Maglite ML 150 LR Leuchtmittel und Werkzeug

10 Oktober 2023
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Hallo zusammen,
ich habe eine Maglite ML 150 LR und meine LED scheint defekt zu sein.
Ich möchte die LED gerne ausbauen, jedoch benötige ich dafür Spezialwerkzeug. Weiss jemand wo ich dieses bestellen kann?

Weiss jemand von euch, welches Leuchtmittel mit genauer Bezeichnung verbaut ist? Ich finde rein gar nichts im Internet und auf der Maglite Seite darüber,.

Ich bin dankbar für eure Antworten.
 

Genießer

Moderator
Teammitglied
12 März 2019
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Bad Mergentheim
Bist du dir sicher, dass die LED defekt ist? Denn überlicherweise geht die LED nicht kaput, sondern alles andere drum rum.
Hast du ein Multimeter mit dem du die LED mal testen könntest?
Wie weit kommst du denn aktuell an die LED ran, kannst du mal ein Bild zeigen?

Und noch die grundsätzliche Frage, wieso willst du nennenswert Geld in eine überschaubar gute Lampe investieren? Vermutlich bekommst du für die reperaturkosten eine Lampe, die deiner MagLight in allen Punkten überlegen ist.

Schöne Grüß vom Genießer
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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vielleicht sollte man versuchen auszuschließen, dass es am Akkupack liegen könnte ...

da drin sind zwei Akkus hintereinander in Reihe geschaltet (LiFePO4 mit je "3,2" Volt Nenn-Spannung), die so zusammen - offenbar ohne sog. BMS - geladen werden, was konstruktiv schon mal ziemlich daneben ist ... die Akkus driften vom Ladezustand her mit der Zeit auseinander, einer von beiden wird dann überladen und der andere im Gebrauch zu tief entladen ...

außerdem soll er sich bei Nichtgebrauch der Lampe schnell selbst entladen und dann durch Tiefentladung geschädigt sein ...

vllt. mal auf andere Art Spannung an die Kontakte bringen, z.B. mit hilfe von 4 x 1,5V Batterien oder 4 - 5 x 1,2V Akkus hintereinander und dann die Spannung polrichtig mit was auch immer für leitenden Behelfsmitteln zu den Kontakten bringen (?)

Stromstärke liefern z.B. 4 Mignon Batterien allerdings sehr viel weniger als LiFePO4 Akkus ...
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Seit wann benötigt man beim LED-Tausch Spezialwerkzeug bei Maglite?
Haben die bei der ML150 etwas geändert, so dass man da die LED nicht mehr so einfach wechseln kann?
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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ob sich der TE hier nochmal blicken lässt, ist sicher die Frage ...

da ich im Zusammenhang mit diesem Modell aber wiederholt von Problemen mit dem Akkupack gelesen habe, wollte ich doch noch mal ein paar Worte dazu schreiben, auch für Leute, die vielleicht zukünftig mal über eine Suche zu dem Thema hier landen ...

bei dem Akkupack gibt es demnach zwei Probleme :

1. es sind offenbar schlicht zwei hintereinander in Reihe geschaltete (besser gesagt, gelegte ... :augenrollen:) Akkus, die dann zusammen geladen werden ...

nach Aussage von jemand auf Amazon, der das Pack demontiert hat, ohne weitere Elektronik, nur die zwei Zellen pur ...

auch die Länge des Akkupacks würde dafür sprechen, sie entspricht der von zwei solcher Zellen, ohne weitere Millimeter für eine Elektronik ...

absehbar entwickeln sich die Zellen dann mit der Zeit auseinander ... eine wird überladen, die andere unterladen und im Gebrauch zu tief entladen ...

(das Prinzip haben ein paar Steckerladegeräte von mir für NiMH, wo man nur 2 oder 4 Akkus rein tun kann ...)


2. lutscht die Lampe den Akkupack demnach bei Nichtgebrauch schnell leer, wenn sich die Lampe nicht in der Ladestation befindet ...

beide genannten Punkte führen mit der Zeit zur Schädigung der Akkus ...

wohl deshalb werden hier LiFePO4 - Akkus verwendet (Lithium-Eisenphospat, Nennspannung 3,2 / 3,3V) anstatt "normaler" Li-Ion mit 3,6 / 3,7V ...

3,6V Li-Ions würden hier womöglich irgendwann hochgehen nach dem Prinzip Rohrbombe ...

LiFePO4 gelten demgegenüber als deutlich weniger brand- oder explosionsgefährdet ...


sollte der Akkupack hinüber sein, gäbe es (mMn) folgende Möglichkeiten :

- originaler Akkupack in D für ca. 60 Euro ... (kostet in USA bei Maglite 30 $)

- Fremd-Akkupack für ca. 30 Euro in D, in einem seriösen Shop ... (!)

die Ladeproblematik bliebe dann allerdings bestehen und je nach Shop weiß man auch nicht, welche Qualität die Akkus unter der Hülle haben ...

die technisch "sauberste" Lösung (aus meiner Sicht) wäre ... :

- 2 LiFePO4 Akkus im Format 26650 kaufen, Kapazität 3000mAh oder 3300mAh ...

- ein Ladegerät (2-Schacht reicht ja) mitbestellen, das einen LiFePO4 Modus hat und die Akkus darin laden ... (z.B. NiteCore UM2)

bei Nichtgebrauch der Lampe einen sog. "mechanischen Lockout" machen, d.h. die Endkappe (oder wo bei einer Lampe losgeschraubt wird) mind. so weit losdrehen, dass sich die Lampe nicht mehr einschalten lässt ...

prinzipiell darauf achten, dass diese Akkus über 2,0 Volt bleiben (2,0 - 3,65 Volt) ... beim Einlegen in das Ladegerät wird die Spannung angezeigt ...

(bei den NiteCore Geräten UM(S)2/4 gilt die Micro-USB Eingangsbuchse am Gerät nicht als besonders (langzeit-) stabil, Ein- und Ausstöpseln besser mit Bedacht ... bzw. im stationären Betrieb Kabel einfach drin lassen (bei Transport nicht ...)

sicherheitshalber muss ich dazu sagen, dass das jetzt meine persönlichen Schlussfolgerungen sind, so wie sie sich für mich nach der Recherche zu der Lampe ergeben haben ... also "ohne Gewähr" ...
 
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