Der Olightstore hat gebeten, wegen des aktuellen Flashsales die Seeker 4 hier zu vorzustellen. Stamm-User können sich die Lampe gern zum Testen ausleihen (Feedback ist allerdings Voraussetzung), bei Interesse bitte PN an mich.
Der reguläre VK-Preis liegt bei 131,95 €, während des vorgenannten Sales gibt es sie bis zum 19.12.23 für 92,36 €.
Helligkeit und Leuchtdauer
sonstige Merkmale
Olight Seeker 4 Lampe, 21700 Li-Io Spezialakku mit 5000mAh, USB-C Ladekabel, Lanyard, Bedienungsanleitung
Gegenüber der (teureren) Seeker 4 Pro ist die Seeker 4 eine etwas abgespeckte Version. Vor allem im Bereich des Schalters fällt auf, dass sie ohne den Dreh-Kombischalter sowie ohne seitliche LED-Anzeigen für eingestellte Leuchtstufe und Akku-Ladezustand auskommen muss, die man bei der Pro-Version vorfindet. Im Schalter ist dafür eine rudimentäre Anzeige für die Restkapazität. Der Lampenkörper hat keine Gummierung wie bei der Pro. Für besseren Grip ist sie stattdessen stärker konturiert.
Die Öse für eine Fangschnur hatte man bei der Seeker 4 Pro nicht vorgesehen, bei dieser Lampe ist sie wieder dabei.
Der im Design minimalistische und glatte Schalter lässt sich mit eindeutigem Feedback sehr gut betätigen. Er gefällt mir in der Handhabung sogar besser als der Dreh-Kombischalter bei der Pro-Version.
Mir gefällt außerordentlich gut, dass die Seeker 4 anstatt mehrerer Emitter mit flutigem Lichtkegel nun einen klassischen, hochglanzpolierten Alureflektor hat. Im Zusammenspiel mit der XHP50 LED fokussiert sie damit den Strahl stärker und erreicht eine höhere Leuchtweite. Gleichwohl ist ihr Lichtstrom etwas schwächer als bei der Seeker 4 Pro. Die Verarbeitung ist grundsätzlich top.
Nicht ganz makellos scheint die LED zu sein. Die Macke an der oberen Kante liegt nicht auf dem Phosphor und ist für das Leuchtergebnis ebenso irrelevant wie die beiden winzig kleinen in der linken unteren Ecke. Zur Klarstellung: dies ist eine Nahaufnahme, mit bloßem Auge sieht man kaum etwas.
Eine ungewöhnliche oder raffinierte Abdeckung mit USB-C Buchse anstatt einer magnetischen Tailcap mit Ladekontakten. Hier geht Olight mal einen anderen Weg. Vielleicht haben viele Flashies schon darauf gewartet, andere werden die magnetische USB-Lademöglichkeit missen. Jedenfalls ist diese solide ausgeführte Abdeckung mal etwas anderes. Durch einfaches Drehen kann die Buchse freigelegt oder wasser- und staubdicht verschlossen werden.
Nach innen geschaut sind keine Unterschiede zur Pro erkennbar. Die Kontakte sind an beiden Enden vergoldet und gefedert.
Den Akku kennt man schon von den anderen Seeker, von dem Doppelpol geht Olight nicht ab. Könnte man einen herkömmlichen Akku nutzen, würde das m.M. aus der Seeker 4 eine ganz hervorragende Lampe machen.
Vergleich Seeker 4 und Seeker 4 Pro
Und nein, falls die Frage aufkommt: die Tailcap ist nicht mit anderen Seeker kompatibel.
User Interface
Die Bedienungsanleitung kann als Pdf von der Herstellerseite heruntergeladen werden.
Man kann die Lampe so einstellen, dass sie nach 3 oder 9 Minuten automatisch ausschaltet.
Doppelt klicken und halten: 1x blinken = 3 Minuten, 2x blinken = 9 Minuten
Aufladen
Zum Aufladen der Lampe das Ladekabel in die USB-C Buchse stecken und mit einer USB-Energiequelle verbinden. Der Ladestrom an 5V liegt bei knapp 2A. Eine Nutzung als Powerbank bietet die Lampe nicht.
Ladezustandsanzeige im Schalter
Bei Aktivierung der Lampe in den Stufen Low - Turbo. Im Moonlight zeigt die Seeker 4 nur den Ladezustand unter 5% an, ansonsten bleibt die LED aus.
grün = 100 - 60 %
orange = 60 - 10 %
rot = 10 - 5 %
rot blinkend = <5%
Einschaltsperre
Sperren/Entsperren durch langes Drücken des Schalters.
- PWM = nicht für das Auge sichtbar (> 8kHz)
- Ladestrom: 2A
- Ladeschluss-Spannung: 4,16V
- geladene Kapazität: 4474 mAh
- Endabschaltung bei 2,9V
Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur
Laufzeittest im Turbo (3.100 Lumen)
Der Stepdown im Turbo kam bei mir schon innerhalb einer Minute auf 22% der Anfangsleistung und blieb dann eine längere Zeit konstant. Man kann nach dem Stepdown noch ein paar Male den Turbo mit voller Leistung aktivieren, jedoch fing die Lampe dann stets nach ca. 30 Sekunden an herunterzuregeln. Das Laufzeitdiagramm für Turbo ist mir in die Hose gegangen, ich hoffe die Schilderung genügt auch.
Dafür hier die m.M. wichtigere Messung der dauerbetriebsfesten zweithöchsten Stufe, die ein ausgezeichnetes Regelungsverhalten zeigt. Nach 165 Minuten schaltete die Lampe (oder der Akku?) ab. Der hatte da noch eine Restspannung von 2,9V.
Leuchtergebnis
Ich kann mir vorstellen, dass bezüglich des Leuchtergebnisses diese Lampe für viele Olight-Fans die beste Seeker sein könnte. Die bisherigen Seeker waren durch ihre Multi-Emitter eher Flutlichter, während die Seeker 4 einen Allrounder mit gesteigerter Leuchtweite darstellt. Der Spot ist in sich nicht 100% homogen auf der weißen Wand, draußen dürfte davon nichts zu sehen sein. Der Spill ist homogen und frei von Unregelmäßigkeiten. Wie man schon an der Messung sehen kann, ist die Lichtfarbe über den gesamten Leuchtkegel sehr gleichmäßig, d.h. Tint Shift ist kaum vorhanden. Die Lichtfarbe würde ich mit 5400-5500K als kühleres Neutralweiß einstufen. Der Farbwiedergabeindex liegt mit Ra70 eher niedrig aber im durchschnittlichen Bereich.
Vergleich Seeker 4 mit Seeker 4 Pro, beide auf zweithellster Stufe.
Fazit (persönliche Meinung)
positiv
+ gute Lichtleistung und Leuchtweite
+ sauberer Lichtkegel
+ wertige Verarbeitung
+ bewährte Bedienung
+ USB-C aufladbar
+ raffinierte USB-Abdeckung
Verbesserungsmöglichkeiten
o kein Holster im Lieferumfang
(o regelt etwas zu flott herunter)
negativ
- Standardakkus funktionieren nicht
Seeker 4 Pro oder Seeker 4? meine persönliche Wahl fiele tatsächlich auf die günstigere und abgespeckte Seeker 4. Wenngleich ich die Segmentanzeige der Pro-Version für die restliche Akkuspannung bei der Normalversion vermisse. Die Anzeige in 25%-Schritten ist einfach genauer als die einzelne LED im Schalter. So leuchtet nämlich die Schalter-LED orange, egal ob 59 oder 11 % Restakku übrig ist. Die Segmentanzeige für die eingestellte Leuchtstufe vermisse ich dagegen nicht. Breitstrahlende Fluter sind prima für kurze Leuchtdistanzen und in Innenräumen, für die vielzitierte Gassirunde darf es aber gern mehr Leuchtweite sind. Hier bietet die Reflektorlampe Seeker 4 mehr Leuchtweite als die Pro (400 anstatt 260 m). Andererseits hält die Pro den Turbomodus in der Realität länger als die normale. Diesbezüglich sind die 4 LEDs gegenüber der einzelnen im Vorteil.
Der reguläre VK-Preis liegt bei 131,95 €, während des vorgenannten Sales gibt es sie bis zum 19.12.23 für 92,36 €.
Helligkeit und Leuchtdauer
sonstige Merkmale
- Lichtstrom max. 3.100 Lumen und 400 m Leuchtweite
- 1* CREE XHP50.3 HI-LED mit 5.500 - 6.500 K, CRI: 70
- glatter Alu-Reflektor (smooth)
- Steuerung über elektronischen Seitenschalter
- Betrieb ausschließlich mit 21700 Li-Io Spezialakku
- interne Aufladung per USB-C
- Gehäuse aus hart-anodisiertem Alu
- Maße 134 * 35 * 28 mm (L * Kopf * Body)
- IPX8 wasser-/staubdicht
- Gewicht 205 g (inkl. Akku)
Olight Seeker 4 Lampe, 21700 Li-Io Spezialakku mit 5000mAh, USB-C Ladekabel, Lanyard, Bedienungsanleitung
Gegenüber der (teureren) Seeker 4 Pro ist die Seeker 4 eine etwas abgespeckte Version. Vor allem im Bereich des Schalters fällt auf, dass sie ohne den Dreh-Kombischalter sowie ohne seitliche LED-Anzeigen für eingestellte Leuchtstufe und Akku-Ladezustand auskommen muss, die man bei der Pro-Version vorfindet. Im Schalter ist dafür eine rudimentäre Anzeige für die Restkapazität. Der Lampenkörper hat keine Gummierung wie bei der Pro. Für besseren Grip ist sie stattdessen stärker konturiert.
Die Öse für eine Fangschnur hatte man bei der Seeker 4 Pro nicht vorgesehen, bei dieser Lampe ist sie wieder dabei.
Der im Design minimalistische und glatte Schalter lässt sich mit eindeutigem Feedback sehr gut betätigen. Er gefällt mir in der Handhabung sogar besser als der Dreh-Kombischalter bei der Pro-Version.
Mir gefällt außerordentlich gut, dass die Seeker 4 anstatt mehrerer Emitter mit flutigem Lichtkegel nun einen klassischen, hochglanzpolierten Alureflektor hat. Im Zusammenspiel mit der XHP50 LED fokussiert sie damit den Strahl stärker und erreicht eine höhere Leuchtweite. Gleichwohl ist ihr Lichtstrom etwas schwächer als bei der Seeker 4 Pro. Die Verarbeitung ist grundsätzlich top.
Nicht ganz makellos scheint die LED zu sein. Die Macke an der oberen Kante liegt nicht auf dem Phosphor und ist für das Leuchtergebnis ebenso irrelevant wie die beiden winzig kleinen in der linken unteren Ecke. Zur Klarstellung: dies ist eine Nahaufnahme, mit bloßem Auge sieht man kaum etwas.
Eine ungewöhnliche oder raffinierte Abdeckung mit USB-C Buchse anstatt einer magnetischen Tailcap mit Ladekontakten. Hier geht Olight mal einen anderen Weg. Vielleicht haben viele Flashies schon darauf gewartet, andere werden die magnetische USB-Lademöglichkeit missen. Jedenfalls ist diese solide ausgeführte Abdeckung mal etwas anderes. Durch einfaches Drehen kann die Buchse freigelegt oder wasser- und staubdicht verschlossen werden.
Nach innen geschaut sind keine Unterschiede zur Pro erkennbar. Die Kontakte sind an beiden Enden vergoldet und gefedert.
Den Akku kennt man schon von den anderen Seeker, von dem Doppelpol geht Olight nicht ab. Könnte man einen herkömmlichen Akku nutzen, würde das m.M. aus der Seeker 4 eine ganz hervorragende Lampe machen.
Vergleich Seeker 4 und Seeker 4 Pro
Und nein, falls die Frage aufkommt: die Tailcap ist nicht mit anderen Seeker kompatibel.
User Interface
Die Bedienungsanleitung kann als Pdf von der Herstellerseite heruntergeladen werden.
- 1 C = an/aus (mit Memory, außer Turbo und Strobe)
- 2 C = Turbo
- 3 C = Strobe
- wenn an, gedrückt halten = Wechsel von dunkel nach hell, bei der gewünschten Stufe loslassen
- von aus 1 H = ein Moonlight
Man kann die Lampe so einstellen, dass sie nach 3 oder 9 Minuten automatisch ausschaltet.
Doppelt klicken und halten: 1x blinken = 3 Minuten, 2x blinken = 9 Minuten
Aufladen
Zum Aufladen der Lampe das Ladekabel in die USB-C Buchse stecken und mit einer USB-Energiequelle verbinden. Der Ladestrom an 5V liegt bei knapp 2A. Eine Nutzung als Powerbank bietet die Lampe nicht.
Ladezustandsanzeige im Schalter
Bei Aktivierung der Lampe in den Stufen Low - Turbo. Im Moonlight zeigt die Seeker 4 nur den Ladezustand unter 5% an, ansonsten bleibt die LED aus.
grün = 100 - 60 %
orange = 60 - 10 %
rot = 10 - 5 %
rot blinkend = <5%
Einschaltsperre
Sperren/Entsperren durch langes Drücken des Schalters.
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen. Alle Leistungs-Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
- Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
- Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

| Moon | Low | Mid | High | Turbo | |
|---|---|---|---|---|---|
| Lumen (OTF) | 6 | 49 | 300 | 1.250 | 3.430 |
| Lux | 83 | 654 | 4.350 | 18.125 | 48.250 |
- PWM = nicht für das Auge sichtbar (> 8kHz)
- Ladestrom: 2A
- Ladeschluss-Spannung: 4,16V
- geladene Kapazität: 4474 mAh
- Endabschaltung bei 2,9V
Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur
Laufzeittest im Turbo (3.100 Lumen)
Der Stepdown im Turbo kam bei mir schon innerhalb einer Minute auf 22% der Anfangsleistung und blieb dann eine längere Zeit konstant. Man kann nach dem Stepdown noch ein paar Male den Turbo mit voller Leistung aktivieren, jedoch fing die Lampe dann stets nach ca. 30 Sekunden an herunterzuregeln. Das Laufzeitdiagramm für Turbo ist mir in die Hose gegangen, ich hoffe die Schilderung genügt auch.
Dafür hier die m.M. wichtigere Messung der dauerbetriebsfesten zweithöchsten Stufe, die ein ausgezeichnetes Regelungsverhalten zeigt. Nach 165 Minuten schaltete die Lampe (oder der Akku?) ab. Der hatte da noch eine Restspannung von 2,9V.
Leuchtergebnis
Ich kann mir vorstellen, dass bezüglich des Leuchtergebnisses diese Lampe für viele Olight-Fans die beste Seeker sein könnte. Die bisherigen Seeker waren durch ihre Multi-Emitter eher Flutlichter, während die Seeker 4 einen Allrounder mit gesteigerter Leuchtweite darstellt. Der Spot ist in sich nicht 100% homogen auf der weißen Wand, draußen dürfte davon nichts zu sehen sein. Der Spill ist homogen und frei von Unregelmäßigkeiten. Wie man schon an der Messung sehen kann, ist die Lichtfarbe über den gesamten Leuchtkegel sehr gleichmäßig, d.h. Tint Shift ist kaum vorhanden. Die Lichtfarbe würde ich mit 5400-5500K als kühleres Neutralweiß einstufen. Der Farbwiedergabeindex liegt mit Ra70 eher niedrig aber im durchschnittlichen Bereich.
Vergleich Seeker 4 mit Seeker 4 Pro, beide auf zweithellster Stufe.
Fazit (persönliche Meinung)
positiv
+ gute Lichtleistung und Leuchtweite
+ sauberer Lichtkegel
+ wertige Verarbeitung
+ bewährte Bedienung
+ USB-C aufladbar
+ raffinierte USB-Abdeckung
Verbesserungsmöglichkeiten
o kein Holster im Lieferumfang
(o regelt etwas zu flott herunter)
negativ
- Standardakkus funktionieren nicht
Seeker 4 Pro oder Seeker 4? meine persönliche Wahl fiele tatsächlich auf die günstigere und abgespeckte Seeker 4. Wenngleich ich die Segmentanzeige der Pro-Version für die restliche Akkuspannung bei der Normalversion vermisse. Die Anzeige in 25%-Schritten ist einfach genauer als die einzelne LED im Schalter. So leuchtet nämlich die Schalter-LED orange, egal ob 59 oder 11 % Restakku übrig ist. Die Segmentanzeige für die eingestellte Leuchtstufe vermisse ich dagegen nicht. Breitstrahlende Fluter sind prima für kurze Leuchtdistanzen und in Innenräumen, für die vielzitierte Gassirunde darf es aber gern mehr Leuchtweite sind. Hier bietet die Reflektorlampe Seeker 4 mehr Leuchtweite als die Pro (400 anstatt 260 m). Andererseits hält die Pro den Turbomodus in der Realität länger als die normale. Diesbezüglich sind die 4 LEDs gegenüber der einzelnen im Vorteil.
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