Kurzvorstellung Lumintop LM34 (18650er mit integrierter Ladefunktion)

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Bayern
Lumintop hat mir freundlicherweise ein Paar seiner neuen Akkus mit Micro-USB-Ladeport zum Test kostenlos zur Verfügung gestellt.

Grundsätzlich finde ich die Idee, einen 18650er Li-Ionen-Akku mit integrierter Ladefunktionalität anzubieten, sehr gut. Denn die wenigsten normalen Nutzer verfügen über die benötigte Ladetechnik und auch nicht alle angebotenen Taschenlampen verfügen über ein integriertes Ladefeature.

Doch leider wurde diese Idee hier nicht sonderlich überzeugend umgesetzt. Einer der beiden Akkus war von Haus aus defekt, er ließ sich nicht laden und auch nicht wiederbeleben:



Der zweite Akku funktioniert zwar, weist jedoch einen ungewöhnlich hohen Innenwiderstand von 230 mΩ auf, was vermutlich einem nicht ganz optimalem PCB geschuldet ist. Entsprechend knickt die Leistung ein, wenn man ihn in sehr stromhungrigen Taschenlampen verwendet. Ich habe ihn mit einem SKYRC MC3000 mit 2A entladen und kam auf eine Kapazität von ca. 2.550 mAh. Viele Hochleistungstaschenlampen benötigen sehr viel höhere Ströme, bei solchen Lampen ist dann von noch weniger Kapazität auszugehen.

Ein weiteres Manko ist, dass dieser Akku eine etwas größere Länge aufweist. Theoretisch steht die Bezeichnung 18650 für einen Durchmesser von 18 mm und eine Länge von 65 mm. Geschützte Akkus sind oft ein wenig länger aber der Lumintop LM34 ist sogar ganze 70 mm lang. Damit ist er für viele Taschenlampen einfach zu lang.

► Fazit:
So sehr ich die Idee eines Akkus mit integriertem Micro-USB-Ladeport auch mag, im Falle des Lumintop LM34 hat es mich leider nicht überzeugt. Vernünftig nutzbar ist er eigentlich nur für Taschenlampen mittelmäßiger Leistungsaufnahme und mit ausreichend Platz im Batterierohr. Dafür finde ich ihn allerdings viel zu teuer.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Bei HKJ haben sie sich ganz ordentlich geschlagen, sind also wohl nicht grundsätzlich schlecht.
Wäre jetzt evtl interessant, warum deine so mies sind. Aber eigentlich auch nicht. Es zeigt eines: inkonsistente Qualität. Und das sogar bei Exemplaren, die sie an Tester schicken.

Ich hatte auch das Angebot bekommen, welche zu testen. Dankend abgelehnt. Haben schon 6 von den Dingern (andere Hersteller allerdings) rumliegen. Die Unterschiede sind minimal.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Eine hoffentlich nicht zu blöde Frage:
Hast du die Akkus versucht über die USB-Buchse zu laden oder nur über den Skyrc?
 

muellihenry

Flashaholic**
12 Oktober 2014
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Konntest du den Ladestrom der internen Elektronik messen, also über USB? Klingt ja nicht so überzeugend, vorallem die Länge der Akkus.

Gruß, Gerd
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
Wenn Akku kaput scheint, dann einfach sein Lademodul abmachen. Die Zelle sollte weiterhin in Ordnung zu sein.

Ich hatte das auch schon, ein paar defekte Eagtac 18650 gehabt. Schutzelektronik entfernt und schon funktionierte der Akku wieder!