Oma ist schuld

Adson

Flashaholic
20 September 2016
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Ich sag da mal "Hallo!" und erzähle Euch kurz meine Sucht-Geschichte ...

Alles begann im zarten Alter von ca. 3 Jahren, als mir meine Oma, wenn sie zu Besuch kam, statt Schokolade oder Bonbons eine kleine Taschenlampe mitbrachte. Keine Ahnung, was so ein Ding in den 70er Jahren in der DDR kostete. Aber es war eine Stablampe, die Batterie war in der Größe etwa mit einem heutigen 26650er Akku vergleichbar. Ich habe das Teil natürlich auseinander genommen und dann auch wieder zusammengesetzt, und beim wiederholten "modden" ist dann auch irgendwas verloren gegangen. Die Freude war groß, als Oma wieder kam: "Der Junge hat sich so gefreut, ich hab wieder ne Taschenlampe mit ..." - gleiches Modell, nun ging es richtig los, denn ich hatte ja jetzt Ersatzteile. Die Batterie bestand übrigens aus einem Papp-Tubus, in dem zwei Zellen hintereinander eingeschoben waren (hatte ich inzwischen auch demontiert und untersucht) ... und so ging es weiter und weiter, irgendwann brachte sie mir eine Taschenlampe mit Flachbatterie (3R12 oder wie die hießen) mit, mit zunehmendem Alter wurden die Stablampen immer größer, 2 ... 3 und ich glaube irgendwann sogar 4 R20 Zellen hintereinander, was für ein Spaß das damals doch war. Ich bin mir ziemlich sicher, ich habe irgendwann mal alle Taschenlampen besessen, die es in der DDR überhaupt gab, das Highlight war dann ein Halogenstrahler, der irgendwann Mitte/Ende der 1980er Jahre neu herauskam. Musste ich natürlich haben, eine sehr schöne Handlampe war das.

Genug der (N)Ostalgie, heute ist lampentechnisch natürlich alles besser. In den 90er Jahren habe ich Maglites "gesammelt", Anfang der 2000er wurde es dann anspruchsvoller und teurer. Der Knaller (für mich) war, als ich ca. 2005 für eine Peak Caribbean knapp 120 EUR auf den Tisch gelegt habe - eine sehr schöne 1xCR123 Lampe, die ich heute noch besitze und regelmäßig benutze. Überhaupt sind meine Lampen erstaunlich langlebig, auch kleine Fenix AA (L1P) Lampen werden heute noch benutzt, einige habe ich verschenkt und die funktionieren noch - wenn mir auch die Leistungswerte inzwischen nur noch ein müdes Lächeln entlocken ;)

Aktuell gern/viel in Benutzung habe ich eine Fenix TK35UE als "mittelgroße" Lampe und die Armytek Wizard Pro V3 als Kopflampe. Den ganzen Kram, der hier in den Schränken liegt bzw. irgendwo im Haus verstreut von Frau und Kindern benutzt wird, müsste eigentlich mal inventuriert werden ...

Das soll's jetzt auch schon gewesen sein, tolles Forum hier - ich lese schon recht lange mit, aber dachte nun: Könntest Dich ja auch mal anmelden :)
 

elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
Sehr schön - willkommen hier!
Zum besseren Verständnis der Geschichte fehlt aber noch die Info, wo Du (ungefähr) her bist :oops:)
Am Anfang dachte ich nämlich, dass die Oma wohl "in den Westen" gefahren ist und "Ost-"Taschenlampen als Gastgeschenk mitbrachte, aber das passte eher nicht, denn für diesen Fall war Schokolade keine Alternative - die hat man bei Besuchen eher von West nach Ost transferiert ^^
Also kam wohl die Oma immermal innerhalb der DDR angefahren.

Die Batterie bestand übrigens aus einem Papp-Tubus, in dem zwei Zellen hintereinander eingeschoben waren (hatte ich inzwischen auch demontiert und untersucht)

Ich weiß nicht, ob das im 'Westen' auch so war, aber die hießen umgangssprachlich "Gasanzünderbatterien", weil das die gebräuchlichste Verwendung war. Ein Gasanzünder in Stabform, Batterie drin, ein Taster und an einer ca. 10 cm langen Verlängerung vorn ein Glühkopf.
 

Adson

Flashaholic
20 September 2016
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In Sachsen geboren, in Thüringen aufgewachsen ... genau, es gab diese Gasanzünder. Und eben die Taschenlampen. Die Auswahl an Lampen war erstaunlich groß, wenn ich das so rückblickend betrachte.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hannover
Herzlich Willkommen im :forum: !
Eine Warnung zum erheblichen Suchtpotential kommt bei Dir eh zu spät...:D:forentreffen:
darum wünsche ich Dir einfach weiterhin viel Spaß im Forum!
Gruß
Carsten
 

seifenchef

Flashaholic*
10 Dezember 2015
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Hessen, Mainz-Kostheim
Hi,

Schöne Geschichte.

... Die Batterie bestand übrigens aus einem Papp-Tubus, in dem zwei Zellen hintereinander eingeschoben waren (hatte ich inzwischen auch demontiert und untersucht) ... und so ging es weiter und weiter, irgendwann brachte sie mir eine Taschenlampe mit Flachbatterie (3R12 oder wie die hießen)

Ja ich denke mal das war eine 2R10 Batterie, und ich weiss das es dafür eine TaLa gab.
Ich selbst kannte diesen Batterietyp aus Messgeräten, bspw. dem UNI 10


gruß seifenchef
 

drifter

Flashaholic**
1 Dezember 2012
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Ruhrpott
Herzlicht Willkommen im:forum:
Wohww als Flashie aufgewachsen, auch nicht schlecht, manche brauchen dafür Jahre:cool::thumbsup:
Gruß drifter:thumbup:
 

0kay

Flashaholic**
12 August 2016
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Schön :)
So eine Batterie hatte ich damals auch mal zerlegt, aus einer Daimon-Taschenlampe mit Zoomlinse vorn. Die beiden Zink-Kohle-Zellen waren Mitte der 70er in einem dünnen, harten PVC-Rohr.
 

0kay

Flashaholic**
12 August 2016
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Nach dem Leser etlicher Threads hier kam für mich zusammen, daß 18650-TrustFire-Akkus mit 2400mAh zu den ersten Verläßlichen zählten, daß die allerdings mittlerweile kopiert werden und daß Ultrafire mit ähnlichem Namen und Logo in den von mir gelesenen Threads ziemlich verrissen wurden. Meine Erfahrungen mit Trustfire-Akkus: Die gibt's zum Teil bei Taschenlampen von Amazon dazu. Aus China bestellte kamen in dünner Luftpolsterfolie.
 

Adson

Flashaholic
20 September 2016
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Wird zwar OT, aber ich habe auch noch ein paar 2.400er Trustfire-Akkus (protected) von DX seit ein paar Jahren problemlos im Einsatz. Ultrafire würde ich vermutlich nicht kaufen ...
 

Adson

Flashaholic
20 September 2016
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Ahhhh ... heute kam meine Fenix TK75 und ich sag mit einem breiten Grinsen "Danke, Oma!"