Die nachfolgend vorgestellte Lampe wurde mir vom Hersteller zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Nachdem es noch kein deutsches Review für die Olight M23 Javelot gibt, hoffe ich hier einige Eindrücke vermitteln zu können.

Technische Daten:
LED: Cree XP-L
Max Output: 1.020 ANSI Lumen
Leuchtstufen: 1.020 / 350 / 20 Lumen
Candela: 47.500 cd
Reichweite: 436 m
Stromversorgung: 1 x 18650 Li-Ion
Abmessungen: 145 x 41 mm
Gewicht: 152 g

► Verpackung und Lieferumfang:
Die Olight M23 Javelot wird in einem praktischen Kunststoffkoffer geliefert. Die Kit-Version enthält neben der Lampe selbst ein Ladegerät mit externem Steckernetzteil, zwei geschützte 18650er Li-Ion-Akkus mit Kapazitäten von je 3.600 mAh, Ersatz-O-Ringe und ein Lanyard. Die Bedienungsanleitung liegt in englischer Sprache vor.



► Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität:
Wie alle Lampen von Olight, die ich bisher kennengelernt habe, überzeugt auch die M23 Javelot in allen Belangen, was die Verarbeitungsqualität angeht. Das Aluminiumgehäuse ist makellos anodisiert, die Gewinde sind ab Werk gefettet und leichtgängig, die Gravuren perfekt ausgeführt, der Reflektor sauber und frei von Einschlüssen.
Trotz ihrer geringen Größe wirkt die Lampe aufgrund der ausgeprägten Kühlrippen und des massiven Edelstahlbezels überaus massiv und martialisch. Selbst der Tactical-Ring ist aus massivem Metall. Bei den meisten Mitbewerbern ist dieser in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Ebenfalls positiv ist, dass ein Wegrollschutz besteht und Kerzenstand möglich ist.


► Stromversorgung:
Wie bei den meisten modernen LED-Taschenlampen erfolgt die Stromversorgung über einen 18650er Li-Ionen Akku, der mit dem Pluspol voran in das Batterierohr eingelegt wird. Käufer dieses Lampen-Kits müssen sich über die Verwendung der richtigen Akkus und eines passenden Ladegerätes keine Gedanken machen, denn beides gehört zum Lieferumfang.
► Lichtleistung:
In der M23 Javelot werkelt eine Cree XP-L LED, die in maximaler Stufe einen Output von 1.020 ANSI Lumen liefert. Die Leuchtcharakteristik kann gerade noch so als universell bezeichnet werden, wobei der Schwerpunkt auf Reichweite (Throw) ausgelegt ist. Lt. Werksangabe sind 436 m möglich. Auch wenn das Lichtbild keinesfalls flutig ist, wird das Umfeld noch ganz gut ausgeleuchtet. Die Lichtfarbe ist ein Kaltweiß ohne auch nur den geringsten Hauch eines Farbstichs.


► Regelung:
Hochleistungs-LEDs werden sehr heiß und kleine Lampengehäuse bieten nur begrenzte Möglichkeiten der Wärmeableitung. Deshalb verfügen die meisten Lampen über eine Regelung um Überhitzungsproblemen vorzubeugen. Bei Nutzung der höchsten Helligkeitsstufe reduziert die M23 Javelot den Output innerhalb der ersten 5 Minuten stufenlos und unmerklich um ca. 10%. In den folgenden 2 Minuten geht es nochmals stufenlos aber deutlicher abwärts bis nur noch 600 Lumen zur Verfügung stehen. Diese Lichtleistung wird dann bis zur Erschöpfung des Akkus für ca. 1 Stunde gehalten. In der niedrigsten Helligkeitsstufe (20 Lumen) hält die Lampe maximal 30 Stunden durch, in der mittlen Stufe (350 Lumen) sind es immerhin 2 Stunden.
► Bedienung (User Interface):
Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe am Heck. Durch kurzes Lösen und anschließendes Wiederanziehen des Lampenkopfes schaltet man durch die drei Leuchtstufen High/Med/Low (1.020/350/20 Lumen). Ich selbst mag Lampen nicht besonders, die über ein Drehen des Lampenkopfs geregelt werden, weil das bei mir immer einen irgendwie provisorischen Eindruck hinterlässt. Allerdings ist es bei der Olight M23 besser umgesetzt worden als z.B. bei einer EagTac T20C2, welche ich besitze. Dort muss der Lampenkopf für die geringeren Leuchtstufen in einer Mittelstellung verbleiben (ist also nicht fest). Bei der M23 Javelot dient das kurze Lösen nur der Änderung der Leuchtstärke, der Lampenkopf wird immer wieder richtig angezogen.
Sogar eine Memoryfunktion ist vorhanden. Außerdem kann man durch einen zweimaligen Doppelklick im halbgedrückten Zustand des Schalters grundsätzlich in die höchste Leuchtstufe schalten und muss den Lampenkopf nicht zwangsweise lösen. Den Strobemodus zu aktivieren verlangt dem Anwender einiges an Geschicklichkeit ab. Dies erfolgt durch einen Tripleklick im halbgedrückten Zustand und anschließendem kompletten Durchdrücken des Schalters. Aber andererseits ist es gut so, denn dann aktiviert man das überflüssige Geblinke wenigstens nicht ausversehen. Was ich leider vermisse, ist ein Moonlightmodus.


► Fazit:
Die Olight M23 Javelot ist eine hervorragende Taschenlampe für Einsatzkräfte, Jäger und Gassigeher. Sie kann verarbeitungsseitig und auch hinsichtlich ihrer Lichtstärke und Reichweite überzeugen. Das UI ist für eine Lampe mit drehbarem Kopf noch in Ordnung. Es gibt Leute, die diese Art der Leuchtstärkenregelung bevorzugen (z.B. wegen Handschuhbetrieb), ich mag es wie gesagt nicht so sehr. Sehr schade finde ich das Fehlen einer Ultra-Low-Leuchtstufe.
Einen Beamshotvergleich gibt es hier.
Viele Grüße
T-Freak

Technische Daten:
LED: Cree XP-L
Max Output: 1.020 ANSI Lumen
Leuchtstufen: 1.020 / 350 / 20 Lumen
Candela: 47.500 cd
Reichweite: 436 m
Stromversorgung: 1 x 18650 Li-Ion
Abmessungen: 145 x 41 mm
Gewicht: 152 g

► Verpackung und Lieferumfang:
Die Olight M23 Javelot wird in einem praktischen Kunststoffkoffer geliefert. Die Kit-Version enthält neben der Lampe selbst ein Ladegerät mit externem Steckernetzteil, zwei geschützte 18650er Li-Ion-Akkus mit Kapazitäten von je 3.600 mAh, Ersatz-O-Ringe und ein Lanyard. Die Bedienungsanleitung liegt in englischer Sprache vor.



► Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität:
Wie alle Lampen von Olight, die ich bisher kennengelernt habe, überzeugt auch die M23 Javelot in allen Belangen, was die Verarbeitungsqualität angeht. Das Aluminiumgehäuse ist makellos anodisiert, die Gewinde sind ab Werk gefettet und leichtgängig, die Gravuren perfekt ausgeführt, der Reflektor sauber und frei von Einschlüssen.
Trotz ihrer geringen Größe wirkt die Lampe aufgrund der ausgeprägten Kühlrippen und des massiven Edelstahlbezels überaus massiv und martialisch. Selbst der Tactical-Ring ist aus massivem Metall. Bei den meisten Mitbewerbern ist dieser in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Ebenfalls positiv ist, dass ein Wegrollschutz besteht und Kerzenstand möglich ist.


► Stromversorgung:
Wie bei den meisten modernen LED-Taschenlampen erfolgt die Stromversorgung über einen 18650er Li-Ionen Akku, der mit dem Pluspol voran in das Batterierohr eingelegt wird. Käufer dieses Lampen-Kits müssen sich über die Verwendung der richtigen Akkus und eines passenden Ladegerätes keine Gedanken machen, denn beides gehört zum Lieferumfang.
► Lichtleistung:
In der M23 Javelot werkelt eine Cree XP-L LED, die in maximaler Stufe einen Output von 1.020 ANSI Lumen liefert. Die Leuchtcharakteristik kann gerade noch so als universell bezeichnet werden, wobei der Schwerpunkt auf Reichweite (Throw) ausgelegt ist. Lt. Werksangabe sind 436 m möglich. Auch wenn das Lichtbild keinesfalls flutig ist, wird das Umfeld noch ganz gut ausgeleuchtet. Die Lichtfarbe ist ein Kaltweiß ohne auch nur den geringsten Hauch eines Farbstichs.


► Regelung:
Hochleistungs-LEDs werden sehr heiß und kleine Lampengehäuse bieten nur begrenzte Möglichkeiten der Wärmeableitung. Deshalb verfügen die meisten Lampen über eine Regelung um Überhitzungsproblemen vorzubeugen. Bei Nutzung der höchsten Helligkeitsstufe reduziert die M23 Javelot den Output innerhalb der ersten 5 Minuten stufenlos und unmerklich um ca. 10%. In den folgenden 2 Minuten geht es nochmals stufenlos aber deutlicher abwärts bis nur noch 600 Lumen zur Verfügung stehen. Diese Lichtleistung wird dann bis zur Erschöpfung des Akkus für ca. 1 Stunde gehalten. In der niedrigsten Helligkeitsstufe (20 Lumen) hält die Lampe maximal 30 Stunden durch, in der mittlen Stufe (350 Lumen) sind es immerhin 2 Stunden.
► Bedienung (User Interface):
Ein- und Ausgeschaltet wird die Lampe am Heck. Durch kurzes Lösen und anschließendes Wiederanziehen des Lampenkopfes schaltet man durch die drei Leuchtstufen High/Med/Low (1.020/350/20 Lumen). Ich selbst mag Lampen nicht besonders, die über ein Drehen des Lampenkopfs geregelt werden, weil das bei mir immer einen irgendwie provisorischen Eindruck hinterlässt. Allerdings ist es bei der Olight M23 besser umgesetzt worden als z.B. bei einer EagTac T20C2, welche ich besitze. Dort muss der Lampenkopf für die geringeren Leuchtstufen in einer Mittelstellung verbleiben (ist also nicht fest). Bei der M23 Javelot dient das kurze Lösen nur der Änderung der Leuchtstärke, der Lampenkopf wird immer wieder richtig angezogen.
Sogar eine Memoryfunktion ist vorhanden. Außerdem kann man durch einen zweimaligen Doppelklick im halbgedrückten Zustand des Schalters grundsätzlich in die höchste Leuchtstufe schalten und muss den Lampenkopf nicht zwangsweise lösen. Den Strobemodus zu aktivieren verlangt dem Anwender einiges an Geschicklichkeit ab. Dies erfolgt durch einen Tripleklick im halbgedrückten Zustand und anschließendem kompletten Durchdrücken des Schalters. Aber andererseits ist es gut so, denn dann aktiviert man das überflüssige Geblinke wenigstens nicht ausversehen. Was ich leider vermisse, ist ein Moonlightmodus.


► Fazit:
Die Olight M23 Javelot ist eine hervorragende Taschenlampe für Einsatzkräfte, Jäger und Gassigeher. Sie kann verarbeitungsseitig und auch hinsichtlich ihrer Lichtstärke und Reichweite überzeugen. Das UI ist für eine Lampe mit drehbarem Kopf noch in Ordnung. Es gibt Leute, die diese Art der Leuchtstärkenregelung bevorzugen (z.B. wegen Handschuhbetrieb), ich mag es wie gesagt nicht so sehr. Sehr schade finde ich das Fehlen einer Ultra-Low-Leuchtstufe.
Einen Beamshotvergleich gibt es hier.
Viele Grüße
T-Freak
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20m sichtbare Reichweite mehr (ich untertreibe Mal absichtlich) bringt mir nüscht es sei denn, der Beam an sich ist extrem klasse.