Da die Fenix TK75 so ein rundum tolles Lämpchen ist und für die maximal 2.600 ansi Lumen natürlich einen möglichst großen Energietank gebrauchen kann, habe ich mir jetzt die Batterierohrverlängerung mit Akkuträger geholt.
Die Batterierohrverlängerung ist so weit ich das sehen kann absolut identisch mit dem Basisrohr der TK75 und kann entsprechend auch als Ersatz dienen. Der mit gelieferte Akkuträger sieht auch identisch aus. Das macht das Handling natürlich schön einfach und man muss sich nicht merken wo was hingehört.
Das Batterierohr wird einfach hinten auf das Basisrohr aufgeschraubt, der Akkuträger reingeschoben und dann der tailcap zugeschraubt.
Hier erhält man die Kehrseite der Medaille, dass Basisrohr und Extension identisch sind:
Der Akkuträger schaut hinten noch mal ein Stück mehr aus dem Batterierohr raus und man muss deutlich mehr Kraft aufbringen, um den tailcap zu schließen.
Und ganz zudrehen geht dann auch leider nicht. Es bleiben ca. 1-2 Umdrehungen übrig.
Das ist zwar in der Funktion der Lampe bzgl. Leuchten ohne Bedeutung, da der tailcap ja hier ohne Funktion ist, aber es ist erstens etwas unschön und zweitens für die IPX8-Norm wohl etwas abträglich.
Und dieses "Längenproblem" setzt sich mit der 2. Batterierohrverlängerung fort, d.h. hier schaut der Akkuträger noch weiter raus und der tailcap bleibt die letztem 3-4 Umdrehungen schuldig.
Hier kann man das mit abgeschraubten tailcap hoffentlich ganz gut erkennen.
Wichtig ist nicht, dass der Akkuträger rausschaut, sondern wie sich das mit jeder Extension "verlängert".
TK75 Basisrohr,
Akkuträgerüberstand 5-6 mm bei abgeschraubten tailcap
TK75 mit einer Batterierohrverlängerung,
letzter Akkuträgerüberstand 8-9 mm bei abgeschraubten tailcap
TK75 mit zwei Batterierohrverlängerung,
letzter Akkuträgerüberstand 12-13 mm bei abgeschraubten tailcap
Der Betrieb der Lampe mit 4, 8 oder gar 12 Akkus hingegen funktioniert klasse.
Hier scheint durch die Parallelschaltung der Akkuträger fast alles möglich zu sein.
Man kann sogar einen Akkuträger mitten drin oder am Ende komplett leer lassen.
Mit einer Extension - also 8x Efest 3.400 mAh - habe ich folgende Akkuspannungen gemessen:
zu Beginn:
- im Basisrohr 4x 4.17V
- in der Extension 4x 4.13V
nach ca. 1 Stunde Laufzeit im Freien, abwechselnd in allen 4 Stufen:
- im Basisrohr: 4x 4.08V
- in der Extension: 4x 4.07V
D.h. die Akkuspannungen nähern sich an und die Akkus werden wohl schön gleichmäßig belastet.
Für mich als Laie war das schön in der Praxis bestätigt zu bekommen.
Und hier noch ein paar Zahlen zu Gewicht und Länge der TK75 in den verschiedenen Ausbaustufen und im Vergleich mit zwei anderen Lampen:
Lampe
|Gewicht
|
Länge
TK75 | 711 g | 18,5 cm
TK75 + 1 Extension | 1.061 g | 27,0 cm
TK75 + 2 Extensions | 1.424 g | 35,5 cm
TK70 | 1.429 g | 40,5 cm
SR90 | 1.553 g | 33,5 cm
Die verwendeten Akkus sind Efest 3.400 mAh, Panasonic NCR18650B 3.400 mAh und Ansmann 10.000 mAh.
Und hier abschließend noch ein drei Gruppenbilder, um die Metamorphorse der TK75 von einem zierlich Lumenmonster zu einem brachialen Lumen-Laufzeitmonster zu zeigen.
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75, XTAR S1, SR90, TK70
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75+Extension, XTAR S1, SR90, TK70
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75+2xExtensions, XTAR S1, SR90, TK70
Fazit: Die Batterierohrverlängerung ist eine elegante Möglichkeit, den Energietank zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen und damit ungeahnte Laufzeiten für eine Lampe dieses Kalibers zu erhalten.
Natürlich kann man sich alternativ auch einen oder zwei Akkusätze in die Jackentaschen oder den Rucksack stopfen und muss sie so nicht dauernd in der Hand halten.
Das muss jeder für sich entscheiden, ob er lieber weniger Gewicht in der Hand hält und bei Bedarf im Dunkeln unterwegs Akkus wechselt, die er seperat mit getragen hat oder eben er etwas mehr Gewicht in der Hand halten will und dafür unterwegs nur noch leuchten und keine Akkus wechseln muss.
Einzig das Längenproblem ist etwas unschön, aber bei einer Extension noch nicht wirklich störend.
Gruß Walter
Die Batterierohrverlängerung ist so weit ich das sehen kann absolut identisch mit dem Basisrohr der TK75 und kann entsprechend auch als Ersatz dienen. Der mit gelieferte Akkuträger sieht auch identisch aus. Das macht das Handling natürlich schön einfach und man muss sich nicht merken wo was hingehört.
Das Batterierohr wird einfach hinten auf das Basisrohr aufgeschraubt, der Akkuträger reingeschoben und dann der tailcap zugeschraubt.
Hier erhält man die Kehrseite der Medaille, dass Basisrohr und Extension identisch sind:
Der Akkuträger schaut hinten noch mal ein Stück mehr aus dem Batterierohr raus und man muss deutlich mehr Kraft aufbringen, um den tailcap zu schließen.
Und ganz zudrehen geht dann auch leider nicht. Es bleiben ca. 1-2 Umdrehungen übrig.
Das ist zwar in der Funktion der Lampe bzgl. Leuchten ohne Bedeutung, da der tailcap ja hier ohne Funktion ist, aber es ist erstens etwas unschön und zweitens für die IPX8-Norm wohl etwas abträglich.
Und dieses "Längenproblem" setzt sich mit der 2. Batterierohrverlängerung fort, d.h. hier schaut der Akkuträger noch weiter raus und der tailcap bleibt die letztem 3-4 Umdrehungen schuldig.

Hier kann man das mit abgeschraubten tailcap hoffentlich ganz gut erkennen.
Wichtig ist nicht, dass der Akkuträger rausschaut, sondern wie sich das mit jeder Extension "verlängert".
TK75 Basisrohr,
Akkuträgerüberstand 5-6 mm bei abgeschraubten tailcap
TK75 mit einer Batterierohrverlängerung,
letzter Akkuträgerüberstand 8-9 mm bei abgeschraubten tailcap
TK75 mit zwei Batterierohrverlängerung,
letzter Akkuträgerüberstand 12-13 mm bei abgeschraubten tailcap
Der Betrieb der Lampe mit 4, 8 oder gar 12 Akkus hingegen funktioniert klasse.
Hier scheint durch die Parallelschaltung der Akkuträger fast alles möglich zu sein.
Man kann sogar einen Akkuträger mitten drin oder am Ende komplett leer lassen.
Mit einer Extension - also 8x Efest 3.400 mAh - habe ich folgende Akkuspannungen gemessen:
zu Beginn:
- im Basisrohr 4x 4.17V
- in der Extension 4x 4.13V
nach ca. 1 Stunde Laufzeit im Freien, abwechselnd in allen 4 Stufen:
- im Basisrohr: 4x 4.08V
- in der Extension: 4x 4.07V
D.h. die Akkuspannungen nähern sich an und die Akkus werden wohl schön gleichmäßig belastet.
Für mich als Laie war das schön in der Praxis bestätigt zu bekommen.
Und hier noch ein paar Zahlen zu Gewicht und Länge der TK75 in den verschiedenen Ausbaustufen und im Vergleich mit zwei anderen Lampen:
TK75 | 711 g | 18,5 cm
TK75 + 1 Extension | 1.061 g | 27,0 cm
TK75 + 2 Extensions | 1.424 g | 35,5 cm
TK70 | 1.429 g | 40,5 cm
SR90 | 1.553 g | 33,5 cm
Die verwendeten Akkus sind Efest 3.400 mAh, Panasonic NCR18650B 3.400 mAh und Ansmann 10.000 mAh.
Und hier abschließend noch ein drei Gruppenbilder, um die Metamorphorse der TK75 von einem zierlich Lumenmonster zu einem brachialen Lumen-Laufzeitmonster zu zeigen.
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75, XTAR S1, SR90, TK70
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75+Extension, XTAR S1, SR90, TK70
TK35 TLF-Edition, TN31, TK75+2xExtensions, XTAR S1, SR90, TK70
Fazit: Die Batterierohrverlängerung ist eine elegante Möglichkeit, den Energietank zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen und damit ungeahnte Laufzeiten für eine Lampe dieses Kalibers zu erhalten.
Natürlich kann man sich alternativ auch einen oder zwei Akkusätze in die Jackentaschen oder den Rucksack stopfen und muss sie so nicht dauernd in der Hand halten.
Das muss jeder für sich entscheiden, ob er lieber weniger Gewicht in der Hand hält und bei Bedarf im Dunkeln unterwegs Akkus wechselt, die er seperat mit getragen hat oder eben er etwas mehr Gewicht in der Hand halten will und dafür unterwegs nur noch leuchten und keine Akkus wechseln muss.
Einzig das Längenproblem ist etwas unschön, aber bei einer Extension noch nicht wirklich störend.
Gruß Walter
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