Lithium-Mangan, Fenix TK21

16 Mai 2011
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Hallo Experten,

habe mir eine Fenix TK21 gekauft (sehr gut;-).
Dazu einen geschützten Akku und ein billiges Ladegeraet. Nach Lektüre diverser Threads hier und in anderen Foren bin ich doch etwas verunsichert wegen der Gefahren.

Folgende Fragen:

Sind die Sony Li-Mangan-Akkus - die geringere Nennladung würde bei meinen Anwendungen keine Rolle spielen - noch sicherer?

www.batt-energy-shop.de - Sony US18650VT Li-Mangan-Akku 3,7V 1600mAh

Kann es sein, daß es sich bei den Sanyo UR18650W, die 15A liefern, auch um Li-Mangan handelt, der Preis ist ja relativ hoch?

Sanyo Lithium ion Akku UR18650W / 18650W mit 1500 mAh | Akkudo

Sanyo 18650: finden Sie den besten Preis auf Twenga.de

Vielen Dank
Kai
 

Sternwanderer

Beamshot-SEK
27 August 2010
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Springe
Hallo Kai,

auf der von Dir verlinkten Seite kann man auch auf Datenblatt klicken. Da steht dann: Li-Ion.

Die Sonys sind von der Chemie her sicherer. Haben aber keine Schutzschaltung gegen Tiefentladung oder Kurzschluß.

Kaputt bekommst Du die also problemlos & gefahrlos.

Du kannst entweder zu den "geflammten Trustfires" greifen, als Budgetempfehlung, oder AW/Redilast Akkus kaufen, welche allerdings eine Ecke teurer sind.

Die bekommst DU beide in deutschen Shops, oder direkt beim Hersteller (AW: CPF, Redilast: tacticalhid.com).


Marcus
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
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Kaputt bekommst Du die also problemlos & gefahrlos.


Ein sehr schön formulierter und vor allem zutreffender Satz (für mich der Satz der Woche)! :thumbsup::thumbsup:

Anfängern in der Lithium-Chemie rate ich von den Lithium-Mangan Akkus ab, da hier eine kontinuierliche Ladezustandskontrolle mit einem Multimeter nötig ist!
Zudem besitzen sie eine sehr viel geringere Kapazität, die eine theoretisch mögliche (je nach Lampe/Treiber) höhere Leistungsabgabe für den Anfänger uninteressant machen! ;)
 
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16 Mai 2011
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Ein sehr schön formulierter und vor allem zutreffender Satz (für mich der Satz der Woche)! :thumbsup::thumbsup:

Anfängern in der Lithium-Chemie rate ich von den Lithium-Mangan Akkus ab, da hier eine kontinuierliche Ladezustandskontrolle mit einem Multimeter nötig ist!
Zudem besitzen sie eine sehr viel geringere Kapazität, die eine theoretisch mögliche (je nach Lampe/Treiber) höhere Leistungsabgabe für den Anfänger uninteressant machen! ;)

Danke, (ich war eine Woche weg, deswegen keine Antwort)! Mir käme es eben besonders auf gefahrlosen Umgang an, die geringere Kapazität (Nennladung) ist mir klar, auch dass L-Mangan zu Li-Ion zählt.
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
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Bodensee
Wenn Du mit den Akkus sorgfältig und umsichtig umgehst, dann ist der Umgang gefahrlos, unabhängig von der verwendeten Chemie. Du benötigst aber einen geeigneten, zuverlässigen Lader falls ungeschützte Akkus zum Einsatz kommen sollen, sowie ein halbwegs genaues Multimeter um regelmäßig nachmessen zu können, sowie die nötigen Basics um die gemessenen Werte auch entsprechend interpretieren zu können.

Die Li-Mg Akkus halte ich für die TK21 für ungeeignet. Sie sind zwar absolut hochstromfest, ihre Spannungslage säuft aber zu schnell ab wegen der geringen Kapazität. Auf eine fallende Akkuspannung reagiert die Fenix TK21 mit einem erheblich reduzierten Output, was ich persönlich auf eine völlig falsch eingestellte Low-Voltage Protection zurückführe, welche bereits dann getriggert wird wenn der Akku eigentlich noch relativ voll ist, zumindest bei Verwendung der Leuchtstufe Turbo, da hier unter der Last von ca 1,4 oder 1,5A die Klemmspannnung des Akkus schon ein bisserl nachgibt.

Es hängt halt von Deinem Nutzungsverhalten ab, welche Leuchtstufe Du verwenden möchtest und wie lange etc.

Sinnvoll im Falle der TK21 sind Akkus mit extrem hoher Spannungslage. Am ehesten wird man da wohl noch mit den Sanyo 2500er / 2600er glücklich, Ideal wären Samsung ICR18650-30A welche eine zulässige Ladeschlusspannung von 4,35V aufweisen und einen extrem hohen Spannungsverlauf unter Last. Überhaupt nicht geeignet sind aktuelle 2900mAh Akkus wegen ihrem minimal niedrigerem Spannungsverlauf unter Last ( nominell 3,6V statt 3,7V ) im Vergleich zu herkömmlichen 2600ern.

Hier habe ich gestern noch was speziell zu der TK21 und diversen Akkus sowie Regelproblemen geschrieben, das könnte für Dich interessant sein unter Umständen: http://www.taschenlampen-forum.de/fenix/4510-fenix-tk21-u2-test-regelungsqualitaet-infos-3.html

Am sinnvollsten wären hier noch Redilast 2600er oder AW 2600er um zwei geschützte Typen zu nennen, Gut und günstig die geflammten Trustfire mit 2400mAh.
Ungeschützt eben die Sanyo 2600 oder die oben genannten Samsung, wobei die erhöhte Ladeschlusspannung entsprechendes Fachwissen und entsprechendes Ladeequipment voraussetzt. Für den Anfang daher eher nicht geeignet.

Gruß Jan
 
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16 Mai 2011
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...Die Li-Mg Akkus halte ich für die TK21 für ungeeignet. Sie sind zwar absolut hochstromfest, ihre Spannungslage säuft aber zu schnell ab wegen der geringen Kapazität. ....

Hallo Jan,

vielen Dank für die fundierten Hinweise, ich habe mir noch zwei geschützte Akkus mit nicht so hoher Kapazität bestellt, bei denen die Spannung nicht so schnell einbricht, die sollten also für die TK21 geeignet sein.

Mit dem mitgelieferten Wolf-Eyes-Akku, der in der Tat etwas lang ist, lief die Lampe bei einem Test eine Stunde auf höchster Stufe, danach habe ich abgeschaltet. Allerdings eben nicht zwischendurch, wie von Dir in dem anderen Bericht vorgeschlagen.

Bei einer Woche Urlaub mit dem WOMO hatte ich die TK221 dabei und mußte nicht aufladen, habe die lampe dabei jeden Abend, auch auf höchster Stufe, genutzt.

Gruß,
Kai
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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taschenlampen-tests.de
Generell halte ich weder eine Panikmache, noch die Empfehlung, auch mit geschützten Akkus völlig sorglos umzugehen, für angebracht.

Ein wenig Sachverstand ist schon vonnöten, den man sich aber ohne großen Aufwand erarbeiten kann, auch als Anfänger. In diesem Fall heißt es, lieber einmal mehr messen als einmal zuwenig.

Das generelle Problem liegt meiner Meinung nach darin, dass auf die Gefahren beim Umgang mit der LiIon-Technologie in der Öffentlichkeit und auch von den Herstellern zuwenig bis gar nicht hingewiesen wird. Das führt dazu, dass viele Nutzer sich LiIon-Akkus kaufen und ein entsprechendes Ladegerät und damit so umgehen, als wären es normale NiMh-Akkus oder Alkali-Batterien. Zumeist war das in fast 100 Prozent aller Fälle die Ursache von den vielzitierten Unglücken.

Ein wenig Sachverstand vorausgesetzt, ist die LiIon-Technik schon relativ sicher. Man sollte nur nicht den Fehler machen zu glauben, was hundert Mal gutgegangen ist, wird auch beim 101. Mal gutgehen, sondern sich der potentiellen Gefahren immer bewusst sein.

Gruß
Walter
 
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Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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Moin,

ich stimme Lichtinsdunkel völlig zu. Teils sollten wir uns hier aber auch in der Kaufberatung an die eigene Nase fassen, denn dort wird auch offensichtlichen Anfängern schnell LiOn empfohlen, obwohl gerade in solchen Fällen Ni-MH angebrachter wäre und ebenso für einen AHA-Effekt sorgen. Zumindest sollten eine Link zum Umgang mit LiOn-Akkus und ein paar Worte dazu Pflicht sein.
 
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16 Mai 2011
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Wenn ich mir vor Augen halte, was beim letzten in versch. Foren kommunizierten Unfall mit 18650-Akkus alles schiefgelaufen ist (Halogen-Lampe mit tiefentladenen Akkus, Lampe mit drei Akkus unterschiedlicher Ladezustände, die als geschützt verkauft wurden, obwohl sie es nicht waren etc.), dann frage ich mich schon, was bei Verwendung der Fenix TK21, geschützten Akkus und dem Ladegeraet WP2 passieren soll.

Schutz vor Überladung: WP2, Akku,

Schutz vor Unterspannung: Fenix, Akkus,

also redundante Schutzmechanismen.

Ich glaube nicht, daß in Notebooks mehr Aufwand getrieben wird, das Problem des dichten und stabilen Tala-Körpers bleibt natürlich.

Gruß,
Kai