Ein kleines Review zur Orcatorch T20 ... Orcatorch - ein Hersteller, der stark underrated ist?
...Einleitung...
Moin zusammen.
Durch Zufall kam ich vor rel. kurzer Zeit sehr günstig an die Orcatorch T20.
Orcatorch selber war mir bis 2025 absolut unbekannt.
Ich sah auf Facebook im letzten Jahr zum ersten Mal Werbung für Lampen dieses Herstellers.
Bei meiner Recherche zu dem Hersteller fand ich dieses Review zur T20 im Candle-Power-Forum (CPF) aus dem Jahr 2014.
Dann gibt es noch ein Review auf Wordpress aus dem Jahr 2018.
Weiterhin stieß ich dann noch auf dieses Review zur T20 im Budget-Light-Forum (BLF) aus dem Jahr 2019.
Die Lampe selber war bis Anfang diesen Jahres auf der Website von Orcatorch noch als "in stock" für 110€ gelistet, andere Websites hatten sie noch für 50-70€ gelistet.
Sie ist jetzt definitiv komplett aus dem Programm verschwunden.
Das bedeutet, dass diese Lampe satte 12 Jahre auf dem Markt war!
Orcatorch selber ist ein Premiumhersteller, der sich vor 2014 von Brinyte abgespalten hat, um Taschenlampen für den Premiummarkt herzustellen.
Weiterhin haben sie sich auf Tauchlampen spezialisiert.
Die Orcatorch T20 ist die kleine Schwester der T35 mIt einer CREE XHP35 und satten 2000 Lumen im 18650er Format (ähnlich der Eagtac SX30C2).
Leider hat es die T35 anscheinend nie über einen Prototypen hinaus geschafft, was ich sehr schade finde.
Hier ein Review im CPF zur Orcatorch T35 aus dem Jahr 2018.
Ob der Hersteller Orcatorch underrated ist und ob es sich bei der T20 wirklich um eine Lampe für das Premiumsegment handelt, versuche ich in diesem Review zumindest etwas zu klären.
...kommen wir zur Lampe selbst...
Bevor ich jetzt in die Vollen gehe, hier noch die technischen Details zur Lampe...
-Maße der Lampe: Länge 152mm, Kopfdurchmesser knapp 40mm, Durchmesser des BaBatterierohrs und der Tailcap 25,4mm.
-Gewicht 175g ohne Akku und 225g mit Akku (18650er Format).
-Edelstahlbezel und -tailcapkranz.
-Mechanischer Heckschalter (Lampe EIN / AUS) und mechanischer Seitenschalter (Leuchtmodi).
-Versenkter Tailswitch.
-Verbaute LED ist die CREE XM-L2 U2 mit 980 Lumen im Turbo und einer Reichweite von 281m (ANSI).
Damit ist die Lampe ein guter, flutiger Allrounder.
-Laut Hersteller ein Konstantstromtreiber, wobei das evtl. für die letzte(n) Generation(en) gelten könnte.
-Ein Clip für die Hosentasche.
-Ein interner Verpolungsschutz.
-Memory Funktion.
-Schutzart IP68 bis 2m Wassertiefe für 30 Minuten (also damit keine Tauchlampe).
-Max. Fallhöhe 1m.
...wieviel Licht liefert uns die Lampe denn wirklich?...
Aus dem Review von Wordpress konnte ich entnehmen, dass der Turbo innerhalb der ersten 5 Minuten von knapp 1000 Lumen auf etwa 650 Lumen fällt und diese dann bis 600 Lumen sinkend bis Ende der Akkulaufzeit hält.
Das, was die Lampe eigentlich halten sollte (die 980 Lumen) bei der Masse an aufgewendetem Aluminium, hält sie also nicht.
Hier stellt soch mir die Frage, ob die letzte Generation mit dem Konstantstromtreiber evtl. mehr Daueroutput gehalten hat.
Aber die 600-650 Lumen sind jetzt kein Beinbruch, für den normalen Einsatz reicht das allemal.
...Leuchtstufen und UI...
Wir haben insgesamt 4 normale Leuchtstufen und 2 Sondermodi.
-LOW mit 2 Lumen.
-MID mit 50 Lumen.
-HIGH mit 350 Lumen.
-TURBO mit 980 Lumen.
UI:
Mit dem Tailswitch schaltet man die Lampe EIN und AUS, Mode Memory ist vorhanden.
Mit jeweils einem kurzen Click schaltet man die Leuchtstufen von LOW nach HIGH durch... LOW - MID - HIGH - TURBO - LOW.
Ein langer Click und Halten bringt ujs in den STROBE, ein weiterer kurzer Click vom STROBE in den SOS-Mode und noch ein weiterer kurzer Click wieder zurück in die letzte Leuchtstufe.
Ebenfalls ist ein MOMENTARY ON dudch halbes Drücken des Heckschalters vorhanden.
...jetzt aber ab zu den Fotos...

Die T20 kommt in einem hochwertigen Kunststoffkoffer, wie wir es von den alten Olight-Warrior-Modellen gewohnt sind.
Ich finde das sehr angenehm, das war vor einigen Jahren noch eine beliebte Präsentationsweise.

Im Koffer selber befinden sich normalerweise das Ladegerät, 2 18650er Akkus, ein Lanyard, die BDA, eine Garantiekarte, das Holster sowie Ersatz-O-Ringe und auch Schaltergummis.

Die Bedienungsanleitung kommt in Englisch und Chinesisch daher.

Hier einmal die erste Ansicht der Orcatorch T20.
Massiv, edel, mit ihren 225g "geladen" echt schwer, sehr robust.
Die Verarbeitungsqualität steht den älteren Warrior-Modellen von Olight in absolut nichts nach!
Die Anodisierung ist dick und kratzfest, die Kanten sind angenehm abgerundet.
Das Knurrling und auch die Kühlrippen fassen sich sehr angenehm an.

Hier einmal ein Blick auf die Tailcap und den Heckschalter.
Der Heckschalter ist sehr hochwertig, der Edelstahlkranz der Tailcap ebenso.
Auch hier ist die Verarbeitung Top Notch!
Gut finde ich, dass der Schalter versenkt ist - die Lampe schaltet sich nicht versehentlich in der Hosentasche an.

Das Edelstahlbezel ist ebenso hochwertig verarbeitet und sieht edel aus.

Hier ein Blick in den Lampenkopf von vorne.
Die LED ist gut zentriert und die Linse ist sehr hichwertig vergütet.

Das Bezel von der Seite...hier sieht man leider etwas Schmutz, ich habe die Lampe nicht zu gründlich vorher gesäubert.

Das Herstellerlogo und der Modellname sind seitlich auf dem Batterierohr eingelasert.

Hierr nocchmal die Außenansicht der Tailcap.
Ein schöner breiter Schalter mit wirklich gutem Druckpunkt - erinnert mich etwas an Weltool oder auch an Brinyte.

Die Tail besitzt von innen einen gefederten Edelstahlkontakt, der auf dem Akku drückt.
Das ist ein echt cooles und schönes Detail.

Hier ein Blick von oben in das Batterierohr.
Man sieht die gute Wandstärke und auch die Feder im Kopf.

Hier noch einmal der Kopf von innen.
Alle Gewinde sind sauber geschnitten und die Lampe nimmt so geschützte und auch ungeschützte Akkus auf (auch Flat-Top-Akkus).

Hier nochmal die 3 Einzelteile der Lampe hintereinander.
Die Tailcap hat ein Lanyardhole.

Der Tactical Ring sitzt direkt über dem Clip.

Hier sieht man, wie der Tactical Ring abgeschraubt wird.
Darunter sitzt der Clip in einer Mulde, über dem Clip sitzt ein O-Ring.
Die Tailcap wird einfach über dem Ring aufs Batterierohr geschraubt.
Ich finde das sehr pfiffig gelöst.

Hier sind der Tactical Ring und der Clip demontiert.
Der Tactical Ring hat ebenfalls nochmal ein Lanyardhole.

Und hier nochmal der Clip separat.
Durch den Tactical Ring wird der Clip in seiner Position fixiert.
Der Clip sitzt wieklich sehr stramm.

Hier ein Größenvergleich mit der Eagtac SX30C2 (links).

Und hier dann ein Größenvergleich mit anderen Lampen.
Eagtac SX30C2, Orcatorch T20, Fenix PD40R V3.0, Convoy S21G Ti-Cu, Convoy S21E, Convoy S2+ Messing.
...weiter dann in Part 2...
...Einleitung...
Moin zusammen.
Durch Zufall kam ich vor rel. kurzer Zeit sehr günstig an die Orcatorch T20.
Orcatorch selber war mir bis 2025 absolut unbekannt.
Ich sah auf Facebook im letzten Jahr zum ersten Mal Werbung für Lampen dieses Herstellers.
Bei meiner Recherche zu dem Hersteller fand ich dieses Review zur T20 im Candle-Power-Forum (CPF) aus dem Jahr 2014.
Dann gibt es noch ein Review auf Wordpress aus dem Jahr 2018.
Weiterhin stieß ich dann noch auf dieses Review zur T20 im Budget-Light-Forum (BLF) aus dem Jahr 2019.
Die Lampe selber war bis Anfang diesen Jahres auf der Website von Orcatorch noch als "in stock" für 110€ gelistet, andere Websites hatten sie noch für 50-70€ gelistet.
Sie ist jetzt definitiv komplett aus dem Programm verschwunden.
Das bedeutet, dass diese Lampe satte 12 Jahre auf dem Markt war!
Orcatorch selber ist ein Premiumhersteller, der sich vor 2014 von Brinyte abgespalten hat, um Taschenlampen für den Premiummarkt herzustellen.
Weiterhin haben sie sich auf Tauchlampen spezialisiert.
Die Orcatorch T20 ist die kleine Schwester der T35 mIt einer CREE XHP35 und satten 2000 Lumen im 18650er Format (ähnlich der Eagtac SX30C2).
Leider hat es die T35 anscheinend nie über einen Prototypen hinaus geschafft, was ich sehr schade finde.
Hier ein Review im CPF zur Orcatorch T35 aus dem Jahr 2018.
Ob der Hersteller Orcatorch underrated ist und ob es sich bei der T20 wirklich um eine Lampe für das Premiumsegment handelt, versuche ich in diesem Review zumindest etwas zu klären.
...kommen wir zur Lampe selbst...
Bevor ich jetzt in die Vollen gehe, hier noch die technischen Details zur Lampe...
-Maße der Lampe: Länge 152mm, Kopfdurchmesser knapp 40mm, Durchmesser des BaBatterierohrs und der Tailcap 25,4mm.
-Gewicht 175g ohne Akku und 225g mit Akku (18650er Format).
-Edelstahlbezel und -tailcapkranz.
-Mechanischer Heckschalter (Lampe EIN / AUS) und mechanischer Seitenschalter (Leuchtmodi).
-Versenkter Tailswitch.
-Verbaute LED ist die CREE XM-L2 U2 mit 980 Lumen im Turbo und einer Reichweite von 281m (ANSI).
Damit ist die Lampe ein guter, flutiger Allrounder.
-Laut Hersteller ein Konstantstromtreiber, wobei das evtl. für die letzte(n) Generation(en) gelten könnte.
-Ein Clip für die Hosentasche.
-Ein interner Verpolungsschutz.
-Memory Funktion.
-Schutzart IP68 bis 2m Wassertiefe für 30 Minuten (also damit keine Tauchlampe).
-Max. Fallhöhe 1m.
...wieviel Licht liefert uns die Lampe denn wirklich?...
Aus dem Review von Wordpress konnte ich entnehmen, dass der Turbo innerhalb der ersten 5 Minuten von knapp 1000 Lumen auf etwa 650 Lumen fällt und diese dann bis 600 Lumen sinkend bis Ende der Akkulaufzeit hält.
Das, was die Lampe eigentlich halten sollte (die 980 Lumen) bei der Masse an aufgewendetem Aluminium, hält sie also nicht.
Hier stellt soch mir die Frage, ob die letzte Generation mit dem Konstantstromtreiber evtl. mehr Daueroutput gehalten hat.
Aber die 600-650 Lumen sind jetzt kein Beinbruch, für den normalen Einsatz reicht das allemal.
...Leuchtstufen und UI...
Wir haben insgesamt 4 normale Leuchtstufen und 2 Sondermodi.
-LOW mit 2 Lumen.
-MID mit 50 Lumen.
-HIGH mit 350 Lumen.
-TURBO mit 980 Lumen.
UI:
Mit dem Tailswitch schaltet man die Lampe EIN und AUS, Mode Memory ist vorhanden.
Mit jeweils einem kurzen Click schaltet man die Leuchtstufen von LOW nach HIGH durch... LOW - MID - HIGH - TURBO - LOW.
Ein langer Click und Halten bringt ujs in den STROBE, ein weiterer kurzer Click vom STROBE in den SOS-Mode und noch ein weiterer kurzer Click wieder zurück in die letzte Leuchtstufe.
Ebenfalls ist ein MOMENTARY ON dudch halbes Drücken des Heckschalters vorhanden.
...jetzt aber ab zu den Fotos...

Die T20 kommt in einem hochwertigen Kunststoffkoffer, wie wir es von den alten Olight-Warrior-Modellen gewohnt sind.
Ich finde das sehr angenehm, das war vor einigen Jahren noch eine beliebte Präsentationsweise.

Im Koffer selber befinden sich normalerweise das Ladegerät, 2 18650er Akkus, ein Lanyard, die BDA, eine Garantiekarte, das Holster sowie Ersatz-O-Ringe und auch Schaltergummis.

Die Bedienungsanleitung kommt in Englisch und Chinesisch daher.

Hier einmal die erste Ansicht der Orcatorch T20.
Massiv, edel, mit ihren 225g "geladen" echt schwer, sehr robust.
Die Verarbeitungsqualität steht den älteren Warrior-Modellen von Olight in absolut nichts nach!
Die Anodisierung ist dick und kratzfest, die Kanten sind angenehm abgerundet.
Das Knurrling und auch die Kühlrippen fassen sich sehr angenehm an.

Hier einmal ein Blick auf die Tailcap und den Heckschalter.
Der Heckschalter ist sehr hochwertig, der Edelstahlkranz der Tailcap ebenso.
Auch hier ist die Verarbeitung Top Notch!
Gut finde ich, dass der Schalter versenkt ist - die Lampe schaltet sich nicht versehentlich in der Hosentasche an.

Das Edelstahlbezel ist ebenso hochwertig verarbeitet und sieht edel aus.

Hier ein Blick in den Lampenkopf von vorne.
Die LED ist gut zentriert und die Linse ist sehr hichwertig vergütet.

Das Bezel von der Seite...hier sieht man leider etwas Schmutz, ich habe die Lampe nicht zu gründlich vorher gesäubert.

Das Herstellerlogo und der Modellname sind seitlich auf dem Batterierohr eingelasert.

Hierr nocchmal die Außenansicht der Tailcap.
Ein schöner breiter Schalter mit wirklich gutem Druckpunkt - erinnert mich etwas an Weltool oder auch an Brinyte.

Die Tail besitzt von innen einen gefederten Edelstahlkontakt, der auf dem Akku drückt.
Das ist ein echt cooles und schönes Detail.

Hier ein Blick von oben in das Batterierohr.
Man sieht die gute Wandstärke und auch die Feder im Kopf.

Hier noch einmal der Kopf von innen.
Alle Gewinde sind sauber geschnitten und die Lampe nimmt so geschützte und auch ungeschützte Akkus auf (auch Flat-Top-Akkus).

Hier nochmal die 3 Einzelteile der Lampe hintereinander.
Die Tailcap hat ein Lanyardhole.

Der Tactical Ring sitzt direkt über dem Clip.

Hier sieht man, wie der Tactical Ring abgeschraubt wird.
Darunter sitzt der Clip in einer Mulde, über dem Clip sitzt ein O-Ring.
Die Tailcap wird einfach über dem Ring aufs Batterierohr geschraubt.
Ich finde das sehr pfiffig gelöst.

Hier sind der Tactical Ring und der Clip demontiert.
Der Tactical Ring hat ebenfalls nochmal ein Lanyardhole.

Und hier nochmal der Clip separat.
Durch den Tactical Ring wird der Clip in seiner Position fixiert.
Der Clip sitzt wieklich sehr stramm.

Hier ein Größenvergleich mit der Eagtac SX30C2 (links).

Und hier dann ein Größenvergleich mit anderen Lampen.
Eagtac SX30C2, Orcatorch T20, Fenix PD40R V3.0, Convoy S21G Ti-Cu, Convoy S21E, Convoy S2+ Messing.
...weiter dann in Part 2...
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