumindest ein Silikonstreifen, besser aber ein modernes Band wäre schön.
Auch hier möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass das einsetzen ins Kopfband bei montierten Clip erfolgen kann - da dürfen sich andere Hersteller gerne zukünftig ein Vorbild dran nehmen!

UI
Das UI ist super simpel: Dreh den Ring. Eine Richtung bringt rot, die andere weiß in 3 Stufen.
Handschuhe? Kein Problem! Stress? Egal, das klappt immer!
Ich habe über bedenken gelesen, dass sich die Lampe von selbst einschalten könnte, weil es keine Möglichkeit für einen Lockout gibt. Darum habe ich getestet. Auf Stoff habe ich so viel Kraft gebraucht, dass es beim Tragen in der Hosentasche schon lang weh tun würde, bevor sich da irgendwas bewegt - kein Chance, dass sich da was von selbt einschaltet.
Hat man die Lampe allerdings eingeklippt, so steht der Kopf über und der Ring liegt frei. An einer Oberfläche wie (Kunst)Leder oder Gummi könnte man, wenn man ausreichend Druck drauf hat, allerdings den Schalter drehen. Die Konstellation muss dann allerdings schon sehr speziell sein. Zusammenfassend mache ich mir keine Sorgen, dass die Lampe von selbst angehen könnte und in meinen Augen passt der fehlende Lockout zum Konzept.
Messungen und visuelle Eindrücke
Das weiße Licht ist flutig, kalt und low CRI.
(Low - High) 6100 - 6900K, CRI 72 - 74, DUV 0,000 - 0,002
Allgemein ist kaltweiß nicht mein Favourit, aber ich muss zugeben, dass die HS43 das schönste kaltweiß in meiner Sammlung hat. Einfach nur weiß, kein blau, grün oder rot / rosy. Die Farben sind etwas ausgewaschen, wie man es erwarten würde, der optische Eindruck ist aber deutlich besser als es der CRI erwarten lassen würde und viel besser als andere kaltweiße Lampen.
Meine Lumenbox (nicht kalibriert und mehr eine gute Schätzung, aber bisher nie all zu weit weg von den Messwerten anderer Reviewer) sagt low ~320, mid ~920 und high die vollen 3200 Lumen (nach dem Stepdown bleibt etwas weniger als mid).

Die Regelung nach dem Runterschalten ist auf Turbo ziemlich gut. 900lm dauerhaft für eine Lampe dieser Größe ist eine Ansage!
Auch Mid ist fein und macht, was in den Spezifikationen steht.

Low ist grundsätzlich gut geregelt, fällt aber gegen Ende der Laufzeit langsam um ca 10% ab, so langsam, dass es nicht auffällt. Was aber auffällt, ist das plötzliche Hochregeln auf die regulierte Stufe. Warum die Lampe das macht, verstehe ich nicht und habe ich so auch noch nicht gesehen. Vorallem, da die Lampe danach für mehr als eine halbe Stunde auf der geregelten Stufe weiterläuft.

Das helle und fokussiertere Rot ist ungeregelt und zeigt das selbe, seltsame Verhalten wie weiß auf low.
Rot scheint nicht auf erhalt der Nachtsicht ausgelegt, mehr um ohne Insekten im Gesicht noch ganz gut sehen zu können. Passt in meinen Augen gut zum Konzept der Lampe.

Die Laufzeiten des Weißlichts waren im meinen Messungen kürzer als angegeben.
III ist angegeben mit 2,5h, erreicht aber nicht ganz 2 Stunden.
II ist angegeben mit 3,5 Stunden, erreicht nicht ganz 2 Stunden und 40 minuten
I ist angegeben mit 6 Stunden und erreicht 5 Stunden und 20 Minuten.
Rot hingegen lief länger als angegeben.
Das kam etwas überraschend, da der Akku bei der Messung gute 5122mAh erreichte.
Allerdings springt die Lampe schon bei 4,15-4,17V auf grün und nutzt somit nicht die volle Kapazität des Akkus, was eine Erklärung sein könnte.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum mein Exemplar die Laufzeiten nicht erreicht, wichtig ist zu wissen, dass es sein kann, dass Sofirn an dieser Stelle die Zahlen etwas zu hoch angesetzt hat. Also ggf. selbst einmal durchlaufen lassen, bevor man sich darauf verlässt.
Zusammenfassung
Die HS43 ist eine interessante Lampe. Ultra einfache Bedienung, qualitativ hochwertig und hell. Aber hell in jedem Modus, definitiv nichts für Freunde des Moonlight-Modus.
Auch wenn ich mir einen 10 und einen 100 Lumen Modus zusätzlich gewünscht hätte, hat Sofirn die Lampe dafür nicht designed. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Konzept als Arbeitslampe gut aufgeht, gerade weil die Bedienung mit Handschuhen super gut funktioniert. Oder als Lampe für die (Groß-)Eltern, so wie oft die Tauchlampen dafür herhalten müssen.
Output und Regelung sind beeindruckend, allerdings nicht perfekt. Das Stirnband funktioniert, kann aber mit modernen Konstruktionen nicht mithalten. Dafür kann der Clip bei Verwendung des Stirnbandes montiert bleiben.
Die Abstufung der Leuchtstufen wird für einige ein Ausschlussgrund sein, wenn man damit aber klar kommt, dann finde ich die Lampe durchaus empfehlenswert. Wenn man bedenkt, dass man geregelte 900Lumen für (zum Zeitpunkt des Reviews) etwa 35€ bekommt, dann ist das alles schon ein gutes Paket.

Spezifikationen laut Sofirn
Quelle


Packungsinhalt und Qualität
Die Lampe wird in einer typischen, weißen Sofirnschachtel geliefert. Enthalten ist die Lampe selbst, bestückt mit einem 5000mAh button top 21700, einem einfachen Lanyard zusammengepackt mit zwei Ersatz-O-Ringen, einem Zweiwegeclip, einer englischen Anleitung und einem kleinen USB C - C Kabel - und natürlich das Stirnband.


Die HS43 ist für eine Stirnlampe eher schwer, 88g ohne und 158g mit Akku. Nicht überraschend und im normalen Bereich für eine 21700 90° Lampe. Sie wiegt fast aufs Gramm gleich viel wie die Armytek Wizard C2 pro max LR.

Die Lampe fühlt sich qualitativ hochwertig und robust an, aber ich habe einen kleinen Fehler in der Anodisierung der Tailcap und Kleberreste am Selektorring gefunden.


Dreht man mein Exemplar auf rot, so ist ein deutliches Fiepen zu hören.
Ich habe deswegen Sofirn kontaktiert und sie wollen überprüfen, ob das nur mein Exemplar betrifft oder mehrere.
Die Anodisierung ist schwarz, irgendwo zwischen glänzend und matt und eher glatt, aber die Rillen, die über die ganze Lampe verteilt sind, bieten genug Halt.
USB-C ist im Kopf integriert, geschützt von einer gut sitzenden Gummikappe.

In der Tailcap ist ein Magnet eingeklebt, der stark genug ist die Lampe horizontal zu halten. Allerdings neigt sie etwas dazu, auf glatten Flächen langsam zu rutschen. Runtergefallen ist sie dabei nie.
Das Stirnband ist ok, funktioniert einwandfrei, aber es gibt bessere. Weiteres dazu im nächsten Kapitel.
Es gibt keine klassischen Knöpfe, die einzige Steuerungsmöglichkeit ist ein Drehschalter. Dieser rastet in 5 Positionen mit einem dezenten Klicken ein, jede Position ist dabei eindeutig zu finden.
Dreht man den Ring langsam, so stellt man fest, dass der Moduswechsel stattfindet, bevor der nächste Rastpunkt erreicht ist - interessant, in der Praxis aber nicht relevant.
In der Mitte des Ringes sitzt eine Akkuanzeige in Form einer LED
(Sofirn gibt keine % an, nur grün = high, orange = medium, rot = niedrig und rot blinkend = sehr niedrig).

Hinter einer TIR verstecken sich 4 LEDs, 3 weiße TN3535 und eine SST20R LED für rot. Ob Glas über der TIR ist kann ich nicht endgültig feststellen, weil ich die Lampe nicht zerlegt habe, ich würde aber behaupten, dass nein.

Insgesamt fühlt sich die Lampe sehr gut gemacht an und wirkt, als könnte sie einiges ab.
Angegeben ist leider nur IPX6 - einer einfachen, robusten Lampe würde in meinen Augen IPX8 besser stehen. Solange man sie aber nicht mehr als ein paar cm kurz eintaucht, sehe ich kein Problem. Lässt man die Lampe auf Turbo laufen und öffnet die Abdeckung des USB-Ports, ertönt ein leises “Plop”, die Lampe scheint also Luftdicht zu sein.
Trageoptionen
Clip:
Der Clip hält die Lampe gut in beiden Orientierungen. Er sitzt an der Lampe in einer eigenen Position, unabhängig vom Kopfband und kann mit diesem gleichzeitig genutzt werden. Um Lampe und Clip zu trennen, braucht es durchaus etwas Kraft, also keine Sorge, dass sich da versehentlich etwas löst.
Während des Tests habe ich die Lampe oft an meiner (Hunde)Umhängetasche getragen, das gibt Licht vor den Füßen, aber kein Gewicht auf dem Kopf.

Lanyard:
Ein einfaches Lanyard ist enthalten, kann allerdings nur am Clip, nicht an der Lampe selbst angebracht werden. Bei einer Lampe wie dieser brauche ich kein Lanyard, wenn allerdings eins dabei ist, fände ich es schön, wenn es eine entsprechende Bohrung an der Lampe gäbe.
Kopfband:
Die HS43 clickt sauber in die Halterung und es braucht ausreichend Kraft, um sie wieder herauszunehmen. Rein und raus funktioniert gut, ich habe auch keine Bedenken, dass die Lampe von selbst rausfallen könnte. Das Kopfband ist groß genug für Helme, passt aber auch gut auf kleineren Köpfen.

Für die Verstellung des Winkels kann es sein, dass man zwei Hände braucht, die Rasterung ist auf der festen Seite.
Beim Band selbst dürfte Sofirn gerne bei Fenix oder Skilhunt spicken. Zumindest ein Silikonstreifen, besser aber ein modernes Band wäre schön.
Auch hier möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass das einsetzen ins Kopfband bei montierten Clip erfolgen kann - da dürfen sich andere Hersteller gerne zukünftig ein Vorbild dran nehmen!

UI
Das UI ist super simpel: Dreh den Ring. Eine Richtung bringt rot, die andere weiß in 3 Stufen.
Handschuhe? Kein Problem! Stress? Egal, das klappt immer!
Ich habe über bedenken gelesen, dass sich die Lampe von selbst einschalten könnte, weil es keine Möglichkeit für einen Lockout gibt. Darum habe ich getestet. Auf Stoff habe ich so viel Kraft gebraucht, dass es beim Tragen in der Hosentasche schon lang weh tun würde, bevor sich da irgendwas bewegt - kein Chance, dass sich da was von selbt einschaltet.
Hat man die Lampe allerdings eingeklippt, so steht der Kopf über und der Ring liegt frei. An einer Oberfläche wie (Kunst)Leder oder Gummi könnte man, wenn man ausreichend Druck drauf hat, allerdings den Schalter drehen. Die Konstellation muss dann allerdings schon sehr speziell sein. Zusammenfassend mache ich mir keine Sorgen, dass die Lampe von selbst angehen könnte und in meinen Augen passt der fehlende Lockout zum Konzept.
Messungen und visuelle Eindrücke
Das weiße Licht ist flutig, kalt und low CRI.
(Low - High) 6100 - 6900K, CRI 72 - 74, DUV 0,000 - 0,002
Allgemein ist kaltweiß nicht mein Favourit, aber ich muss zugeben, dass die HS43 das schönste kaltweiß in meiner Sammlung hat. Einfach nur weiß, kein blau, grün oder rot / rosy. Die Farben sind etwas ausgewaschen, wie man es erwarten würde, der optische Eindruck ist aber deutlich besser als es der CRI erwarten lassen würde und viel besser als andere kaltweiße Lampen.
Meine Lumenbox (nicht kalibriert und mehr eine gute Schätzung, aber bisher nie all zu weit weg von den Messwerten anderer Reviewer) sagt low ~320, mid ~920 und high die vollen 3200 Lumen (nach dem Stepdown bleibt etwas weniger als mid).

Die Regelung nach dem Runterschalten ist auf Turbo ziemlich gut. 900lm dauerhaft für eine Lampe dieser Größe ist eine Ansage!
Auch Mid ist fein und macht, was in den Spezifikationen steht.

Low ist grundsätzlich gut geregelt, fällt aber gegen Ende der Laufzeit langsam um ca 10% ab, so langsam, dass es nicht auffällt. Was aber auffällt, ist das plötzliche Hochregeln auf die regulierte Stufe. Warum die Lampe das macht, verstehe ich nicht und habe ich so auch noch nicht gesehen. Vorallem, da die Lampe danach für mehr als eine halbe Stunde auf der geregelten Stufe weiterläuft.

Das helle und fokussiertere Rot ist ungeregelt und zeigt das selbe, seltsame Verhalten wie weiß auf low.
Rot scheint nicht auf erhalt der Nachtsicht ausgelegt, mehr um ohne Insekten im Gesicht noch ganz gut sehen zu können. Passt in meinen Augen gut zum Konzept der Lampe.

Die Laufzeiten des Weißlichts waren im meinen Messungen kürzer als angegeben.
III ist angegeben mit 2,5h, erreicht aber nicht ganz 2 Stunden.
II ist angegeben mit 3,5 Stunden, erreicht nicht ganz 2 Stunden und 40 minuten
I ist angegeben mit 6 Stunden und erreicht 5 Stunden und 20 Minuten.
Rot hingegen lief länger als angegeben.
Das kam etwas überraschend, da der Akku bei der Messung gute 5122mAh erreichte.
Allerdings springt die Lampe schon bei 4,15-4,17V auf grün und nutzt somit nicht die volle Kapazität des Akkus, was eine Erklärung sein könnte.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum mein Exemplar die Laufzeiten nicht erreicht, wichtig ist zu wissen, dass es sein kann, dass Sofirn an dieser Stelle die Zahlen etwas zu hoch angesetzt hat. Also ggf. selbst einmal durchlaufen lassen, bevor man sich darauf verlässt.
Zusammenfassung
Die HS43 ist eine interessante Lampe. Ultra einfache Bedienung, qualitativ hochwertig und hell. Aber hell in jedem Modus, definitiv nichts für Freunde des Moonlight-Modus.
Auch wenn ich mir einen 10 und einen 100 Lumen Modus zusätzlich gewünscht hätte, hat Sofirn die Lampe dafür nicht designed. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Konzept als Arbeitslampe gut aufgeht, gerade weil die Bedienung mit Handschuhen super gut funktioniert. Oder als Lampe für die (Groß-)Eltern, so wie oft die Tauchlampen dafür herhalten müssen.
Output und Regelung sind beeindruckend, allerdings nicht perfekt. Das Stirnband funktioniert, kann aber mit modernen Konstruktionen nicht mithalten. Dafür kann der Clip bei Verwendung des Stirnbandes montiert bleiben.
Die Abstufung der Leuchtstufen wird für einige ein Ausschlussgrund sein, wenn man damit aber klar kommt, dann finde ich die Lampe durchaus empfehlenswert. Wenn man bedenkt, dass man geregelte 900Lumen für (zum Zeitpunkt des Reviews) etwa 35€ bekommt, dann ist das alles schon ein gutes Paket.
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