stefan-1

Flashaholic*
25 Oktober 2017
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Niederbayern
Hab' mir mal wieder ein Rücklichtlein gegönnt, und, wie könnte es anderes sein, ein Akkulicht aus dem Hause Busch+Müller. Und es hat nur wenige Wochen gedauert, mein Ixon Space dagegen soll jetzt übrigens in der 31 Kalenderwoche kommen..., Aber sei's drum, das 2C ist wirklich nett.

Deutlich kleiner und leichter als das Toplight Line senso (1x AA, 40 h), dafür beträgt die Laufzeit "nur" 15 Stunden mit dem integrierten LiIon-Akku. Das subjektive Helligkeitsempfinden (auf die Schnelle im dunklen Lagerraum ausprobiert) ist gleich. Beide haben zwei rote LED unter einer transparenten Kunststoffhaube, welche auch die optischen Elemente enthält ("LineTec").

Sehr positiv: der Halter des 2C wird am Gepäckträger oder (in meinem Fall) mit dem Sattelhalter (B+M 427SH) verschraubt. Er passt sowohl an 50 mm wie 80 mm Lochabstand. Das eigentliche Rücklicht wird nur eingeschnappt. Somit kann man es stets mitnehmen (Diebstahlschutz; und natürlich zum Aufladen). Es hat keine Ecken und Kanten, man kann es mit seinen nicht ganz 11 cm leicht einstecken.

Den größten Teil der Fläche nimmt der Z-Reflektor ein, dennoch ist er wesentlich kleiner als herkömmliche Z-Reflektoren. B+M hat schon vor Jahren die Optik der Reflektoren stark verbessert, weshalb alle neueren Z-Reflektoren mit einer kleineren Fläche auskommen. Wird übrigens von den Asiaten auch schon länger nachgemacht... Die Kombination aus Rücklicht und Z-Reflektor bietet seit April 2017 einen weiteren Vorteil, da seither kein normaler (kleiner) Reflektor mehr vorgeschrieben ist. Ein Rücklicht und ein Z-Reflektor müssen sein, die auch baulich vereint sein können. Wer ein unverbautes bzw. minimalistisches Bike bevorzugt, montiert es direkt unten an den Sattel (Sattelhalter s.o.).

Die beiden LED sind an den beiden Enden angebracht, ein paar winzige Einbuchtungen und Erhebungen in der klaren Haube sorgen für die wichtige seitliche Sichtbarkeit. Die Ladekontroll-LED ist neben der linken LED untergebracht und signalisiert auch einen niedrigen Akkustand. Der Schalter ist unten rechts. Ein einfaches UI: einmal drücken: ein, nochmal drücken: aus. Kein Geblinke, keine Helligkeitsstufen und damit keine Fehlbedienung. Ein Griff mit der rechten Hand unter den Po (bei Montage mit Sattelhalter) und gut.

Geladen wird per Micro-USB, der Ladeanschluss sitzt in der Rückseite, wird also vom Halter abgedeckt, wenn das Rücklicht in diesen eingeklipst wird.

Zulassung ~~K1384, außerdem E1. UVP 24,99, i.d.R. (auch im stationären Handel) günstiger.

Disclaimer: habe es mir selbst gekauft und keine Zuwendungen oder Vergünstigungen seitens B+M erhalten.

S.
 
  • Danke
Reaktionen: angerdan und Wurczack

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
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Bei mir ist gerade ein Spanninga Elips eingetroffen, allerdings in der Version für Nabendynamo, die laut Hersteller auch mit +6V betrieben werden kann. Es dürfte im Wesentlichen baugleich mit dem Philips Lumiring sein und ist für Gepäckträger - Montage ausgelegt:
Nach kurzem Anschluss an +6V: Es hat eine angenehm flächige, gleichmäßige Lichtverteilung, gut sichtbar auch von der Seite bzw. schräg hinten. Die optischen Eigenschaften sind deutlich besser besser als beim bislang genutzten B&M Toplight Flat S plus. Allerdings ist das Toplight für Dynamobetrieb etwas robuster gebaut als das Elips für Dynamobetrieb, insbesondere was die Mechanik rund um den Anschluss betrifft. Da muss man etwas vorsichtiger mit passenden, abisolierten Drahtenden arbeiten, statt mit den altbekannten 2,5mm - Flachsteckhülsen.

Das Elips dürfte bei um 90° gedrehter Montage so aussehen wie hier der Lumiring von Philips. Obendrein direkt an die Sattelstreben geschraubt funktioniert das nur dank der guten Abstrahlcharakteristik.

Edelstahl-Bolzen und Muttern wären nett gewesen, ebenso ein verschraubtes Gehäuse. Nach Papierform könnte wegen der gleichmäßigen Lichtverteilung ein Tunen der 6 LED möglich sein. Die Version für Batterie- oder E-Bike-Betrieb könnte dafür u.U. die bessere Grundlage sein ...
 

User02

Flashaholic*
16 September 2015
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es mag zwar nett sein nen reflekor mit paar LEDs auszustatten und somit ein verreintes rücklicht zusammenzubasteln.

ein fix verbauter mini li-po ist dagegen ein nogo für ein rücklicht.
rücklichter werden das ganze jahr verwendet nicht nur im warmen sommer, im winter"kälte" nippeln die dinger gerne ab, mir auch schon passiert.

2 grundlegende sachen die ein gutes von nem schlechten rücklicht unterscheiden:

1. akkus jederzeit vor ort wechselbar.
2. keine li-pos.
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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Oder Anschluß an eine externe Energiequelle, etwa USB oder ein Bordakku.
Das Orfos FlarePro lässt sich über jede Powerbank betreiben.
Und mit MonkeLink kann 6V als Spannungsquelle für Front- und Rücklicht verwendet werden.
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
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Beim Spanninga Elips (ehedem Philips Lumiring) ist außen ein "Lichtring" am Werk, der für eine flächige und im Raum gleichmäßige Verteilung des von 6 LED produzierten Lichtes sorgt. In der Horizontalen über einen Winkel von 320°. Der Einbauort der LED ist am Leuchtbild kaum erkennbar.
Solche Lichter werden gut erkannt. Die große Abstrahlfläche macht die fehlende Spitzenhelligkeit wett und ist beim Hinterherfahren angenehm.
Der Lichtring ist um den typischen "Z-Großflächenrückstrahler" herum angebracht.

Das B&M Toplight 2C hat demgegenüber eine ungleichmäßige Lichtverteilung. Die LED stechen hell hervor. Das Design mit den zwei hellen C-förmigen Leuchtzonen ist recht modern. Schräg an die Sattelstreben ist sowas aber keinesfalls zu schrauben.
B&M hat auch Rückleuchten mit besseren optischen Eigenschaften, insbesondere bezüglich der flächigen Lichtverteilung. Z.B. die diversen Toplight Line - Modelle. werden von B&M auch mit der besseren Einschätzungsmöglichkeit der Entfernung durch nachfolgende Autofahrer angepriesen.

Es gibt bei Spanninga selbstredend eine Version für Batteriebetrieb, das Elips Xb.
Standard - Rundzellen (AAA) gefallen mir besser als fest eingebaute Akkus, aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Nachhaltigkeit und sicherer Betrieb in eisigen Zeiten gegen bequemeres Laden ohne Öffnung eines Gehäuses. Auf Dauer wichtig wäre mir Beständigkeit gegen Regen und Korrosion. Fehlt nur noch, dass die Rückleuchte akustisch vor sich leerenden Batterien warnt.

Naja - nicht jeder ist so häufig und lange nachts unterwegs, dass er zwei geladene AAA-Akkus oder eine Powerbank für das Rücklicht dabei haben müsste.
 

stefan-1

Flashaholic*
25 Oktober 2017
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Niederbayern
Das 2C gibt es auch in einer Dynamo-Version (6 V AC, könnte auch mit 5 bis 6 V DC funktionieren) und für E-Bikes (6 bis 15 V DC).

Und direkt drunter habe ich das IX RED (2x AA), mein "Hauptrücklicht".

S.