Hi flashies,
seit kurzem befindet sich diese Brontelight auf meinem Reviewtisch:

Zur Verfügung gestellt wurde sie von: Taschenlampenpapst - Led Taschenlampen und UV Lampen für Hobby und Beruf. Hier finden Sie Ihre neue Taschenlampe
Vielen Dank dafür!
Also packen wir dieses Schätzchen jetzt mal aus:

Wir sehen den üblichen Lieferumfang, eine Bedienungsanleitung, 2 Ersatz - O - Ringe,
Eine Ersatzschalterkappe, ein Holster aus Stretch-Material und natürlich die Bronte RA10.

Lt. Beschreibung leistet sie maximal 200lm, ist wasserdicht nach IPX-8, übersteht einen Fall aus 1m Höhe und leuchtet bis zu 61Stden.
Genau wie die Erzeugnisse anderer Markenhersteller verfügt die RA10 über eine gehärtete und beschichtete, kratzunempfindliche Glaslinse.
Verbaut wurde, im Zentrum eines light Orange-Peel - Reflektors sitzend, die bewährte Cree XP-G R5.

Die Bronte RA10 besteht, wie ihre Schwesterlampen RC10 und RC20, ebenfalls aus 3 Teilen: Head, Body und Tailcap, alle miteinander verschraubt und durch O-Ringe abgedichtet!

Beim Zusammenschrauben der Teile noch schnell die Batterie mit hinein, doch halt, die CR 123 passt nicht! Ein kleiner Absatz im Inneren des Batterietubus verhindert das Einschieben von Selbiger!

Ein Blick in die Betriebsanleitung bestätigt den Verdacht, ganz im Gegensatz zu Bronte RC10 und RC20 arbeitet die RA10 mit konventionellen AA, oder Mignon - Batterien / Akkus.

Das hat durchaus seine Vorteile, sinken doch die Betriebskosten bei Verwendung von Einwegzellen - vorteilhaft bei vorwiegend gelegentlichem Gebrauch - ungemein.
Selbst bei Akkuverwendung sehe ich hier Vorteile, da die NiMh Akkus, wie z.B. der sehr empfehlenswerte Eneloop, in der Handhabung deutlich unkritischer sind, als die LiIons des Typs 16340.
Zum einen steht mehr Kapazität zur Verfügung, 2000-2500mAh statt 600-700mAh, zum anderen reagieren die NiMhs nicht ganz so allergisch auf Über-bzw. Tiefentladung.
Leider gestaltete sich das Zusammenschrauben der Testlampe an der Tailcap zum Geduldsspiel, da sich der O-Ring dabei standhaft weigerte, in seiner Nut zu verbleiben.
Anstatt dessen klemmte er - eine kleine Schlaufe bildend - jedesmal zwischen Tailcap und Body fest. Der Einfachheit halber habe ich ihn schließlich entfernt.
Da die ansonsten baugleichen RC10 und RC20 in diesem Punkt problemlos funktionieren, spricht hier einiges für einen einmaligen Ausrutscher.
Anodisierung und Gehäusequalität liegen auf bekannt hohem Niveau und sind durchaus mit dem einer zum Leuchtvergleich herangezogenen Fenix LD20 R4 vergleichbar.
Die Tailcap verfügt über ein kleines Loch zur Laynyardaufnahme:

Der Schalter ragt weit nach hinten hinaus. Dadurch ist die Lampe recht komfortabel ein und aus zu schalten, der in manchen Situationen recht praktische Tailstand ist allerdings leider nicht mehr möglich.
Dafür offferiert die RA10 beim Antippen ihres Tailswitch ein Momentlicht, so wäre z.B. Morsen möglich, auch das kurze Leuchten, z.B. auf eine Armbanduhr, gestaltet sich so sehr angenehm.
Die Bronte RA10 bietet 4 Modes, die durch ein schnelles Lösen und Festziehen des Heads geschaltet werden können: Mid (100lm für max. 3 Stden), high (200lm für max.1 Stde), low (20lm für max. 61 Stden) und strobe, dann wieder in gleicher Reihenfolge von vorn.
Ein Laufzeittest mit einem 2500mAh Ansmann MAX e+ bestätigte die Richtigkeit der Herstellerangabe zumindest im Max - mode, denn der Akku war nach exakt einer Stunde komplett entladen.
Das bedeutet bei einem NiMh - Akku eine Lastspannung von 0,9V und eine Leerlaufspannung von 1,2V!
Unterhalb dieser Werte würde er einen Kpazitätsverlust erleiden. Das muß ja nicht sein!
Die RA10 erwärmte sich dabei bei einer Zimmertemperatur von 18,5°C lediglich etwas über handwarm. Die Lampe ist also in der Max - Stufe als dauerbetriebsfest einzustufen.
Für die Entladung des Akkus ziehe ich immer folgende 2 Kriterien zur Beurteilung heran, denn im praktischen Betrieb läuft man ja auch nicht ständig mit einem Meßgerät herum, um die Akkuspannung zu messen:
Die Erwärmung der Lampe: Nimmt diese im gleichen Modus leicht ab, liefert der Akku nicht mehr genug Strom. Hier ist sofortiges Abschalten Pflicht.
Der Helligkeitsvergleich mit einer 2. Lampe, in diesem Falle der Fenix LD20R4.
Diese war zu Beginn des Laufzeittests im turbo-mode etwas heller, als die Bronte RA10.
Ich habe die Helligkeit beider Lampen alle 15min. visuell verglichen.
Nach einer Betriebsstunde fiel die RA10 leicht ab.
Dies geht Hand in Hand mit der sinkenden Erwärmung der Lampe.
Beide Indikatoren signalisieren meiner Erfahrung nach recht zuverlässig und rechtzeitig einen anstehenden Akkuwechsel.
Eine Unart hat diese Lampe allerdings, genau wie ihre Schwestern, die RC10 und RC20:
Im low- und mid- mode tritt ein recht deutlich sichtbares PWM-Flackern auf.
Leuchtet man dann auf bewegte Gegenstände, oder bewegt sich mit der leuchtenden Lampe in einem ansonsten statischen Umfeld, kann dies, je nach persönlicher Empfindlichkeit, schon recht störend werden.
Der Max-mode jedoch ist bei allen Lampen flackerfrei!

Die Bronte RA10 misst in der Länge 107mm und im Duchmesser 24mm.
Sie bringt ohne Batterien 70g auf die Waage.
Der abschraubbare Clip hält die Lampe zuverlässig und sicher z.B. an einer Hosentasche, o. Ä. fest. Der unmittelbar vor einem liegende Bereich wird dann sehr gut ausgeleuchtet, und man hat die Hände praktischrweise frei.
Der Leuchtvergleich fand in unserem Kellerflur - Distanz bis zur Wand: 6m - statt.
Neben der RC10 und RC20 habe ich zum Vergleich wegen ihrer hohen Bekanntheit die Fenix LD20 mit herangezogen.
Zunächst die modes der RA10:
low

mid

max

LD20R4 max

RA10 max

RC10 max

RA10 max

RC20 max

Nun ein Helligkeitsvergleich der Spots, Entfernung 2,5m.
Der spot der RA10 ist in allen Aufnahmen links!
RA10 RC10

RA10 RC20

RA10 LD20R4

Die 200lm auf max halte ich, angesichts der ebenfalls angegebenen 205lm der Fenix, genau, wie bei dieser, für etwas zu hoch gegriffen.
Um die 180 otf lm sollten es allerdings schon sein.
Das reicht erfahrungsgemäß für fast alle erdenklichen Anwendungen und Situationen.
Fazit:
Mit der RA10 bringt die Firma Brontelight eine Lampe an den Markt, die sich, im Gegensatz zu ihren Schwestern RC10 und RC20 / -25, aufgrund ihrer Energieversorgung an die breite Masse der unbedarften Anwender richtet.
Dies geht etwas zu Lasten der maximalen Helligkeit, wie die Helligkeitsvergleiche belegen.
Für die Zielgruppe sollte die geringe Helligkeitseinbuße im Vegleich zu den Li- betriebenen Schwesterlampen ohne Bedeutung bleiben.
Störender könnte da schon das PWM - Flackern in den schwächeren Modes auffallen.
Da dies bisher alle von mir reviewten Brontelights aufweisen, sollte Bronte hier schnellstens nachbessern, denn von einem Einzelfall kann hier nicht mehr gesprochen werden.
In diesem Punkt zeigt sich die zum Vergleich herangezogene Fenix LD20 überlegen, denn die ist in allen modes völlig flimmerfrei.
Ebenfalls für überarbeitungswürdig halte ich persönlich die Aufnahme des Tailcap - O-Rings. Er sollte beim Zuschrauben der Lampe auf seinem Platz verbleiben können.
Abgesehen von diesen 2 Kritikpunkten erweist sich die Bronte RA10 als praxistaugliche Qualitätslampe mit hohem Gebrauchswert, nicht zuletzt dank des aufschraubbaren Clips.
So hat man ganz nebenbei ein prima Arbeitslicht, die Hände immer frei und Ersatzbatterien gibt's wirklich an fast jeder Ecke!
Gruß
Roland
seit kurzem befindet sich diese Brontelight auf meinem Reviewtisch:

Zur Verfügung gestellt wurde sie von: Taschenlampenpapst - Led Taschenlampen und UV Lampen für Hobby und Beruf. Hier finden Sie Ihre neue Taschenlampe
Vielen Dank dafür!
Also packen wir dieses Schätzchen jetzt mal aus:

Wir sehen den üblichen Lieferumfang, eine Bedienungsanleitung, 2 Ersatz - O - Ringe,
Eine Ersatzschalterkappe, ein Holster aus Stretch-Material und natürlich die Bronte RA10.

Lt. Beschreibung leistet sie maximal 200lm, ist wasserdicht nach IPX-8, übersteht einen Fall aus 1m Höhe und leuchtet bis zu 61Stden.
Genau wie die Erzeugnisse anderer Markenhersteller verfügt die RA10 über eine gehärtete und beschichtete, kratzunempfindliche Glaslinse.
Verbaut wurde, im Zentrum eines light Orange-Peel - Reflektors sitzend, die bewährte Cree XP-G R5.

Die Bronte RA10 besteht, wie ihre Schwesterlampen RC10 und RC20, ebenfalls aus 3 Teilen: Head, Body und Tailcap, alle miteinander verschraubt und durch O-Ringe abgedichtet!

Beim Zusammenschrauben der Teile noch schnell die Batterie mit hinein, doch halt, die CR 123 passt nicht! Ein kleiner Absatz im Inneren des Batterietubus verhindert das Einschieben von Selbiger!

Ein Blick in die Betriebsanleitung bestätigt den Verdacht, ganz im Gegensatz zu Bronte RC10 und RC20 arbeitet die RA10 mit konventionellen AA, oder Mignon - Batterien / Akkus.

Das hat durchaus seine Vorteile, sinken doch die Betriebskosten bei Verwendung von Einwegzellen - vorteilhaft bei vorwiegend gelegentlichem Gebrauch - ungemein.
Selbst bei Akkuverwendung sehe ich hier Vorteile, da die NiMh Akkus, wie z.B. der sehr empfehlenswerte Eneloop, in der Handhabung deutlich unkritischer sind, als die LiIons des Typs 16340.
Zum einen steht mehr Kapazität zur Verfügung, 2000-2500mAh statt 600-700mAh, zum anderen reagieren die NiMhs nicht ganz so allergisch auf Über-bzw. Tiefentladung.
Leider gestaltete sich das Zusammenschrauben der Testlampe an der Tailcap zum Geduldsspiel, da sich der O-Ring dabei standhaft weigerte, in seiner Nut zu verbleiben.
Anstatt dessen klemmte er - eine kleine Schlaufe bildend - jedesmal zwischen Tailcap und Body fest. Der Einfachheit halber habe ich ihn schließlich entfernt.
Da die ansonsten baugleichen RC10 und RC20 in diesem Punkt problemlos funktionieren, spricht hier einiges für einen einmaligen Ausrutscher.
Anodisierung und Gehäusequalität liegen auf bekannt hohem Niveau und sind durchaus mit dem einer zum Leuchtvergleich herangezogenen Fenix LD20 R4 vergleichbar.
Die Tailcap verfügt über ein kleines Loch zur Laynyardaufnahme:

Der Schalter ragt weit nach hinten hinaus. Dadurch ist die Lampe recht komfortabel ein und aus zu schalten, der in manchen Situationen recht praktische Tailstand ist allerdings leider nicht mehr möglich.
Dafür offferiert die RA10 beim Antippen ihres Tailswitch ein Momentlicht, so wäre z.B. Morsen möglich, auch das kurze Leuchten, z.B. auf eine Armbanduhr, gestaltet sich so sehr angenehm.
Die Bronte RA10 bietet 4 Modes, die durch ein schnelles Lösen und Festziehen des Heads geschaltet werden können: Mid (100lm für max. 3 Stden), high (200lm für max.1 Stde), low (20lm für max. 61 Stden) und strobe, dann wieder in gleicher Reihenfolge von vorn.
Ein Laufzeittest mit einem 2500mAh Ansmann MAX e+ bestätigte die Richtigkeit der Herstellerangabe zumindest im Max - mode, denn der Akku war nach exakt einer Stunde komplett entladen.
Das bedeutet bei einem NiMh - Akku eine Lastspannung von 0,9V und eine Leerlaufspannung von 1,2V!
Unterhalb dieser Werte würde er einen Kpazitätsverlust erleiden. Das muß ja nicht sein!
Die RA10 erwärmte sich dabei bei einer Zimmertemperatur von 18,5°C lediglich etwas über handwarm. Die Lampe ist also in der Max - Stufe als dauerbetriebsfest einzustufen.
Für die Entladung des Akkus ziehe ich immer folgende 2 Kriterien zur Beurteilung heran, denn im praktischen Betrieb läuft man ja auch nicht ständig mit einem Meßgerät herum, um die Akkuspannung zu messen:
Die Erwärmung der Lampe: Nimmt diese im gleichen Modus leicht ab, liefert der Akku nicht mehr genug Strom. Hier ist sofortiges Abschalten Pflicht.
Der Helligkeitsvergleich mit einer 2. Lampe, in diesem Falle der Fenix LD20R4.
Diese war zu Beginn des Laufzeittests im turbo-mode etwas heller, als die Bronte RA10.
Ich habe die Helligkeit beider Lampen alle 15min. visuell verglichen.
Nach einer Betriebsstunde fiel die RA10 leicht ab.
Dies geht Hand in Hand mit der sinkenden Erwärmung der Lampe.
Beide Indikatoren signalisieren meiner Erfahrung nach recht zuverlässig und rechtzeitig einen anstehenden Akkuwechsel.
Eine Unart hat diese Lampe allerdings, genau wie ihre Schwestern, die RC10 und RC20:
Im low- und mid- mode tritt ein recht deutlich sichtbares PWM-Flackern auf.
Leuchtet man dann auf bewegte Gegenstände, oder bewegt sich mit der leuchtenden Lampe in einem ansonsten statischen Umfeld, kann dies, je nach persönlicher Empfindlichkeit, schon recht störend werden.
Der Max-mode jedoch ist bei allen Lampen flackerfrei!

Die Bronte RA10 misst in der Länge 107mm und im Duchmesser 24mm.
Sie bringt ohne Batterien 70g auf die Waage.
Der abschraubbare Clip hält die Lampe zuverlässig und sicher z.B. an einer Hosentasche, o. Ä. fest. Der unmittelbar vor einem liegende Bereich wird dann sehr gut ausgeleuchtet, und man hat die Hände praktischrweise frei.
Der Leuchtvergleich fand in unserem Kellerflur - Distanz bis zur Wand: 6m - statt.
Neben der RC10 und RC20 habe ich zum Vergleich wegen ihrer hohen Bekanntheit die Fenix LD20 mit herangezogen.
Zunächst die modes der RA10:
low

mid

max

LD20R4 max

RA10 max

RC10 max

RA10 max

RC20 max

Nun ein Helligkeitsvergleich der Spots, Entfernung 2,5m.
Der spot der RA10 ist in allen Aufnahmen links!
RA10 RC10

RA10 RC20

RA10 LD20R4

Die 200lm auf max halte ich, angesichts der ebenfalls angegebenen 205lm der Fenix, genau, wie bei dieser, für etwas zu hoch gegriffen.
Um die 180 otf lm sollten es allerdings schon sein.
Das reicht erfahrungsgemäß für fast alle erdenklichen Anwendungen und Situationen.
Fazit:
Mit der RA10 bringt die Firma Brontelight eine Lampe an den Markt, die sich, im Gegensatz zu ihren Schwestern RC10 und RC20 / -25, aufgrund ihrer Energieversorgung an die breite Masse der unbedarften Anwender richtet.
Dies geht etwas zu Lasten der maximalen Helligkeit, wie die Helligkeitsvergleiche belegen.
Für die Zielgruppe sollte die geringe Helligkeitseinbuße im Vegleich zu den Li- betriebenen Schwesterlampen ohne Bedeutung bleiben.
Störender könnte da schon das PWM - Flackern in den schwächeren Modes auffallen.
Da dies bisher alle von mir reviewten Brontelights aufweisen, sollte Bronte hier schnellstens nachbessern, denn von einem Einzelfall kann hier nicht mehr gesprochen werden.
In diesem Punkt zeigt sich die zum Vergleich herangezogene Fenix LD20 überlegen, denn die ist in allen modes völlig flimmerfrei.
Ebenfalls für überarbeitungswürdig halte ich persönlich die Aufnahme des Tailcap - O-Rings. Er sollte beim Zuschrauben der Lampe auf seinem Platz verbleiben können.
Abgesehen von diesen 2 Kritikpunkten erweist sich die Bronte RA10 als praxistaugliche Qualitätslampe mit hohem Gebrauchswert, nicht zuletzt dank des aufschraubbaren Clips.
So hat man ganz nebenbei ein prima Arbeitslicht, die Hände immer frei und Ersatzbatterien gibt's wirklich an fast jeder Ecke!
Gruß
Roland
