@steidlmick hat hier eine tolle Erklärung geliefert, was in einer Zelle die Spannungslage und den Innenwiderstand beeinflusst. Nun versuche ich mich hier mal an einer...massiv vereinfachten Darstellung. Da bleibt die physikalisch-chemische Realität etwas außen vor (bei mir wandern z.B. die Küken entgegen den Elektronen von Plus nach Minus).
Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen zu verstehen, warum z.B. ein niedriger Innenwiderstand allein keine gute Spannungslage garantieren kann.
Dann mal los. Wir haben alsoeinen Akku eine Legebatterie. In der gibt es viele Eier und manche Küken sind auch schon geschlüpft. Ein 3500mAh-Akku entspricht 3500 Eiern. So viele konnte ich hier aber nicht einzeichnen. Wie man erkennt, ist es im oberen Teil sehr beengt, und deshalb wollen die Küken am liebsten in den unteren Teil "rübermachen". Der Weg von oben nach unten (vom Plus- zum Minuspol) ist aber unterbrochen (Tala aus), deshalb machen sich die Küken gar nicht erst auf den Weg.
Den Drang der Küken, "rüberzumachen" können wir aber schon messen (Spannung), und der ist abhängig von der Hühnchensorte (Akkuchemie).

Nun wurde die Unterbrechung des Weges mit einem Steg (Rv) überbrückt (Tala an). An Ri (Innenwiderstand) und Rv (Verbraucher) geht es eng zu, da kommen nicht beliebig viele Küken schnell rüber. Je größer diese Stellen (je kleiner der Widerstand), desto mehr Küken machen pro Zeiteinheit rüber - das führt dann zu einem Strom an Küken.
Nebenbei: An den Engpässen entsteht Wärme.

Hier ist der Ausgang am Stall sehr groß (Ri klein), es kommen viele Küken gleichzeitig durch und der Kükenstrom wird im Wesentlichen durch die Breite des Steges (Rv - Widerstand der Tala) begrenzt.
Doch was sehen wir da? Es stehen ja gar keine Küken mehr im Stall! Klar, die Küken können nämlich nicht beliebig schnell schlüpfen (Reaktionskinetik). Die Anzahl der möglichen Schlüpfvorgänge pro Zeiteinheit ist wieder einmal von der Kükensorte (Akkuchemie) abhängig. Nicht geschlüpfte Küken haben keinen Drang rüberzumachen. Die Spannung sinkt!

Gleiches gilt natürlich, wenn fast alle Küken rüber gelaufen sind (Akku fast leer), auch dann geht der Drang (die Spannung) runter.

Anmerkungen:
- Ri und Rv wirken immer und sofort.
- Die Auswirkung der Reaktionskinetik zeigt sich mit leichter Verzögerung (Akku erschöpft sich) und nur bei starker Belastung.
Beispiel:
Vier verschiedene Akkus, 4,2V bei Entladebeginn, mit 10A entladen, im Diagramm die ersten 500mAh.
Aufgrund des Innenwiderstandes brechen die Akkus sofort auf eine geringere Spannung ein. Der Spannungsrückgang danach hat seine Ursache in nachlassender Ladung und (wenn der Akku an seinem Maximalstrom betrieben wird) in der Reaktionskinetik (Schlüpfrate).

EDIT:
@Onkel Otto hat korrekterweise darauf hingewiesen, dass es ja auch noch die Selbstentladung gibt. Also habe ich noch mal genau nachgeschaut. Manche (sehr wenige) Küken finden ein winziges Schlupfloch zwischen den beiden Bereichen. So gelangen sie von der einen auf die andere Seite, ohne über den Steg zu müssen.

Hoffe es war so einigermaßen verständlich. Die Profis schauen sich besser die Erklärung von steidlmick an.
Sollte ich etwas falsch oder missverständlich gemacht haben, gebt einfach Bescheid!
Gruß, Flummi
Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen zu verstehen, warum z.B. ein niedriger Innenwiderstand allein keine gute Spannungslage garantieren kann.
Dann mal los. Wir haben also
Den Drang der Küken, "rüberzumachen" können wir aber schon messen (Spannung), und der ist abhängig von der Hühnchensorte (Akkuchemie).

Nun wurde die Unterbrechung des Weges mit einem Steg (Rv) überbrückt (Tala an). An Ri (Innenwiderstand) und Rv (Verbraucher) geht es eng zu, da kommen nicht beliebig viele Küken schnell rüber. Je größer diese Stellen (je kleiner der Widerstand), desto mehr Küken machen pro Zeiteinheit rüber - das führt dann zu einem Strom an Küken.
Nebenbei: An den Engpässen entsteht Wärme.

Hier ist der Ausgang am Stall sehr groß (Ri klein), es kommen viele Küken gleichzeitig durch und der Kükenstrom wird im Wesentlichen durch die Breite des Steges (Rv - Widerstand der Tala) begrenzt.
Doch was sehen wir da? Es stehen ja gar keine Küken mehr im Stall! Klar, die Küken können nämlich nicht beliebig schnell schlüpfen (Reaktionskinetik). Die Anzahl der möglichen Schlüpfvorgänge pro Zeiteinheit ist wieder einmal von der Kükensorte (Akkuchemie) abhängig. Nicht geschlüpfte Küken haben keinen Drang rüberzumachen. Die Spannung sinkt!

Gleiches gilt natürlich, wenn fast alle Küken rüber gelaufen sind (Akku fast leer), auch dann geht der Drang (die Spannung) runter.

Anmerkungen:
- Ri und Rv wirken immer und sofort.
- Die Auswirkung der Reaktionskinetik zeigt sich mit leichter Verzögerung (Akku erschöpft sich) und nur bei starker Belastung.
Beispiel:
Vier verschiedene Akkus, 4,2V bei Entladebeginn, mit 10A entladen, im Diagramm die ersten 500mAh.
Aufgrund des Innenwiderstandes brechen die Akkus sofort auf eine geringere Spannung ein. Der Spannungsrückgang danach hat seine Ursache in nachlassender Ladung und (wenn der Akku an seinem Maximalstrom betrieben wird) in der Reaktionskinetik (Schlüpfrate).

EDIT:
@Onkel Otto hat korrekterweise darauf hingewiesen, dass es ja auch noch die Selbstentladung gibt. Also habe ich noch mal genau nachgeschaut. Manche (sehr wenige) Küken finden ein winziges Schlupfloch zwischen den beiden Bereichen. So gelangen sie von der einen auf die andere Seite, ohne über den Steg zu müssen.

Hoffe es war so einigermaßen verständlich. Die Profis schauen sich besser die Erklärung von steidlmick an.
Sollte ich etwas falsch oder missverständlich gemacht haben, gebt einfach Bescheid!
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