Ladegerät für Eneloop AA und AAA für das (Nach)Laden von Akkus mit mindestens 50 % Akkustand gesucht

1 Mai 2011
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Der Titel enthält meine Frage.
Ich habe stets AA und AAA von Eneloop auf Vorrat, um auftretenden Bedarf sofort zu befriedigen.
Nun habe ich gelesen, dass die vorbeugende Aufladung, etwa jährlich, für die Akkus schlecht sein soll.
Wer hat einen Rat oder eine sinnvolle Lösung für mich?
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
bei Nickel-Cadmium-Akkus gab es ja noch den sog. "Memory-Effekt", durch häufiges Nachladen nur zum Teil entladener Akkus ...

bei NiMH wird ja davon ausgegangen, dass es diesen Effekt nicht mehr in der Form gibt ...

hier kann es ggfs. mal zum sog. "Lazy-Battery-Effekt" kommen, was anders als beim Memory-Effekt aber nicht einen Spannungseinbruch am Punkt der üblichen Teil-Entladung bedeutet (also de facto eine Verringerung der Kapazität), sondern ein über den gesamten Entlade-Vorgang geringfügig niedrigeres Spannungsniveau, das in der Praxis aber als oft "vernachlässigbar" gilt ... und auch als reversibel durch ca. 5 vollständige Lade- / Entladezyklen ...

die Auswirkungen gelten als etwa zehnmal geringer als beim Memory-Effekt, allzuviele Gedanken in der Richtung bräuchte man sich also erst mal nicht unbedingt zu machen ...

der zweite Punkt ist, wie gut das Ladegerät (welches benutzt Du ?) mit einem Akku umgeht, der womöglich noch über 90 % Ladung hat ...

Eneloop haben ja eine nur geringe Selbstentladung ...

wenn das Ladegerät den Akku dann überladen würde, wäre das natürlich nicht so gut ...

ein Vorteil daran, dass Du nur Eneloops benutzt, ist, dass Du die Ergebnisse des Testers HKJ gut verwenden kannst ...

er hat auch quasi nur Eneloops benutzt ... das Verhalten von Ladegeräten bei Feld-, Wald- und Wiesen-Akkus, die womöglich auch schon einen gewissen Verschleiß haben, auch noch zu untersuchen, wäre zu viel verlangt gewesen ... er hat so schon wirklich sehr viel geleistet ... :thumbup:

zum Einlesen hier schon mal sein Round Cell Charger Index (bis 2020 hat er getestet ...)
 
1 Mai 2011
8
1
3
Lieber Budgetlampenfan,
danke für die rasche Antwort.
Ich verwende das Ladegerät Miboxer C4-Plus, muss aber hinzufügen, dass ich
keine Anpassung der Einstellungen vorgenommen habe.
Es lädt nicht zu schnell und die Akkus werden nicht merkbar warm.
Grundsätzlich bin ich bereit ein zweites Gerät zu kaufen, wenn das
sehr sinnvoll oder gar notwendig ist.
Kommt ein Panasonic Gerät ernsthaft in Betracht?
Privatus = Görtz
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.683
1.547
113
Ladegerät für Eneloop AA und AAA für das (Nach)Laden von Akkus mit mindestens 50 % Akkustand gesucht
  1. Ich habe stets AA und AAA von Eneloop auf Vorrat, um auftretenden Bedarf sofort zu befriedigen.
  2. Nun habe ich gelesen, dass die vorbeugende Aufladung, etwa jährlich, für die Akkus schlecht sein soll.
  3. Wer hat einen Rat oder eine sinnvolle Lösung für mich?
  1. Welches Ladegerät nutzt du derzeit?
  2. Wo genau hast du das gelesen und auf welche Zellchemie bezog sich das?
  3. Was ist dein eigentliches Ziel?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.877
6.074
113
Celle
www.sammyshp.de
Das Laden von nicht komplett entladenen Akkus kann zur Folge haben, dass der Ladeschluss nicht korrekt erkannt wird. Das führt wiederum dazu, dass die Akkus überladen und somit geschädigt werden. Empfehlung: Die Akkus einfach nutzen und laden, wenn sie leer sind.
 

LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
1.085
374
83
Aber Tiefentladung vermeiden.

Gute Eneloops halten aber recht lange ohne Laden, sind also durchaus lagerfähig wenn man nicht auf 100% Kapazität angewiesen ist.

Der Ladevorgang dauert nicht so lange, so auf "Vorrat" laden wäre mMn nicht nötig


Das Laden von nicht komplett entladenen Akkus kann zur Folge haben, dass der Ladeschluss nicht korrekt erkannt wird
Du sprichst da aber eher von ziemlich vollen Akkus?
 
1 Mai 2011
8
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Lieber SammysHP,
danke für den gut gemeinten Rat.
Ich will den PC, Fernseher oder DVD Recorder nicht nach
nach mehreren Stunden Wartezeit nutzen können, sondern sofort.
Dass die Akkus weniger lang halten, würde ich in Kauf nehmen.
Falls die Akkus durch meine Vorgangsweise an Kapazität verlieren sollten,
wäre das sehr schlecht, da ich auch Anwendungen habe, wo volle
Leistung benötigt wird.
Privatus = Görtz

Aber Tiefentladung vermeiden.

Gute Eneloops halten aber recht lange ohne Laden, sind also durchaus lagerfähig wenn man nicht auf 100% Kapazität angewiesen ist.

Der Ladevorgang dauert nicht so lange, so auf "Vorrat" laden wäre mMn nicht nötig



Du sprichst da aber eher von ziemlich vollen Akkus?
Lieber LarryB,
da ich etwa ein Mal im Jahr die vorrätigen Akkus auflade, darf ich
annehmen, dass diese ziemlich, aber eben nicht ganz, voll sind.
Noch ein Wort zum Vorrat: Wenn die PC Maus nicht mehr will kann
der Vorrat unterbleiben. Wenn ein Blitzgerät Ersatz braucht sind
voll geladene Akkus gefragt.
Privatus = Görtz

  1. Welches Ladegerät nutzt du derzeit?
  2. Wo genau hast du das gelesen und auf welche Zellchemie bezog sich das?
  3. Was ist dein eigentliches Ziel?
Lieber angerdan,
danke für die Antwort.
1. Derzeit nutze ich das Miboxer C4-Plus.
2. Siehe aktuelle Antwort von SammysHP.
Das habe ich auch in mehreren anderen Beiträgen gelesen.
3. Wie ich schon in einer anderen Antwort geschrieben habe,
möchte ich Akkus ohne Wartezeit verfügbar haben.
Privatus = Görtz
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.683
1.547
113
Ich will den PC, Fernseher oder DVD Recorder nicht nach nach mehreren Stunden Wartezeit nutzen können, sondern sofort.
Dass die Akkus weniger lang halten, würde ich in Kauf nehmen.
Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Akkus und PC/Fernseher/DVD-Rekorder nicht.
Kannst du dies bitte erklären?


  1. Derzeit nutze ich das Miboxer C4-Plus.
  2. Siehe aktuelle Antwort von SammysHP.
    Das habe ich auch in mehreren anderen Beiträgen gelesen.
  3. Wie ich schon in einer anderen Antwort geschrieben habe, möchte ich Akkus ohne Wartezeit verfügbar haben.
  1. Das ist ein gutes Ladegerät.
    Weshalb suchst du nun ein anderes Ladegerät?
  2. Die Antwort von Sammy lautet:
    Empfehlung: Die Akkus einfach nutzen und laden, wenn sie leer sind.
  3. Dazu einfach einen oder mehrere geladene Sätze zum schnellen Wechseln vorrätig halten.
    Wenn im Gerät ein Satz leer ist, kann dieser direkt durch einen aufgeladenen ersetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
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(er hat sehr klar dargestellt, was der Grund für diesen Thread ist, müsste man einfach nur mal lesen ...)


so, das Miboxer C4-Plus ist also vorhanden ...

es gibt etwa ein halbes Dutzend Lader von Miboxer mit "C4" in der Typenbezeichnung ... V1 - V4, C4-12 V1, V2 ...

Messdiagramme speziell für den C4-Plus habe ich nicht gesehen, HKJ hat den C4 (V1) und den C4-12 getestet ...

der C4-Plus ist bei NiMH wohl mit dem C4-12 übereinstimmend, nicht mit dem C4 V1 ...

man könnte den Ladestrom manuell von 100 mA in 100er-Schritten bis 1000 mA einstellen, Du nutzt aber die Automatik ...

die orientiert sich am vom Lader ermittelten Innenwiderstand der Akkus und neigte bei AA zu eher niedrigeren Strömen :

hier ein Eneloop auf Automatik ... hier ein Eneloop Pro ...

da der Innenwiderstand eines NiMH-Akkus während des Ladens normalerweise etwas sinkt, wird auch der Ladestrom etwas nach oben angepasst, wie an den Stufen im Diagramm gut zu erkennen ist ...

trotzdem werden am Ende "nur" 450 bzw. 500 mA erreicht ...

dementsprechend dauert der Ladevorgang dann natürlich auch, beim weißen Eneloop ca. 5,5 Stunden, und die Temperatur bleibt relativ niedrig ...

der C4-Plus ist ein "minus Delta U" - Lader, d.h. er lädt so lange, bis sich nach der Vollladung ein kleiner Spannungsabfall des Akkus ergibt ...

die Ladeströme sind hier nicht gerade hoch für dieses Verfahren, die Ladeschlusserkennung hat aber trotzdem geklappt ...

hier bei einem AAA hat die Automatik ca. 400 mA durchgehend gewählt, also nicht in dem Sinne niedrig ...

so, erst mal bis hier her, jetzt habe ich leider keine Zeit mehr ... ich hoffe, dieser "Background" war trotzdem schon mal ein bißchen interessant, ich melde mich wahrscheinlich morgen wieder hier, bis dahin ...
 

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
199
88
28
Tief im Westen
Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Akkus und PC/Fernseher/DVD-Rekorder nicht.
Kannst du dies bitte erklären?
Ich vermute, er meint die Fernbedienung der Geräte
da ich etwa ein Mal im Jahr die vorrätigen Akkus auflade, darf ich
annehmen, dass diese ziemlich, aber eben nicht ganz, voll sind.
So ist es... und es im Prinzip wurscht, wie schon geschrieben. Bzw Aufwand und Ergebnis stehen in keinem vernünftigem Verhältnis. Ob eine Fernbedienung nun 11 Monate und drölf Tage durchhält oder nur 10 Monate und 42 Stunden ist doch wirklich nicht entscheidend. Und bei eneloops mit ihrer geringen Selbstentladung noch weniger. Dazu kommt die schon erwähnte Gefahr der Überladung. Du hast schon ein Ladegerät hat das nicht schlecht ist, Du kannst ja mal einige Akkus markieren, laden, 1 Monat liegen lassen und dann kontrolliert nachladen, ggf abbrechen. Dann hast Du konkrete Daten zu Entscheidungsfindung.

Ähnliche Gedanken wie Du hatte ich mir auch gemacht, etwas nachgedacht und nachgerechnet. Und bin dann bei Batteriespendern (als Beispiel) aus dem 3D-Drucker gelandet, damit werden die Akkus rotierend benutzt, ich muss mir keine Gedanken um die Sortierung machen und das taugt für die meisten Anwendungsfälle. Und wenn du meinst, es macht einen Unterschied ob Du statt 2000 mAh nur noch 1600 (nach 1 Jahr) hast oder sogar die Pro mit 2450 nimmst: nach Murphy's Law hast Du IMMER zu wenig Kapazität. Zumal eine genaue Kapazitätsanzeige bei NiMH eh nicht möglich ist. Ein Satz Ersatzakkus ist also Pflicht. Beim fotografieren mit Blitz nehm ich dazu Akkus aus dem Spender so wie sie sind, und wechsle die dann sicherheitshalber vorzeitig wenn grad wenig los ist. Nur wenn ich was wirklich wichtiges fotografieren muss, würde ich die Akkus dazu 100% voll laden. Ähnlich würde ich das zB für Navis empfehlen oder bei Lampeneinsatz unter kritischen Bedingungen (wo dann aber überwiegend Lithium Akkus verwendet werden).
 
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  • Danke
Reaktionen: angerdan und slowmo

slowmo

Flashaholic*
21 Februar 2010
421
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Rhein-Main /Hessen
Ähnliche Gedanken wie Du hatte ich mir auch gemacht, etwas nachgedacht und nachgerechnet. Und bin dann bei Batteriespendern (als Beispiel) aus dem 3D-Drucker gelandet, damit werden die Akkus rotierend benutzt, ich muss mir keine Gedanken um die Sortierung machen und das taugt für die meisten Anwendungsfälle.
saugute Idee! Hätte ich die Möglichkeit dazu würde ich sowas drucken!
habe im Prinzip ähnliche Anwendungsfälle wie der TE, hier liegt ein Karton mit Eneloops alle in 4er Boxen.
Mein Vorgang ist, sobald in einem Gerät die Eneloops leer sind kommen die ins Ladegerät (jahrelang auch ein MiBoxer C4, jetzt Vapcell)
Damit das entsprechende Gerät gleich weiterbetrieben werden kann nehme ich eine Schachtel aus dem Vorrat und bestücke das Gerät.
Die dann neu geladenen Eneloops kommen in diese Schachtel und wandern "zu unterst" zurück in den Karton, somit entsteht eine Rotation.

Habe noch nie unterschieden wie leer die Eneloops waren vorm Laden. Habe auch noch nie einen Eneloop entsorgen müssen, meiner Meinung sind die sehr robust.
 
1 Mai 2011
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Ich vermute, er meint die Fernbedienung der Geräte

So ist es... und es im Prinzip wurscht, wie schon geschrieben. Bzw Aufwand und Ergebnis stehen in keinem vernünftigem Verhältnis. Ob eine Fernbedienung nun 11 Monate und drölf Tage durchhält oder nur 10 Monate und 42 Stunden ist doch wirklich nicht entscheidend. Und bei eneloops mit ihrer geringen Selbstentladung noch weniger. Dazu kommt die schon erwähnte Gefahr der Überladung. Du hast schon ein Ladegerät hat das nicht schlecht ist, Du kannst ja mal einige Akkus markieren, laden, 1 Monat liegen lassen und dann kontrolliert nachladen, ggf abbrechen. Dann hast Du konkrete Daten zu Entscheidungsfindung.

Ähnliche Gedanken wie Du hatte ich mir auch gemacht, etwas nachgedacht und nachgerechnet. Und bin dann bei Batteriespendern (als Beispiel) aus dem 3D-Drucker gelandet, damit werden die Akkus rotierend benutzt, ich muss mir keine Gedanken um die Sortierung machen und das taugt für die meisten Anwendungsfälle. Und wenn du meinst, es macht einen Unterschied ob Du statt 2000 mAh nur noch 1600 (nach 1 Jahr) hast oder sogar die Pro mit 2450 nimmst: nach Murphy's Law hast Du IMMER zu wenig Kapazität. Zumal eine genaue Kapazitätsanzeige bei NiMH eh nicht möglich ist. Ein Satz Ersatzakkus ist also Pflicht. Beim fotografieren mit Blitz nehm ich dazu Akkus aus dem Spender so wie sie sind, und wechsle die dann sicherheitshalber vorzeitig wenn grad wenig los ist. Nur wenn ich was wirklich wichtiges fotografieren muss, würde ich die Akkus dazu 100% voll laden. Ähnlich würde ich das zB für Navis empfehlen oder bei Lampeneinsatz unter kritischen Bedingungen (wo dann aber überwiegend Lithium Akkus verwendet werden).
Lieber Elektroheizer, danke für die Antwort mit Vorschlägen und Empfehlungen. Wir sind der gleichen Meinung, dass für die meisten Anwendungen der Ladezustand von geringer Bedeutung ist. Ich nehme den Rat gerne an nur mehr für wichtige Anwendungen voll zu laden. Damit ist die Frage eines zusätzlichen Ladegerätes klar beantwortet, ich werde keines brauchen. Noch ein Mal danke für die Antwort mit konstruktiven Aussagen.

saugute Idee! Hätte ich die Möglichkeit dazu würde ich sowas drucken!
habe im Prinzip ähnliche Anwendungsfälle wie der TE, hier liegt ein Karton mit Eneloops alle in 4er Boxen.
Mein Vorgang ist, sobald in einem Gerät die Eneloops leer sind kommen die ins Ladegerät (jahrelang auch ein MiBoxer C4, jetzt Vapcell)
Damit das entsprechende Gerät gleich weiterbetrieben werden kann nehme ich eine Schachtel aus dem Vorrat und bestücke das Gerät.
Die dann neu geladenen Eneloops kommen in diese Schachtel und wandern "zu unterst" zurück in den Karton, somit entsteht eine Rotation.

Habe noch nie unterschieden wie leer die Eneloops waren vorm Laden. Habe auch noch nie einen Eneloop entsorgen müssen, meiner Meinung sind die sehr robust.
Lieber slowmo,
danke für die konstruktive Antwort. Die Antwort von Elektroheizer ist ähnlich und geht auch auf den Bedarf von 100 % geladenen Akkus ein.
ich nehme auch den Vorschlag an die Akkus durch geeignete Lagerung rotieren zu lassen. noch ein Mal danke für die Unterstützung, die dazu geführt hat,
dass ich mit meinem Miboxer weiter leben kann und kein zusätzliches Gerät kaufen muss.
 

Elektroheizer

Flashaholic
21 April 2023
199
88
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Tief im Westen
saugute Idee! Hätte ich die Möglichkeit dazu würde ich sowas drucken!
Es gibt Dienstleister für 3D-Druck für sowas. Oder organisierte Selbsthilfe-Werkstätten, auf Hipster-Deutsch MakerSpace oder FabLab genannt, wo man unter Anleitung drucken kann.

Solche Batteriespender aus dem 3D-Drucker sind bestimmt von allgemeinem Interesse hier, mach ich später ein eigenes Thema auf. Wer vorher Bedarf hat, kann mich gerne anschreiben. Bei thingiverse gibt es nicht wenige Objekte die so, wie sie da eingestellt sind, nur bedingt bis gar nicht funktionieren.

Fertige "AA Spender" sind für Suchmaschinen AA-angetriebene Seifenspender.
 
Zuletzt bearbeitet:
1 Mai 2011
8
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Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Akkus und PC/Fernseher/DVD-Rekorder nicht.
Kannst du dies bitte erklären?



  1. Das ist ein gutes Ladegerät.
    Weshalb suchst du nun ein anderes Ladegerät?
  2. Die Antwort von Sammy lautet:
    Empfehlung: Die Akkus einfach nutzen und laden, wenn sie leer sind.
  3. Dazu einfach einen oder mehrere geladene Sätze zum schnellen Wechseln vorrätig halten.
    Wenn im Gerät ein Satz leer ist, kann dieser direkt durch einen aufgeladenen ersetzt werden.
Lieber angerdan, danke für die Bemühung mir bei der Klärung der gestellten Frage zu helfen. Es haben mich mehrere Ratschläge erreicht, die letztlich den Bedarf eines zusätzlichen Ladegerätes nicht bestätigen.
Ich möchte mich für die Unterstützung noch ein Mal bedanken.

(er hat sehr klar dargestellt, was der Grund für diesen Thread ist, müsste man einfach nur mal lesen ...)


so, das Miboxer C4-Plus ist also vorhanden ...

es gibt etwa ein halbes Dutzend Lader von Miboxer mit "C4" in der Typenbezeichnung ... V1 - V4, C4-12 V1, V2 ...

Messdiagramme speziell für den C4-Plus habe ich nicht gesehen, HKJ hat den C4 (V1) und den C4-12 getestet ...

der C4-Plus ist bei NiMH wohl mit dem C4-12 übereinstimmend, nicht mit dem C4 V1 ...

man könnte den Ladestrom manuell von 100 mA in 100er-Schritten bis 1000 mA einstellen, Du nutzt aber die Automatik ...

die orientiert sich am vom Lader ermittelten Innenwiderstand der Akkus und neigte bei AA zu eher niedrigeren Strömen :

hier ein Eneloop auf Automatik ... hier ein Eneloop Pro ...

da der Innenwiderstand eines NiMH-Akkus während des Ladens normalerweise etwas sinkt, wird auch der Ladestrom etwas nach oben angepasst, wie an den Stufen im Diagramm gut zu erkennen ist ...

trotzdem werden am Ende "nur" 450 bzw. 500 mA erreicht ...

dementsprechend dauert der Ladevorgang dann natürlich auch, beim weißen Eneloop ca. 5,5 Stunden, und die Temperatur bleibt relativ niedrig ...

der C4-Plus ist ein "minus Delta U" - Lader, d.h. er lädt so lange, bis sich nach der Vollladung ein kleiner Spannungsabfall des Akkus ergibt ...

die Ladeströme sind hier nicht gerade hoch für dieses Verfahren, die Ladeschlusserkennung hat aber trotzdem geklappt ...

hier bei einem AAA hat die Automatik ca. 400 mA durchgehend gewählt, also nicht in dem Sinne niedrig ...

so, erst mal bis hier her, jetzt habe ich leider keine Zeit mehr ... ich hoffe, dieser "Background" war trotzdem schon mal ein bißchen interessant, ich melde mich wahrscheinlich morgen wieder hier, bis dahin ...
Lieber budgetlampenfan, danke für die ausführlichen und interessanten Erklärungen. Eine zusätzliche Antwort ist nicht mehr notwendig. Es hat sich als Fazit ergeben, dass ein zweites Ladegerät nicht notwendig ist. Das wird auch durch die Aussagen über die schonende Aufladung im Automatikmodus meines Gerätes unterstützt. Insgesamt waren die erhaltenen Antworten hilfreich und erfolgreich. Noch ein Mal danke für die Mühe.
 
  • Danke
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
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eine weitere Antwort halte ich dennoch als Hinweis noch für sinnvoll, da Du ja diesen Lader nun weiter verwenden willst ... ;)

der "schonende Automatik-Modus" des Miboxer kann nämlich u.U. auch mal zu tief greifen und einen zu niedrigen Ladestrom wählen, so dass die minus Delta U Methode nicht mehr funktioniert und es zu einer massiven Überladung kommt ...

der Lader orientiert sich ja, wie gesagt, am von ihm "ermittelten" Innenwiderstand des Akkus und da fließt nicht nur ein evtl. schon etwas erhöhter Innenwiderstand eines Akkus (durch Zyklen) ein, sondern leider auch alle Widerstände auf dem Weg zwischen Akku und Elektronik ... zuerst mal die Übergangswiderstände zwischen Akku und den Kontakten im Lader, die deshalb sauber sein sollten ... aber auch noch auf dem Weg danach, was manche dazu gebracht hat, mit Kabeln Überbrückungen einzubauen : Beispiel 1 ... Beispiel 2 ...

hier ein Beispiel aus dem Test von HKJ, wo die Automatik schlussendlich 250 mA gewählt hat, was dann für minus Delta U nicht mehr ausreichte und zu einem über 15-stündigen Ladevorgang führte, im Verlaufe dessen über 3700 mAh in den Akku geschickt wurden ...

in der Automatik-Betriebsart ist also ein Blick ratsam, welchen Strom der Lader wählt ... (man kann dann ja ggfs. manuell einen Strom einstellen, der die Funktion der minus Delta U Methode gewährleisten sollte ... die übliche Regel wäre "mind. C/3", d.h. die Kapazität des Akkus dividiert durch 3 ... bei einem weißen Eneloop wären das also etwa 700 mA ... falls man lieber mit niedrigerem Strom laden möchte, sollten es mMn aber mindestens 500 mA sein ...)
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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