Kaufberatung: Stirnlampe für Bergsteigen

9 September 2013
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Hallo zusammen,

habe mal die Fragen ausgefüllt. Wichtig ist eine robuste Lampe, die auch extreme Kälte (-30°C) ohne Ausfall verträgt. Ein externes Batteriefach schliesse ich wegen Kabelbruchgefahr aus. Ansonsten hoffe ich, dass ihr unten alles wichtige findet.

Bernd

Dürfen dich auch Händler beraten?
[x] ja
[ ] nein


Warum möchtest Du eine neue Lampe erwerben?
[x] ich besitze schon eine (gute?) Lampe (ältere Petzl Tikka, 4LEDs, BJ ca. 2000), bin aber nicht mehr zufrieden weil das Gehäuse gebrochen ist und Maximalhelligkeit gering ist
[ ] ich besitze keine oder nur eine "Billiglampe"
[ ] ich bin Liebhaber und suche was "sehr Spezielles"

Wozu wird die Lampe gebraucht?
alle Arten von Bergsteigen: Hochtouren, Skitouren, Klettern, Höhenbergsteigen (über 7000m)

Welches Format wird bevorzugt?
[ ] Stablampe
[x] Kopf-/Helmlampe
[ ] Handscheinwerfer
[ ] Laterne


Welches Leuchtverhalten wird (schwerpunktmäßig) bevorzugt?
[ ] Nahbereich (flood)
[ ] Ferne (throw)
[x] universell, Nahbereich ist ein "must", Fernlicht darf sein


Wie häufig wird die Lampe genutzt?
[ ] täglich
[ ] wöchentlich
[ ] monatlich
[x] wenige Male im Jahr, dann aber ggfs. 4 Wochen täglich


Wie groß darf die Lampe höchstens sein?
"klein" Petzl Tikka oder etwas größer, sollte in eine Jacken- oder Hosentasche passen
___ cm lang
___ cm Durchmesser Lampenkopf
___ cm Durchmesser Batterierohr


Welches Leuchtmittel soll die Lampe verwenden
[x] LED
[ ] HID
[ ] anderes: __________
[ ] egal


Wie hell soll die Lampe leuchten?
[ ] unter 100 Lumen (kleinere Anwendungen, Lesen, Schlüsselloch suchen, im Haus, Alltag)
[ ] 100-300 Lumen (im Haus, Garten, Wandern, Hausnummernsuche)
[ ] 300-600 Lumen (Autopanne, Fahrrad, Geocaching, Spaziergänge, Hund ausführen, größere Entfernungen)
[ ] 600-1500 Lumen (hohe Entfernungen, Polizei, Sicherheit, Suche)
[ ] mehr als 1500 Lumen (großflächige Ausleuchtung, Suche, Rettung, Höhlen)
[x] soviel, wie innerhalb der anderen Vorgaben möglich ist


Wie viele Leuchtstufen sollte die Lampe haben?
[ ] ein/aus
[x] 2-3, schwach sodass im Umkreis von 3-4m der Weg grade erkennbar ist (Vollmondlicht); mittel, um im Zelt kochen zu können; stark um den Weg auch weiter weg zu suchen
[ ] mehr


Wie soll die Lampe zu schalten sein?
[ ] am Lampenende
[ ] Seitenschalter
[ ] Drehen des Lampenkopfes
[ ] Drehring
[ ] Kombination: Schalter + Drehring
[ ] Kombination: Schalter + Schalter
[x] egal, muss mit (dicken) Daunenfausthandschuhen grade noch bedienbar sein


Welche Stromversorgung wird bevorzugt?
[x] Alkali-/ Lithiumbatterien (1.5V)
[ ] NiMH Akku (1.2V)
[ ] CR123A Lithium-Batterien (3V)
[ ] Lithium-Ionen Akku (3.6-4.2V)
[ ] andere_______________


Wie lange soll die Lampe auf höchster Stufe leuchten?
[ ] unter 30 min.
[ ] 30-60 min.
[ ] 1-2 Stunden
[ ] länger


Wie viel darf die Lampe kosten?
[ ] bis 20€
[ ] bis 50€
[x] bis 100€
[ ] bis 200€
[ ] bis______________
[ ] egal


Welche Merkmale sollte die Lampe aufweisen?
[ ] Wasserdicht
[x] Schlag/Stossfest
[ ] Ex Schutz
[ ] frei programmierbare Leuchtstufen
[ ] Strobe
[ ] SOS
[ ] Clip
[ ] Morse fähig
[ ] tailstand
[ ] Bezugsquelle innerhalb Deutschland
[x] Gewicht mit Batterie nicht deutlich über 100g, ideal AA Batterien, AAA auch ok, geregelte Helligkeit, darf dann schnell total ausfallen (Reservebatterie nehme ich eh mit)
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
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Die Zebras sind dazu ideal geignet.

AA Fach für eine Lithiumbatterie und dazu einen relativ großen Schalter.
Mit 6 Leuchtstufen bis maximal 170 Lumen.

Durch nur eine Batterie im Fach hat sie keine sehr lange Laufzeit auf high. Dafür brauchst du dann im Gegensatz zu einer 4xAA Lampe nicht mindestens 4xAA mit zu nehmen.

Mein Liebling ist die H51w (w bedeutet wärmeres Licht, dass besonders die Natur viel schöner darstellt).
H51w Headlamp AA Neutral White
Direkt aus China oder auch aus D zu bekommen.


Hat dir deine Petzl bis jetzt "gereicht"? Sie hat wahrscheinlich weniger als 20 Lumen, oder?

Alternativ hat Fenix tolle Kopflampen, die sehr qualitativ sind, wie die HL30 mit seiner tollen Ausleuchtung und 2xAA.


Eine leichte Backuplampe hast du schon?
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
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Lübeck
zur Lampe:
Ich hab seit kurzen die Fenix HL30 zum Nachtangeln und bin sehr zufrieden. Die ist mit 2xAA noch nicht zu schwer und hat eine schöne Ausleuchtung.
Die kleinste Helligkeitsstufe ist dunkel genug um auch auf kurze Distanz nicht zu blenden. Die höchste Stufe ist ordentlich hell - z.B. um nach dem Zusammenpacken nochmal die Wiese nach evtl. verloren gegangenem Zeug abzusuchen.
Zusätzlich zum weißen Licht gibts noch ein Rotes welches die Dunkeladaption weitgehend erhält und eine prima Ergänzung zum Mondlicht ist ohne aufdringlich zu wirken.

zur Stromversorgung:
zur Kältefestigkeit gabs hier mal einen Thread:
http://www.taschenlampen-forum.de/nimh-nicd/16387-eneloop-wieviel-c.html
leider ist der Link von Frederick zur Temperaturabhängigkeit nicht mehr gültig.
Aber es sind Datenblätter verlinkt mit Angaben zum Temperaturbereich von Varta Alkaline und Sanyo NiMH Akkus.

Hier gibts einen Vergleich bei Raumtemperatur und bei -20°C
AA battery tests incl. freezer test
da schneiden die Alkaline Batterien in der Kälte deutlich schlechter ab als die NiMH Akkus und die Lithium-AAs.
Bei wenig Strom wirds nicht viel ausmachen, aber bei einer helleren Lampe brauchen die Alkaline erst ein paar Minuten bis sie warm werden.
 
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9 September 2013
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Die Zebras sind dazu ideal geignet.
Hat dir deine Petzl bis jetzt "gereicht"? Sie hat wahrscheinlich weniger als 20 Lumen, oder?

Batterielebensdauer (habe seit einigen Jahren nur noch Lithium-AAAs benutzt) und Ausleuchtung im Nahbereich (niedrige oder mittlere Stufe) waren immer ok, zum Absuchen der Gegend war's (vor allem bei nicht mehr ganz frischen Batterien) immer knapp. Vor mehr als zehn Jahren waren LEDs schon wahnsinnig innovativ, davor hatte ich eine Petzl mit Glühlampe und 4.5V Klotz am Hinterkopf.

Eine leichte Backuplampe hast du schon?
Da wir immer zu zweit unterwegs sind, ist das für mich kein Thema, im Notfall reicht eine Lampe für zwei.

Bernd

zur Stromversorgung:
zur Kältefestigkeit gabs hier mal einen Thread:
http://www.taschenlampen-forum.de/nimh-nicd/16387-eneloop-wieviel-c.html
leider ist der Link von Frederick zur Temperaturabhängigkeit nicht mehr gültig.
Aber es sind Datenblätter verlinkt mit Angaben zum Temperaturbereich von Varta Alkaline und Sanyo NiMH Akkus.

Hier gibts einen Vergleich bei Raumtemperatur und bei -20°C
AA battery tests incl. freezer test
da schneiden die Alkaline Batterien in der Kälte deutlich schlechter ab als die NiMH Akkus und die Lithium-AAs.
Bei wenig Strom wirds nicht viel ausmachen, aber bei einer helleren Lampe brauchen die Alkaline erst ein paar Minuten bis sie warm werden.

Da ich unterwegs keine Akkus laden kann, habe ich bisher immer Lithium Batterien benutzt (auch für's GPS, das auch AAs braucht, deshalb meine Präferenz für diesen Batterietyp) und damit noch nie Probleme gehabt. Ich vermute, dass die Risse bei meiner jetzigen Lampe auch durch die Kälte kamen, daher der Hinweis auf die Temperatur.

Bernd

Hallo Bernd N


Die Spark SD52 (mit optionalen Reflektor) könnte ebenfalls ein Kandidat sein, habe aber keine Info wie sie sich bei bis zu -30 °C schlägt. Es gibt sie in Cool White und Neutral White.

spark technology

Wie vergleicht sich die mit der Spark ST5? (da ist soweit ich sehen kann der Reflektor schon dabei)


Die Zebras sind dazu ideal geignet.

Mein Liebling ist die H51w (w bedeutet wärmeres Licht, dass besonders die Natur viel schöner darstellt).
H51w Headlamp AA Neutral White
Direkt aus China oder auch aus D zu bekommen.

Scheint durch H52w ersetzt zu sein (H51w ist bei "discontinued products" gelistet. Habe aber (noch) keinen shop dafür gefunden. Hat da jemand einen Tipp?

Bernd
 
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freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
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Waldschrat

Flashaholic*
21 Juni 2011
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Berlin
... Wie vergleicht sich die mit der Spark ST5? (da ist soweit ich sehen kann der Reflektor schon dabei) ...

Bernd


Hallo Bernd

Die SD52 wird normalerweise mit einem Frontglas ohne Reflektor verkauft, sorgt für ein sehr breites - flächiges, floodiges Licht, quasi Weitwinkel. Wenn man etwas mehr Reichweite haben will kann man für wenige Euronen ein Frontglas mit Reflektor erwerben, der Spill - Leuchtkreis wird dabei etwas enger.

Zur Verdeutlichung schaue dir mal die Bilder im TaLa-Wiki an (unten):

Spark SD52-NW


In diesem Thread (vom CPF, Post Nr. 55, erstes und drittes Bild) gibt es ein paar Beamshots ohne und mit Reflektor:

When will we see the alternate screw-in reflector for the Spark SD series? - Page 2


Im früheren angeführten Review zur SD52 wurden die Bilder vom Leuchtverhalten ohne Reflektor (nur mit Frontglas) gemacht.

Ansonsten unterscheiden sich die Lampen in der Bauform, den Leuchtstufen und den Laufzeiten, sowie der Anzahl an Batterien bzw. Akkus.



G Waldschrat
 
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Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
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nördlich von Stuttgart
Scheint durch H52w ersetzt zu sein (H51w ist bei "discontinued products" gelistet. Habe aber (noch) keinen shop dafür gefunden. Hat da jemand einen Tipp?
Bernd

Hallo Bernd, die H52 ist immerhin schonmal gelistet, weiß man bei ZL nie so genau wie lange das dann noch dauert;

Die älteren Modelle auch die H51w gibt es hier noch in D. zu beziehen;

Da hier auch Spark Modelle vorgeschlagen wurden nenne ich auch noch die ´neue´ Spark SG5, die hat zunächst keinen Reflektor (flood pur); ein solcher ist aber optional erhältlich (wie bei der Spark SD), insofern recht vielseitig einsetzbar; ein ausführliches review und Diskussion der Lampe hier im Forum:
www.taschenlampen-forum.de/spark/27350-review-spark-sg-serie-etwas-bilderlastig.html

Grüße Jürgen
 

fischifroschi

Stammgast
10 Juni 2013
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Hallo Bernd,

ich habe mir vor einigen Wochen auf Anraten einiger User die ZL 51W fürs Trekking zugelegt und bin begeistert. Die von Hotte angesprochene Farbtemperatur macht wirklich einen gewaltigen Unterschied in der Natur zu den "Kalttonlampen". Außerdem waren die gut gewählten Helligkeitsstufen sehr wichtig. Die Batterien wollen ja auch transportiert werden und daher ist es schon empfehlenswert immer nur mit soviel Licht zu arbeiten, wie nötig. Im Zelt oder davor braucht man meist nicht viel Licht und lieber ein breites Lichtbild. Das macht die 51W ( die 52W hat glaube ich nur die Möglichkeit 14500 Lion Akkus nutzen zu können) sehr gut.

Was den Eneloops bei -30 Grad an Energie verloren geht und ob die ZL das ohne Probleme macht, kann ich nicht sagen. In vier Wochen werde ich sie in der Kälte auf 3000m testen können, aber auf Tests jenseits -10 Grad kann ich dann gerne verzichten ;) ( wäre aber auch sehr ungeöhnlich für die Sierra Nevada im Oktober ).

Einen Vorabtest im Eisfach bei -18 Grad ist eine Überlegung wert, aber auch ein Risiko, da ich so schnell keine neue bekomme.

Sollte ich mich trauen, berichte ich.

Grüße


Edit: Habe ich wohl Glück gehabt noch eine der letzten 51W ergatter zu haben.
 
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Zur Stromversorgung bei -30°C sollstet Du Lithium Batterien erwägen. Die funktionieren noch bei -40°C.

Gruß Jörg
 

hornet

Flashaholic*
1 März 2011
859
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63
Dortmund
Bei so extremen Bedingungen sind LithiumBatterien selbstverständlich.
Ein weiterer Vorteil der Zebralight: Man kann sie auch einfach an den Hüftgurt des Rucksacks befestigen, auf diese Weise umgeht man das Problem der Selbstblendung durch die Atemwolken.
Achte bei der Zebralight auf das F in der Typenbezeichnung, steht für Flood.
Also breiterer Lichtkegel, sonst blendet der Hotspot im Nahbereich zu stark.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Der TE schreibt ja, dass er wg. der Kälte (-30°C) seit Jahren Lithium-AAAs (vermutlich Energizer L92) verwendet.
Dabei sollte es auch bleiben.
Li-Ionen-Akkus sind bei diesen Temperaturen schon kritisch, NiMH sowieso und Alkaline taugen ja schon bei Zimmertemperatur nichts.
 
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winnepooh

Stammgast
29 August 2011
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Ich baue mir auch gerade eine Stirnlampe für ähnliche Verwendungszwecke auf und habe mir natürlich diesbezüglich einige Gedanken gemacht.

Nach langer Überlegung bin ich der Meinung, dass eine Winkelkopflampe, wie z.B. die H51, die ideale Form besitzt.
Eine normale EDC + Kopfband kann der Abstrahlwinkel (bzgl. Kopf) nicht bzw. schlecht eingestellt werden. Leuchtet immer irgendwo in die Ferne und nicht vor die Füße.

Im Gegensatz zu einer Spark ST5 oder SD5 mit mittiger LED, kann man eine Winkelkopflampe mit einem Clip oder Riemen auch an den Träger des Rucksacks befestigen (wegen Eigenblendung, ist wirklich unangenehmer als man zunächst denkt!).

Wenn noch ein starker Magnet im Lampenfuß verbaut, oder aufgeklebt ist, kann man die Lampe auch irgendwo anbringen, um für mehr Personen eine Fläche auszuleuchten, z.B. beim Packen der Rucksäcke hinterm Auto,...

Bezüglich des UI´s´bzw. Leuchtstufen finde ich einen Start im Moonlight sehr wichtig, bzw. ein Rotlicht. Dies hat den Vorteil, wenn man in Hütten übernachtet nicht das ganze Lager aufweckt, wenn man mal in der Nacht raus muss.

Ich habe bis jetzt immer eine Petzl Tikka XP, die auf auf eine XP-G umgebaut ist, verwendet. Diese hat sich zumindest unter normalen Temperaturen gut geschlagen. Könnte natürlich immer etwas heller sein, allerdings wiegt sie mit Batterien 53g was auch ein wichtiges Kriterium für mich wäre.

Welche Winkelkopflampen jetzt natürlich die beste Wahl ist, wissen Andere besser als ich.
Edit: vom Prinzip würde eine XTAR H1 Commander sehr gut gefallen.

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
9 September 2013
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Hallo Bernd,
Das macht die 51W ( die 52W hat glaube ich nur die Möglichkeit 14500 Lion Akkus nutzen zu können) sehr gut.

Die H52w kommt nach Aussage von Zebralight mit AA und 14500 LiIon klar (Eingangsspannungsbereich 0.7 - 4.2V), was den Einsatz von LiIon zumindest ermöglicht und insofern keinen Nachteil gegenüber der 51W darstellt. Lichtstrom ist auch nochmal etwas höher (280lm gegenüber 172lm H51w bzw. 200lm für H51, jeweils 0.9h aus Sanyo Enelop 2000 mAh)

Über alles für mich die bessere Wahl. Da ich noch warten kann un öfter mal in den USA bin, tendiere ich im Moment zu zwei ZL H52w.

Bernd
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Da ich noch warten kann un öfter mal in den USA bin, tendiere ich im Moment zu zwei ZL H52w.
Warten wird nötig sein, da noch nicht lieferbar. Das kann bei ZL schon mal dauern.
Die H52w ist sozusagen die Winkelvariante der SC52w - d.h. man darf davon ausgehen, dass die Elektronik ausgereift ist.


Temperaturthema etwas ausführlicher:

Ein Sanyo UR14500P (LiCoO2 Akku)würde vermutlich bei -20°C gerade noch ausreichend Leistung für die mittleren Stufen liefern.
Lt. Datenblatt ist -20°C die tiefste zulässige Lager- und Entladetemperatur. Laden nur über 0°C!
Bei -30°C würde er, wenn überhaupt noch etwas geht, beim Einschalten sofort so weit einbrechen, dass die Lampe gleich wieder abschaltet.

Die Energizer LiFeS2 AA und AAA sind bis -40°C spezifiziert. Bei -20°C sind sie noch ziemlich gut.
NiMH schwächeln schon unter -10°C.
Auch CR123A-Batterien (3V LiMnO2) sind bis -40°C spezifiziert, brechen aber schon bei -20°C stärker ein als die 1,5V-LiFeS2-Batterien.

Fazit: die leistungsfähigsten Batterien für -20..-30°C sind die 1,5V LiFeS2. Die wären für extreme Kälte eine bessere Wahl für die H52w als ein 14500 Li-Ion Akku.
 
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9 September 2013
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Warten wird nötig sein, da noch nicht lieferbar. Das kann bei ZL schon mal dauern.

Mehr als 6 Monate?

Temperaturthema etwas ausführlicher:

Ein Sanyo UR14500P (LiCoO2 Akku)würde vermutlich bei -20°C gerade noch ausreichend Leistung für die mittleren Stufen liefern.
Lt. Datenblatt ist -20°C die tiefste zulässige Lager- und Entladetemperatur. Laden nur über 0°C!
Bei -30°C würde er, wenn überhaupt noch etwas geht, beim Einschalten sofort so weit einbrechen, dass die Lampe gleich wieder abschaltet.

Die Energizer LiFeS2 AA und AAA sind bis -40°C spezifiziert. Bei -20°C sind sie noch ziemlich gut.

Den Akku würde ich nur für kurze Touren mit nicht so extremen Temperaturen in Betracht ziehen. -30°C hat es nur auf wirklich extremen Touren und für die würde ich weiterhin auf Energizer Lithium setzen.

Bernd
 
9 September 2013
6
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Ich habe bei Zebralight nachgefragt. Für die H52w werden in zwei Wochen Vorbestellungen angenommen, danach noch drei Wochen bis zu den ersten Lieferungen.

Bernd
 
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18 September 2013
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Hallo Bernd,

Einsatztemperaturen bis -30° klingen spannend. Ich überlege mir gerade ob ich 2 baugleiche Lampen nehmen würde oder lieber 2 verschiedene für den Fall, dass die ZLs doch ein Konstruktionsproblem, oder wie bie einer neuen Lampe vielleicht auch möglich noch Qualitätsprobleme in der Fertigung haben.

Wie siehst du das?

Gruß Christoph
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
1.384
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Hallo Bernd,

Einsatztemperaturen bis -30° klingen spannend. Ich überlege mir gerade ob ich 2 baugleiche Lampen nehmen würde oder lieber 2 verschiedene für den Fall, dass die ZLs doch ein Konstruktionsproblem, oder wie bie einer neuen Lampe vielleicht auch möglich noch Qualitätsprobleme in der Fertigung haben.

Wie siehst du das?

Gruß Christoph

Ich denke, das Qualitäts"problem" wird überbewertet. Wir sind hier in einem Forum, wo natürlich besonders fachspezifisch stark kritisiert wird und das häuft sich natürlich an manchen Stellen an. Representativ ist das nicht!!!
Oder kennst du/wir die Verkaufszahlen und die Anzahl und Art der Probleme?

Jedoch ist deine Überlegung mit zwei verschiedenen Lampen richtig und finde es auch mit zweien besser. Mit enormer kälte ist ja nicht zu spaßen.
 

Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
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Hamburg
Ich überlege mir gerade ob ich 2 baugleiche Lampen nehmen würde oder lieber 2 verschiedene für den Fall, dass die ZLs doch ein Konstruktionsproblem, oder wie bie einer neuen Lampe vielleicht auch möglich noch Qualitätsprobleme in der Fertigung haben.
Macht man bei sicherheitskritischen Dingen ja meist so. Wenn ich Festplatten für mein Raid kaufe, dann auch nicht alles die gleichen, damit die sich nicht zeitnah zusammen verabschieden. Wenn da eine ausfällt ist es ja kein Problem, wenn es 2 tun schon.

Zwei gleiche macht nur Sinn, wenn man unterwegs ist und beide kaputt gehen und und man dann diese ausschlachtet und aus den 2 defekten Lampen eine funktionierende macht. Aber das ist bei -30 Grad ja eher unwahrscheinlich. :)
 
18 September 2013
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@Hotte1111

Konkret weiß ich da nichts. Prinzipiell kann man sich das ja aber vorstellen und dunkel kann ich mich erinnern, dass jemand mal hier oder in nem anderen Forum geschimpft hat, die ersten Käufer eines neuen Modells würden mal wieder als Beta-Tester herhalten müssen.

@Duniun
Zum Beispiel :) Daher meine Frage an den Thread-Starter, wie er das sieht. :)
(Auch wenn ich meinen ganzen Server extern gesichert hab, achte ich bei meinen Festplatten auch darauf, dass wenns schon die gleichen Modelle sind, sich zumidnest die Betriebsstunden unterscheiden, wenn ich sie einbaue. Vermutlich bleibts egal, aber man fühlt sich besser ;-) )
 
9 September 2013
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Einsatztemperaturen bis -30° klingen spannend. Ich überlege mir gerade ob ich 2 baugleiche Lampen nehmen würde oder lieber 2 verschiedene für den Fall, dass die ZLs doch ein Konstruktionsproblem, oder wie bie einer neuen Lampe vielleicht auch möglich noch Qualitätsprobleme in der Fertigung haben.

Wie siehst du das?

Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Risikostreuung (also zwei nicht baugleiche Lampen) ist immer eine gute Sache. Wenn ich mir die anderen ZLs anschaue, dann ist das aber ja eher einer Evolution als eine Revolution.

Die Lampe würde ich aber nicht zur PSA (persönliche Schutzausrüstung) zählen, bei der schon das Versagen einer einzelnen Komponente gefährlich oder lebensbedrohlich ist (im Gegensatz z.B. zu einem Kletterseil). Ein ausgefallenen Lampe ist eher ärgelich oder eventuell Grund die Tour nicht so machen zu können wie geplant.

Ich würde/werde daher das Risiko eingehen, vermutlich aber mit der Bestellung noch warten um die allerersten Kinderkrankheiten den anderen zu überlassen.

Gibt es konkrete Zahlen zur Zuverlässigkeit der ZLs oder von stromgeregelten LED Lampen ganz allgemein. Wie häufig fallen die aus? Was sind häufige Fehlerursachen?

Bernd