Es war in letzter Zeit still geworden um die Marke Fireflylite. Mit einem neuen Webshop scheint man jetzt aber wieder anzugreifen. So sind die Lume1-Treiber wieder lieferbar. Es gibt aber auch in der EDC-Abteilung Neuigkeiten. Gleich drei Lampen hat FF neu auf den Markt gebracht.
Hier und heute geht es um das kleinste neue Modell von FF, die P01, welche ich von meinem eigenen Geld gekauft habe.
Offizielle Angaben

Die Verarbeitungsqualität würde ich als gut bezeichnen. Die Anodisierung ist matt und macht einen hochwertigen Eindruck. Fehlstellen konnte ich nicht erkennen. Die Gewinde sind nur minimal geschmiert. Beim Auf- und Zudrehen fiel auf, dass die Endkappe schwergängiger ist als das Gewinde am Kopf. Daher drehe ich beim Akkuwechsel mittlerweile immer den Kopf auf, ist einfacher.
Die TIR-Linsen sehen beide so aus, als wäre Verschmutzung drin. Beim Öffnen der Lampe, die ich dedomed habe, konnte ich jedoch nichts finden. Auf den Bildern sieht man es auch nicht. Es schmälert aber geringfügig das Wertigkeitsempfinden.
Die AUX-LEDs sehen sehr cool aus.


Helligkeitsstufen laut Webseite:
Ultra Low 5 lm
Low 50 lm
Med 180 lm
High 450 lm
Turbo 900 lm
Ich habe leider keine Möglichkeit, Lumenwerte zu messen. Ich kann nur grob schätzen mittels Ceiling-Bounce. Ich würde sagen, 900 lm kommt in der Spitze hin, wird mit beiliegendem Akku aber sofort abgeregelt. Nach dem Dedomen hatte die Lampe deutlich weniger Lumen um CB.
Zubehör: Die Lampe kommt mit Ersatz-Dichtringen, einem erstaunlich aufwändigen Lanyard (welches ich nicht benutzte habe) und einem Deep Carry Clip. Zu letzterem gibt es zu sagen, dass er einen eher schwachen Eindruck macht und die kleine Lampe unnötig dick macht. Er sitzt sicher am Rohr, rutscht aber leicht hin und her.
Zur LED (Nichia 519A) ist meiner Meinung nach schon alles gesagt. Die offizielle Angabe von 900 lm in der P01 stellt theoretisch kein Problem für sie da. Ich selbst bin großer Fan der 519A und habe sie in mehreren Lampen. Meine zwei P01 habe ich in 5700 K und 5000 K bestellt. Die 5700 K habe ich dann selbst dedomed, da das bei der 519A wirklich sehr einfach ist.


Das Lichtbild ist relativ stark frakturiert, bei der mit entferntem Dome noch stärker als bei der mit Dome. Auf dem Bild sieht es schlimmer aus als in echt, zeigt aber in welche Richtung es geht. Ich habe die Lampen ge-D-C-fixed und damit auch Beamshots gemacht. Ich denke, eine mattierte TIR-Linse hätte hier Abhilfe geschaffen. Der relativ große Kopf (vermutlich gleich groß wie bei der P02 und P03) deutet darauf hin, dass das Lämpchen eher auf Throw ausgelegt worden sein sollte. Da wäre eine Mattierung also eher hinderlich. Im Freiland störte das Lichtbild mit Dome gar nicht mehr, bei der Lampe ohne Dome teilt sich der Spot in 2 Bereiche, einen hellen in der Mitte und eine Art Hof drumherum.


Der Schalter funktioniert zuverlässig mit sehr kurzem Schaltweg. Man muss jedoch recht zügig klicken für die Mehrfach-Klicks. Gerade beim Lock/Un-Lock ist das lästig. Auch habe ich öfters den Turbo versemmelt.
Aufgrund der Gehäuseform ist der Schalter gut zu ertasten. Er ist leichtgängig, jedoch nicht so, dass ein versehentliches Einschalten zu befürchten wäre. Der Schalter leuchtet in der Farbe der AUX-LED.


Die Akkus habe ich direkt ins Ladegerät gesteckt und einmal entladen und geladen. In Akku 1 wurden 942 mAh, in Akku 2 980 mAh eingeladen. Die Akkus verfügen über eine USB-C Buchse und eine kleine LED, die den Ladestand anzeigt. Rot = Laden, Grün = voll. Die Länge beträgt genau 50 mm.
Nach einer Lumenschätzung mit CB und einem Blick auf die Laufzeitdiagramme ist die Spannungslage des Akkus als eher mau einzustufen. Die Lampe kann wesentlich mehr als die mitgelieferte Zelle. Dazu mehr bei den Diagrammen.

Das UI-Chart von der Internetseite in Worte gefasst:
OFF:
1H Start in Ultra Low oder Low
1C Start in Medium
2C Start in Turbo
3C Self-defense mode
4C Lock-Out
ON:
1H Schalten zwischen den jeweiligen Stufen, kein Schalten zwischen den Mode-Gruppen
1C Off
2C Turbo
Turbo on:
1H nichts
1C Off
2C zurück zur letzten Stufe (ggf. off)
Lock-Out:
4C Entsperren
Self-Defense Mode off:
1H nichts
1C Strobe on
2C Turbo on/Self-Defense Off
Self-Defense Mode on:
1H SOS
1C Strobe/SOS off
2C Turbo on/Self-Defense Off
Kommentare zum UI:
Die Mode-Memory-Funktion ist im ECO-Mode fehl am Platz. Man weiß nicht, ob auf Low oder Ultra Low eingeschaltet wird. Somit ist kein gesicherter Zugriff auf Ultra-Low möglich. Im sogenannten Generate-Mode (General Mode?) gibt es kein Mode Memory. Das ist also meiner Meinung nach genau falsch herum gelöst. Long press sollte immer auf Ultra-Low führen.
Aus Low kommt man nicht durch Long press zu Medium, umgekehrt auch nicht.
Wenn der Turbo aus Off gestartet wurde, schaltet die Lampe sowohl mit 1C als auch mit 2C komplett aus.
Den Self-Defense-Mode beendet man durch Einschalten des Turbos. SOS wird nicht gespeichert, d.h. 1C im SOS-Modus schaltet aus, der Self-Defense-Mode bleibt erhalten und beim nächsten 1C kommt wieder Strobe. SOS blinkt viel zu schnell und hat damit eigentlich keinen Wert. Das kurze Signal ist so kurz, dass ich nicht mal 3 Blitze zählen kann.
Nachdem ich 2 Tage mit den Lampen verbracht habe muss ich sagen, dass ich mich an das UI gewöhnt habe, aber andere sind mir trotzdem lieber.
Die Laufzeitdiagramme sind, wenn nicht anders erwähnt, ohne Kühlung im Schrankfach mittels CB erstellt worden. Beide Lampen hatte noch den Dome auf der LED. Am Ende des Tests hatte der Akku 3,1 V Leerlaufspannung.
Zunächst habe ich die ersten 10 min Turbo nochmal mit einem Vapcell H10 durchgeführt. Da dies vielversprechend aussah, habe ich High nochmals mit dem H10 laufen lassen. Dabei habe ich gekühlt, um ein temperaturbedingtes Abregeln zu vermeiden. Der H10 hatte danach 2,8 V Leerlaufspannung.
Die Lampe wird gut heiß, lässt sich aber gerade noch so anfassen.
Meine Messungen sind einfache Aufbauten mit einer Handy-App. Bitte nagelt mich nicht auf das letzte Prozent fest.


Reichweite:
5000 K mit Dome 17.130 cd bzw. 262 m
5000 K mit Dome und D-C-Fix 11.290 cd bzw. 212 m
5700 K ohne Dome 27.870 cd bzw. 334 m
5700 K ohne Dome mit D-C-Fix 14.420 cd bzw 240 m
Meine Messungen sind einfache Aufbauten mit einer Handy-App. Bitte nagelt mich nicht auf das letzte Prozent fest.
Zu den Beamshots sei gesagt, dass ich das zum ersten Mal mache. Seht es mir nach. Zum rechten Baum sind es ca. 8 m, zum mittleren ca. 20 m und zu dem links daneben ca. 25 m. Durch den Schnee waren die Lampen schwer zu beurteilen. Die TS10 ist deutlich heller, hat aber auch weniger Reichweite. Insbesondere die P01 ohne Dome hat sichtig schön Reichweite, das hat mir schon gefallen, kommt aber auf den Bildern nicht so rüber. Die TS 10 wirf sehr viel Licht vor die Füße, die P01 hat deutlich weniger Streulicht der TIR-Linse.




Gemocht:
+ Verarbeitungsqualität
+ Hohe Kapazität des Akkus
+ Gute Leistung für eine 14500er Lampe mit der richtigen Zelle.
+ Reichweitenstark, insbesondere dedomed
+ Self-Defense Mode ist ganz nett gemacht
+ AUX-LEDs!
+ magnetische Endkappe ist bei kleinen Lampen nie verkehrt
+ Schalter ist perfekt zu ertasten und hat guten Druckpunkt
+ verhältnismäßig günstiger Preis
Nicht gemocht:
- schlechte Spannungslage des Akkus
- UI birgt unnötige Stolperfallen
- Clip ist zu groß und macht keinen robusten Eindruck
- keine Bedienungsanleitung und kein Ladekabel im Lieferumfang
- Lichtbild ist unsauber
- SOS blinkt nicht korrekt
- Click-Folgen müssen sehr schnell ausgeführt werden
Nicht oder neutral bewertet:
° Lanyard
° Temperaturregelung setzt recht abrupt ein
° Einteilung der Leuchtstufen
Fazit:
Die P01 will gefallen. Schade eigentlich, dass Fireflylite an ein paar Stellen so geschludert hat. Das UI ist unnötig komplex und nicht intuitiv. Warum wurde versucht, das Rad neu zu erfinden? Es gibt 5 Stufen, die man problemlos in der üblichen Acebeam oder Olight Manier hätte ansteuern können.
Dass zu diesem Preis ein Akku inklusiv ist, ist durchaus lobenswert. Der Kopf der P01 wäre aber groß genug, um eine Ladebuchse unterzubringen, dann hätte man eine Zelle mit besserer Spannungslage einbauen können.
Für die Lampe spricht die Qualität und das außergewöhnliche Design. Trotz oder vielleicht gerade wegen des ausgebeulten Schalters liegt die Lampe gut in der Hand. Manche werden das Schalterdesign hassen, ich mag es; ein Seitenschalter, fast so leicht zu ertasten wie ein Heckschalter.
PS: Sollten Fragen sein, ich bin erst ab Montag wieder erreichbar.
Hier und heute geht es um das kleinste neue Modell von FF, die P01, welche ich von meinem eigenen Geld gekauft habe.
Offizielle Angaben
- Nichia 519A R9080 High CRI (kann auf Wunsch dedomed werden
- 900 lm
- 220 m Reichweite
- Auxilary LED 0,5 lm
- Fireflylite 14500 Zelle mit Ladebuchse
- Ultra clear PMMA TIR Narrow-beam Optical lens
- Magnetische Endkappe
- IPX68
- Länge 82.5mm, Rohrdurchmesser 17.5mm, Höhe am Schalter 27,5 mm (von mir nachgemessen)
- Neue Website: www.firefly-outdoor.com

Die Verarbeitungsqualität würde ich als gut bezeichnen. Die Anodisierung ist matt und macht einen hochwertigen Eindruck. Fehlstellen konnte ich nicht erkennen. Die Gewinde sind nur minimal geschmiert. Beim Auf- und Zudrehen fiel auf, dass die Endkappe schwergängiger ist als das Gewinde am Kopf. Daher drehe ich beim Akkuwechsel mittlerweile immer den Kopf auf, ist einfacher.
Die TIR-Linsen sehen beide so aus, als wäre Verschmutzung drin. Beim Öffnen der Lampe, die ich dedomed habe, konnte ich jedoch nichts finden. Auf den Bildern sieht man es auch nicht. Es schmälert aber geringfügig das Wertigkeitsempfinden.
Die AUX-LEDs sehen sehr cool aus.


Helligkeitsstufen laut Webseite:
Ultra Low 5 lm
Low 50 lm
Med 180 lm
High 450 lm
Turbo 900 lm
Ich habe leider keine Möglichkeit, Lumenwerte zu messen. Ich kann nur grob schätzen mittels Ceiling-Bounce. Ich würde sagen, 900 lm kommt in der Spitze hin, wird mit beiliegendem Akku aber sofort abgeregelt. Nach dem Dedomen hatte die Lampe deutlich weniger Lumen um CB.
Zubehör: Die Lampe kommt mit Ersatz-Dichtringen, einem erstaunlich aufwändigen Lanyard (welches ich nicht benutzte habe) und einem Deep Carry Clip. Zu letzterem gibt es zu sagen, dass er einen eher schwachen Eindruck macht und die kleine Lampe unnötig dick macht. Er sitzt sicher am Rohr, rutscht aber leicht hin und her.
Zur LED (Nichia 519A) ist meiner Meinung nach schon alles gesagt. Die offizielle Angabe von 900 lm in der P01 stellt theoretisch kein Problem für sie da. Ich selbst bin großer Fan der 519A und habe sie in mehreren Lampen. Meine zwei P01 habe ich in 5700 K und 5000 K bestellt. Die 5700 K habe ich dann selbst dedomed, da das bei der 519A wirklich sehr einfach ist.


Das Lichtbild ist relativ stark frakturiert, bei der mit entferntem Dome noch stärker als bei der mit Dome. Auf dem Bild sieht es schlimmer aus als in echt, zeigt aber in welche Richtung es geht. Ich habe die Lampen ge-D-C-fixed und damit auch Beamshots gemacht. Ich denke, eine mattierte TIR-Linse hätte hier Abhilfe geschaffen. Der relativ große Kopf (vermutlich gleich groß wie bei der P02 und P03) deutet darauf hin, dass das Lämpchen eher auf Throw ausgelegt worden sein sollte. Da wäre eine Mattierung also eher hinderlich. Im Freiland störte das Lichtbild mit Dome gar nicht mehr, bei der Lampe ohne Dome teilt sich der Spot in 2 Bereiche, einen hellen in der Mitte und eine Art Hof drumherum.


Der Schalter funktioniert zuverlässig mit sehr kurzem Schaltweg. Man muss jedoch recht zügig klicken für die Mehrfach-Klicks. Gerade beim Lock/Un-Lock ist das lästig. Auch habe ich öfters den Turbo versemmelt.
Aufgrund der Gehäuseform ist der Schalter gut zu ertasten. Er ist leichtgängig, jedoch nicht so, dass ein versehentliches Einschalten zu befürchten wäre. Der Schalter leuchtet in der Farbe der AUX-LED.


Die Akkus habe ich direkt ins Ladegerät gesteckt und einmal entladen und geladen. In Akku 1 wurden 942 mAh, in Akku 2 980 mAh eingeladen. Die Akkus verfügen über eine USB-C Buchse und eine kleine LED, die den Ladestand anzeigt. Rot = Laden, Grün = voll. Die Länge beträgt genau 50 mm.
Nach einer Lumenschätzung mit CB und einem Blick auf die Laufzeitdiagramme ist die Spannungslage des Akkus als eher mau einzustufen. Die Lampe kann wesentlich mehr als die mitgelieferte Zelle. Dazu mehr bei den Diagrammen.

Das UI-Chart von der Internetseite in Worte gefasst:
OFF:
1H Start in Ultra Low oder Low
1C Start in Medium
2C Start in Turbo
3C Self-defense mode
4C Lock-Out
ON:
1H Schalten zwischen den jeweiligen Stufen, kein Schalten zwischen den Mode-Gruppen
1C Off
2C Turbo
Turbo on:
1H nichts
1C Off
2C zurück zur letzten Stufe (ggf. off)
Lock-Out:
4C Entsperren
Self-Defense Mode off:
1H nichts
1C Strobe on
2C Turbo on/Self-Defense Off
Self-Defense Mode on:
1H SOS
1C Strobe/SOS off
2C Turbo on/Self-Defense Off
Kommentare zum UI:
Die Mode-Memory-Funktion ist im ECO-Mode fehl am Platz. Man weiß nicht, ob auf Low oder Ultra Low eingeschaltet wird. Somit ist kein gesicherter Zugriff auf Ultra-Low möglich. Im sogenannten Generate-Mode (General Mode?) gibt es kein Mode Memory. Das ist also meiner Meinung nach genau falsch herum gelöst. Long press sollte immer auf Ultra-Low führen.
Aus Low kommt man nicht durch Long press zu Medium, umgekehrt auch nicht.
Wenn der Turbo aus Off gestartet wurde, schaltet die Lampe sowohl mit 1C als auch mit 2C komplett aus.
Den Self-Defense-Mode beendet man durch Einschalten des Turbos. SOS wird nicht gespeichert, d.h. 1C im SOS-Modus schaltet aus, der Self-Defense-Mode bleibt erhalten und beim nächsten 1C kommt wieder Strobe. SOS blinkt viel zu schnell und hat damit eigentlich keinen Wert. Das kurze Signal ist so kurz, dass ich nicht mal 3 Blitze zählen kann.
Nachdem ich 2 Tage mit den Lampen verbracht habe muss ich sagen, dass ich mich an das UI gewöhnt habe, aber andere sind mir trotzdem lieber.
Die Laufzeitdiagramme sind, wenn nicht anders erwähnt, ohne Kühlung im Schrankfach mittels CB erstellt worden. Beide Lampen hatte noch den Dome auf der LED. Am Ende des Tests hatte der Akku 3,1 V Leerlaufspannung.
Zunächst habe ich die ersten 10 min Turbo nochmal mit einem Vapcell H10 durchgeführt. Da dies vielversprechend aussah, habe ich High nochmals mit dem H10 laufen lassen. Dabei habe ich gekühlt, um ein temperaturbedingtes Abregeln zu vermeiden. Der H10 hatte danach 2,8 V Leerlaufspannung.
Die Lampe wird gut heiß, lässt sich aber gerade noch so anfassen.
Meine Messungen sind einfache Aufbauten mit einer Handy-App. Bitte nagelt mich nicht auf das letzte Prozent fest.


Reichweite:
5000 K mit Dome 17.130 cd bzw. 262 m
5000 K mit Dome und D-C-Fix 11.290 cd bzw. 212 m
5700 K ohne Dome 27.870 cd bzw. 334 m
5700 K ohne Dome mit D-C-Fix 14.420 cd bzw 240 m
Meine Messungen sind einfache Aufbauten mit einer Handy-App. Bitte nagelt mich nicht auf das letzte Prozent fest.
Zu den Beamshots sei gesagt, dass ich das zum ersten Mal mache. Seht es mir nach. Zum rechten Baum sind es ca. 8 m, zum mittleren ca. 20 m und zu dem links daneben ca. 25 m. Durch den Schnee waren die Lampen schwer zu beurteilen. Die TS10 ist deutlich heller, hat aber auch weniger Reichweite. Insbesondere die P01 ohne Dome hat sichtig schön Reichweite, das hat mir schon gefallen, kommt aber auf den Bildern nicht so rüber. Die TS 10 wirf sehr viel Licht vor die Füße, die P01 hat deutlich weniger Streulicht der TIR-Linse.




Gemocht:
+ Verarbeitungsqualität
+ Hohe Kapazität des Akkus
+ Gute Leistung für eine 14500er Lampe mit der richtigen Zelle.
+ Reichweitenstark, insbesondere dedomed
+ Self-Defense Mode ist ganz nett gemacht
+ AUX-LEDs!
+ magnetische Endkappe ist bei kleinen Lampen nie verkehrt
+ Schalter ist perfekt zu ertasten und hat guten Druckpunkt
+ verhältnismäßig günstiger Preis
Nicht gemocht:
- schlechte Spannungslage des Akkus
- UI birgt unnötige Stolperfallen
- Clip ist zu groß und macht keinen robusten Eindruck
- keine Bedienungsanleitung und kein Ladekabel im Lieferumfang
- Lichtbild ist unsauber
- SOS blinkt nicht korrekt
- Click-Folgen müssen sehr schnell ausgeführt werden
Nicht oder neutral bewertet:
° Lanyard
° Temperaturregelung setzt recht abrupt ein
° Einteilung der Leuchtstufen
Fazit:
Die P01 will gefallen. Schade eigentlich, dass Fireflylite an ein paar Stellen so geschludert hat. Das UI ist unnötig komplex und nicht intuitiv. Warum wurde versucht, das Rad neu zu erfinden? Es gibt 5 Stufen, die man problemlos in der üblichen Acebeam oder Olight Manier hätte ansteuern können.
Dass zu diesem Preis ein Akku inklusiv ist, ist durchaus lobenswert. Der Kopf der P01 wäre aber groß genug, um eine Ladebuchse unterzubringen, dann hätte man eine Zelle mit besserer Spannungslage einbauen können.
Für die Lampe spricht die Qualität und das außergewöhnliche Design. Trotz oder vielleicht gerade wegen des ausgebeulten Schalters liegt die Lampe gut in der Hand. Manche werden das Schalterdesign hassen, ich mag es; ein Seitenschalter, fast so leicht zu ertasten wie ein Heckschalter.
PS: Sollten Fragen sein, ich bin erst ab Montag wieder erreichbar.
Zuletzt bearbeitet:

