Hallo zusammen,
vor einigen Monaten habe ich schonmal versucht mit der LedLenser X21 zu experimentieren.
Überlegungen mit Konstantstromquellen und Umbauten habe ich verworfen, dafür reicht meine Modding-Erfahrung nicht (ich hab nämlich keine
)
Auch einem Modder habe ich die X21 mal zugeschickt, er baut eigentlich alles um, aber dabei sagte er mir: "Das lohnt sich nicht, der Aufwand ist zu groß."
Nunja, da die X21 bekanntlich keine Regelung besitzt, sinkt die Helligkeit mit normalen Alkaline Zellen während des Betriebs, und man ist ständig geneigt neue Batterien zu kaufen (zumindest als Flashoholic ist das so).
Ein Experiment mit Eneloops habe ich damals verworfen, da die Messung mit einem Multimeter sinnlos ist, der Innenwiderstand der Messgeräts verfälscht die Messung massiv, da bei dieser "Direct-Drive-Schaltung" alles vom Innenwiderstand der Stromversorgung abhängt. Vielleicht werde ich den Test mit den Eneloops demnächst nochmal machen, mal schauen...
Da in der X21 7 Stück Cree XR-E Q5 in Paralellschaltung verbaut sind, war der höchste zulässige Strom (vor der elektrischen Zerstörung der LEDs) für mich mit 7000mA festegelegt.
Da ich momentan eine Stromzange im Haus habe (Gossen Metrawatt, Metraclip 70) habe ich mich nochmal an die X21 gewagt.
Der Messaufbau ist im Grunde genauso wie bei der Fenix TK70:

Ich habe einen Spacer aus einem alten Diazed-Sicherungselement gelötet, der Widerstand dieses Teils ist sehr gering und hat keinen Einfluss auf die Stromaufnahme. Als Messleitungen wurden 4mm² versilberte Leitungen verwendet.
Dieser Beitrag wird in der nächsten Zeit erweitert, die ersten Ergebnisse hier:
Betrieb mit 3 Stück Conrad Endurance Mono 8000mAh, frisch aus dem Lader, Lampe auf der höchsten Leuchtstufe:
Dies hier war nur ein grober Versuch, die Akkus sind gerade im Lader ich werde gleich noch eine Messreihe machen.
Direkt nach dem Einschalten ca. 6,3 A, fallend
Nach 1 Minute: ca. 5,5 A
Ab der zweiten Minute fiel der Strom nur noch sehr langsam.
Nach 5 Minuten: ca. 4,5 A
Die Wärmeentwicklung ist deutlich zu spüren, aber noch nicht besorgniserregend, eine Messung mit der Wärmebildkamera war unauffällig. Das kann zwei Gründe haben: Entweder der recht massive Alukopf nimmt die Wärme gut auf, und braucht recht lange bis er gesättigt ist (Temperatur außen am Kopf steigt an) oder die Wärmeübergabe ist schlecht, und die LEDs schwitzen "im eigenen Saft".
Da die LEDs auf kleinen Alublöcken sitzen, und mit Wärmeleitpaste aufgesetzt sind sollte das mit der Wärmeableitung aber in Ordnung gehen.
Nur um hier Klarheit zu schaffen: Sollte jemand auf die Idee kommen meine X21 schlechtzureden werde ich ungemütlich!
Hier geht es nur um den Versuch eine "alternative Antriebsart" zu nutzen.
Wichtiger Hinweis: Laut Bedienungsanleitung ist der Betrieb mit Akkus nicht erlaubt! Versuche auf eigene Gefahr!
Frage: Wie groß ist das Risiko die Lampe mit vier Akkus zu betreiben? Ich kann den Stromanstieg nicht einschätzen und habe Sorge das dabei eine LED beschädigt werden könnte. Wer kann dazu was sagen?
Sollte jemand Tipps, Hinweise oder Verbesserungen zu dem Versuch haben: Her damit!
Nachtrag: 20.50 Uhr:
Nochmal die Anschlüsse der Messbrücke verbessert und neu gemessen:
Sofort beim einschalten: 7,5A sinkend bei 87.000 Lux / 1m
nach ca. 2 Minuten: ca. 6,0 A bei ca. 80.000 Lux / 1m
Das Ganze ist wirklich schwer zu messen, gleichzeitig Luxmeter einstellen und ablesen, und die Stromzange halten und ablesen.
Der Strom sinkt ziemlich rapide, deshalb ist eine Messwertaufnahme wirklich nicht einfach.
vor einigen Monaten habe ich schonmal versucht mit der LedLenser X21 zu experimentieren.
Überlegungen mit Konstantstromquellen und Umbauten habe ich verworfen, dafür reicht meine Modding-Erfahrung nicht (ich hab nämlich keine
)Auch einem Modder habe ich die X21 mal zugeschickt, er baut eigentlich alles um, aber dabei sagte er mir: "Das lohnt sich nicht, der Aufwand ist zu groß."
Nunja, da die X21 bekanntlich keine Regelung besitzt, sinkt die Helligkeit mit normalen Alkaline Zellen während des Betriebs, und man ist ständig geneigt neue Batterien zu kaufen (zumindest als Flashoholic ist das so).
Ein Experiment mit Eneloops habe ich damals verworfen, da die Messung mit einem Multimeter sinnlos ist, der Innenwiderstand der Messgeräts verfälscht die Messung massiv, da bei dieser "Direct-Drive-Schaltung" alles vom Innenwiderstand der Stromversorgung abhängt. Vielleicht werde ich den Test mit den Eneloops demnächst nochmal machen, mal schauen...
Da in der X21 7 Stück Cree XR-E Q5 in Paralellschaltung verbaut sind, war der höchste zulässige Strom (vor der elektrischen Zerstörung der LEDs) für mich mit 7000mA festegelegt.
Da ich momentan eine Stromzange im Haus habe (Gossen Metrawatt, Metraclip 70) habe ich mich nochmal an die X21 gewagt.
Der Messaufbau ist im Grunde genauso wie bei der Fenix TK70:

Ich habe einen Spacer aus einem alten Diazed-Sicherungselement gelötet, der Widerstand dieses Teils ist sehr gering und hat keinen Einfluss auf die Stromaufnahme. Als Messleitungen wurden 4mm² versilberte Leitungen verwendet.
Dieser Beitrag wird in der nächsten Zeit erweitert, die ersten Ergebnisse hier:
Betrieb mit 3 Stück Conrad Endurance Mono 8000mAh, frisch aus dem Lader, Lampe auf der höchsten Leuchtstufe:
Dies hier war nur ein grober Versuch, die Akkus sind gerade im Lader ich werde gleich noch eine Messreihe machen.
Direkt nach dem Einschalten ca. 6,3 A, fallend
Nach 1 Minute: ca. 5,5 A
Ab der zweiten Minute fiel der Strom nur noch sehr langsam.
Nach 5 Minuten: ca. 4,5 A
Die Wärmeentwicklung ist deutlich zu spüren, aber noch nicht besorgniserregend, eine Messung mit der Wärmebildkamera war unauffällig. Das kann zwei Gründe haben: Entweder der recht massive Alukopf nimmt die Wärme gut auf, und braucht recht lange bis er gesättigt ist (Temperatur außen am Kopf steigt an) oder die Wärmeübergabe ist schlecht, und die LEDs schwitzen "im eigenen Saft".
Da die LEDs auf kleinen Alublöcken sitzen, und mit Wärmeleitpaste aufgesetzt sind sollte das mit der Wärmeableitung aber in Ordnung gehen.
Nur um hier Klarheit zu schaffen: Sollte jemand auf die Idee kommen meine X21 schlechtzureden werde ich ungemütlich!
Wichtiger Hinweis: Laut Bedienungsanleitung ist der Betrieb mit Akkus nicht erlaubt! Versuche auf eigene Gefahr!
Frage: Wie groß ist das Risiko die Lampe mit vier Akkus zu betreiben? Ich kann den Stromanstieg nicht einschätzen und habe Sorge das dabei eine LED beschädigt werden könnte. Wer kann dazu was sagen?
Sollte jemand Tipps, Hinweise oder Verbesserungen zu dem Versuch haben: Her damit!
Nachtrag: 20.50 Uhr:
Nochmal die Anschlüsse der Messbrücke verbessert und neu gemessen:
Sofort beim einschalten: 7,5A sinkend bei 87.000 Lux / 1m
nach ca. 2 Minuten: ca. 6,0 A bei ca. 80.000 Lux / 1m
Das Ganze ist wirklich schwer zu messen, gleichzeitig Luxmeter einstellen und ablesen, und die Stromzange halten und ablesen.
Der Strom sinkt ziemlich rapide, deshalb ist eine Messwertaufnahme wirklich nicht einfach.
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