[Review] Armytek Dobermann Pro

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
Nachdem ich vor einiger Zeit die Armytek Prime C2 Pro mit flutiger TIR-Optik vorgestellt hatte, wird es nun etwas taktischer: Die Armytek Dobermann Pro (in der warmweißen Version) mit Reflektor und (ziemlich verrücktem) Tailswitch.

Die Taschenlampe habe ich kostenlos von Armytek für dieses Review erhalten. Trotzdem versuche ich, in meiner Bewertung so neutral wie möglich zu sein. (Vermutlich ist es sogar unvoreingenommener als bei einer selbst gekauften Lampe, denn normalerweise kaufe ich mir nur Lampen, von denen ich sowieso überzeugt bin.)

Dieses sowie weitere Reviews findet ihr auch auf meiner Webseite. Mit der Seite verdiene ich kein Geld, es ist keine Werbung eingebunden und Affiliate-Links nutze ich auch nicht. Es gibt dort aber teilweise etwas mehr Details zu den Lampen sowie Reviews, die hier nicht zu finden sind.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010594.jpg

Lieferumfang und Hardware​

Die Lampe kommt betriebsbereit mit eingelegtem Akku im Holster, nur die Tailcap muss noch festgezogen werden. Folgendes Zubehör ist enthalten:
  • 18650 Li-Ion Akku (3500 mAh, ungeschützt, bei Lieferung 3,6 V)
  • Clip
  • Holster
  • Handschlaufe mit Schlüsselring und Karabiner
  • Tactical Ring
  • 2 Ersatz-O-Ringe
  • Magnetischer Ladeadapter
  • Kurzanleitung (EN, DE, FR, RU, FI, SE, NO, PL)
Die Kurzanleitung beinhaltet einen QR-Code, über den sich die vollständige Anleitung als PDF herunterladen lässt. Die Kurzanleitung beinhaltet aber bereits alle notwendigen Infos.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010490.jpg


Schlichtes Design mit Armytek-typischer Anodisierung in matt-schwarz. Fühlt sich ein wenig wie eine Kreidetafel an und verringert Rutschen, auch bei feuchten Händen. Nur die Reinigung ist etwas schwieriger.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010494.jpg


Für eine 18650 Lampe eher auf der größeren Seite, aber für eine taktische Lampe noch durchaus normal.

Länge: 150 mm
Durchmesser: 33,5 mm (Kopf) / 25,4 mm (Akkurohr und Tailcap)
Gewicht: 113 g (plus 47 g für den Akku)

Armytek hat bereits eine „Max“ Version mit 21700 Akku angekündigt.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010502.jpg


Der Kopf wird durch einen geschwärzten Edelstahlbezel geschützt. Der leichte Wellenschliff lässt beim Kopfstand erkennen, ob die Lampe eingeschaltet ist.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010514.jpg


An der Tailcap sitzt der hervorstehende Taster sowie eine Befestigungsmöglichkeit für eine Handschlaufe. Diese ist auch die einzige scharfe Kante an der gesamten Lampe. Der mitgelieferte Schlüsselring bewahrt die Handschlaufe aber, zu schnell durchgescheuert zu werden.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010497.jpg


Der Metallkontakt am Schaltergummi ergibt zusammen mit dem blanken Ring die Ladekontakte für den magnetischen Ladeadapter. Dies vermeidet einen wasser- und schmutzanfälligen USB-Anschluss, funktioniert allerdings nur mit dem mitgelieferten USB-Ladeadapter.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010549.jpg


Man braucht die Lampe nur in die Nähe des Ladeadapters bringen und klack schnappt er durch den Magneten in die richtige Position. Einfacher geht es kaum. Kopf und Endkappe müssen dabei festgezogen sein. Geladen wird mit bis zu 1,2 A, sodass der Akku nach knapp vier Stunden wieder voll ist.

Der Ladeadapter zeigt den Status über LEDs in verschiedenen Farben an. Nettes Detail: Nach etwa 30 Sekunden werden die Status-LEDs langsam auf eine niedrige Helligkeit gedimmt, um im Dunkeln nicht so sehr zu stören.

FarbeBedeutung
grünBereitschaft / vollständig geladen
rot blinkendKontakte verschmutzt
orange blinkendSpannung zu niedrig oder Kontakte verschmutzt
rotLadevorgang
orangeLadevorgang mit reduzierter Leistung

Während des Ladens schaltet sich die Taschenlampe automatisch ab. Der Ladevorgang wird nur gestartet, wenn die Akkuspannung niedriger als 4 V ist.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010548.jpg


Leider verwendet Armytek zwei verschiedene Ladeadapter: Zum einen gibt es den AMC-02, passend beispielsweise für die Wizard und die Prime. Zum anderen den AMC-03, welcher für die taktischen Lampen wie die Dobermann oder Predator passt.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010553.jpg


Durch den hervorstehenden Taster wird ein Tailstand verhindert. Außerdem rollt die Lampe auf ebenem Untergrund schnell weg. Der Tactical Ring (später im Review) verhindert das aber zuverlässig.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010499.jpg


Der mitgelieferte Clip ist kurz und äußerst eng. Ich habe ihn nicht ausprobiert, da er die Anodisierung definitiv beschädigt hätte. Aber er sollte stramm sitzen und zuverlässig halten.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010507.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010509.jpg


Alternativ kann man das mitgelieferte Holster nutzen. Am besten sitzt die Lampe, wenn man sie mit dem Kopf zuerst einsteckt. Aufpassen muss man mit dem Schalter, da er leicht versehentlich betätigt wird, was schnell zu einem geschmolzenen Loch im Holster führen wird. Eine Art „Eierbecher“ wie beim Holster der Klarus XT21X Pro wäre praktisch.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010503.jpg


Es gibt eine offene Schlaufe mit Druckknopf und Klett, eine feste Schlaufe sowie einen D-Ring.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010505.jpg


Das hintere Ende des Akkurohrs ist anodisiert, sodass ein mechanischer Lockout möglich ist. In der Tailcap ist eine lange Feder.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010511.jpg


Im Kopf befindet sich ebenfalls eine Feder. Hier ist das Gewinde nicht anodisiert, da man den Kopf zum Wechseln der Modi lösen muss.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010512.jpg


Auf beiden Seiten des Akkurohrs sitzen je zwei O-Ringe. Wie man in den Fotos sehen kann, hat Armytek auch nicht mit dem Silikonfett gespart. Immerhin verspricht Armytek eine Wasserdichtigkeit bis 25 m für eine Dauer von 5 Stunden. Eine Wandstärke von 3 mm beim Akkurohr, lange Gewinde, die langen Federn und teilweise vergossene Elektronik sorgen hoffentlich dafür, dass die Lampe auch Stürze von bis zu 25 m übersteht, wie es der Hersteller verspricht. Damit soll die Lampe deutlich mehr standhalten als das angegebene IP68 beinhaltet.

Bedienung und Funktion​

Gesteuert wird die Dobermann über einen elektronischen Taster an der Endkappe, welcher sich wie ein Forward-Clicky verhält. Halb gedrückt macht Momentanlicht, ganz durchdrücken schaltet die Lampe an und aus.

Bei der Betätigung gibt es kein lautes Klicken, sondern nur ein leicht spürbares Knacken. Dadurch lässt sich die Lampe fast geräuschlos schalten. Auf den inneren Aufbau des Tasters werde ich später eingehen.
Das Druckgefühl ist angenehm und der Taster ist durch seine exponierte Lage zuverlässig und schnell zu finden. Leider passiert es dadurch auch sehr leicht, dass die Lampe unbeabsichtigt eingeschaltet wird.

Weitere Modi lassen sich durch Lockern oder Festziehen des Lampenkopfs erreichen. Für das Umschalten braucht man zwei Hände, ansonsten ist es aber sehr intuitiv.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010495.jpg


Man hat die Wahl zwischen zwei Steuerungsarten, zwischen denen man wechseln kann, indem der Kopf bei eingeschalter Lampe mindestens zehn Mal gelockert und festgezogen wird.

Im Jagdmodus steht bei festgezogenem Kopf der Turbo zur Verfügung. Bei gelockertem Kopf hat man die Wahl zwischen den Stufen Low, Medium und High. Umgeschaltet wird, indem die Lampe für weniger als zwei Sekunden aus- und wieder eingeschaltet wird. Am einfachsten ist es, den Taster so lange anzutippen, bis man die gewünschte Helligkeit hat und ihn dann ganz durchzudrücken. Der Kopf kann bei eingeschalteter Lampe festgezogen und gelockert werden, um zwischen Turbo und der vorherigen Stufe zu wechseln.
Zusätzlich lässt sich noch der Strobe mit in die Abfolge aufnehmen. Dazu wird der Taster mindestens 20 Mal angetippt und zum Schluss durchgedrückt.
Leider ist die niedrigste Stufe mit 37 lm recht hell und von High (280 lm) zu Turbo (1400 lm) gibt es einen großen Sprung. Ich hätte mir besser verteilte Stufen von etwa 3 bis 600 lm gewünscht.

Der taktische Modus bietet mit festgezogenem Kopf ebenfalls den Turbo. Man kann zwischen Turbo und Medium wählen, indem der Kopf einmal kurz gelockert und wieder festgezogen wird.
Bei gelockertem Kopf wird der Strobe aktiviert. Auch hier kann man zwischen einem hellen und einem dunklen Strobe wählen, indem der Kopf einmal kurz festgezogen und wieder gelockert wird.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010559.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010561.jpg


Für einen besseren „Cigar Grip“ wird ein Tactical Ring aus Silikon mitgeliefert. Diesen braucht man einfach nur über die Tailcap ziehen. Er sitzt dann sicher in einer eigenen Nut und kann auch zusammen mit dem Clip verwendet werden.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010500.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010589.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010592.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010593.jpg

Lichtbild​

Es gibt zwei Versionen: kaltweiß (bis zu 1500 lm) und warmweiß (1400 lm). Beide mit Cree XHP35.2 HI LED. Ich habe mich verständlicherweise für die warmweiße Version entschieden.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010518.jpg


Die Farbe ist angenehm warm, ohne Grünstich und ohne Farbverlauf. Die LED sitzt hinter einem „grün“ entspiegeltem Glas in einem tiefen Reflektor. Dieser ist zwar „glatt“ (SMO), weist aber noch feine konzentrische Ringe auf.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010498.jpg


Im Lichtbild fallen diese Ringe aber nicht negativ auf. Der Spot – mit 6° angegeben – geht weich in den Spill über, welcher 40° betragen soll. Insgesamt ein sehr ausgewogenes Lichtbild mit Tendenz zum Thrower. Für mich hat die Lampe einen sinnvollen Arbeitsbereich von etwa 2 – 100 m.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010574.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010579.jpg


Durch den Bezel bekommt der Spill eine leicht sechseckige Form, die mich in der Praxis aber nicht weiter gestört hat.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_06258.jpg


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_06263.jpg

Treiber und Laufzeit​

Die Angaben zur Laufzeit von Armytek stimmen gut mit meinen Messungen überein (nach ANSI FL1).

ModusHelligkeit¹Laufzeit¹Intensität¹ (Reichweite²)Strom³
Turbo1400/660 lm3 min + 1 h 30 min33 000 cd (363 m)6,20 – 8,00 A
High280 lm5 h 13 min0,70 A
Medium112 lm12 h 20 min0,28 A
Low37 lm32 h0,13 A
Aus15 µA
¹ Herstellerangabe ² Nach ANSI FL1 ³ Messung

Der Boost-Treiber hält die Helligkeit konstant (abgesehen von Turbo) und regelt ohne PWM. Liegt die Spannung unter etwa 3,5 V, blinkt die Lampe 30 Sekunden nach dem Einschalten zweimal kurz. Sinkt die Akkuspannung zu stark ab, wird auf eine niedrigere Stufe geschaltet. Bei 2,75 V greift schließlich der Unterspannungsschutz (LVP) und die Lampe schaltet sich ab.


Armytek_Dobermann_Pro_runtime_full.png


Armytek_Dobermann_Pro_runtime_15min.png


Im Turbo wird die Helligkeit nach drei Minuten zeitgesteuert auf etwa die Hälfte reduziert. Die Helligkeit wird ebenfalls reduziert, wenn die Lampe rund 55 °C erreicht. Der Turbo lässt sich dann neu starten, aber halt nur kurzzeitig.


Armytek_Dobermann_Pro_runtime_turbo.png


Besonders faszinierend ist der Aufbau des Heckschalters. Von der Funktion her ein normaler Forward-Clicky, allerdings elektronisch nachgebildet. Das ist das erste Mal, dass ich einen (doch recht leistungsfähigen) PIC Microcontroller im Schalter einer Taschenlampe gesehen habe. Zusammen mit einem eigenen Spannungsregler, verteilt auf mehrere Platinen, die über Federn in einem Käfig verbunden sind.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010537.jpg


Nehmt den Schalter am besten nicht selbst auseinander. War gar nicht so einfach, alles wieder richtig zusammenzubauen.


20230325_Armytek_Dobermann_Predator_P1010538.jpg


Der Vorteil dieses komplizierten Heckschalters ist, dass er sich nicht nur besonders leise bedienen lässt, sondern dass er auch einen magnetisch aufsteckbaren Kabelschalter unterstützt, welcher optional erhältlich ist. Außerdem kann der magnetische Ladeadapter genutzt werden, ohne die Endkappe zu lockern. Es fließt übrigens kein Strom über die äußeren Kontakte.

Fazit​

Die Armytek Dobermann Pro ist eine solide Taschenlampe ohne viel Spielerei. Sie macht einen robusten Eindruck, hat ein sehr universelles Lichtbild und eine intuitive, einfache Bedienung. Hinzu kommt der bequeme magnetische Ladeadapter und die Möglichkeit, einen Kabelschalter zu verwenden.

Schön wäre ein niedrigeres Low und besser verteilte Stufen gewesen. Preislich ist die Dobermann schon äußerst grenzwertig. Man zahlt hier aber auch für die versprochene Robustheit, was sich bei intensiver Beanspruchung schnell rentieren kann.

Den Osterrabatt mit 20% habt ihr jetzt leider verpasst, aber mit dem Code SAMMYSHP15 gibt es immerhin noch 15% Rabatt im Armytek-Shop.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
Ein kleiner Nachteil ist mir noch aufgefallen: Die Lampe hat keine Status-LED für den Akkuladestand. Irgendwann blinkt sie 30 Sekunden nach dem Einschalten kurz und signalisiert somit, dass der Akku bald leer ist. Aber ob er bei 100%, 80% oder 50% ist, kann man nicht erfahren. Da hilft es nur, die Lampe regelmäßig am Ladegerät zu haben und erst vor der Schicht oder so abzuziehen.

Im Flyer von Armytek habe ich gesehen, dass die künftige Max-Version neben dem Heckschalter einen Seitentaster haben wird. Ich vermute, dass damit das Festziehen/Lockern des Kopfes ersetzt wird.

Übrigens hatte ich oben im Review versehentlich die falschen Werte für die Reichweite und Intensität angegeben. Diese waren für die Armytek Predator, deren Review demnächst erscheint. Den Fehler habe ich jetzt behoben.
 
8 Mai 2022
21
6
3
Im Flyer von Armytek habe ich gesehen, dass die künftige Max-Version neben dem Heckschalter einen Seitentaster haben wird. Ich vermute, dass damit das Festziehen/Lockern des Kopfes ersetzt wird.
Wo findet man diesen Flyer? Mich würden mehr Infos zu der Dobermann Max interessieren?
Schönes Review der Lampe, besitze selbst beide Versionen der Dobermann und bis auf die wirklich schlecht gewählten Stufen eine sehr tolle Lampe!
 

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
8 Mai 2022
21
6
3

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
4.011
2.570
113
Raffnixhausen
Ja, die haben interessante Sache im Ausblick. Die hübsche Prime C1 Pro wird sogar in diesem Jahr noch erscheinen. Bei den dicken Kolleginnen weiß ich es nicht. Die stehen seit '21 im Katalog. Aber die Daumen sind gedrückt. Diese Serie mit Seitenschalter und mehr Masse dürfte gefragt sein.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.140
5.940
113
nahe Köln
Die neue AT Dobermann Pro sieht aus wie eine behutsame Weiterentwicklung der alten Pro-Version mit XHP35 HI.

Unterschied scheint hier primär der Heckschalter sowie die neue LED zu sein. Das Lichtbild und selbst die Lichtfarbe scheint mehr oder weniger identisch zu meinem Modell (von 2017, Review hier) zu sein.

Eigentlich müsste ich auch diese Dobermann hier reviewen :D
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
@SammysHP
Im Review der alten Dobermann Pro konnte man bei Wasserkühlung keinen Stepdown mehr sehen.
Mich würde interessieren, ob das bei der aktuellen Version auch so ist.
Meinst du, du könntest noch einen Test im Wasser über z.B. 5-10 Minuten machen? Ich bräuchte auch keine Messwerte aus der Ulbricht-Kugel, eine relative Messung würde mir reichen. D.h. Lampe in eine Schüssel und Luxmeter danebenlegen beispielsweise.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
@SammysHP
Im Review der alten Dobermann Pro konnte man bei Wasserkühlung keinen Stepdown mehr sehen.
Mich würde interessieren, ob das bei der aktuellen Version auch so ist.
Meinst du, du könntest noch einen Test im Wasser über z.B. 5-10 Minuten machen? Ich bräuchte auch keine Messwerte aus der Ulbricht-Kugel, eine relative Messung würde mir reichen. D.h. Lampe in eine Schüssel und Luxmeter danebenlegen beispielsweise.
Am Wochenende bin ich wieder zu Hause, dann kann ich das probieren.
 
  • Danke
Reaktionen: amaretto

Lana_87

Flashaholic*
19 Februar 2023
494
536
93
NWM
@SammysHP
Im Review der alten Dobermann Pro konnte man bei Wasserkühlung keinen Stepdown mehr sehen.
Mich würde interessieren, ob das bei der aktuellen Version auch so ist.
Meinst du, du könntest noch einen Test im Wasser über z.B. 5-10 Minuten machen? Ich bräuchte auch keine Messwerte aus der Ulbricht-Kugel, eine relative Messung würde mir reichen. D.h. Lampe in eine Schüssel und Luxmeter danebenlegen beispielsweise.
Meine sieht identisch aus wie die Reviewlampe, heißt bei nkon Armytek Dobermann Pro V 1.5 USB Magnet XHP 35 HI warm.

Hab das mal ausprobiert:
Je 10min auf max
Luxwerte ohne Bedeutung, indirekt beleuchteter Versuchsaufbau

Turbo trocken:
Screenshot_20231122-210731_Gallery.jpg

Turbo Wasserbad:
Screenshot_20231122-210758_Gallery.jpg
Screenshot_20231122-210842_Gallery.jpg
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
Interessant. Laut Anleitung soll die Helligkeit im Turbo entweder nach drei Minuten reduziert werden oder wenn die Lampe 55°C erreicht.

Da meine Lampe nach zwei Minuten selbst mit Lüfterkühlung 55°C erreicht hat, müsste deine nach so langer Zeit im Turbo ja bereits glühen. Wirklich seltsam.
 

Lana_87

Flashaholic*
19 Februar 2023
494
536
93
NWM
Interessant. Laut Anleitung soll die Helligkeit im Turbo entweder nach drei Minuten reduziert werden oder wenn die Lampe 55°C erreicht.

Da meine Lampe nach zwei Minuten selbst mit Lüfterkühlung 55°C erreicht hat, müsste deine nach so langer Zeit im Turbo ja bereits glühen. Wirklich seltsam.
Von Zeitregelung ist da gar nichts zu spüren.
Akku war voll und Kopf fest angezogen, also voll Power...
Wenn ich den elektronischen Metallschalter habe, müsste es doch das neue Modell sein ? Mit V1.5 kann ich nicht viel anfangen oder gab es da Übergangs oder Sondermodelle ?
Screenshot_20231122-221800_Gallery.jpgScreenshot_20231122-221748_Gallery.jpgScreenshot_20231122-221737_Gallery.jpg
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Ich vermute auch, es gibt keinen Timer. Die Wasserbad-Tests der beiden zeigen quasi das gleiche Ergebnis. Bei bester Kühlung hält die Lampe den Level konstant.
 

Lana_87

Flashaholic*
19 Februar 2023
494
536
93
NWM
Ich habe das nochmal wiederholt und aus 1m Entfernung direkt in den Sensor gestrahlt mit dem gleichen Ergebnis. Regelt erst bei 500sek runter, vorher ca 20% konstanter Helligkeitsverlust. Habe den original 3500mA Akku benutzt.
Kopf ist dann gerade so noch anfassbar. Nach dem Wasserbad ist dieser übrigens nahezu kalt.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
@amaretto @Lana_87

Hier meine Tests, diesmal noch ohne Wasserbad, da nicht notwendig. Ich hatte versehentlich mit einem alten MJ1 getestet, mit dem die Lampe zu Beginn zwar minimal heller war, sich aber irgendwie weniger schnell aufgewärmt hat. Vielleicht hat die Raumtemperatur aber auch einen entscheidenden Einfluss. Sind halt alles keine Labormessungen. :pfeifen:

Wie man sieht, sorgt die Temperaturregelung dafür, dass die Helligkeit reduziert wird, wenn die Lampe etwa 55 °C (am Kopf gemessen) erreicht. Das führt zu einer allmählichen Helligkeitsreduktion. Bei genau drei Minuten gibt es dann einen harten Step-down, unabhängig von der Temperatur. Bei dem "fan cooled" Test lag die Temperatur bei 46 °C.

Armytek_Dobermann_Pro_cooling.png
 
  • Danke
Reaktionen: Lana_87 und amaretto

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
Ich glaube, wir sollten auch alle mal prüfen, welcher Turbo eingestellt ist. Meine warmweiße war ab Werk auf dem kleineren Turbo eingestellt und hatte gerade in der Messung im Wasserbad eine Kurve wie mit dem Lineal gezogen, also ohne Abfall. Den helleren Turbo hab ich noch nicht nachgemessen.

Messung bei mir: 690 oder 1250 Lumen.

Wechsel zwischen beiden Turbo-Stufen:
mindestens 15x halb klicken und den letzten ganz durchdrücken. Die Lampe blinkt dann je nach eingestelltem Turbo.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.067
113
Celle
www.sammyshp.de
Wechsel zwischen beiden Turbo-Stufen:
mindestens 15x halb klicken und den letzten ganz durchdrücken. Die Lampe blinkt dann je nach eingestelltem Turbo.
Bei mir gibt es so eine Funktion nicht. Im Jagdmodus kann ich durch 20x Antippen und dann Durchdrücken den Strobe mit in die Low-Gruppe (gelockerter Kopf) aufnehmen. Im Taktischen Modus bewirkt es gar nichts.
 
  • Danke
Reaktionen: Lana_87