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Review Olight Javelot Pro

amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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113
NRW
Olight Taschenlampen
Trustfire
Der Olight-Store hat die neue Olight Javelot Pro zur Verfügung gestellt, sogar in der limitierten Ausführung in "Coyote Tan". Darüber hinaus gibt es sie noch in üblicher schwarzer Ausführung.

Die Javelot Pro ist eine Lampe für Leute, die etwas anderes suchen als eine kleine EDC oder die derzeit weit verbreiteten dicken und kurzen Hosentaschenfluter. Bei einigen Gelegenheiten ist es nach wie vor nützlich, etwas Handfestes parat zu haben. Etwa bei der Objektüberwachung, Suche oder ähnlichen Anwendungsbereichen. Ihre Form und auch die Leuchtcharakteristik ist ähnlich der bekannten M3XS-UT, also ein echter Thrower mit hoher Reichweite. Die Unterschiede fasse ich weiter unten zusammen. Der Olight-Store nennt die Javelot Pro offiziell als Nachfolgerin der M3XS-UT.

Kurz die Eckdaten der Javelot Pro (Herstellerangaben):
2.100 Lumen, knapp 300 kLux, Leuchtweite 1.080 Meter, interne Aufladung über USB/Magnetlader, Akkupack mit 2x 18650 (je 3500mAh).

Ein sehr stabiler und gut verarbeiteter Transportkoffer hat sicher seinen Anteil am gehobenen Preis des Lampenpakets. Dieser ist wasser- und staubdicht (schwimmfähig) sowie stoßsicher. Dennoch hebt sich der Hersteller mit diesem wertigen Case (ähnlich Peli) deutlich ab von fast sämtlichen anderen Herstellern in dieser Preisklasse.






Lieferumfang Normalversion
- Olight Javelot Pro Taschenlampe
- integrierter Akkupack mit 2x 18650 Li-Io (je 3500 mAh Kapazität)
- MCC5V USB-Magnet-Ladekabel
- Nylon-Trageholster
- hochwertiger Transportkoffer
- Bedienungsanleitung

Lieferumfang zusätzlich der KIT-Version:
- 2x FSR51 aufsteckbare Farbfilter (rot + grün)
- RWX magnetischer Fernschalter
- Universal-Halteklammer

Das weitere Zubehör aus der KIT-Version kann man auch einzeln nachkaufen.

Der Kabelschalter funktioniert leicht und präzise. Er haftet sehr kräftig magnetisch an der Tailcap und passt (wie der Karton schon verheißt) auch auf die Warrior X.






Mit dem Universalhalter kann die Javelot z. B. an Rohren oder Geländern festgemacht werden.



Der Test-Lieferung lag ein roter Farbfilter bei (dem KIT liegen normalerweise 2 Filter bei, rot + grün).





Datenvergleich Javelot Pro vs. M3XS-UT
.Javelot ProM3XS-UT
Max. Leistung2.100 Lumen1.200 Lumen
Min. Leistung15 Lumen3 Lumen
LED-TypCree XHP35 HI NWCree XP-L HI
Lichtintensität291.600 cd250.000 cd
Helligkeitsstufen44
Sonderblinkmodi---Strobe
Interne Aufladungja, magnetisch mit USB---
Maße LxD247 x 63 x 26 mm211 (o.Verl.) x 63 x 25 mm
Gewicht380 g mit Akkupack255 g ohne Akkus

Sonstige Eigenschaften der Javelot Pro:
  • Gehäuse aus Aluminium, hart anodisiert
  • Heckschalter aus Metall
  • Seitenschalter mit Akku-Indikator
  • beschichtete/vergütete Frontscheibe aus Glas
  • glatter und relativ tiefer Reflektor
  • wasserdicht nach IPX8
Leuchtstufen
LumenLeuchtdauer
2.100/1.000* Lumen10 Minuten / 130 Minuten nach Stepdown*
600 Lumen5 Stunden
150 Lumen23 Stunden
15 Lumen8 Tage


Detailansichten der makellosen Verarbeitung, ein Qualitätsmerkmal von Olight-Lampen






Im eingeschalteten Zustand wird die verbleibende Restkapazität des Akkupacks durch unterschiedliche LED-Farben angezeigt. Im Auslieferungszustand (gelb).




Die Lampe lässt sich zerlegen:


Lampenkopf mit vergoldetem Federkontakt


vorderes Ende des Batterierohrs


...und die Tailcap-Seite mit anodisiertem und sauberem Gewinde. Ein mechanischer Lockout ist möglich


Top Verarbeitung bis hinein in die Tailcap


Exakt zentrierte LED und ein staubfreier Reflektor


Das Material des Holsters ist eher steif und man benötigt etwas Nachdruck, um die Lampe weit genug einzuführen.




wenn Licht allein nicht reicht, macht es in dieser Haltung kazzzoing


Größenvergleich zur Olight Warrior X. Aufgrund der gleichen Tailcap-Kontakte sollte der USB-Lader beider Lampen miteinander kompatibel sein.




Bedienung
Das komplette Manual (engl.) kann man hier herunterladen.
Vor erster Inbetriebnahme sollte die Lampe erst komplett geladen werden. Das magnetische USB-Ladekabel hält sicher auf dem Tailcapschalter. Während des Ladeprozesses leuchtet die LED im Lader rot, bei fertig geladenem Akkupack grün.

AusgangssituationAktionErgebnis
Tailcapschalter
aushalb drückenEinschalten auf Low
ausganz drückenEinschalten auf Turbo
aushalb gedrückt haltenMomentlicht Low (endet mit Loslassen des Schalters)
ausganz gedrückt haltenMomentlicht Turbo (endet mit Loslassen)
ein auf Lowhalb drückenaus
ein auf Lowganz drückenTurbo
ein auf Lowganz gedrückt haltenMomentlicht Turbo
ein auf Turbohalb oder ganz drückenaus
Seitenschalter
ausgedrückt haltenein in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe (Memory)
einkurz drückenLeuchtstufenwechsel (Low - Mid - High - Turbo - Low ...)
eingedrückt haltenaus
Magnetischer Kabelschalter
ausdrückenEinschalten auf Turbo
ausgedrückt haltenMomentlicht Turbo
eindrückenaus

Auf Disco-Modi (Strobe und SOS) wurde (aus meiner Sicht dankenswerterweise) verzichtet.

Die Schalter sind allesamt gleichberechtigt. Man kann die Lampe beispielsweise über den Seitenschalter weiter bedienen, auch wenn man sie zuvor über den Tailcap- oder Kabelschalter bedient hat.

Ladezustandsanzeige im Seitenschalter
Positiv: Solange die Lampe eingeschaltet ist, bleibt die Anzeige aktiv.
angezeigte Farbe|Ladezustand
grün|mehr als 75 %
orange|30 - 75 %
rot|10 - 30 %
rot blinkend|weniger als 10 % (sofortiges Aufladen empfohlen)
Handhabung
Die Javelot Pro liegt durch die grobe Struktur des Batterierohres sehr rutschsicher in der Hand. Für meinen Geschmack hätte das Rohr gerne etwas dicker sein dürfen, so dass auch größere Akkus im Akkupack hätten verwendet werden können (z.B. 20700er oder 21700er). Mir persönlich ist das Rohr zu zierlich. Wie so ein Rohr idealerweise ausgelegt sein sollte, kann man sich bei den alten Catapult-Modellen anschauen.

Das Vorhandensein zweier Schalterkonzepte in einer Lampe macht diese flexibel für unterschiedliche Vorlieben bzw. Bedürfnisse. Wer im Dunkeln nicht lang nach einem Seitenschalter suchen will, hat mit dem Tailcapschalter eine paniksichere Bedienungsmöglichkeit. Die Bedienung des Seitenschalters ist dagegen für längere Nutzung bei Wanderungen u.ä. komfortabler. Da wäre die alleinige Bedienung so einer langen Lampe durch einen Tailcapschalter etwas sperrig. Nachteil des Schalterkonzepts: ein mechanischer Lockout ist nur beim Tailcap-Schalter möglich, wenn man diesen leicht löst. Der Seitenschalter bleibt aber aktiviert, solange der Akkupack Kontakt zum Lampenkopf hat.

Das Aufladen der Lampe ist easy, die beiden Magnetkontakte sind stark genug, dass sie nicht bei der nächstbesten Bewegung von Lampe oder Ladekabel abgehen. Kabellänge ist ca. 50 cm. Eine Frage/Suche nach geeigneten Akkus entfällt. Auf eine fummelige Gummiabdeckung für eine USB-Buchse wurde erfreulicherweise zugunsten der quasi unverwüstlichen Magnetlösung verzichtet. Andere Magnetlader der größeren Lampenmodelle des Herstellers dürften kompatibel sein.





Eigene Messwerte
(ohne Gewähr, die Messungen erfolgten mit Hobbyequipment und dienen nur als Orientierung)
Luxmessung aus 5 m (umgerechnet): 352.500
Lumen (ceiling bounce): 2.180
PWM: mindestens 5,6 kHz in der niedrigsten Stufe, damit für das menschliche Auge quasi unsichtbar
Ladestrom: 1,39 A

Laufzeitverhalten/Regelung auf hellster Leuchtstufe mit Ventilatorkühlung

Die Javelot Pro zeigt erfreulicherweise die erhoffte konstante Helligkeit, bis sie nach etwa 17 Minuten Vollgas aufgrund gesunkener Akkuspannung einen Stepdown auf etwas weniger als die halbe Leistung macht.


Beamprofil
Auf der weißen Wand erkennt man die in der Tat neutrale Lichtfarbe (in natura etwas wärmer als auf dem Foto), ein fokussiertes Strahlzentrum und einen eher engen und sauberen Spill. Der Zackenbezel ist auch im Leuchtbild erkennbar. Außerhalb des Beams kann man schwächere Ringe erkennen, die von der Kamera nicht dargestellt werden konnten. Sollte in der Natur so ziemlich unsichtbar sein.


Auf ein Foto mit dem roten Filter hab ich verzichtet, das lohnt meines Erachtens nicht. Zum Einen schluckt ein Farbfilter doch viel Leistung, was aber verschmerzbar ist, wenn man den Filter eh zum Erhalt der Nachtadaption einsetzt und nicht viel Power braucht. Darüber hinaus ist die Lichtfarbe im Spot mit dem Filter nicht gerade gleichmäßig. Kurzum, auf den Filter kann ich gern verzichten. Man kann den stramm auf den Lampenkopf zu steckenden Filterrahmen natürlich auch als Stoßschutz verwenden, ob mit oder ohne Filterglas.


Fazit (subjektiv):
Ich hatte mich nach den ersten Informationen im Netz gefragt, warum der Hersteller (heutzutage noch) mit einem neuen Modell dieser Bauform kommt. Das haben wir in der Vergangenheit gefühlt schon zig mal gesehen, selbst beim gleichen Hersteller in Form der M3XS-UT. Mein Interesse an der Lampe hielt sich deshalb in Grenzen und ich konnte in Gedanken schon das übliche Aufheulen einiger Flashies im Forum hören, da ein böser böser integrierter Akku verbaut ist.

Nachdem ich mit dem Test der Lampe durch bin, hat sich meine Meinung zum Positiveren geändert. Ich würde sagen, dass die Javelot Pro quasi diese Art Bauform in perfekter Ausführung darstellt. Die Verarbeitung und Haptik ist über jeden Zweifel erhaben. Auch wenn ich mir die Farbe der Anodisierung noch etwas weniger goldig anstatt beigefarben gewünscht hätte, das wäre cooler gewesen.

Die beiden Schalter lassen sich mit dem gewünschten Feedback und Haptik angenehm bedienen und die interne Ladefunktion per USB ist prima. Ich kann verstehen, wenn Olight bei der Energieversorgung bereits aus Gewährleistungsgründen sichergehen will, dass die Käufer nicht irgendeinen in Reihe geschalteten Akkuschrott in die Lampe füllen und sich anschließend wegen Minderleistung oder Problemen beschweren. Insofern ist der feste Akkupack eine zuverlässige Angelegenheit, was zum Charakter des Einsatzgebietes der Lampe passt. Wenn man nicht plötzlich wegen eines leeren Akkupacks im Dunkeln stehen will, kann man Ersatz-Akkupacks inkl. Batterierohr nachkaufen.

Was die Lampe leistet, ist absolut o.k. Sie erreicht die versprochene Leistung oder liegt bei der Reichweite sogar deutlich darüber. So etwas haben wir gern :)
Lichtfarbe und Beamqualität ist o.k., viele wird vielleicht die wärmere Lichtfarbe freuen. Mich wundert es etwas, da man bei Throwern eine kalte Lichtfarbe normalerweise als durchdringender empfindet. Sinn macht neutralweiß aber, da meist die Farben korrekter wiedergegeben werden und der Lichtstrahl bei Lufttrübung und Nebel besser zu gebrauchen ist.

Es hat übrigens Spaß gemacht, den Kabelschalter zu bedienen. Auch wenn er wahrscheinlich für einen Zweck gedacht ist, der in Deutschland nicht erlaubt ist. Aber wie es auch sei, im Ausland wird man sich über den Schalter freuen. Denn er lässt sich spitze bedienen und hält rein magnetisch wie die Pest an der Tailcap, so dass er sich selbst bei stärkerer Beanspruchung oder Vibrationen (Rückschlag) nicht unbeabsichtigt löst.

Einziger Nachteil, der mir aufgefallen ist: die Lampe lässt sich nicht sperren (lock out).


Wenn ihr interessiert seid, könnt ihr die Lampe gern im Rahmen eines Passarounds testen.
Zur Anmeldung geht es hier lang.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

wobba

Flashaholic**
4 Januar 2013
1.330
535
113
Acebeam
Danke für die Vorstellung!

Die TaLa gefällt mir auch, würde ich gerne mal antesten ;)
 
  • Danke
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1095

Stammgast
1 April 2018
68
26
18
@amaretto
Saubere Arbeit und sehr informativ! Es ist schön, dass Du so sachlich schreibst. Ich habe mir auf einem bekannten Video Portal schon einige Videos zur Javelot Pro angesehen, doch sind die Vorstellungen dort oftmals sehr aufgeregt und emotional, was für mich als Zuschauer doch etwas anstrengend ist.

Auch wenn Du es schon beantwortet hast, möchte ich nochmal nachhaken, da ich dazu unterschiedliche Angaben gehört habe:

Die Javelot Pro lässt sich durch den Magnet-Kabelschalter dauerhaft einschalten, richtig?
 
  • Danke
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cwb

Flashaholic*
27 Januar 2016
441
161
43
Prima Vorstellung, danke.

Nicht nur haptisch, auch bzgl. Optik, finde ich das Rohr zu dünn.

Bei der Farbkombi "Coyote Tan - Blau", rollen sich mir fast die Fußnägel auf.
Aber natürlich alles Geschmackssache.
 
  • Danke
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Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.482
4.999
113
Rheinland
Hi Flashys,

zunächst möchte ich mich herzlich beim Olight Store für die Bereitstellung, und Dir amaretto für die Organisation des Passarounds bedanken :thumbup:

Eines vorweg: in der BDA wird gezeigt, daß das Sicherungsplättchen bei Auslieferung unter der Tailcap liegt. Jetzt lese ich hier, daß dann trotzdem der Seitenschalter noch funktioniert.
Ich habe die Tala jetzt so verschickt wie in der BDA zu sehen ist. Ich hoffe Mal nicht, daß sie sich beim Schließen des Koffers versehentlich eingeschaltet hat :pinch:


Ich habe mich gerne für den PA der Javalot gemeldet, da ich mit der Acebeam T21 eine recht ähnliche Lampe in gleichem Format besitze, die ich mir Mal auf Grund ihrer tollen Reichweite bei sehr angenehmer, neutral-weißer Lichtfarbe zugelegt hatte, obwohl ich kein Freund von hintereinander liegenden Akkus bin. Die T21 und auch Mal eine Convoy L6 haben mich aber mehr als überzeugt.
Zusätzlich finde ich das Schalterkonzept der Javelot interessant. Den Tailcap-Schalter kenne ich seit kurzem von meiner Warrior X, der mir sehr zusagt. Der nun zusätzliche Seitenschalter ist, wie amaretto schon erwähnt hat, bei längerem Tragen der Lampe sehr komfortabel. So hat man zwei Möglichkeiten und kann nach eigenem Gusto wählen.

Die Darreichungsform in einem robusten, gar edlem Koffer erfreut und lässt auf exquisiten Inhalt schließen. Dieser ist dann auch vorzufinden - man wird nicht enttäuscht, berappt man doch ne ordentliche Stange Geld für diese Kit-Version.
Neben dem sehr umfangreichen und hochwertigen Zubehör (welches ich persönlich nicht bräuchte und somit mit der Non-Kit-Variante zurecht käme) liegt eingebettet im sehr gut ausgeformten Schaumstoff-Bett ein schon optisch klasse gemachter Thrower, der in die Hand genommen auch seine haptischen Vorzüge voll ausspielt und fast betört.
Die Riffelung des Bat.-Rohres mit einseitig leicht kegelförmigen Ringen, die eine enorm sicher Handlage zurecht suggerieren, würde man die Lampe kopfüber nach unten tragen - sie kann nicht aus der Hand rutschen, es sei denn, man lässt sie absichtlich - sind in meinen Augen nah an perfekt. Über die Dimension kann man wiederum streiten. 21700er Größe wäre für mich nur ob der zu erwartenden Laufzeitverlängerung vorteilhaft. Beim dünnen 18650er-Rohr vermisse ich nichts.
Die Anodisierung ist fehlerfrei und leicht rauh, dessen Farbe nicht jedermanns Geschmack ist. Mir gefällt sie, auch wenn sie ruhig etwas weniger gülden ausfallen könnte. Bei mir läuft das unter SANDY, das ich eh mag.
Der blaue Ring um den Seiten-Schalter und das blaue Bezel passen meiner Meinung nach gut dazu. Hier driften die Meinungen ebenso auseinander wie die Kontinentalplatten.
Kurz gesagt: man hält eine hochwertige Taschenlampe in den Händen, die auch die Augen erfreut.

Hier habe ich eine kleine Auswahl zum Fototermin gebeten - die Javelot wird zu ihrer Linken von der schon erwähnte T21 flankiert, die wiederum von einer Armytek Viking Pro v3 und der C8T von Sofirn begleitet wird. Auf der rechten Seite der Olight gesellt sich mein erster echten Thrower, eine Dereelight X-Searcher Pre-Collimator.
IMG_5258.JPG

Jetzt alle von vorne
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und hier die direkten Konkurrenten T21 (links) und Javelot Pro
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Auch ein kleiner in der Hand-Vergleich soll nicht fehlen:
Olight
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Acebeam
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Dereelight
IMG_5264.JPG

Sofirn
IMG_5265.JPG

Die Viking hatte sich zu der Zeit bereits aus dem Staub gemacht, um sich für die Beamshots aufzuhybschen :pfeifen:


Was mir an meiner Acebeam T21 bisher sehr gut gefallen hat, die neutral-weiße Lichtfarbe gepaart mit klasse Reichweite und schönem Beam ohne störende Einflüsse für das Auge, versprach der neue Olight-Speer nach dem extra-klasse Review von amaretto, welches ich nur zu gerne gelesen habe.
Schon die bei zu warmen Temperaturen kurzen Sekunden im Gretchen zeigten eine leichte höhere Reichweite gegenüber der T21 bei jedoch deutlich größerem Spot, und das in vorteilhafter Lichtfarbe. Fantastomatisch :cool:, das macht doch Laune, bin ich doch ein Liebhaber großer und gleichmäßiger Spots bei geringem Spill.
Da zur Zeit selbst die späten Nächte nicht wirklich dunkel sind (der gewählte PA-Zeitpunkt ist ... :bloedesonne: dem Erscheinen der Lampe geschuldet) und ich eine mehr als shice Situation mit der Trockenheit habe, konnte ich die neue Olight leider nicht so testen, wie ich es gerne gehabt hätte.
So habe ich mir trotzdem schnelle Minuten verordnet, um Beamshots für einen einfachen Vergleich zu erstellen. In der warmen Eile ist mir allerdings der Fehler unterlaufen, die Einstellung für den bisher bewährten Farbausgleich in der Kamera zu versäumen. So könnt Ihr nicht wirklich die Farbtemperaturen der einzelnen BS-Kandidaten erkennen, und schon gar nicht miteinander vergleichen. Die Helligkeit wird aber recht gut wiedergegeben.

Eckdaten: ISO200, Belichtungszeit ca. 1sec. bei Blende f:2,8. Der Baum ganz am Ende der BS-Strecke ist um die 115m entfernt. Der Baumstamm, der fast gänzlich zu erkennen ist, steht um die 10m davor. In 67m Entfernung erkennt man links einen hellen Baumstumpf.

Reihenfolge der BS: Sofirn C8t, Acebeam T21, Olight Javelot Pro, Dereelight X-Searcher Pre Collimator, Armytek Viking Pro v3, und als Special Guest die Surefire FURY IntelliBeam Dual Fuel

C8T
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T21
IMG_5267.JPG

Javelot Pro
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X-Searcher
IMG_5269.JPG

Viking
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FURY
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Deutlich erkennt man den gegenüber der Acebeam angenehm größeren Spot bei (eventuell nur live) leichter Reichweiten-Steigerung. Die Lichtfarbe der Olight ist wirklich schön und rundet diesen Thrower zu einem Genuss-Leuchtstab ab.

Auch kontrovers: Akkupacks. Meine Sicht darauf ist, sofern die Intention des Lampenherstellers einen einwandfreien Betrieb solch Hochleistungs-Gear bei nicht zu verschweigendem Gefahrenpotential auch in den Händen von völligen Laien, hier gerne Muggel genannt, zu gewährleisten, durchaus positiv. Ich finde das okay.
Darauf zu achten, nur gleichartige/gleich alte/vom gleicher Hersteller Akkus zu benutzen, traue ich nicht Mal jedem hier im Forum zu. Jemand, der sich überhaupt nicht auskennt, wird folgenschwere Fehler begehen, die Olight von vorn herein verhindern möchte. Why not?
Mir selbst würden zwei üblich zu wechselnde Akkus in der Javelot mehr zusagen.

Mein persönliches Fazit: ansprechendes Design mit tollen Farben auf Außenhülle und im Licht, gelungene Handlage und Haptik gepaart mit durchdachtem Schalterkonzept, Qualität in Material und Reichweite - ein klasse Lämpchen, wenn auch mit anspruchsvollem Preis.


Liebe Grüße

Franky

EDIT: Entfernungsangaben erneuert und Meinung zu Akkupacks hinzugefügt
 
Zuletzt bearbeitet:

Talos

Erleuchteter
30 Dezember 2015
75
24
8
Finde die Lampe ziemlich klasse und auch optisch sehr gelungen, das einzige das mich vom Kauf abhält ist der fest verbaute Akkupack!
Schade das Olight das nicht anders gelöst hat, die Javelot pro wäre bestimmt eine gute Ergänzung zu meiner D1S...
 
  • Danke
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Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.482
4.999
113
Rheinland
Habe meine Meinung zu Akkupacks hinzugefügt. Ebenso habe ich die Entfernungsangaben geändert, die ich gerade im Hellen :bloedesonne: verifiziert habe.

@Riesb. Urgestein: danke :)
 

ger-slash

Moderator
Teammitglied
15 Dezember 2013
5.814
3.975
113
Rhein-Sieg-Kreis
Hat mal jemand die Spannung des Akku Packs gemessen bzw. kann dieses noch tun?
Wenn die Akkus seriell verschaltet sind, also am Lampenkopf ca. 8V anliegen, macht der proprietäre Akku absolut Sinn, da ansonsten nicht mit USB aufgeladen werden könnte.
 

Alphacentaury

Flashaholic*
11 April 2017
515
837
93
Therwil
Leider sind die Farben der Coyote Tan Javelot Pro und WarriorX nicht ganz identisch. Die Warrior ist etwas heller.
Das macht sich leider nicht so gut in der Vitrine.:pfeifen:
IMG_20190705_171036.jpg
 
  • Danke
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Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.482
4.999
113
Rheinland
Die Hitze war einfach zu viel für mich :confused:. Ich habe auch die SANDY-Warrior X und habe sie nicht zum Shooting gebeten :facepalm:
 

Lichtbringer82

Flashaholic*
20 November 2014
472
312
63
Guten Abend.

Entschuldigt bitte die Verspätung, hier nun mein kleines Feedback.


Alleine der hochwertige Koffer zeigt das man sich hier in der gehobenen Klasse bewegt. Die Olight Javelot Pro in dieser Farbe (Champagner?) ist definitiv die schönste "Taschen"Lampe für mich bisher!

Leider kam ich nicht wirklich dazu, diese außergewöhnliche Lampe zu testen; wie bereits erwähnt sollten Passarounds nur ab Herbst stattfinden.

Alleine der massive Koffer und das darin zusätzlich enthaltene Zubehör runden das Erscheinungsbild ab: hier hat man ein technisches Gerät in der Hand, nicht einfach nur eine Taschenlampe.

Das UI ist jetzt nicht ganz meins; allerdings habe ich mich auch nur oberflächlich damit beschäftigt. Weiter wäre mir in dieser Größe ein SeitenSchalter alleine lieber.

Das soll es auch schon gewesen sein mit Jammern: Die Javelot ist eine Hammerlampe und hates mir sehr gut gefallen so etwas nicht alltägliches testen zu dürfen.

Als potentielle Käufer stelle ich mir neben professionellen Anwendern eigentlich nur noch Sammler vor; oder Leute die etwas wirklich ausgefallenes suchen!

Vielen Dank mal wieder ans Forum und Olight und natürlich @amaretto für den Passaround :lampenreiter:

Gruß Rainer
 
  • Danke
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pho

Flashaholic*
29 Oktober 2019
306
301
63
Magnetischer Kabelschalter
ausdrückenEinschalten auf Turbo
ausgedrückt haltenMomentlicht Turbo
eindrückenaus
Schönes Review! :thumbup:

Eine Frage zum Kabelschalter hätte ich noch.
Wenn die Lampe in einem nicht Turbomodus ist (Low-Mid-High) und der Kabelschalter gedrückt wird, geht die dann aus oder in Turbo?
 

ASP_ED

Flashaholic
22 Dezember 2019
187
533
93
Landkreis Erding
Eine Frage zum Kabelschalter hätte ich noch.
Wenn die Lampe in einem nicht Turbomodus ist (Low-Mid-High) und der Kabelschalter gedrückt wird, geht die dann aus oder in Turbo?
Hallo @pho,
  • Wenn die Lampe an ist (Low-Mid-High) und man den Kabelschalter ranschnappen lässt verändert sich nichts
  • Drückt man dann den K-Schalter geht sie in Turbo
  • Drückt man wieder den K-Schalter geht sie aus
  • Verändert man mit angebrachtem K-Schalter die Leuchtstufe und drückt dann den K-Schalter geht sie auch in Turbo
OJPKS_ASP.jpg

Viele Grüße
Andreas
 
  • Danke
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