Großer NLIGHTD L2 und E1 PassAround SFT-25R und Nichia 219B 3000K, 3500K, 4500K - Review und Erfahrungsberichte

Bastelnator

Flashaholic*
13 Februar 2023
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Ostalb
Danke an @ger-slash und Neal für die Möglichkeit, an diesem PA teilzunehmen.

Das Spektrum an LEDs ist vielfältig bei den im Test zur Verfügung gestellten Lampen: von LEP über Thrower bis hin zum flutigen Allrounder, kaltes und warmes Licht, low cri und high cri und das alles dank der Bauform der L2/ E1 voll EDC-tauglich.
Die Gehäuseform ist bei L2 und E1 identisch, die Unterschiede stecken im Inneren. Zum einen die LED(s) und zum anderen die Bedienung, welche bei E1 aus 2 Schaltstufen (low und high) und bei der L2 aus 4 Schaltstufen (low, mid, high, turbo) besteht. Befeuert werden sie von einem 14500 Akku, der extern geladen werden muss. USB-C Akkus und/ oder geschützte 14500er passen auf Grund der kompakten Maße nicht.

Die L2 (LEP) kannte ich schon aus eigenem Bestand. Ein kurzer Vergleich der beiden erbrachte keinerlei Unterschiede in Lichtfarbe und Reichweite.
Viel mehr interessiert war ich am Vergleich der E2 SFT-25 mit meiner Baton Turbo.

IMG_1813.jpeg
oben Baton Turbo, unten E1

Wie auf dem Bild zu erkennen, hat Neal einen BIN mit leichtem Grünstich erwischt. Im direkten Vergleich fällt das auch draußen auf, wenn man die E1 aber allein benutzt stört es kaum. Reichweite und (gefühlte) Helligkeit sind ebenbürtig, einzig regelt die E1 aus dem Turbo schneller runter (ca. 15 sek) als die Olight. Einen Laufzeitvergleich habe ich zeitlich nicht mehr geschafft, vermute aber stark, dass den die Olight dank des 18350er Akkus gewinnen würde. Auch in Sachen Haptik ist für mich die Olight der NlightD überlegen und bleibt mein klarer Favorit.

Die andere E1 war mit einer 219B 3000k ausgestattet und hat noch 2 Wechselköpfe (3500k & 4500k) dabei. Das ist ein interessantes Konzept, wie ich finde. So kann man mit relativ geringem monetären Aufwand verschiedene Lichtfarben und LEDs ausprobieren, hat allerdings ein bissel Schraubaufwand bis zur voll einsatzfähigen Lampe.
Das Lichtbild war typisch Nichia, schöner Spot mit sanft und weit auslaufendem Spill. Für mich war kein echter Unterschied zu den 519A im Bestand zu erkennen. Grundsolide, gute Allroundkombi.
 

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Foxfire

Flashaholic*
20 Januar 2020
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MUC
Auf meinem Laptop-Display erscheint der obere Lichtspot eher bläulich und der untere mehr grünlich. Ziehe ich das Bild auf meine externen Monitore, schaut die Lichtfarbe nochmals anders aus. Bin schon gespannt, wie meine Beamshots dann aussehen werden. :flooder:
Aber jetzt erstmal weiter Weihnachtsgeschenke einpacken. Zum Testen komme ich nach Heiligabend...
 

Foxfire

Flashaholic*
20 Januar 2020
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MUC
Mit dem Testen der Lampen und meinem Review bin ich fast fertig. Findet sich noch ein weiterer Teilnehmer für diesen interessante Passaround? Sonst würde ich die Lampen an @ger-slash wieder zurücksenden.
 
  • Danke
Reaktionen: ger-slash

Foxfire

Flashaholic*
20 Januar 2020
557
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MUC
Achtung, PIC-heavy!
Mich interessierte bei diesem Test vor allem die Lichtfarbe und der praktische Einsatz im Feld. Zum Testen gab es die NlightD E1 in den Lichttemperaturen 3.000 K, 3.500 K, 4.500 K (jeweils mit Nichia 219B) und 6.000 K (Luminus SFT-25R). Gleich eins vornweg: alles was wärmer als 4.500 K ist, eignet sich im Feld weniger durch den ziemlich rötlichen Farbton. Die Farben der Natur werden dadurch erheblich verfälscht.

Das Testpaket mit NlightD L2 (LEP) und 2x NlightD E1 und zwei zusätzlichen Lampenköpfen mit weiteren Lichtfarben.
RhOXAix.jpg


Zunächst einmal die wärmeren Lichttemperaturen (3.000K - 4.500 K):
vCJ5Vqp.jpg


Da ich nur 3 Lampenkörper hatte, wurden die Lampenköpfe für das Foto gewechselt:
1gWEY4v.jpg

... und als Wallshot:
n3QCSnw.jpg


Gespannt war ich auf die Feldtauglichkeit (exemplarisch habe ich die Lichttemperatur 4.500 K selektiert):
YB1suKR.png


Zum Vergleich meine betagte Nitecore SRT7GT (die ich wegen der fantastischen Drehring-Steuerung gern verwende):
8Jt0kz5.png



... und eine Imalent MR90 mit 44.500 lm:
yV25HPV.jpg


Mit im Test-Paket war noch eine LEP (NlightD L2). Die LEP trat gegen eine Lumintop Antman an. Zunächst das Leerfoto:
uA86HSL.png


NlightD L2 (300 lm):
mXe3FrC.png


Zum Vergleich die betagte Lumintop Ant Man (300 lm)
PXCZqmz.png


Überrascht hat mich hier die unterschiedliche Beleuchtungsstärke bei gleichem Lichtstrom (jeweils 300 lm). Befeuert wurden beide LEP mit einem Vapcell INR 14.500 (1.000 mAh).

Mein Fazit:
Die NlightD-Lampen sind von der Verarbeitung, vom Machining und von der Beschichtung viel Leistung und Qualität für wenig Geld. Jetzt, nachdem ich sie ausführlich testen konnte, ist mir nicht klar, warum NlightD so ein "Schattendasein" führt. Verstecken müssen sich die Lampen nämlich nicht,

Nochmals Danke an @ger-slash für Organisation dieses Passaraound.
 
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