ob sich der TE hier nochmal blicken lässt, ist sicher die Frage ...
da ich im Zusammenhang mit diesem Modell aber wiederholt von Problemen mit dem Akkupack gelesen habe, wollte ich doch noch mal ein paar Worte dazu schreiben, auch für Leute, die vielleicht zukünftig mal über eine Suche zu dem Thema hier landen ...
bei dem Akkupack gibt es demnach zwei Probleme :
1. es sind offenbar schlicht zwei hintereinander in Reihe geschaltete (besser gesagt, gelegte ...

) Akkus, die dann zusammen geladen werden ...
nach Aussage von jemand auf Amazon, der das Pack demontiert hat, ohne weitere Elektronik, nur die zwei Zellen pur ...
auch die Länge des Akkupacks würde dafür sprechen, sie entspricht der von zwei solcher Zellen, ohne weitere Millimeter für eine Elektronik ...
absehbar entwickeln sich die Zellen dann mit der Zeit auseinander ... eine wird überladen, die andere unterladen und im Gebrauch zu tief entladen ...
(das Prinzip haben ein paar Steckerladegeräte von mir für NiMH, wo man nur 2 oder 4 Akkus rein tun kann ...)
2. lutscht die Lampe den Akkupack demnach bei Nichtgebrauch schnell leer, wenn sich die Lampe nicht in der Ladestation befindet ...
beide genannten Punkte führen mit der Zeit zur Schädigung der Akkus ...
wohl deshalb werden hier LiFePO4 - Akkus verwendet (Lithium-Eisenphospat, Nennspannung 3,2 / 3,3V) anstatt "normaler" Li-Ion mit 3,6 / 3,7V ...
3,6V Li-Ions würden hier womöglich irgendwann hochgehen nach dem Prinzip Rohrbombe ...
LiFePO4 gelten demgegenüber als deutlich weniger brand- oder explosionsgefährdet ...
sollte der Akkupack hinüber sein, gäbe es (mMn) folgende Möglichkeiten :
- originaler Akkupack in D für ca. 60 Euro ... (kostet in USA bei Maglite 30 $)
- Fremd-Akkupack für ca. 30 Euro in D, in einem seriösen Shop ... (!)
die Ladeproblematik bliebe dann allerdings bestehen und je nach Shop weiß man auch nicht, welche Qualität die Akkus unter der Hülle haben ...
die technisch "sauberste" Lösung (aus meiner Sicht) wäre ... :
- 2 LiFePO4 Akkus im Format 26650 kaufen, Kapazität
3000mAh oder
3300mAh ...
- ein Ladegerät (2-Schacht reicht ja) mitbestellen, das einen LiFePO4 Modus hat und die Akkus darin laden ... (z.B.
NiteCore UM2)
bei Nichtgebrauch der Lampe einen sog. "mechanischen Lockout" machen, d.h. die Endkappe (oder wo bei einer Lampe losgeschraubt wird) mind. so weit losdrehen, dass sich die Lampe nicht mehr einschalten lässt ...
prinzipiell darauf achten, dass diese Akkus über 2,0 Volt bleiben (2,0 - 3,65 Volt) ... beim Einlegen in das Ladegerät wird die Spannung angezeigt ...
(bei den NiteCore Geräten UM(S)2/4 gilt die Micro-USB Eingangsbuchse am Gerät nicht als besonders (langzeit-) stabil, Ein- und Ausstöpseln besser mit Bedacht ... bzw. im stationären Betrieb Kabel einfach drin lassen (bei Transport nicht ...)
sicherheitshalber muss ich dazu sagen, dass das jetzt meine persönlichen Schlussfolgerungen sind, so wie sie sich für mich nach der Recherche zu der Lampe ergeben haben ... also "ohne Gewähr" ...