Folgende Texte habe ich aus den Amazon Rezensionen mal kopiert:
Hier muss ich mich zuerst „outen“. Ich bin seit Jahren Taschenlampenentwickler und habe über 65 Hochleistungslampen entwickelt und gebaut.
Gehen wir davon aus, dass die verbaute LED ein XM-L Clone ist, der ähnliche Werte wie das Original von Cree aufweist, so können normgerecht beim Maximalstrom von 3000mA nur 1058 Lm aus der Lampe kommen.(s. Datenblatt)
Die hier verbaute LED wird leicht überstromt, wobei 14 Watt Verlustleistung generiert werden. Solche Methoden wenden normalerweise nur „Modder“ an, um ihre Lampen noch „stärker“ zu machen. Für Industrieprodukte verbietet sich dies, da damit die Lebensdauer der LED wesentlich verkürzt wird. Es erfordert ein sehr effektives Wärmemanagement. Die Wärmeableitung ist bei dieser Lampe allerdings gut gelöst. Auf einer plangedrehten Fläche des Lampenkörpers wurde der Kühlkörper der LED fest verschraubt. Dadurch wird die Lampe auch sehr schnell heiß und schaltet sich bei Erreichen einer Grenztemperatur ab. Da kann man sie aber kaum noch halten.
Somit ist der angegebene Flux von 1200Lm kurzzeitig erklärbar, und realistisch.
Der mitgelieferte 16350 Akku ist ein Qualitätsakku mit geschütztem Board und einer Kapazität von 650mA.
Leider konnte ich die Lampe nicht weiter zerlegen, da das PCB offensichtlich mit dem Zentralplus vernietet war.
Strom:
Ruhestrom - 1,3uA
Mondlicht - 6,3mA
schwach - 69mA
mittel - 240mA
max. - 1200mA
Turbo - 3450 mA
Gehen wir von einem 16340er Akku mit 640mAh aus, dann ergeben sich folgende Brenndauern:
Mondlicht - 100h
schwach - 9h
mittel - 3h
max. - 1h
Turbo - 19min (davor schaltet sie sowie schon selbst ab)
Durch den Seitenschalter erfolgt keine vollständige Trennung der Elektronik vom Akku, sodaß sich ein Ruhestrom ergibt. Dies ist aber vernachlässigbar klein.
Die Elektronik der Lampe kann ich nur als Black Box ableiten. Sie scheint aus einem Konstantstromregler zu bestehen. Im Bereich von 4,2V bis ca. 3V Akkuspannung regelt die Elektronik annähernd eine konstante Lichtleistung aus.
Die Anzeige-LED leuchtet oberhalb von 3,7V grün. Ab 3,2V blinkt die Anzeige grün, um dann auf rot zu wechseln. Unterhalb von 2,8V blinkt der Indikator rot. Das ist soweit korrekt.
Ab 3V beginnt die Akkuschädigung. Die Lampe schaltet unterhalb von 2,8V nicht ab, sondern leuchtet immer weiter. Das ist ein deutlicher Minuspunkt, denn bei Temperaturerhöhung wird eine Komplettabschaltung und keine Leuchtdichtereduzierung wie bei der N8, aus dem Hause, realisiert.
Außer den 5 Helligkeitsstufen gibt es noch blinkend und SOS. Diese Blink-Modi sind erfreulicherweise versteckt (doppeltes Schalterdrücken).
Die Leuchtstärke ergibt sich beim Turbobetrieb mit 3100 Lx@1m. Damit wird eine Reichweite von ca. 111m erzielt. Durch den kleinen OP-Reflektor erzielt man mit dieser LED-Größe einen relativ breiten Spot, eher einen Flood. Das hat für normale Anwendungen (Wanderungen etc.) ein ausgewogenes Ausleuchtungsprofil, mit dem man auch wirklich was sieht.
Die Verarbeitung der Lampe ist ausgezeichnet. Sauberes und leichtgängiges Gewinde, sehr gute Abdichtung mit drei O-Ringen, runden das Bild ab. Die Lampe ist das ultimative Outdoorfest. Der OP-Reflektor ist eine Aluminium-Ausführung mit Alu-Bedampfung. Die Linse ist aus Glas, wenn auch nicht AR-beschichtet. Die golden erscheinende Lünette ist leider nicht aus Messing, sondern auch nur aus Alu. Im Tailcup ist noch ein kräftiger Magnet verbaut.
Fazit:
Abgesehen davon, dass die gemessenen Parameter sich nicht immer mit den Herstellerangaben bedecken, finde ich die C1 interessant. Es ist eine gute Lampe, die auch im Vergleich zu vielenem was aktuell so auf dem Markt ist, mithalten kann. Im Vergleich zum N8 ist der Preis von 33,-€ inkl. MwSt. Akku zu hoch.
Es existiert ein deutsches Handbuch.
Ladekabel sowie Laneyard werden unbedingt Ersatz-O-Ring mitgeliefert.
Tolle Kaufempfehlung.