Kurzreview Spark SD6

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Da Marcus die technischen Features der SD6 ja in seinem ausführlichen Review bereits beschrieben hat, möchte ich mich an dieser Stelle auf den praktischen Teil konzentrieren.

Leistung und Laufzeit, gemessen mit einem 18650-AW-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh:
beim Einschalten: 179 Lux
nach 5 Minuten: 178 Lux
nach 15 Minuten: 175 Lux
nach 30 Minuten: 172 Lux
nach 45 Minuten: 159 Lux
nach 60 Minuten: 154 Lux
nach 75 Minuten: 143 Lux
Nach 83 Minuten sanken die Werte deutlich. Nach 86 Minuten und angezeigten 96 Lux ging die Lampe aus. Der Akku wurde mit einer Leerlaufspannung von 3,39 Volt gemessen. Die Regelung ist also nicht optimal, der Verlust fällt jedoch fürs Auge nicht auf. Während des Betriebs wird die Lampe ordentlich warm, einem Dauerbetrieb in der hellsten Stufe steht dennoch nichts im Wege, sofern die Lampe bewegt wird. Allerdings sollten in der Praxis auch die dunkleren Leuchtstufen in den meisten Fällen ausreichen.

Bei der Bedienung fällt positiv auf, dass die Lampe, wenn man in der hellsten Stufe doppelklickt, in die zuvor eingestellte Stufe wechselt.
Verbessert werden könnte das Einschalten selbst. Zwar startet die Lampe bei gedrückt gehaltenem Taster immer in der dunkelsten Leuchtstufe, geht dabei jedoch immer kurz über die beim letzten Ausschalten eingestellte Stufe.
Sehr gelungen ist, dass Spark der Lampe eine wirklich dunkle Stufe gegönnt hat. Min ist mit 0,5 Lumen für 90 Tage angegeben und ideal, wenn explizit wirklich wenig Licht benötigt wird.

Beim Einsatz als Stirnlampe gefällt mir zunächst mal, dass das Überkopfband entfernt werden kann ohne es zu zerschneiden. Das ist leider bei den wenigsten Herstellern der Fall. Nun kann man vielleicht argumentieren, dass man das Überkopfband auch direkt wegschmeißen kann, wenn man weiß, dass man es ohnehin nicht benötigt. Aber bei einem eventuellen Verkauf kann es durchaus von Nutzen sein, noch eine „komplette“ Lampe zu haben.
Ich für meinen Teil bin kein Freund von Überkopfbändern, da ich Stirnlampen entweder aufhabe oder bei Nichtgebrauch um den Hals hängen habe, was mit einem Überkopfband halt nicht geht.
Die Benutzung ist auch ohne Überkopfband möglich, ohne, dass die Lampe in der Halterung verrutscht. Allerdings sorgt das Überkopfband für den nötigen Zug auf die Lampe, damit sie bei schnellen Bewegungen nicht hin- und herschlackert. An dieser Stelle muss die SD6 ihrem Gewicht Tribut zollen, wenn sie ohne Überkopfband getragen wird.

Sehr praktisch finde ich die zusätzlichen Möglichkeiten, die Spark der SD6 mit auf den Weg gegeben hat. Mit dem Trageclip kann sie auch an der Jacke getragen werden, der Magnet gestattet die Verwendung als Arbeitsleuchte, und der Adapter zur Stativmontage ist praktisch, wenn man die Lampe zur Ausleuchtung von Fotos nutzen möchte.
Und nicht zuletzt dürfte auch ein kommendes Feature sehr interessant sein: Die geplante Reflektoreinheit, die anstelle der Linse angeschraubt werden kann und die die Lampe noch flexibler machen wird.

Insgesamt gesehen bietet die Lampe viele Möglichkeiten bei guter Verarbeitung und ist ihr Geld auf jeden Fall wert.

Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.

Gruß
Walter
 

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Flashaholic**
5 Februar 2011
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158
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Berlin
Hallo Walter!
Ich habe gerade auch mal ein paar Werte gemessen mit meinem Mastech MS8229 Multimeter:
Akku 4,17V
190 Lux auf grauem Teppichboden in ganz genau 100cm Abstand (gemessen mit Rollbandmaß) in der höchsten Stufe „Super“ und dabei hat sie 1,600A gezogen, das sind ja ähnliche Werte wie du gemessen hast. :)
Gruß Ansgar
 

Fibo

Flashaholic**
27 Oktober 2010
3.613
2.111
113
Braunschweig
Danke für das kurze Review der Lampe:thumbsup:
Mir war sie nur zu groß deswegen habe ich sie zurück gegeben.....aber ansonsten eine gute Lampe:thumbup:
Der ausführliche Test auf der fabulösen Seite ist wie immer fabulös!
 
  • Danke
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Flashaholic**
5 Februar 2011
1.264
158
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Berlin
Hallo!
Ab wann greift die Schutzschaltung?
War gerade mit der Spark SD6 auf höchter Stufe draußen, da schaltete sie auf einmal ab. Einschalten ging zwar aber schaltete wieder ab. Auf der zweithöchsten Stufe lief sie aber weiter. Sofort die Ruhespannung des Akkus gemessen: 3,1V. Also war das jetzt die Schutzschaltung?
Generell setzt sich die Schutzschaltung bei diesem Fenix Akku selbständig zurück?
*edit* habe die Frage auch da beim Kurzreview von Lichtinsdunkel Walter geschrieben, denke das ist dann die Regelung der Lampe, der Fenix Akku schaltet bestimmt später ab, oder?

Jetzt hat sich der Akku von 3,1 auf 3,47V erholt! und ich lade ihn jetzt mal!

Habe das auch ähnlich bei dem Fenix Akku Review hier geschrieben, dann vielleicht besser da weiter schreiben?
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=300375
Gruß Ansgar
 
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Flashaholic**
5 Februar 2011
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Berlin
Hallo!
Fenix hat mir geschrieben dass die Schutzschaltung bei 2,4V greift und sich automatisch resettet!
Dann hat wohl doch der Akku abgeschaltet und nicht die Lampe. Ruhespannung danach habe ich 3,1V gemessen.
Gruß Ansgar
 
  • Danke
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