Nicron C1

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.600
3.742
113
Berlin
Für den Angebotspreis vielleicht gar nicht so schlecht. Aber leider gibt Nicron weder die verbaute LED noch die Lichtfarbe an. Von daher rutscht sie bei mir nicht in den Warenkorb.
 

Gusa1975

Flashaholic
18 Februar 2018
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Lippstadt
Folgende Texte habe ich aus den Amazon Rezensionen mal kopiert:
Hier muss ich mich zuerst „outen“. Ich bin seit Jahren Taschenlampenentwickler und habe über 65 Hochleistungslampen entwickelt und gebaut.

Gehen wir davon aus, dass die verbaute LED ein XM-L Clone ist, der ähnliche Werte wie das Original von Cree aufweist, so können normgerecht beim Maximalstrom von 3000mA nur 1058 Lm aus der Lampe kommen.(s. Datenblatt)
Die hier verbaute LED wird leicht überstromt, wobei 14 Watt Verlustleistung generiert werden. Solche Methoden wenden normalerweise nur „Modder“ an, um ihre Lampen noch „stärker“ zu machen. Für Industrieprodukte verbietet sich dies, da damit die Lebensdauer der LED wesentlich verkürzt wird. Es erfordert ein sehr effektives Wärmemanagement. Die Wärmeableitung ist bei dieser Lampe allerdings gut gelöst. Auf einer plangedrehten Fläche des Lampenkörpers wurde der Kühlkörper der LED fest verschraubt. Dadurch wird die Lampe auch sehr schnell heiß und schaltet sich bei Erreichen einer Grenztemperatur ab. Da kann man sie aber kaum noch halten.
Somit ist der angegebene Flux von 1200Lm kurzzeitig erklärbar, und realistisch.

Der mitgelieferte 16350 Akku ist ein Qualitätsakku mit geschütztem Board und einer Kapazität von 650mA.

Leider konnte ich die Lampe nicht weiter zerlegen, da das PCB offensichtlich mit dem Zentralplus vernietet war.

Strom:
Ruhestrom - 1,3uA
Mondlicht - 6,3mA
schwach - 69mA
mittel - 240mA
max. - 1200mA
Turbo - 3450 mA

Gehen wir von einem 16340er Akku mit 640mAh aus, dann ergeben sich folgende Brenndauern:
Mondlicht - 100h
schwach - 9h
mittel - 3h
max. - 1h
Turbo - 19min (davor schaltet sie sowie schon selbst ab)

Durch den Seitenschalter erfolgt keine vollständige Trennung der Elektronik vom Akku, sodaß sich ein Ruhestrom ergibt. Dies ist aber vernachlässigbar klein.

Die Elektronik der Lampe kann ich nur als Black Box ableiten. Sie scheint aus einem Konstantstromregler zu bestehen. Im Bereich von 4,2V bis ca. 3V Akkuspannung regelt die Elektronik annähernd eine konstante Lichtleistung aus.
Die Anzeige-LED leuchtet oberhalb von 3,7V grün. Ab 3,2V blinkt die Anzeige grün, um dann auf rot zu wechseln. Unterhalb von 2,8V blinkt der Indikator rot. Das ist soweit korrekt.
Ab 3V beginnt die Akkuschädigung. Die Lampe schaltet unterhalb von 2,8V nicht ab, sondern leuchtet immer weiter. Das ist ein deutlicher Minuspunkt, denn bei Temperaturerhöhung wird eine Komplettabschaltung und keine Leuchtdichtereduzierung wie bei der N8, aus dem Hause, realisiert.

Außer den 5 Helligkeitsstufen gibt es noch blinkend und SOS. Diese Blink-Modi sind erfreulicherweise versteckt (doppeltes Schalterdrücken).

Die Leuchtstärke ergibt sich beim Turbobetrieb mit 3100 Lx@1m. Damit wird eine Reichweite von ca. 111m erzielt. Durch den kleinen OP-Reflektor erzielt man mit dieser LED-Größe einen relativ breiten Spot, eher einen Flood. Das hat für normale Anwendungen (Wanderungen etc.) ein ausgewogenes Ausleuchtungsprofil, mit dem man auch wirklich was sieht.

Die Verarbeitung der Lampe ist ausgezeichnet. Sauberes und leichtgängiges Gewinde, sehr gute Abdichtung mit drei O-Ringen, runden das Bild ab. Die Lampe ist das ultimative Outdoorfest. Der OP-Reflektor ist eine Aluminium-Ausführung mit Alu-Bedampfung. Die Linse ist aus Glas, wenn auch nicht AR-beschichtet. Die golden erscheinende Lünette ist leider nicht aus Messing, sondern auch nur aus Alu. Im Tailcup ist noch ein kräftiger Magnet verbaut.

Fazit:
Abgesehen davon, dass die gemessenen Parameter sich nicht immer mit den Herstellerangaben bedecken, finde ich die C1 interessant. Es ist eine gute Lampe, die auch im Vergleich zu vielenem was aktuell so auf dem Markt ist, mithalten kann. Im Vergleich zum N8 ist der Preis von 33,-€ inkl. MwSt. Akku zu hoch.

Es existiert ein deutsches Handbuch.
Ladekabel sowie Laneyard werden unbedingt Ersatz-O-Ring mitgeliefert.

Tolle Kaufempfehlung.
 

Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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Trustfire MC1 oder ML1 sind auch sehr ähnlich...
Richtig, hat mich auch an diese erinnert.
Es scheint aber eher eine Kopie der Fenix E18 V2.0 zu sein. Die hat genau den gleichen Zuschnitt, USB-C Laden und Reflektor. Sogar die angegebene 1200lm sind gleich.

Die Trustfire war übrigens eher die Kopie einer Fenix E18 (erste Version). Beide haben Magnetkabelladung. Die Fenix verwendet eine TIR, die Trustfire eine Art Fresnellinse.

Nur meine Leib und Magen Lampe, Fenix E16, wie E18 aber ohne interne Ladung und d.h. kleiner, die kopiert leider niemand. Und Fenix hat sie nichtmehr im Angebot.
 
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Flashaholic*
15 November 2024
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Die Trustfire war übrigens eher die Kopie einer Fenix E18 (erste Version). Beide haben Magnetkabelladung. Die Fenix verwendet eine TIR, die Trustfire eine Art Fresnellinse.
Genau diese Fresnellinse und die Größe bei eingebauter (Magnet)Ladefunktion hat mich damals gereizt. Hier im Größenvergleich mit der E16

IMG_0337.jpeg

LG Thomas
 
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Flashaholic*
2 September 2019
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Ahh cool! Das Licht der MC1 ist gar nicht so übel, wenn die nicht so eine furchtbare PWM hätte. Das haben die dann sicher nicht bei Fenix kopiert.
Das Lichtbild der Fresnellinse ist dem der E16 recht ähnlich, finde ich.

Du hast aber eine schöne E16! Das ist diese Titanausfuhührung, richtig? Sind die Totenköpfe darauf original oder nachgelasert?
Für mich hat die E16 ein ganz tolles Lichtbild. Spot mit etwas Reichweite und Licht bis vor die Füße. Drinnen und draußen jeden Tag zu gebrauchen.
 
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Flashaholic*
15 November 2024
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Ist eine original Fenix E16 Titan. Gab es in 2 Ausführungen: einmal mit Totenköpfen (Phantom) und eine ähnlich farbige gemusterte Version.
LG Thomas
 
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