All mods are great

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Ich habe die LEDs einer Astrolux MF01mini full copper getauscht.
Diese Lampe hatte ich vor zwei Jahren gebraucht gekauft, war aber (vom Material abgesehen) nicht wirklich zufrieden damit, und so stand sie nur im Regal. Sie besitzt diesen Kupfer-Heatsink für die AMCs auf dem Treiber.

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Vorher waren SST-20 4000 K 95 CRI drin. Leider waren diese etwas grün, und die Lampe auf voller Leistung zu nutzen, damit der Tint angenehm wird, kann es ja auch nicht sein.

Es sind Nichia 219BT-V1 sw45k reingekommen.

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Leider war das ein extrem schwieriger Reflow. Ob es am LED-Board oder den LEDs lag, keine Ahnung, aber es gab ständig Kurzschlüsse zwischen Thermal Pad und Anode/Kathode, obwohl die Menge des Lötzinns möglichst gering gehalten wurde. Die LEDs haben sich auch nicht selbst zentriert, wie es normalerweise der Fall ist - das musste ich bei allen selber machen. So musste ich die LEDs nacheinander reflowen (zwischen drin immer Durchgang prüfen), was diese natürlich thermisch ordentlich gestresst hat. Hoffentlich litten sie nicht zu sehr darunter...

Der Tint ist aber astrein, rosy 4500 K eben.

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Und die Lampe wird brutal schnell heiß. Bereits 10 Sekunden Turbo (von Raumtemperatur) reichen schon um deutliche Hitze im Kopf zu merken.

Ich habe die Lampe häufig auf Turbo laufen lassen, Probleme gab es mit den LEDs keine.
Nach 5 Sek. mit vollem 40T Akku erreicht die MF01mini nun 3900 lm, direkt nach Einschalten 4200 lm. Der Beam ist extrem gut, der hat keine Farbverfälschungen oder Ringe.
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
1.609
93
Ich habe es endlich mal geschafft bei meiner kleinen Diva Fireflylite X1S die zweite Baustelle anzugehen.
Um den Schalter hatte ich mich ja schon gekümmert, der Beam hatte mir aber auch nicht gefallen, der war mir mit der originalen XHP50.3 HI 4000K einfach zu schmuddelig. Ich habe es erst mit dem Tausch der LED auf andere Lichtfarben/Binnings und zu guter Letzt auch auf einen anderen LED-Typ probiert, das Ergebnis war aber, dass es weiterhin Ringe, Flecken in der Mitte des Spots oder farbige Ränder gab. Jede LED produzierte da ihre eigenen Sauereien, die auch in der Natur zumindest auf Pflastersteinen/Asphalt sichtbar waren, also musste an der Fokussierung gearbeitet werden.
Auf der Suche nach einem passenden Spiegel, als Ersatz für die große TIR Linse wurde schnell klar, TIR Linsen sind meistens etwas flacher und so verlief meine Suche nach einem Spiegel erfolglos. Jetzt blieb eigentlich nur noch der Tausch der TIR Linse gegen eine des gleichen Typs mit anderer Abstrahlcharakteristik. Da Gaggione 14€ pauschal Versand veranschlagt, habe ich mich fürs gute Gewissen noch mit 16mm Linsen eingedeckt. :)
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Bei der benötigten TIR für die X1S (32mm) kam nur eine einzige als Ersatz in Frage. Die original verwendete LLC25R (Ultra Narrow ) ist auf Kundenwunsch von Fireflylite entwickelt worden und ist kompromisslos auf Throw ausgelegt. Leider eben auch mit dem Ergebnis, dass die Lichtdurchmischung wirklich miserabel ausfällt. Die nächste TIR in der Reihe ist die LLC25N (Narrow) und wird als bester Kompromiss aus Throw und Lichtdurchmischung angepriesen. Alle weiteren Linsen strahlen einfach nur noch breiter ab, diese habe ich ausgelassen, da ich das Lichtbild nicht noch unnötig aufweiten wollte.
Hier schon sehr schön zu sehen, wie konstruktiv bedingt, eine deutliche Verbesserung der abgestrahlten Lichtqualität, zu erwarten ist.
LLC25R - LLC25N
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Hier der Versuch die Lichtkegel auf einem Foto darzustellen. Ich denke man kann es etwas erahnen, was die neue Linse besser und schlechter macht.
LLC25R (alt)
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LLC25N (neu)
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Der Lichtkegel wird mit der neuen LLC25N sehr schön geformt, etwas aufgeweitet, sehr gut durchmischt und zum Rand hin läuft er sanft aus.
Ein wunderschöner Kegel :freu:

Leider hat alles seinen Preis! Es kostet ordentlich Reichweite. Wer diese benötigt, muss mit dem schlechteren Lichtbild leben. Gleich vorab, ich benutze die neue Linse, nun entspricht der Beam auch dem Premiumcharakter der restlichen Lampe.
Aber um das mal in Zahlen darzustellen, habe ich jeweils verschiedene LEDs mit beiden Optiken vermessen und den Luxwert festgehalten. Ich gehe von der originalen XHP50.3 HI 9050 4000K mit 100% aus und bewege mich dann von da nach oben oder unten.

LEDLLC25R (Original)LLC25N (Tausch)
XHP50.3 HI 9050 4000K100%73%
XHP50.3 HI R70 4000K113%85%
XHP50.3 HI R70 5000K127%97%
SFT70 5000K194%127%

Hier geht es nicht um Lumen. Klar sollte also sein, dass eine SFT70 zwar einen höheren Luxwert aufweist, insgesamt aber weniger Lumen herauskommen. Bei den drei XHP50.3 HI wird der höhere Luxwert natürlich mit mehr Leistung also auch mehr Lumen erreicht, was ansich ja auch schon sehr interessant ist.
Schlussendlich habe ich mich für die SFT70 in 5000K entschieden und kombiniere sie mit der LLC25N. Man erhält einen Beam, der qualitativ sehr hochwertig abstrahlt. Gerade noch breit genug ist, um den Weg direkt vor einem auszuleuchten, aber dann auch etwas Reichweite bietet um in der Ferne einige Strecke zu machen. Für mich hat das so die beste Kombination ergeben. Mit der originalen Linse macht es keinen Spaß die ersten 5-10 Meter auszuleuchten, da starrt man nur auf einen hellen Fleck und blendet sich, oder hat einfach nicht genug Licht für den Weg in der Breite.
Anszumerken ist allerdings, dass die SFT70 bis High ein sehr angenehmes cremiges Weiß abstrahlt und beim Turbo nur eine minimale Nuance draufhaut, kaum sichtbar aber mit einem kleinen Schub in Richtung Kalt. Normalerweise würde mich das stören, hier aber tatsächlich nicht, da der Turbo nur für das schnelle nachschauen in der Ferne nutzt. Die Hitzeentwicklung ist bei 36W doch ordentlich, mehr als einen kurzen Moment auf Vollgas macht die Lampe sowieso nicht mit.
Hier ein Versuch das mal darzustellen, die Qualitätssteigerung lässt sich so leider nicht gut sehen, die Veränderung des Beamprofils schon:
LLC25R
Fireflylite X1S - SFT70 5000K R.jpg

LLC25N
Fireflylite X1S - SFT70 5000K N.jpg

Es ist eine tolle Lampe geworden und wird mich im Herbst/Winter sicherlich oft auf meiner Runde mit dem Hund begleiten.
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  • 20240826_211450.jpg
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ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
1.609
93
Um dem Trend der Love Stories in diesem Thread mal entgegen zu wirken, hier das Ergebnis meine Sofirn F1 Sezierung.
Das man Sofirns erste Zoomlampe irgendwie nicht so richtig auseinandernehmen kann, ist weltweit ja schon bekannt. Ich habe mich also mal der Wissenschaft geopfert und meine Lampen für das Kollektiv geopfert.

Der Bezel muss ausgebaut werden, damit man den kopf von oben zerlegen kann, soviel hat mir das Internet schon verraten.
Der erste Versuch bestand also darin diesen mit einer Sprengringzange heraus zudrehen. Schnell war klar, da tat sich nichts, also hatte ich ihn mit einem kleinen Bohrer zweimal durchbohrt und so ließ er sich dann einfach herausbrechen.
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Wie man gut erkennen kann, der Bezel ist eingepresst!
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Die Kunststofflinse hatte ich natürlich auch gleich mit dem Bohrer touchiert.
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Da nur der Bezle die Linse festgeklemmt hatte, viel sie dann im nächsten Schritt einfach heraus. Gut zu sehen die weiche und nachleuchtende Gummikappe, die das LED-Board bedeckt. sie ist mit den darunter liegenden Schrauben leicht verklebt, lies sich aber recht einfach mit einer Pinzette herausnehmen.
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20240906_121815.jpg

Der Blick auf das Board verrät, zwei Kabel ablöten und zwei Schrauben lösen, dann sollte es weiter gehen.
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Nachdem das Board also lose war, lies sich der Kopf ganz einfach herausdrehen und hier sehr gut zu sehen ist wie das LED-Board auch als Stopper für den Drehkopf dient.
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Ja was soll ich abschließend sagen, die Modbarkeit der Lampe ist beschissen, der eingepresste Bezel verhindert das saubere Öffnen der Lampe und damit jeden weiteren Schritt. Schade :(
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.409
1.278
113
Danke für dein Opfer. Aber immerhin ist ein kleiner Steg an der Innenseite vom Bezel erkennbar, ich probier's mal daran auszuhebeln. Warum die den aus Alu machen ist mir ein Rätsel. Die Superfire s3 Mini hat dagegen einen leichten modbaren Zugang...
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
113
Metrolpolregion Nürnberg
Wie man gut erkennen kann, der Bezel ist eingepresst!

Mit den richtigen Mitteln und etwas Glück, könnte man auf die guten Freunde Hitze und Kälte zurückgreifen.

Kopf von außen erhitzen und den Bezel kühlen.

Don´t ask how.. aber ne Idee wärs.

Wenn die nächste Ladung Bio-Eis kommt hab ich wieder ein gutes Kilo Trockeneis von der Verpackung da. Wenn die Lampen vorher kommen kann ich das ja mal an einer ausprobieren.
 

Desertcruiser

Flashaholic*
29 Mai 2024
717
699
93
So, hab mal nen Emittertausch hinter mir.

Die TiCu D4V2 mit 219Bt-V1 und W1 kam unters Messer.
Wollte die 219 dedomen. Und das klappte sogar einigermassen und die Lichtfarbe war schon genial-stens!
Doch als ich etwas nachbessern wollte, hab ich die Phosphorschicht geschädigt. Da gabs dann einen violetten Flecken im Beam. Okay, muss leider raus.

Was rumliegt sind nur ein paar 4000k SST20 und 519b 5000K.

Hab dann mit dem fetten Lötkolben, dessen zu dicke Spitze etwas zugespitzt wurde, alles ausgelötet was nötig war und die Trägerplatten rausgefummelt. Ne sehr spitze Pinzette ist bei solchen Arbeiten extrem hilfreich. Schon nur um die Kabel wieder zu krümmen.

Hab vorher ja noch nie an einem Hanklichtlein rumgebastelt. Nur erst an einer TS10 die MCPCB getauscht. Das war auch eng zum Arbeiten, aber alle Kontakte recht gut verteilt.

Sodann das Rommelsbacher Kochplättchen eingeheizt, die MCPCB drauf, die beiden 219 abgehoben, die Trägerplatte wieder aufs Holz.
Dann etwas Flussmittel auf die Stellen, wo die neuen LED hinkommen, Lötzinn war noch genug drauf. Die 519b 5000k draufgelegt und alles nochmals auf die Rommelsbacher. Bei genug heiss, die Trägerplatte wieder weg und die Nichias etwas angedrückt, bis alles abgekühlt war.
Dann kurz den P30 drangehalten, ob sich was tut. Beide Kanäle leuchteten prima.
Dann die Nichias gleich dedomen. Wenngleich die 5000k sehr neutral und schön sind, stehen doch halt noch zwei Lampen mit selbiger LED bei uns herum, bei denen der Dom noch drauf ist.

Die Kabel etwas aus dem Gehäuse ziehen, die Hank in richtung Treiber versenkt hatte, um sie besser durch die Trägerplatte fädeln zu können. Mit der spitzen Pinzette ging das in etwa einer Minute, die 7 Kabel da durchziehen.
Dann noch durch die AUX Trägerplatte und alles wieder friedlich anlöten. Die Kabel wieder zurück ins Lampengehäuse schieben. Geht auch ganz gut. Der Hank hat sich's ja auch nicht schwieriger machen wollen. Da ist gut 10-12mm "zuviel" Kabel dran.

Alles gesäubert, Scheibe drauf, Batterie rein, Deckel drauf und los...
Alles funktioniert bestens und macht wieder Freude wie zuvor.

48663583be.jpg


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Nächstes Projekt wird wohl wie folgt:
Bei Jack hab ich FFL707 in rosy 4000k bestellt. Da kommt wohl dann eine in meine Acebeam H30 Kopflampe. Weils schön ist. Sollte eigentlich passen...
 

dognodding

Stammgast
2 März 2024
50
184
33
Eines meiner Lieblingsmods ist meine FW3A aus Messing, mit warmen 2700K SST20 LEDs.

Inzwischen habe ich eine weitere Fw3A aus Messing erworben und wollte eine noch wärmere Version bauen. Dabei wollte ich eine Idee umsetzen, die ich auf Reddit gesehen habe. Am Wochenende hatte ich dafür Zeit.

Die Lampe hat nun eine ATTiny1616 Treiber-Aufrüstung, 1800K FFL531A LEDs und 3 Kanäle orangener Aux-LEDs. Die Widerstände für die 3 Kanäle sind unterschiedlich, um eine etwas differenzierte Helligkeit pro Kanal zu erzielen. Dann, durch Disco-Modus, bekommt man den Effekt glimmender Glut - ergänzend zu den warmen LEDs.

Die Lampe ist sicherlich ein neuer Liebling.

FW3B_T1616_Main_Emitters_Side_800.jpg FW3B_T1616_Brass_Button_800.jpg
FW3B_T1616_Main_Emitters_Front_800.jpg FW3B_T1616_Aux_LEDs_800.jpg

FW3B_T1616_Aux_LED_Disco_Mode_no_optic_small.gif FW3B_T1616_Aux_LED_Disco_Mode_with_optic_small.gif
 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.604
3.744
113
Berlin
Eines meiner Lieblingsmods ist meine FW3A aus Messing, mit warmen 2700K SST20 LEDs.

Inzwischen habe ich eine weitere Fw3A aus Messing erworben und wollte eine noch wärmere Version bauen. Dabei wollte ich eine Idee umsetzen, die ich auf Reddit gesehen habe. Am Wochenende hatte ich dafür Zeit.

Die Lampe hat nun eine ATTiny1616 Treiber-Aufrüstung, 1800K FFL531A LEDs und 3 Kanäle orangener Aux-LEDs. Die Widerstände für die 3 Kanäle sind unterschiedlich, um eine etwas differenzierte Helligkeit pro Kanal zu erzielen. Dann, durch Disco-Modus, bekommt man den Effekt glimmender Glut - ergänzend zu den warmen LEDs.

Die Lampe ist sicherlich ein neuer Liebling.

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Hammer, dieser "Glut-Effekt"!
Das wäre wohl mein absoluter Favorit unter den warmen Lampen.
Möchtest du davon vielleicht eine kleine Serie auflegen @dognodding ?

Ich würde mich dann wohl als Abnehmer zur Verfügung stellen... :pfeifen: :bezahlen:
 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.604
3.744
113
Berlin
Für eine Serie habe ich leider zu wenig Zeit (und auch einige weitere Mods in der Schlange). Auch nach einigen FW-Mods brauche ich immer noch viele Stunden um sowas hinzukriegen.
Ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass solche Projekte zeitintensiv sind.

Leider enden meine "Modding-Fähigkeiten" ziemlich genau beim Zurechtschneiden und Aufkleben von dc-fix milky Folie, dem Auswechseln einer Optik oder dem Anbringen/Entfernen von Trageclips... :ninja:

Falls du aber vielleicht irgendwann eine Art "Bausatz" auflegen könntest, den sogar Leute mit überschaubarem Geschick selbst in eine FW3A einsetzen können, wäre ich auf jeden Fall auch interessiert und würde damit Modding-Neuland betreten.
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
1.609
93
Die Lampe ist sicherlich ein neuer Liebling.
Das kann ich sehr gut verstehen.
Wirklich ein top Umbau. Ich bin kein Fan von Aux-LEDs aber in diesem Fall sei dir mein Neid gewiss. Das passt einfach sehr gut und in einer Kleinserie würde diese Lampe auf jedem Steampunk Festival in Sekunden ausverkauft sein.
Ein wirklich schönes Stück hast du dir da gebaut.
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
1.609
93
Jeder hat ja so seine Präferenzen und meine liegen definitiv nicht auf RGB LEDs :) also hier mal meine Vorstellung einer perfekten EDC Lampe die einen zu jeder Jahres- und Tageszeit begleitet, in jedem Outfit einen Platz findet, einfach eine Lampe die zur eigenen Person, ja zur Persönlichkeit gehört, eben wie die Steuernummer oder das Tattoo auf dem Steißbein.
Ich rede von der Eagtac D25A (Aluminium) bzw. D3A (Titan)
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Was macht sie also so besonders für mich?
- 14500er Format und somit genug Energie für mehrere Tage bei kompakten Außenmaßen.
- Im Vergleich mit anderen Lampen dieser Klasse ist sie die Kompakteste im Durchmesser, denn den spürt man in der Hosentasche, 3-4 Millimeter mehr Länge, nicht. Sie wildert so sogar schon im Bereich der AAA Lampen.
- Sehr gute Gehäusequalität, gerade die Titanversion ist ein echter Handschmeichler, die Wertigkeit sehr spürbar, aber auch die Aluversion wirkt mit dem schwarzen Edelstahlbezel sehr hochwertig
- Jeder Millimeter Durchmesser wurde für den Spiegel ausgenutzt, der Bezel ist also sehr schmal.
- Das Lichtbild ist je nach LED sehr gut bis ok, man muss die richtige Kombination finden, dann ist das Lichtbild grandios.
- Klicky am Lampenende. Wenn AUS dann auch wirklich AUS, Kriechstrom gibt es nicht. Das nichtbenutzen wird also nicht bestraft.
- Tailstand, kein Problem.
- Geschraubter Clip, nichts kann sich verdrehen und dadurch die Lampe zerkratzen.
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Lumintop Ring King - Reylight LanApple - D25A - D3A - Convoy T3 - Wurkkos TS10
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Das UI:
- Kopf angezogen -> High
- Kopf leicht gelöst -> Moon, Low, Mid
- Memory an- ausschaltbar
- Leichte anpassungen der Helligkeitsstufen möglich

Perfekt sage ich mal. Ich kann die Lampe am Tag einfach immer direkt in High benutzen und wenn es Abend wird, dann lockere ich den Kopf und starte immer in Moon. so blende ich mich und meine Umgebung nicht.

Achso, hier stelle ich sie natürlich vor, weil ich die beste EDC-Lampen LED eingebaut habe die es gibt :)

519A 4500K - FFL351A 3700K Neutral
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Desertcruiser

Flashaholic*
29 Mai 2024
717
699
93
Hab vorhin bei der H30 den Hauptemitter getauscht gegen einen von FFL. 707, 4000K.
Wurde natürlich wesentlich throwiger und der Gesamtausput dürfte auch etwas weniger sein, als vorher. Hab aber die hellsten Stufen eh nie wirklich genutzt. Schönes Licht und einigermassen Laufzeit ist mir da mehr wert. Jetzt darf sie Heute Abend mal mit auf einen Spaziergang, zusammen mit der X1L mit selbiger LED.

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Desertcruiser

Flashaholic*
29 Mai 2024
717
699
93
Also. Zum Spazieren durch das nun recht gebündelte Licht einerseits interessant, andererseits durch den fehlenden Dom wenig Anteil direkt vor den Füssen. Wärs eine tiefer unten getragene Handlampe, gings.
Aber zum herumgehen ist die für mich ja auch nicht angedacht gewesen, sondern zum Hantieren, wenn beide Hände frei sei sollen.

...und das Licht ist natürlich genial schön!

Tut also seinen Zweck.
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
1.609
93
Die Convoy S21E hat sich mittlerweile zu meiner lieblings Verschenklampe gemausert. Das UI ist simpel und für die Beschenkten (meist Hundebesitzer) ideal für die abendliche Runde. Ausdauernd, trotzdem kompakt und quasi mit fast allen gängigen LEDs bestellbar, sogar Anduril Versionen gibt es, da bleibt fast kein Wunsch offen.
Also eher schlecht für mich, da ich doch so gerne an den Lampen rumschraube :)
Aber da fällt mir doch ein echter Fauxpas seitens Convoy auf. Eine SFT70 wird nicht angeboten, dabei gefällt mir die 5000K Lichtfarbe doch so gut. Also habe ich das mal schnell getestet und muss sagen, ich kann nicht verstehen warum das nicht von Haus aus angeboten wird. Ich bin mir aber auch sicher, dass Simon das einbaut wenn man ihn darum bittet.
Hier also ein kleiner Vergleich mit der XH50.3 HI R70 4000K die ich sonst immer sehr empfehle.
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XHP50.3 HI R70 4000K -> SFT70 5000K
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XHP50.3 HI R70 4000K
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SFT70 5000K
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Abschließend noch ein paar Bemerkungen zur SFT70 5000K in der S21E:
- der fiese Tintshift ins Kalte bleibt dank maximaler Bestromung von "nur" 3A quasi aus, es gibt zwar eine kleine Nuance in diese Richtung zwischen den letzten beiden Stufen, das ist aber kaum sichtbar. Meine Erfahrungen sind auch, dass die SFT70 5000K ab 5A so richtig an Kälte zulegt, das hatte ich beim Umbau meiner X1S bemerkt, die ja mit maximal 6A die LED bestromt. 3A reichen diesem Host auch allemal, mehr wäre absolut nicht mehr Praxisgerecht.
- Die Lichtfarbe der SFT70 5000K in der S21E ist also konstant reinweiß und behält auch in der höchsten Stufe ihre leichte Cremigkeit.
- Der Luxwert beträgt etwa 150% vom Luxwert der S21E mit der XHP50.3 HI R70 4000K. Der Spot ist konzentrierter und minimal kleiner. Die Veränderung steht ihr richtig gut.
- Es sollte der originale OP-Reflektor verwendet werden, der Glatte zeichnet doch einige Schweinereien mit an die Wand, Der Beam mit dem rauen Reflektor ist aber perfekt.
- Die optionalen Linsen habe ich noch nicht getestet, da ich gerade doch eher wieder zu Spiegeln tendiere, das hole ich noch nach.

Wer anfangen möchte mal an seinen Lampen Modifikationen durchzuführen und Seitenschalterlampen bevorzugt, dem empfehle ich sehr dieses Modell. Mit wenigen Handgriffen sind durch wechsel der Optiken/Spiegel erhebliche Veränderungen des Beams möglich. Auch dient die S21E als gute Basis um LEDs zu testen, da ja 3V wie 6V Treiber zur Verfügung stehen. Durch die Öffnung von oben mittels Bezelring, sind handwerkliche Fähigkeiten auf ein Minimum beschränkt. Die Kosten halten sich auch sehr im Rahmen, also
ran an die Lampe Leute :flooder: und postet Bilder.
 
Zuletzt bearbeitet:

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
Die Convoy S21E hat sich mittlerweile zu meiner lieblings Verschenklampe gemausert. Das UI ist simpel und für die beschenkten (meist Hundebesitzer) ideal für die abendliche Runde. Ausdauernd, trotzdem kompakt und quasi mit fast allen gängigen LEDs bestellbar, sogar Anduril Versionen gibt es, da bleibt fast kein Wunsch offen.
Also eher schlecht für mich, da ich doch so gerne an den Lampen rumschraube :)
Mir gefällt sie auch ganz gut...jedoch muss ich gestehen, dass mir die D1-Modelle von Hank einfach besser gefallen.
Das ist dann auch der Grund, wieso ich meine letzte S21E wieder verkauft habe.
Ich habe mir vorgenommen - bis auf wenige Ausnahmen - jede LED in den mir zusagenden Lichttemperaturen nur einmal zu haben...sonst werden es einfach zu viele Lampen. :rofl:
Wer anfangen möchte mal an seinen Lampen Modifikationen durchzuführen und Seitenschalterlampen bevorzugt, dem empfehle ich sehr dieses Modell. Mit wenigen Handgriffen sind durch wechsel der Optiken/Spiegel erhebliche Veränderungen des Beams möglich. Auch dient die S21E als gute Basis um LEDs zu testen, da ja 3V wie 6V Treiber zur Verfügung stehen. Durch die Öffnung von oben mittels Bezelring, sind handwerkliche Fähigkeiten auf ein Minimum Beschränkt. Die Kosten halten sich auch sehr im Rahmen, also ran an die Lampe Leute :flooder: und postet Bilder.
Ja das definitiv...da möchte ich dann aaberauch noch die normale S2+ zu empfehlen wenn man preisgünstig herumspielen möchte. :)
 

dognodding

Stammgast
2 März 2024
50
184
33
Nachdem ich ein Paar Lampen mit Lume X1 Treiber bestellt habe (X4 Stellar sowie eine DA1K), habe ich eine Bestandsaufnahme meiner Lampen mit den tollen Loneoceans-Lume-Treibern durchgeführt.

Dadurch wurde mir klar, dass ich mittlerweile schon einige Lume1-FW-Mods zusammen habe. Die Mehrheit davon habe ich, meine ich, irgendwo hier im Thread gezeigt, aber ich wollte sie dann ins Szene setzen, und zwar aus keinem anderen Grund als einfach so.

Also, bitte schön :grinsen:...

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Zu sehen sind (von vorne nach hinten):
  • FW3A mit 4500K 519As (dedomed) und RGB-Aux
  • TiCu FW3A mit 4000K 519As und Orange- / Grüne- / Eisblau-Aux
  • Edelstahl FW3A mit 4500K 519As (dedomed) und RGB-Aux
  • FW1A mit 5700K 519A und Orange- / Rosa- / Eisblau-Aux
  • FW1A Pro mit 6500K SFT40
  • Edelstahl FW1A (von Reddit-Benutzer u/F_S0CI3TIE gebaut) mit 4500K 519A (dedomed) und Orange- / Eisblau- / Violett-Aux
  • Messing FW3A mit 2700K SST20s und Orange-Aux
  • Kupfer FW3A mit 5000K 519As (dedomed) und Grün-Aux

Leider war's denn mit den Lume1-Mods, da ich nirgendwo mehr FW3Xn finde. Zum Glück gibt es das T1616-Upgrade :daumenhoch:
 

Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
382
506
93
Ich dachte, ich stelle mal einen Mod vor, der es bei mir in die Hall of Fame geschafft hat.

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Idee ist nicht aus meinem Mist gewachsen, @ennokin hatte mal darüber sinniert, ich war bloß schneller in der Realisation.:cool: Irgendwann lag mal ein Emitter rum - der Rest ist Geschichte.

Die Komponenten sind allseits geschätzte Bekannte, nur die Kombination war mir neu.

T3 mit B35AM. Die Vorstellung erzeugt vielleicht Stirnrunzeln, aber die Kombination ist in der Praxis ausgesprochen Stimmig.

full


Der Beam ist flutig, mit einem kaum abgegrenzten Spot der fließend in den Spill übergeht. Bildschön. :verliebt:

Nun, das ist sicherlich nix für die weitpinkel Fraktion, wer einen Streuner täglich Gassi führt, wird damit auch nicht glücklich werden - alle anderen sollten aber weiterlesen. :)

Für mich ist es fast schon die ideale EDC Kombination, für den Kompletten Alltag.
Indoor ist der Mod hervorragend zu verwenden, ohne scharf abgegrenzten Spot blendet da nix, selbst auf kürzeste Distanz.
Outdoor ist die Reichweite emitterbedingt etwas begrenzt, vieles macht der Mini-Dragster aber durch seine Leistung wett - und das Umfeld ist damit sehr Übersichtlich.
Die Nichia gibt es in mindestens 8 Lichtfarben im Referenzbereich, da sollte für jeden Geschmack etwas Dabei sein.

Die Lampe ist durchaus - mit Einschränkung - dauerbetriebsfest. Soll heißen: Solange man den Kopf mit bloßer Hand fest umklammert, ist ein Dauerbetrieb auf Max kein Problem. Abgestellt wird es allerdings ganz schnell fatal.

Da es keine passenden Komponenten gibt, ist etwas Umbau angesagt. Es ist kein Einsteiger Mod.
Der Schwierigkeitsgrad ist zwar theoretisch nicht soo sonderlich hoch, nur erfordert das Emitter-Sensibelchen absolut saubere Arbeit, sonst ist großer Frust vorprogrammiert.
Die kleinste Nachlässigkeit rächt sich hier ganz schnell.

Die Knackpunkte:

full

Treiber mit Kontaktplatte - rechts Original.
Boards: Links original - Mitte zurechtgeschliffen - rechts 16mm.



LED Board:
Die T2/T3 benutzt bekanntermaßen originäre 14mm MCPCBs. Diese gibt es nicht mit dem exotischen B35 Footprint. Also muss man auf die klassischen 16mm Boards ausweichen.
Wer über eine Drehbank verfügt, kann die Board Aufnahmetasche in dem Lampen Zwischenstück "einfach" aufdrehen. Elementar dabei ist, daß keinerlei Rand verbleibt, ebenso aber auch nicht vom Bodenbereich weiteres Material abgenommen wird. Die Wandstärke ist für den Mod schon so spitz auf knapp.

Die Meisten, werden einen anderen Weg einschlagen müssen - das Board herunterschleifen.
Das läßt sich mittels Schleifrolle und Dremel relativ leicht realisieren.
Da aufgrund des deutlich verringerten Durchmessers auch die Leiterbahnen mitangeschliffen werden, liegen diese folglich am Rand frei. Das provoziert nur allzu gerne einen Kurzschluss. Ein feinschliff ist daher Pflicht, eine Politur hat auch noch nie geschadet.
Beim vollen herunterschleifen auf das nötige Maß ist auch die Abgrenzung der Lötpads gefährdet. Ohne diese besteht die Gefahr, daß das Lot jeweils bis an den Rand fließt und Kontakt zum Gehäuse Bekommt. Noch schlimmer, wenn es am Rand des Boards herunterläuft.
Ich hab mir da folgendermaßen beholfen: Feinschliff vor dem letzten halben Millimeter Durchmesser, den Rest mit der Polierscheibe nicht ganz auf voller Höhe entfernt , so daß oben noch ein dünner Rand verbleibt. Nur wenig stehen lassen, nicht daß das Board am Ende auf dem Rand hängt.

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Hier empfehle ich dringend ein Verkleben des Boards in der Lampe. Auch wenn der Durchgangsprüfer am Ende der Montage grünes Licht gibt, ist ansonsten nicht garantiert, daß dies so bleibt, falls das MCPCB mit der Zeit noch einen Hauch wandern sollte.
Verklebt und verpresst ist auch ansonsten keine Schlechte Idee. So ist dauerhaft eine optimale Wärmeabfuhr garantiert. Großartige thermische Reserven hat der kleine Dragster nämlich keine.


Treiber:
Im Vergleich fast schon einfach.
Der Standard 6V 2A Convoy Treiber leistet hier beste Dienste, allerdings ist für die große Feder in dem lütten Host halt kein Patz. Folglich braucht man am Besten ein starres Kontaktplättchen von 1,5mm (optimal) bis 2mm (maximal) Bauhöhe.
1mm geht zur Not auch, solange man strikt Akkus mit Nippel verwendet. Flache Akkus würden die Kondensatoren zermatschen.
Ach ja, wie man auf meinem Foto sieht, ist der Treiber auch federsetig prall bestückt, bis an den Rand mit filigransten Bauteilen. Bitte nur mit extremer Vorsicht, den Treiberring anziehen!

Gasket:
Gibt es selbstredend auch nicht für Reflektoren mit 5mm Bohrung.
Das ist aber kein Beinbruch, nur eine feinmotorische Fingerübung.
Die klassischen 3535er Schmetterlings-Gaskets sind dankenswerterweise sogar schon in den Ecken geschlitzt. Mit einem Schnöden 11er Skalpell kann man diese recht problemlos etwas weiter schnitzen.
Nicht zu eng! Das Teil muß von selber drüber fallen. Die B35AM Beschichtung ist so eine Art Haft-Folie, diese ist nur allzu leicht Beschädigt.

Fertig :freu:

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ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
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Sehr schön!, ich durfte die Exemplare auch schon bespielen. Die B35AM ist auch eine meiner lieblings LEDs. Bisher ist die kleinste Lampe mit eben dieser LED meine S2+ Titan mit 18350er Rohr und da macht sie ein wirklich tolles Licht. Eine S2+ Brass ist gerade bestellt eine T3 wird es sicherlich auch bald in meiner Sammlung geben.
Der Mod ist natürlich schon etwas umfangreicher, als EDC aber schon im Referenzbereich, hochwertigeres Licht macht keine andere LED
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
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in Kürze wird die Fireflylite E04 Surge veröffentlicht, eine 4x 5050 LED TIR Lampe, die optional mit unterschiedlichen LEDs bestellt werden kann. Sie ist für mich quasi die Weiterentwicklung der Emisar D4S V2. Für Flashies also schon sehr interessant, da solche Konzepte vom Mainstream eher gemieden werden.
Leider gibt es bei den 5050 3V LEDs nur ineffizient, warm mit gutem CRI Wert oder Kalt (ab 5000K) mit ordentlich Punch und schlechtem CRI. Die Mitte wird nicht bedient, da es schlichtweg keine passenden LEDs in diesem Bereich gibt.
Eine Lösung wird aber schon seit einiger Zeit im Netz diskutiert, der Tintmix :)
High CRI hat bei mir seit einiger Zeit an Wichtigkeit verloren, der Tint selbst muss passen und gerade bei starken Lampen die eher für Reichweite entwickelt sind, wird der CRI Wert immer unwichtiger. Die Möglichkeit bei der Surge wäre also 2x SFT40 3000K + 2x SFT40 5000K.
Damit ich mir das mal selbst vorher anschauen kann, was dabei rauskommt, habe ich diese Konfiguration "mal schnell" in eine Astrolux E04 gebaut. Hier das Ergebnis.
20241128_090742.jpg
20241128_090733.jpg
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Astrolux E04 SFT40 2x3000K 2x5000K -> Convoy M21E XHP70.3 HI R70 4000K
20241128_000412.jpg

Ja was soll ich sagen, mal abgesehen vom ausgeprägten Ring der umgebauten Astrolux ist der Tint einfach wunderschön. Der Unterschied zwischen den beiden Lampen ist in der Realität deutlich geringer, der vermeintlich grün wirkende Spill der XHP70.3 HI ist so nicht sichtbar. Die SFT40 Kombo ist minimal rosiger, was sicherlich hilft nicht über die Linie zu kommen, wenn die Ledil Linse der Surge den Duv etwas nach oben zieht.
Grundsätzlich lässt sich sagen, wem eine XHP50.3 HI R70 4000K / XHP70.3 HI R70 4000K gefällt, dem wird die SFT40 Kombination auch sehr zusagen :)
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Oh, das gefällt mir aber richtig gut, insbesondere da die 70.3 4kK r70 meine absolute Fav-LED momentan ist. Auf deinem Bild sieht die ja fast schon gelblich gegen den sft40 mix aus. Das kann ja auch am Weissabgleich liegen, aber der ändert das Verhältnis ja nicht. Ich glaube das wäre für mich auch eine Lösung, ich vermisse nämlich auch schmerzlichst eine sft40 4000K... Hmmm SURGE
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
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Das kann ja auch am Weissabgleich liegen, aber der ändert das Verhältnis ja nicht.
Ja genau so ist es. Ich mache meine Fotos mit auto Abgleich und bin froh wenn etwas halbwegs Erkennbares dabei herraus kommt. Die rosigere LED schiebt die Andere in Vergleichsbildern immer ins grün-gelbliche. Ein paar Worte dazu helfen das ganze dann ja besser einzuschätzen.
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
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Mir sind bei meiner Wurkkos TS11 irgendwie die Zentrierbeine der TIR Linse abgebrochen, die Linse ist extrem empfindlich, wenn es um ihre Position über der LED geht. Kleinste Veränderungen zerpflücken sofort das schöne Lichtbild und eine Benutzung ohne diese Fixierung ist kaum möglich. Da ich auch festgestellt habe, dass ich sowieso mit diesen Pencilbeam Lampen nicht wirklich etwas anfangen kann, wollte ich nicht einfach eine neue Linse kaufen, diese wird ja mittlerweile von einigen Herstellern in ihren Lampen verwendet. Es reicht wenn eine Lampe, das wird meine Manker MC12 II sein, in meinem Besitz mit dieser TIR ausgestattet ist.
Also was tun, denn mit langem Akkurohr mag ich die Form und mit Anduril auch die Bedienung dieser Lampe.
Schnell ein paar Spiegel bei Kai bestellt, vielleicht passt da ja was und siehe da, dieses Exemplar sitzt richtig gut, mit ganz leichtem Spiel zum Rand, besser geht es beim nachträglichen Tausch eigentlich nicht. Der Spiegel hat leider ein 10mm Loch und da ich mich für eine 3535 LED entschieden hatte, musste die Zentrierung (ich habe nur welche für 5050 LEDs und wer eine Bezugsquelle für 3535 10mm Hole Gaskets kennt bitte melden :) ) mit etwas Kleber auf dem Board fixiert werden. Aus der Lampe sollte ja etwas gänzlich anderes werden, also habe ich mich für eine Nichia 519A 3500K entschieden, denn ihr tut mit ihrer breiten Abstrahlung ein ordentlich großer Spiegel sehr gut, steckt sie doch meist in eher kleinen EDC-Lampen.

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Das Ergebnis ist richtig gut. Der Beam wie von der 519A in OP Reflektoren gewohnt, sauber und unaufgeregt. Der Spot ist mittig konzentriert und langsam auslaufend, der Spill weit und mit genug Energie. Jetzt ist die Lampe ideal für die nächtliche Gassirunde um den Block.
Nachahmung empfohlen, für alle die ihre TS11 zur klassischen Alltagslampe modifizieren wollen.
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Gefällt mir sehr gut.:thumbup:

Zum Thema fehlender Gasket:
Meist läßt sich da was machen, auch hier, man muß nur mehrere Gaskets nehmen :idee:.
Häufig passen die spaltfrei ineinander.

Hier mal ein Beispiel, 13mm ∅ Spiegel und 5050 Emitter, das klassische M26C OP Problem.


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Links das Endergebnis, rechts die beiden Bestandteile.
Den Rand vom kleineren Gasket muß man natürlich abschleifen, sonst baut das Konstrukt arg hoch. :ugly: Mit einem feinen Polierkörper läßt sich das mit der Dremel recht problemlos und sauber bewerkstelligen.

In Deinem Fall hieße das: Passenden 7mm Gasket für die Nichia innen, außen am Reflektor den 10mm XM-L (5050) Gasket.

Das mit den zwei Farbtemperaturen in einem Host gefällt mir sehr gut.
Falls tatsächlich jemals der 25A "Vernunftstreiber" für die Convoy 3x21C herauskommt, versuch ich das mal in groß. :cool:
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
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In Deinem Fall hieße das: Passenden 7mm Gasket für die Nichia innen, außen am Reflektor den 10mm XM-L (5050) Gasket.
Vielen Dank, das werde ich mal probieren.

Das mit den zwei Farbtemperaturen in einem Host gefällt mir sehr gut.
Falls tatsächlich jemals der 25A "Vernunftstreiber" für die Convoy 3x21C herauskommt, versuch ich das mal in groß. :cool:
Ich würde mal nachfragen ob dieser hier passt, bzw. wenn dem so ist, ob man die Lampe nicht gleich mit dem Treiber bestellen kann.
Die Idee ist jedenfalls super, bleibt nur die Frage ob 3x3000K + 4x5000K oder 3x5000k + 4x3000K :)
 
  • Danke
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Palladin

Flashaholic*
22 Dezember 2010
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Vielen Dank, das werde ich mal probieren.
Schau mal, ob Du welche mit möglichst saugenden Toleranzen findest. Je nach Hersteller/Quelle können die Maße durchaus variieren.
Falls nicht, gib kurz laut, dann durchforste ich mal meine Bestände


Ich würde mal nachfragen ob dieser hier passt,
:thumbup: Ich werde gleich mal nachfragen.


bleibt nur die Frage ob 3x3000K + 4x5000K oder 3x5000k + 4x3000K

Erst wollte ich Dich um Deinen Ratschlag bitten, dann hab ich mir aber schamlos überlegt :pfeifen:, sobald es akut wird, werde ich mir mir Deine Lampe mal ausleihen :grinsen: und mir selbst ein Bild machen.
 

Rubber Duck

Flashaholic*
26 Juni 2022
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Rostock
Bin mir nicht sicher, ob das schon Modding ist, aber hatte noch einen 18350 Tube der Convoy S2+ aus Edelstahl (Ti-Legierung) rumliegen und dachte mir, dass das Knurling vielleicht ganz gut zur Convoy S3 passt (die ebenfalls noch rum lag). :)

k-20241130_105520.jpg

Stainless/Black gefiel mir in Kombination mit dem Bazel ganz gut, sodass noch weitere "Edelstahl-Anbauteile" folgten.

k-20241130_105852.jpg

k-20241130_110004.jpg

k-20241130_105235.jpg

Der grüne O-Ring zur Linsenabdichtung passte nicht so ganz, daher transparenter Silikonring.

k-20241130_110243.jpg

Der Clip sitzt absolut stramm und insgesamt liegt die Lampe richtig satt in der Hand, mit SFT40 ein weiterer Mini-Thrower für die Hosentasche. ;)
 

ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
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Nach einer langen Odyssee ist meine Convoy S2+ im "Aged Brass" Style nun fertig. Fangen wir aber vorne an. Im Nachbarthread, gab es etliche positive Meldungen den doch recht hartnäckigen Klarlack der Messingversion dieser Lampe zu entfernen und sogar gleichzeitig eine dunkle Patina auszulösen.
Ich hatte mit dem Kauf relativ lange gewartet, da das kurze 18350er Rohr anfangs noch nicht verfügbar war. Da mir die Titanversion schon in "lang" zu schwer für die Tasche war, musste ich eben warten.
20241111_133556.jpg

Ich wollte den Lack erst mit Nitroverdünnung auflösen, bevor eine Patina entstehen sollte. Meine Lampenteile schwammen über zwei Wochen in der Lösung und bis auf eine weich gewordene Oberfläche ist nichts passiert. Der Lack hatte sich stellenweise aufgelöst, eine direkte Weiterverarbeitung war trotzdem so nicht möglich.
Mit der weichen Drahtbürste angekratzt sah das dann so aus.
20241114_120112.jpg

Ich habe dann den Lack mechanisch mit Schmirgelpapier und eben der Drahtbürste entfernt und nochmals im Nitrobad eine Woche schwimmen lassen, so konnte es dann weitergehen. Im Abflussreinigerbad ging es dann weiter, eine Reaktion war nach ein paar Sekunden schon sichtbar.
20241201_143028.jpg

Nach dem Bad sah es dann so aus und ich sage mal, das würde ich sogar so lassen, wenn die Beschichtung so bleiben´würde.
Titan -> Messing mit Patina
20241206_092656.jpg

Jetzt kamen die Einzelteile in den Rüttler um ein Abtragen zu beschleunigen und eine stonewashed Oberfläche herzustellen. Da ich nicht vor habe das lange Rohr zu benutzen, konnte ich mit diesem vorher ein wenig testen. Dieses war 60 Minuten im Rüttler, die restliche Lampe 30 Minuten.
Zu lange sollten die Teile also nicht gerüttelt werden, da der Abtrag dann doch zu stark ausfällt. Desweiteren hätte ich die Teile nicht einzeln da drin schwimmen lassen dürfen, da sich so auch bündig abschließende Kanten nun gebrochen hatten, die im zusammengebauten Zustand eigentlich keinen Spalt aufweisen. Das hat mir nicht gefallen und so mussten die Teile wieder ins Abflussreinigerbad, dabei ist mir aufgefallen, dass ab einer gewissen Standzeit wohl eine Sättigung eintritt, Der Prozess ging erst wieder richtig los, als ich neuen Reiniger verwendet hatte.
20241206_132347.jpg

Nach der zweiten Runden im Bad und anschließend im Rüttler, habe ich jetzt aber ein Ergebnis, das mir sehr gut gefällt. Ich denke das wird sich je nach Hosentaschenzeit noch weiter verfeinern.
Messing -> Titan
20241207_121404.jpg
 
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aggerflash

Flashaholic*
30 November 2022
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230
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Ortenaukreis
Ich wollte den Lack erst mit Nitroverdünnung auflösen, bevor eine Patina entstehen sollte. Meine Lampenteile schwammen über zwei Wochen in der Lösung und bis auf eine weich gewordene Oberfläche ist nichts passiert.

Interessant; genau das habe ich mit meiner Messing S2+ auch vor. Dann probiere ich es gleich mit Sika Remover oder Procaneutre.
 
  • Danke
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ennokin

Flashaholic*
16 September 2011
989
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Nachdem ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis meiner S2+ war, musste meine zweite Messinglampe, eine Reylight Pineapple, auch dran.
Ich habe zusätzlich beide Lampen noch mit Acrylpolitur behandelt, um die Patina noch etwas weiter "abzunutzen". Das Messing der Reylight ist deutlich glatter nach gleicher Behandlung, hier gibt es wohl Unterschiede in der Substanz.
Mehr Handschmeichlerqualität als die Reylight bietet mir derzeit keine Lampe in meiner Sammlung :)


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