Ansteuerung LED "Panel"

J@n

20 November 2013
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Hallo,

ich weiß nicht ob ich in diesem Unterforum richtig bin ansonsten gerne verschieben.

Ich habe aus einer defekten Baustellenleuchte (Treiber war hinüber) ein LED "Panel" welches mit 144 3528 LED`s bestückt ist.
Hier einmal ein Schaltplan wie diese verschaltet sind:

LED Panel.jpg

Dieses würde ich nun gerne umbauen damit ich es als "mobile Baustellenleuchte" verwenden kann. Das heißt ich würde dieses Panel gerne aus einer 12V Blei Akku Versorgen. Im Moment stehe ich jedoch etwas auf dem Schlauch wie ich die LEDs richtig bestrome, bzw ob es einen geeigneten Treiber schon fertig zu kaufen gibt.

Gruß Jan
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
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113
Goslar
für 240V gibt es Treiber. D.h. solche wie bei dir kaputt gegangen sind.

Welcher Strom, Spannung und Watt standen denn auf dem alten Treiber?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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113
im Süden
Für Betrieb an 12V wird ein Boost-Wandler nötig sein. um auf die nötigen 20V Vorwärtsspanung zu kommen.
Pro LED-Strang sind 20mA bei 3528ern üblich, macht 0,5A für alle zusammen.
 

elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
aus einer 12V Blei Akku Versorgen. Im Moment stehe ich jedoch etwas auf dem Schlauch wie ich die LEDs richtig bestrome, bzw ob es einen geeigneten Treiber schon fertig zu kaufen gibt.

Das sollte doch mit einem der China-Step-Up-Wandler machbar sein: http://www.ebay.de/itm/252324040711

Die Ausgangsspannung ist einstellbar, wesentlich mehr als 20-25 mA würde ich den LEDs erstmal nicht zumuten, wenn Du keine genaueren Daten hast. 24 Stränge zu 20 mA sind immerhin auch ~ 500 mA bei etwas über 20 V, auf der 12V-Seite des Boost-Wandlers kommt damit auch mehr als 1 A zustande.

Steht nicht noch irgendwo (außen?) eine Angabe zur Leistung etc., aus der man auf den LED-Strom schließen könnte?
 

elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
390
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
Beim Wandler sollte aber Konstantstrom einstellbar sein.

Das würde ich in diesem Fall (der Parallelschaltung von mehreren Strängen) aber nicht machen - außer, wenn es sich um eine Strombegrenzung unabhängig von der Spannung handelt. Eine reine Stromquelle würde bei Ausfall einer einzigen LED den eingestellten Gesamtstrom durch die verbleibenden Stränge "drücken", so dass der Strom pro Strang steigt und es nicht lange dauert, bis die nächste LED stirbt und ein weiterer Strang ausfällt. Das ergibt einen Lawineneffekt: Eine LED defekt --> ganzer Scheinwerfer schwarz.
 

J@n

20 November 2013
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Hallo,

schonmal vielen Dank für die Links zu den Bauteilen, das schwirigste ist meistens den Begriff zu finden nachdem man suchen muss.

Ich hab mir noch ein Datenblatt angeschaut die typische Vf ist bei 20mA mit 3,4 V angegeben. Somit würde ich eine Spannung von 6 x 3,4V + 0,66V (Spannungsabfall Widerstand bei 20mA) von 21 V benötigen.

@elexx wenn ich dich richtig verstehe würdest du mir zu ner konstant Spannungsquelle raten.

Gruß Jan
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Eine reine Stromquelle würde bei Ausfall einer einzigen LED den eingestellten Gesamtstrom durch die verbleibenden Stränge "drücken"..
Das ist schon richtig, aber ein Strang sind hier gerade mal 4,5% bzw 1mA Stromerhöhung für den Rest. Das ist völlig ok und führt mit Sicherheit nicht zu einer Überlastung oder gar zum Ausfall.

Die "Vorwiderstände" sind hier nur sehr klein dimensioniert, es fallen gerade mal 20% der Vf einer einzelnen LED daran ab. Die haben fast keinen Effekt. Sie reichen nicht aus, um die LEDs spannungsgesteuert zu betreiben.