Fenix LD12

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
113
Hallo zusammen,

heute möchte ich Euch eine recht neue, EDC - taugliche Lampe näherbringen, nämlich diese hier:


Und da seht Ihr auch schon den gesamten Packungsinhalt, die Lampe, das bekannte Fenix - Holster, Laynyard, 2 O-Ringe, Bedienungsanleitung, Garantiekarte und Werbebroschüre.

Erhältlich ist die neue kleine Fenix unter anderem beim Taschenlampenpapst, er hat sie mir netterweise für dieses review geliehen.
Vielen Dank dafür!

Wie alle Fenixe der LD-Serie, so wird auch die neue LD12 mit AA-Zellen betrieben, wahlweise natürlich auch mit AA-Akkus.
Aufgrund ihrer geringen Größe findet in ihrem Batterietubus eine AA-Zelle Platz.

Verbaut wurde die gängige Cree XP-G R5, und zwar in einem smooth-Reflektor.




Die Fenix LD12 en detail:

Typ III hartanodisiertes Aluminiumgehäuse
Gehärtete und antireflexbeschichtete Glaslinse
Anti-roll - Design
Verpolungsschutz
Digital reguliert - gleichbleibende Helligkeit bis zur völligen Entladung der Zelle
Wasserdicht nach IPX-8, bis max. 2m Wassertiefe
Leuchtweite: ca. 80m


Länge: 105mm
Breite: 21,5mm
Nettogewicht: 54g

Bedienung:

Momentlicht durch Antasten des Tailswitch (neu)
Dauerlicht durch Durchdrücken des Tailswitch

Leuchtstufenanwahl durch Betätigung des grauen, rechteckigen Sideswitch (das ist die eigentliche Neuerung gegenüber den Vorgängern) in der Reihenfolge: turbo (115lm für max. 2,15Stdn.),
low (3lm für max. 97Stdn), mid (27lm für max. 11Stdn.) und high (60lm für max. 4,9Stdn).


Wird in einem beliebigen mode der Sideswitch länger als 2sec. gedrückt, wechselt die LD12 in einen alternierenden strobe, beim 2. Mal des länger Drückens stellt sie den SOS-mode bereit.
Durch kurzes Drücken des sideswitch wechselt die LD12 zurück in den vorher eingestellten Helligkeitsmode.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, die Blinkmodes komplett zu meiden.

Die LD12 speichert übrigens den zuletzt verwendeten Leuchtlevel und startet auch wieder in selbigem. Dieser level steht ebenfalls dem Momentlicht zur Verfügung, wohingegen die Blinkmodi immer mit der Helligkeit der Turbostufe ablaufen.

Beim Auseinanderschrauben, hier ist lediglich die tailcap abschraubbar, fällt die respektable Wandungsstärke des Batterietubus auf.


Entgegen der Abbildung habe ich die beamshots und den Laufzeittest mit einem frisch geladenen Ansmann MAXe+ 2500mAh AA durchgeführt.
Dabei hat sich die Laufzeitangabe des Herstellers, die sich lt. Bedienungsanleitung auf die zur Verwendung in der LD12 empfohlenen 2500mAh - Zellen bezieht, zumindest auf turbo nicht bestätigt, denn die für diesen mode angegebenen 2Stdn und 9 min. konnten nicht erreicht werden.
Nach 1 Stde und 45min. erreichte die Zelle 0,9V Lastspannung - höchste Zeit, den Test zu beenden.
Während der gesamten Betriebsdauer auf turbo erwärmte sich die LD12 maximal knapp über handwarm.

Ein praktische Clip ist zudem bereits vormontiert - er wird mittels einer Feder am Lampenbody befestigt - und hält die Lampe sicher z.B. an einer Hosentasche fest.
So hat man auf praktische Art und Weise beide Hände frei, um z.B. in einem abgedunkelten Kellerflur ein Beamshotequipment aufzubauen.


In diesem konkreten Fall handelte es sich um unseren Kellerflur.

Distanz bis zur Wand: 6m

Fenix LD12, low:


Fenix LD12, mid:


Fenix LD12, high:


Fenix LD12, turbo:


Zum Vergleich die Fenix LD20R4, turbo:


Spotverleich auf 2,5m Distanz, links der spot der LD12:



Fazit:
Mit der LD12 bietet Fenix die nächste, in meinen Augen gelungene Evolutionsstufe eines hauseigenen Klassikers an.
Die Bedienung per sideswitch gefällt mir persönlich ausgezeichnet.
Kein Gedrehe mehr am head, kein Angetaste des taillswitch mehr.
Die 4 Leuchtlevel und die Möglichkeit des Momentlichts gefallen mir sehr gut und sind meiner Meinung nach praxisgerecht gewählt.
Die Laufzeit von eindreiviertel Stunde ist - für eine AA-Zelle - durchaus in Ordnung, bei meiner LD20 steht bei Dauerbetrieb auf turbo schon nach etwas mehr als einer Stunde der Akkuwechsel an.
Die Verarbeitung der Schalter und des Gehäuses befindet sich auf gewohnt hohem Fenix-Standard.
Ich kann das gute Stück nur empfehlen. :)

Gruß
Roland :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Danke für die schöne Vorstellung der Lampe!

Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Ich persönlich mag Lampen am liebsten, die allein über den Clicky hinten gesteuert werden. Bei der LD10 ist das der Fall, ausgenommen der Wechsel in den Turbo-Mode, bei dem der Kopf festgedreht werden muss.

Bei der LD12 läuft die Auswahl der Stufen über den Seitenschalter. Nicht meins, aber halt Mainstream. Die Lampe wird sicherlich ihre Freunde finden.

Gruß
Walter
 
  • Danke
Reaktionen: Headhunter

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
988
113
Hi Walter,

mir geht's für gewöhnlich genauso wie Dir!

In diesem Fall allerdings habe ich das Schalten über den Sideswitch wirklich als sehr angenehm empfunden.
Das geht seidenweich, ein kurzes Antippen, und die Lampe wechselt soft in den nächsten mode.
Außerdem ist zum Aktivieren der Turbostufe kein Dreh am head notwendig! :)

Gruß
Roland :)
 
Zuletzt bearbeitet:
14 Februar 2012
20
11
3
Königstein im Taunus
Vielen Dank für das Review. Ich muss sagen, obwohl ich eine LD20 Q5 habe (meine erste echte Lampe), denke ich über die LD12 oder LD22 nach. Nur weiß ich noch nicht ob sich das so richtig lohnt oder ich nich doch mal was anderes probieren sollte... Immer diese Hobbys8|

Noch eine Bitte Lightbeam. Denke doch mal über einen Hintergrund nach, der nicht die Farbe Augenkrebsgelb trägt, dann würde das auch nicht so übelst krass alles einem entgegenspringen.

Gruß
Stefan
 

Smirre

Flashaholic
16 Januar 2012
129
33
28
südlich des Limes und ultramontan
(und ich bin immer wieder fasziniert von dem Clip. Er ist aus Stahl und Titananodisiert oder eloxiert, was wirklich Vorteile bringt: Es rutscht wie auf Glas, hat aber die Elastizität von Stahl und wenn ich ihn von meiner LD10 abziehe, dann ist auf der Lampe die IPx 8 Anodisierung bis aufs Alu abgeschaben, aber die Auflagefläche des Klipps ist immer noch kratzfrei und glatt...is schon toll wie hart Titan, obwohl nur hauchdünn aufgebracht ist...:) )
 
14 Februar 2012
20
11
3
Königstein im Taunus
... IPx 8 Anodisierung bis aufs Alu abgeschaben...

Die Anodisierung hat aber recht wenig mit der IPX8 Einstufung zu tun. Bei der Anodisierung geht es Hauptsächlich um die gesteigerte Korrosionsresistenz gegenüber blankem Alu. Aber bis so dickes Alu durchkorrodiert (was praktisch nicht so richtig geht, weil Aluminiumoxid nicht weiter reagiert) dass es die IPX8 Einstufung beeinträchtigt, vergeht noch ein Moment. Nur ein kleiner Hinweis, nicht böse gemeint.

Gruß
Stefan
 
  • Danke
Reaktionen: Smirre

Smirre

Flashaholic
16 Januar 2012
129
33
28
südlich des Limes und ultramontan
Vielen Dank:) ich habe den Beitrag ja eben deshalb in Klammern, weil er ja wenig beiträgt:D Absolut ja, ich bin ja kein Techniker, alle Angaben sind nur nachgeplapper von dem was man auf den Produzentenseiten liest, wo und wer die Standards festsetzt? kein Ahnung...aber ich weiß das 08/15 eine deutsche Norm zum Ersten Weltkrieg war, und die Produkte danach in Masse eher schleißig;) In jedem Fall...Titanüberzug- zwei Daumen hoch! Und....alle Macht den Chinesen, die richten uns Europäern die Wadl viare:D
 
  • Danke
Reaktionen: northmansquest

Kwasi

Erleuchteter
9 Februar 2013
82
57
18
Ostfriesland
Ist mir bei meiner xpg2 ld12 noch nicht aufgefallen. Aber ich kanns morgen mal probieren

edit: Ich kann mit einem kurzen Lampe vors Handy Test bestätigen, das meine das im Grunde auch macht. In low allerdings nur, wenn man von Turbo rüberschaltet. Schaltet man sie in low ein, sieht alles prima aus. Aber mit dem Auge wirklich sehen tu ich nix
 
Zuletzt bearbeitet: