Lecker.

Ich warte auf 12 Samples von gutem Zeug...bin gespannt.
...aber Obacht diese kleinen Fläschchen reißen ratz fatz ein Loch in den Geldbeutel wenn die großen Brüder kommen wollen
Was hast für eine Auswahl bestellt ? Eher Higlands oder Islays
Btw. vom Glen Garioch habe ich mir gestern gleich mal ein Gläschen genehmigt. Vom Geruch her erinnert er mich leicht an einen vor Jahren selbst angesetzten Kirschlikör; der Geschmack selbst ist zu komplex um Ihn zu beschreiben. Dennoch, trotz der hohen Oktanzahl brennt der Whisky nicht - dennoch ist er für meinen Geschmack nicht für mehr als 1 Gläschen am Abend geeignet da doch eine leicht bittere Note mitkommt.
Um ein wenig beim Whisky-Talk zu bleiben mal ein paar Fragen (meine Antwort schreibe ich direkt drunter)
Was war Euer größter Whisky Fehlgriff und ggf. warum ?
Bei mir selbst war es, wie oben vllt. schon angeklungen ist, der Tullamore Dew.
Hier habe ich ohne zu probieren einfach mal eine Flasche mitgenommen; hat beim Glenfiddich ja funktioniert - vielleicht klappts ja ein 2.tes mal.
War wohl nix; der Tullamore DEW ist mit Abstand der schlechteste Whiskykauf den ich je getätigt habe.
Geschmacklich absolut nichts besonderes gar eher sprittig, billig m.M.n. ein typischer "Misch-Whisky" für irgendwelche Getränke wie WhiskyCola.
Was haltet Ihr von Deutschen Whiskys?
Ich selbst halte nicht viel davon; vermutlich wegen diesem "schnapsigen" Geschmack welchen die meisten Mitbringen.
Da wir selbst jahrzehntelang eine Kleinbrennerei hatten (ja der Ortenaukreis ist mit 7000 Kleinbrennerein wohl die Schnapshochburg Europas)
denke ich es liegt einfach an der Art des Kessels. Die meisten der deutschen "Whiskybrenner" verwenden einfach die gleiche Brennerei
für Ihren Whisky wie andere für Ihren Schnaps. Die schottischen Brennereien sind gänzlich anders aufgebaut - daher gehe ich davon aus, dass
ohne andere Brennerei auch der Weg weg vom "schnapsigen Geschmack" nicht so einfach machbar ist.