Problem nach langer Lagerung mit Fenix PD31

25 Dezember 2012
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Hey, ich bin ziemlich neu hier und wusste gar nicht, dass es solche Foren gibt. Find ich klasse :).
Ich habe ein kleines Problem.
Vor gut genau einem Jahr bekam ich von meinem Onkel eine Fenix PD31 Premium R5 geschenkt. Mir waren solche Taschenlampen vorher gar nicht bekannt und ich war wirklich ziemlich begeistert, nahm sie überall mit hin (primär nächtliche Spaziergänge - man ist das Teil hell!) - sie ist aber nie über mehrere Stunden in Betrieb gewesen (ein Jahr her, weiß es natürlich nicht mehr genau) und ihr ist auch sonst nichts zugestoßen.
Irgendwann waren die Batterien leer und da ich keine passenden zuhause hatte, lagerte die Taschenlampe ohne Batterien in der Schreibtischschublade.

Nun ist es wieder Winter und das Wetter ist wirklich zu schön, um abends nicht draußen zu sein. Da ist mir diese Taschenlampe wieder eingefallen und sofort habe ich passende Batterien gekauft.
Das Problem ist jetzt: In keiner möglichen Kombination, wie ich die Batterien in die Taschenlampe stecke, schaffe ich es, die Taschenlampe zu "starten", also zu entzünden - ein Licht zu erzeugen.
Die Batterien sind, so glaube ich sollte es der Hersteller garantieren, in Einwandfreiem Zustand. Somit habe ich eher Bedenken am Zustand der Fenix-Taschenlampe.

Ich habe keine Ahnung von Taschenlampen. Wie kann ich erkennen, ob die LEDs kaputt sind (oder ist es nur eine, also die LED kaputt ist)? Aber eiiigentlich sollte die Lebensdauer von LEDs deutlich länger sein, als die paar Stunden, in denen ich die Taschenlampe betrieben habe.
Kann es möglicherweise zu einem anderen Fehlverhalten in der Taschenlampe gekommen sein?
Schlussendlich: Kann mir hier jemand einen hilfreichen Rat geben?


Ich bedanke mich schon einmal für kommende Antworten und fürs Lesen.

Ich wünsche euch noch angenehme Weihnachtsfeiertage.

Grüße
BestNickEver
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Neubrandenburg
Was für Batterien hast du denn gekauft?
Du hast geschrieben, "egal wie ich sie einsetze". Es kann je nach Batterie sehr gefährlich sein oder die Lampe zerstören wenn man Batterien falsch einsetzt.
Auch in den Batterien kann eim Schutzmechanismus dabei gegriffen haben und nun sind sie unbrauchbar. Hast du ein Multimeter um sie zu messen?
 
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WonkotheSane

Flashaholic*
11 April 2010
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Sind die Kontakte sauber, insbesondere die IN der Lampenspitze? Ist der Kopf evtl gelockert? Ansonsten Glückwunsch, Du kannst eine Neue Lampe aus dem reichhaltigen Angebot aussuchen. Leider gehen die meisten Lampen viel zu selten kaputt.....
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
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Bodensee
Was sind denn das für Batterien? Sind die auch richtig herum drinnen?

Ist der Konter-Ring aus Alu hinten in der Tailcap fest angezogen? Das ist die Aluscheibe mit den zwei Löchern drin. In die zwei Löcher könntest Du mit einem improvisiertem Werkzeug wie zb einer Schere o.ä. greifen um diesen ggf festzuziehen. Um ein gelgentliches Lösen des Lampenkopfes zu umgehen wechsele ich die Akkus immer durch abschrauben des Lampenkopfes.

Sind die Kontaktflächen sauber? Auch vorne am Lampenkopf?

Wenn alles nichts hilft, dann köntest Du testweise bei eingelegten Batterien den Kontakt manuell herstellen. Dazu die Tailcap abschrauben und einen Kontakt zwischen dem Minuspol der letzten Batterie um dem blanken Gehäuse herstellen. Dazu zb eine Büroklammer, Schere o.ä. nutzen. Dann sollte sie wenigstens irgendein Lebenszeichen von sich geben.
 
  • Danke
Reaktionen: BestNickEver

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Hier gibt es ein Video zu der Lampe, vielleicht hilft es beim Batterien einlegen...;).
 
Zuletzt bearbeitet:
25 Dezember 2012
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Danke für die schnelle Antwort.

Ursprünglich befanden sich Duracell Ultra 123 Lithium CR17345 3V-Batterien (die standen schön neben der Taschenlampe) in der Taschenlampe. Gekauft habe ich Energizer 123 Lithium 3V Cr123A.
(Ich schreib einfach das auf, was ich auf den Batterien lese)

Ich besitze ein Multimeter, aber leider ist dies nicht für so eigenartige Batterieformate geeignet.

Bevor ich die neuen Batterien "eingebaut" hatte, schaute ich natürlich erst nach, wie rum die Batterien in die Taschenlampe müssen und denke, dass ich es beim ersten Mal richtig "aufgebaut" hatte. Nach verzweifelten Versuchen habe ich die Batterien umgedreht (die Kombination mit unterschiedlich gedrehten Batterien habe ich aber gelassen).
Somit war "egal wie ich sie einsetze" gemeint:
+-+-
oder
-+-+

Von so einem Schutzmechanismus in Batterien habe ich zwar noch nichts gehört, hört sich aber spannend an.

edit:
an die fragenden unter mir:
http://www.bykw.de/cms/upload/produkte/messgerte/batterietester.jpg
so ein Batteriemessgerät (habe einfach mal gehofft, dass es ein Multimeter ist)
nur anders
(ist sicher mindestens 20 Jahre alt)
 
Zuletzt bearbeitet:
25 Dezember 2012
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drei Sachen:
1. Danke für die ganzen schnellen Antworten.
2. Ich habe, als erst eine Antwort in dem Thread vorhanden war, bereits geantwortet und sehe meinen Post nicht (muss der auch erst freigeschaltet werden?). Ich hoffe ich mache jetzt keinen Doppelpost ...
3.
Ist der Konter-Ring aus Alu hinten in der Tailcap fest angezogen? Das ist die Aluscheibe mit den zwei Löchern drin. In die zwei Löcher könntest Du mit einem improvisiertem Werkzeug wie zb einer Schere o.ä. greifen um diesen ggf festzuziehen. Um ein gelgentliches Lösen des Lampenkopfes zu umgehen wechsele ich die Akkus immer durch abschrauben des Lampenkopfes.
Ich habe hinten die Aluscheibe clevererweise erst locker geschaubt (falsche Richtung gedreht) und dann festgezogen.
Jetzt geht die Lampe wieder.

Vielen, vielen Dank.
Das freut mich gerade wirklich ziemlich :)

Problem gelöst. Da wäre ich nie drauf gekommen. Danke.

PS: Die alten Batterien sind dennoch leer^^.

edit:
an die fragenden unter mir:
http://www.bykw.de/cms/upload/produkte/messgerte/batterietester.jpg
so ein Batteriemessgerät (habe einfach mal gehofft, dass es ein Multimeter ist)
nur anders
(ist sicher mindestens 20 Jahre alt)
 
Zuletzt bearbeitet:

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
1.647
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Was für ein komisches Multimeter hast Du denn da?
Aber die eigentliche Frage ist jetzt, ob die PD31 einen Verpolungsschutz besitzt...

...falls nicht, war es das möglicherweise schon;).
 

Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
1.722
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Nordrheinwestfalen
Na also :thumbsup:

Vielleicht ist einfach eine kalte Lötstelle entstanden über die Zeit..
Aber zuerst muss man die Zellen auf Spannung überprüfen und weiterschauen.
Meine damalige Fenix P1D funktionierte mit einer angeblich leeren CR123A auch nicht mehr, dabei war die genannte Batterie noch halbvoll.

Gruß, Elias
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
327
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Bodensee
Freut mich sehr daß es wieder klappt :D

Dabei habe ich auch gerade noch einen Fehler in meinem Text entdeckt.
Geschrieben hatte ich: "Um ein gelgentliches Lösen des Lampenkopfes zu umgehen wechsele ich die Akkus immer durch abschrauben des Lampenkopfes."

Gemeint hatte ich natürlich: "Um ein gelegentliches Lösen des Konter-Ringes in der Tailcap zu umgehen, wechsele ich die Akkus immer durch abschrauben des Lampenkopfes." ;)

Sry, wollte niemanden verwirren.

Wenn Du gefallen an der Lampe findest dann wird er Betrieb mit CR123 Einwegzellen aber auf Dauer in's Geld gehen. :D
Falls Du Dir auch einen Akku vorstellen kannst, dann würde ich Dir zb die Enerpower 2600 und einen günstigen Lader wie den Xtar WP2.II empfehlen.