Acebeam Terminator M1 ab August 2023 – Was kommt da auf uns zu?

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
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in Sachsen
Ich finde die Material-/Modellkosten an sich auch noch fair. Aber dazu kommen dann 19 Euro Versand (nach Deutschland) plus Steuern, somit lag ich beim doppelten Schutzaufsatz bei ca. 35 Euro.

Und das ist dann schon nicht mehr so günstig, wenn man bedenkt, dass es ein Teil aus dem Haushalts-3D-Drucker ist.

Hab es mir dann "gekniffen", auch wenn ich das gerne gekauft hätte.
Jo, das ist indiskutabel, aber das liegt ja nicht am Verkaufspreis des Anbieters.

Ich trage die Lampe bisher nackig herum und kann noch keine Probleme feststellen. Macht einfach unheimlich viel Spaß das Teil.

Würde mir persönlich jetzt auch kein Cover drucken, selbst wenn es die Datei irgendwo geben sollte.
 

luceo ergo sum

Flashaholic*
2 Dezember 2013
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Eine solche Datei zu erstellen wäre ja gar kein Problem. Wenn es hierzulande jemand druckt geht das auch für ein paar Euro.
 

uluNote2

Flashaholic**
9 April 2013
1.287
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Ennepetal
Welchen Sinn hätte ein gleichzeitiger Betrieb von LEP und Flood LED?

Ich kann mir da so spontan keinen vorstellen.
Ist doch ganz einfach. Beim Gassigehen/Joggen was auch immer ist die LED an und um mal kurz bis zur nächste Ecke zu schauen wird die LEP kurz als Momentary hinzugeschaltet.
Das wäre dann für mich sinnvoll.
Sowas ähnliches nur ohne LEP gabs vor ca. 10 Jahren mal von Fenix.
 

Mandrax

Flashaholic*
6 Januar 2020
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Puh. Als ich die M1 gesehen habe war ich sofort verliebt. Habe sie mir jetzt eben auch bestellt. Meine dritte Lampe über 100€ und meine erste über 200€.. Ganz schön viel Geld.
Mal sehen!
 

Grantlbart

Flashaholic*
28 Dezember 2023
999
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Heidelberg
Puh. Als ich die M1 gesehen habe war ich sofort verliebt. Habe sie mir jetzt eben auch bestellt. Meine dritte Lampe über 100€ und meine erste über 200€.. Ganz schön viel Geld.
Mal sehen!
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das Teil richtig viel Spaß macht. Auch der Formfaktor überzeugt, lediglich die Buttons könnten an einer anderen Stelle sein.
 
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Kat

20 Januar 2024
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3
Vielen Dank für diesen interessanten Thread! Als ich die Acebeam Terminator M1 zum ersten Mal gesehen habe, kam mir angesichts der doch recht ungewöhnlichen Formgebung erst mal der Gedanke "Was bitte soll das denn sein?" und hätte sie fast schon in die Kategorie Dinge, die die Welt nicht braucht eingeordnet. Da eierlegende Wollmilchsäue eher selten anzutreffen sind, konnte ich es mir nicht vorstellen, dass solch ein Hybridkonstrukt das Beste aus beiden Welten, also LED und LEP, in sich vereinen könnte. Dass bei der Beschreibung dann auch noch limited edition dabei stand, machte es für mich nicht besser, sondern schlimmer, weil sich durch einen angeblichen Seltenheitswert ja gerne mal die Verkaufszahlen ankurbeln und die Preise in die Höhe treiben lassen. Das Einzige, das zugegebenermaßen in mein Beuteschema passte, war der Name Terminator. Aber soweit, dass ich eine Taschenlampe kaufe, weil die Marketingabteilung des Herstellers bei der Namensgebung kreativ geworden ist, bin ich dann doch nicht. Im Glauben, dass das doch wohl eher etwas für Sammler und weniger für Menschen, die ihre Taschenlampen benutzen wollen, ist, hatte ich die M1 also fast schon abgehakt.

Aber eben nur fast ... . Das Konzept von LED und LEP in einer Lampe hatte dann aber, trotz meiner Überzeugung, dass man mit zwei verschiedenen Lampen wohl deutlich besser bedient sein dürfte, meine Neugier geweckt. So begann ich, weiterzulesen und habe bin dann schnell auf z.B. die Nitecore P35i, die Mateminco FW3 und einige Modelle von Lumintop gestoßen. Beim Anschauen einiger Videos zur Acebeam Terminator M1 bin ich aus dem Staunen über das, was diese doch sehr kompakte Taschenlampe an Output abliefert, nicht mehr herausgekommen! Zudem scheint sie auch noch robust zu sein, was mir als built like a tank Fan sehr gefällt. Hier im Thread wurde auch eine der Fragen, die ich zur Acebeam Terminator M1 hatte, gestellt: Wie sieht es mit der Bedienbarkeit und dem Handling bei Linkshändern aus? In einem der Videos, die ich gesehen habe, wurde das von einem Rechtshänder ausprobiert und scheint recht problemlos zu funktionieren. Ich möchte aber dennoch gerne hier in die Runde fragen, ob jemand, der die M1 hat, Linkshänder ist und dazu Erfahrungen teilen kann.

Was sich mir allerdings noch nicht erschlossen hat, ist der Sinn des Zooms am LEP Modul, weil man für eine Ausleuchtung des Nahbereichs, wenn ich das richtig verstanden habe, doch wohl das LED Modul nutzen würde. Da ich davon ausgehe, dass Acebeam den Zoom nicht nur als Alleinstellungsmerkmal oder als nette Spielerei verbaut hat, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir diesbezüglich auf die Sprünge helfen könntet.

Kurz und gut:
Dank euch habe ich ein weiteres Mal etwas gelernt! Meine anfänglichen Vorbehalte gegenüber der Acebeam Terminator M1 sind inzwischen der Begeisterung gewichen. Auch wenn ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass Taschenlampen aus gutem Grund für ihren jeweiligen Einsatzzweck konzipiert wurden, hat die M1 für mich ihren ganz besonderen Reiz. Zumindest ist ihre Einzigartigkeit vielleicht genau das Argument, mit dem ich meinem Mann plausibel erklären kann, warum ich unbedingt bald eine weitere Taschenlampe brauche. ;) (Und damit keine Missverständnisse entstehen: Selbstverständlich bezahle ich meine Taschenlampen ausschließlich von meinem eigenen Geld!)

Die Anschaffung muss wohl oder übel aus finanziellen Gründen noch ein Weilchen warten.
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Berlin
@Kat

Der Zoom der LEP-Einheit verstellt nur zwischen "extrem fokussiert" und "immer noch ziemlich stark fokussiert".

Soll heißen, dass du den Nahbereich selbst bei maximaler Defokussierung nicht annähernd so gut abdeckst, wie mit den flutigen 3 LEDs.

Du bekommst aber bei maximaler Defokussierung einen größeren Spot als den Pencil-Beam bei einer normalen LEP, wodurch sich der Lichtkegel der M1 auch auf mittlere Distanz als deutlich praktikabler erweist. Insbesondere die stufenlose Verstellbarkeit ist mMn eine feine Sache.
 

Mandrax

Flashaholic*
6 Januar 2020
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@Kat
Ich besitze die M1 nun erst seit ein paar Tagen und konnte sie noch nicht ganz so ausgiebig testen.
Ich denke, mit zwei einzelnen Lampen fährt man definitiv "besser" ABER, wie du bereits geschrieben hast ist der kleine Formfaktor wirklich der Wahnsinn.
Ich habe leider nur eine Thor 3 zum Vergleich und im reinen Beamshot Vergleich lässt diese die M1 natürlich alt aussehen, jedoch ist der LEP Beam der M1 in der Realität viel nützlicher. Mit der Thor 3 oder ähnlich stark fokussieren Lampen kann man wirklich nichts praktisches machen, das ist nur Spielzeug.
Selbst andere, kleinere LEP's sind entweder in der Leistung deutlich schlechter oder haben eben keine Zoom Funktion, die wirklich super bei der M1 funktioniert.

Das LEP Paket verbunden mit den Floodigen 3x Nichia 519 ist wirklich ein tolles Erlebnis.

Aus meinem Auge definitiv kein must have und auch eher eine nette Spielerei, aber eben mit genügend Nutzbarkeit für den Alltag.
Es ist für mich auf jeden Fall derzeit DIE Lampe wenn man anderen Leuten das "Hobby" Taschenlampen näher bringen möchte.
Eine Olight Marauder ist zwar deutlich heller, das LEP Modul jedoch nicht so toll und sie ist viel größer. Andere, ähnliche Lampen kenne ich eher weniger.

Ich werde in kürze noch eine Review schreiben und möchte dafür auch noch Bilder und Videos aufnehmen.

Zur Bedienung als Linkshänder kann ich als Rechtshänder nicht so viel sagen, sie lässt sich jedoch problemlos mit dem Daumen in der linken Hand bedienen. Zwar ist das nicht so elegant wie mit der rechten Hand, es geht jedoch auf jeden Fall.
 

Kat

20 Januar 2024
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3
Du bekommst aber bei maximaler Defokussierung einen größeren Spot als den Pencil-Beam bei einer normalen LEP, wodurch sich der Lichtkegel der M1 auch auf mittlere Distanz als deutlich praktikabler erweist. Insbesondere die stufenlose Verstellbarkeit ist mMn eine feine Sache
Vielen Dank für die Erklärung. So ist für mich nachvollziehbar, dass der Zoom durchaus einen praktischen Nutzen hat. Wenn man dadurch die Lampe flexibler einsetzen kann, ist das natürlich ein Gewinn.

Selbst andere, kleinere LEP's sind entweder in der Leistung deutlich schlechter oder haben eben keine Zoom Funktion, die wirklich super bei der M1 funktioniert.

Das LEP Paket verbunden mit den Floodigen 3x Nichia 519 ist wirklich ein tolles Erlebnis.

Aus meinem Auge definitiv kein must have und auch eher eine nette Spielerei, aber eben mit genügend Nutzbarkeit für den Alltag.
Es ist für mich auf jeden Fall derzeit DIE Lampe wenn man anderen Leuten das "Hobby" Taschenlampen näher bringen möchte.
Eine Olight Marauder ist zwar deutlich heller, das LEP Modul jedoch nicht so toll und sie ist viel größer. Andere, ähnliche Lampen kenne ich eher weniger.

Ich werde in kürze noch eine Review schreiben und möchte dafür auch noch Bilder und Videos aufnehmen.

Danke für die Info! Auf dein Review freue ich mich. Mein Mann hat ja eine Olight Marauder Mini, die schon beeindruckend ist. Dennoch ist Olight nicht so wirklich meins, u.a. weil da teilweise nur die Spezialakkus des Herstellers passen. Es geht mir bei meinem Einwand aber gar nicht um den Preis der Olight Akkus, sondern darum, dass diese vielleicht in einigen Jahren nicht mehr verfügbar sind, weil ein bestimmtes Modell nicht mehr produziert wird. Das kann einem mit z.B. einem 21700 Akku, der in sehr viele Taschenlampen unterschiedlicher Hersteller passt, wohl kaum passieren.

Die Variante der Acebeam Terminator M1 mit den 3x Nichia 519 A High CRI 90 wäre übrigens auch mein Favorit.
 
22 Mai 2024
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18
Kreis Offenbach
Inzwischen ist auch meine ACEBEAM M 1 LEP/LED 6500 K angekommen. Ich habe sie gestern mal kurz im Vergleich zu meiner Weltool W 4 Pro LEP ausprobiert.
Ich hatte nur begrenzte Entfernungen, Felder mit Waldrand in der Ferne. Die LEP Leuchte der M1 war nur wenig schwächer als die der W4 Pro, muss ich aber noch genauer auf großen Entfernungen testen. Was aber viel besser in der Praxis ist, ist der verstellbare Drehring der LEP Leuchte von der M1. In der Kombination mit der LED Leuchte und etwa der Größe einer Packung Zigaretten ist sie der ideale Begleiter für alle Zwecke. Ich würde sie sofort wieder kaufen.
Die Weltool W 4 Pro LEP ist eine extreme Weitleuchtlampe, die nur mit dem extra bestellbaren Weißfilter auch als normale Taschenlampe nutzbar ist.
 

hansxxx

Erleuchteter
27 Juli 2022
77
17
8
Wie weit leuchtet ungefähr die LEP im vollständig gezoomten Zustand?
hat sie dann noch einen relativ guten Throw?
 

hansxxx

Erleuchteter
27 Juli 2022
77
17
8
wenn man jetzt mit dem Zoom spielt. Was bleibt an Reichweite? Kann man damit etwas großflächiger in vielleicht 600m anleuchten?
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.797
2.364
113
Kassel
Ich konnte auch bei 1300 Metern
Das Windrad noch gut erkennen.
Na ja - unter gut verstehe ich etwas anderes, schemenhaft wäre hier wohl treffender.

Fotos können den eigenen Augeneindruck einfach nicht ersetzen. Das gilt vor allem bei extremen Lichtverhältnissen. Im Dunkeln kompensieren Kameraelektroniken das fehlende Licht durch längeres Belichten und internes Nachbearbeiten, daher kann man von einem Nachtfoto - wie hier - nur sehr begrenzt auf den realen Anblick schließen. Zudem erkennt man ohne Fernglas ab mehreren 100 m Distanz nicht mehr wirklich etwas. Ich würde daher eine LEP-Lampe mit ihrem Pencil-Beam nicht ohne Testen kaufen.
 

(Wolli)

Flashaholic*
9 Oktober 2021
789
605
93
Er wollte wissen auf was für einer Entfernung noch was ankommt.:)
Ohne Lampe habe ich den Pfosten nicht gesehen und mit Lampe konnte ich ihn sehen.:flooder:
Auch ohne Kamera
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.797
2.364
113
Kassel
Ohne Lampe habe ich den Pfosten nicht gesehen und mit Lampe konnte ich ihn sehen.
Ich verstehe, was du meinst. Der springende Punkt ist aber nicht die Resthelligkeit in 1,3 km Entfernung, sondern dass eine LEP-Leuchte selbst in dieser Distanz kein sinnvolles Blickfeld liefert bzw. liefern kann. Man sieht auf deinen Fotos weder das Windrad noch dessen Pfosten, sondern lediglich einen schwachen Lichtklecks auf Letzterem. Dass das Objekt ein Windrad ist, erschließt sich durch das Anleuchten mit einer LEP überhaupt nicht, sondern das muss man schon vorher wissen. Das punktförmige Blickfeld einer solchen Lampe macht ihren Reichweitenvorteil mMn. gleich wieder zunichte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.575
3.725
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Berlin
Ob man angestrahlte Objekte in großen Entfernungen noch erkennen kann, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab, darunter individuelles Sehvermögen, aber unbedingt auch die Leuchtkraft einer Lampe und die (davon beeinflusste) Helligkeit am Objekt.

Meiner Meinung nach zeigt das Foto von @(Wolli) doch ganz gut, dass man selbst in so großer Entfernung mit dem stark gebündelten Licht einer LEP Lampe etwas erkennen kann. Und das, obwohl die Bildqualität im Dunklen nicht so dolle aussieht.

Ja, der Lichtkegel ist relativ klein, aber auf die große Distanz nicht wirklich. Aber jetzt kommt der "Gamechanger" ins Spiel: Man kann die Lampe und damit den LEP Lichtstrahl ja auch bewegen und ein entdecktes Objekt somit ableuchten. Dann erkennt man den Pfosten, die Rotorblätter oder andere Sachen, die der Lichtkegel beleuchtet.

Klar würde man mit einem 1300 Meter weit reichenden, ausreichend hellen Flutlicht mehr auf einen Schlag sehen.

Aber zu behaupten, der Reichweitenvorteil der LEP wäre durch den relativ kleinen Lichtkegel dahin, ist mMn falsch, denn eine Flutlicht-Lampe mit solcher Reichweite hätte einerseits zigfache Abmessungen und Gewicht einer Acebeam Terminator M1 und andererseits würde die Eigenblendung (insbesondere durch Partikel in der Luft, gerade bei diesigen Bedingungen) den Fluter im Vergleich zur LEP komplett unbrauchbar machen.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.797
2.364
113
Kassel
Aber zu behaupten, der Reichweitenvorteil der LEP wäre durch den relativ kleinen Lichtkegel dahin, ist mMn falsch, denn eine Flutlicht-Lampe mit solcher Reichweite hätte einerseits zigfache Abmessungen und Gewicht einer Acebeam Terminator M1 und andererseits würde die Eigenblendung (insbesondere durch Partikel in der Luft, gerade bei diesigen Bedingungen) den Fluter im Vergleich zur LEP komplett unbrauchbar machen.
Du machst mit dem Vergleich ein anderes Thema auf, das m. E. auch nicht passt, denn die Nachteile einer LEP-Lampe werden durch die Nachteile von Fluterleuchten nicht aufgewogen - das habe ich jedenfalls nirgendwo behauptet.

Mir geht es darum, den oft kaufentscheidenden Aspekt der Leuchtweite etwas zu relativieren, bevor man einiges dafür hinblättert und dann doch weniger Nutzen davon hat, als man vorher dachte.

Anders gesagt: Reichweite ist nicht alles. Wenn @hansxxx jedoch auf kilometerweit entfernte Lichtflecken steht und damit das Gelände abscannen möchte, sollte er sich eine LEP-Lampe zulegen, keine Frage.
 

hansxxx

Erleuchteter
27 Juli 2022
77
17
8
Du machst mit dem Vergleich ein anderes Thema auf, das m. E. auch nicht passt, denn die Nachteile einer LEP-Lampe werden durch die Nachteile von Fluterleuchten nicht aufgewogen - das habe ich jedenfalls nirgendwo behauptet.

Mir geht es darum, den oft kaufentscheidenden Aspekt der Leuchtweite etwas zu relativieren, bevor man einiges dafür hinblättert und dann doch weniger Nutzen davon hat, als man vorher dachte.

Anders gesagt: Reichweite ist nicht alles. Wenn @hansxxx jedoch auf kilometerweit entfernte Lichtflecken steht und damit das Gelände abscannen möchte, sollte er sich eine LEP-Lampe zulegen, keine Frage.
Ich Besitze eine LEP bereits. Finde das Konzept 2 Lampen in einem gut. Mir gehts es auch um den LEP Zoom. Er macht mehr Fläche. Eine reine LEP ist halt Spielzeug. Nutzen ist da nicht wirklich hinter.
 

(Wolli)

Flashaholic*
9 Oktober 2021
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Kabukimann
Ich hätte es nicht besser beschreiben können.
Das man auf der Entfernung keine Kleinigkeiten erkennen kann versteht sich von selber.
 
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Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
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Kassel
Ich Besitze eine LEP bereits. Finde das Konzept 2 Lampen in einem gut. Mir gehts es auch um den LEP Zoom. Er macht mehr Fläche. Eine reine LEP ist halt Spielzeug. Nutzen ist da nicht wirklich hinter.
Super. Ich möchte auch beileibe nichts schlechtreden, sondern wage eben auch mal einen kritischeren Blick auf neue oder angesagte Produkte. Es ist nun mal nicht alles Gold, was glänzt. Wenn dir diese besonderen Lampen Spaß bereiten, umso besser!
 
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(Wolli)

Flashaholic*
9 Oktober 2021
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HansXxx
Beim Zoom geht jede Menge Reichweite verloren.
Da habe ich dann doch noch die P17 mitgenommen.

(Eine reine LEP ist halt Spielzeug. Nutzen ist da nicht wirklich hinter.)
Kann man so nicht sagen.
Kommt auf die LEP Lampe an.
Seit ich die W3 Pro Tac habe sind meine LED Thrower arbeitslose.
Das waren 350m und es war live alles mit bloßem Auge zu erkennen.
Da nehme ich doch keine Klötze mehr mit :)

IMG_1906.pngIMG_1907.png
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.575
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Berlin
Du machst mit dem Vergleich ein anderes Thema auf, das m. E. auch nicht passt, denn die Nachteile einer LEP-Lampe werden durch die Nachteile von Fluterleuchten nicht aufgewogen - das habe ich jedenfalls nirgendwo behauptet.
Diesen Vergleich habe ich nicht aus heiterem Himmel gebracht und er gehört durchaus zum Thema, wie du feststellen könntest, wenn du genauer drüber nachdenkst.

Von vorne:
Wenn jemand zum Spaß ein Objekt aus sehr großer Entfernung anleuchten möchte oder z.B. aus Gründen der Orientierung überhaupt erstmal in großer Ferne bei Nacht unter Zuhilfenahme von tragbarem Licht sehen will, wo sich ein Gebäude bzw. eine Struktur befindet, dann ist eine LEP nun mal sehr gut dafür geeignet. Jedenfalls sehr viel besser als eine flutige Taschenlampe!

Du hattest behauptet, dass "das punktförmige Blickfeld einer solchen Lampe" den Reichweitenvorteil zunichte macht.

Und das stimmt nun mal nicht, genau darauf habe ich hingewiesen.

Natürlich musst du mit einem relativ kleinen Lichtkegel mehr absuchen, als das mit einem größeren Lichtkegel oder Flutlicht nötig wäre.

Aber zu behaupten, man wüsste ja gar nicht was für ein Objekt man da anleuchtet, ist Quatsch, sorry:

Man sieht auf deinen Fotos weder das Windrad noch dessen Pfosten, sondern lediglich einen schwachen Lichtklecks auf Letzterem. Dass das Objekt ein Windrad ist, erschließt sich durch das Anleuchten mit einer LEP überhaupt nicht, sondern das muss man schon vorher wissen. Das punktförmige Blickfeld einer solchen Lampe macht ihren Reichweitenvorteil mMn. gleich wieder zunichte.

Ich wiederhole mich da gerne, aber man kann den Lichtstrahl ja bewegen und dann definitiv erkennen, ob der Pfosten ein Windrad ist.

Anders gesagt: Reichweite ist nicht alles. Wenn @hansxxx jedoch auf kilometerweit entfernte Lichtflecken steht und damit das Gelände abscannen möchte, sollte er sich eine LEP-Lampe zulegen, keine Frage.

Und genau da stellt sich die Frage, mit welcher (noch gut tragbaren) Lampe er denn sonst kilometerweit entfernte Strukturen anleuchten soll?

Und ja, auch wenn das deiner Meinung nach ein anderes Thema ist (wieso?), die Eigenblendung kann unter bestimmten Bedingungen schon ein echtes Problem darstellen, umso mehr, wenn man viel Licht braucht um überhaupt erstmal weit leichten zu können.

Eine Wand aus reflektiertem Licht (wie man sie am schlimmsten bei flutigem Licht bekommt) macht jede Sicht in die Ferne unmöglich.

Bei einem stark konzentrierten LEP-Strahl kannst du schon allein durch das Weghalten vom Körper den Effekt abschwächen.

Natürlich wird es immer Szenarien geben, wo mal die eine, mal die andere und mal eine ganz andere Lampe Vorteile haben wird.

Aber ausgerechnet dem einen Szenario den Sinn absprechen zu wollen, wo gerade LEPs ihre Stärken ausspielen und definitiv eine Daseinsberechtigung abseits des Spieltriebs haben, spricht mMn nicht dafür, dass du da objektiv urteilst.
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.575
3.725
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Berlin
@Kabukimann: Du bellst den falschen Baum an und ereiferst dich völlig grundlos. Lies einfach meinen letzten Beitrag und gut is. Danke dir!
Nein, ich belle nicht den falschen Baum an. Und deine Beiträge habe ich gelesen.

Ich habe wiederholt dargestellt, an welcher Stelle du mMn falsch liegst und hab auch begründet warum.

Im Gegensatz dazu blendet du diese Punkte einfach aus und beziehst keine Stellung zu dem, was ich hinterfrage.

Von daher solltest du deine eigene Aufforderung zuerst bei dir selbst anwenden und erstmal die Beiträge deiner Gesprächspartner (richtig) lesen.

Sowas gehört zu einer vernünftigen Diskussion eigentlich dazu.
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.294
4.966
113
@(Wolli) @Kabukimann ich bin da ganz bei euch.

Man erkennt in 1,3km den Pfahl des Windrads - ohne die rote Leuchte auf dem Kopf des Rads würde man also sehen: "Da ist eine Struktur, da ist so etwas wie ein Pfahl oder Schornstein".

Zur Orientierung sicherlich hilfreich...man könnte in eben dieser Entfernung auch ein Haus o.ä. erwischen wenn man sich verirrt hat.

Wichtig finde ich nur festzuhalten, dass eine reine LEP mit so einer Reichweite wirklich eine Speziallampe ist, die man sich wirklich bewusst kaufen sollte.

In Kombination mit einer Zoomfunktion, einer LED im gleichen Gehäuse or whatever relativiert sich diese Spezialanwendung und man erhält eine Lampe, die "auch" - neben einem universelleren Lichtbild - diesen Spezialteil enthält. :)
 
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Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.797
2.364
113
Kassel
Sowas gehört zu einer vernünftigen Diskussion eigentlich dazu.
Eine Diskussion halte ich für unnötig: Ich habe meine Einstellung zu LEP-Lampen dargelegt und von einem unbesehenen Kauf nur aufgrund von Leistungsdaten abgeraten. Damit kann der Fragesteller machen, was er will, insbesondere kann und sollte er sich eine eigene Meinung bilden. Das hat er auch bereits, was aus der Frage in #218 allerdings nicht hervorging.

Ich denke, das Forum lebt nicht allein von Fachlichkeit und Fakten, sondern vor allem auch vom Austausch über persönliche Präferenzen und Meinungen, die mit Geschmack und Vorlieben/Abneigungen zu tun haben - zumindest nach meinem Verständnis. Da muss nicht jeder Krümel endlos durchgekaut werden.
 
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Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
1.526
1.044
113
Metrolpolregion Nürnberg
Mir geht es darum, den oft kaufentscheidenden Aspekt der Leuchtweite etwas zu relativieren, bevor man einiges dafür hinblättert und dann doch weniger Nutzen davon hat, als man vorher dachte.

Ich finde ja das man an den Bildern einen ganz anderen (limitierenden) Faktor sehr gut illustriert bekommt:

Die 'Eigenblendung' durch den stark gebündelten Beam. Man muss ja quasi durch den hellen beam gucken.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.294
4.966
113
Ich finde ja das man an den Bildern einen ganz anderen (limitierenden) Faktor sehr gut illustriert bekommt:

Die 'Eigenblendung' durch den stark gebündelten Beam. Man muss ja quasi durch den hellen beam gucken.
Hat man aber doch bei reinen LED-Throwern, die meinetwegen 350-500m real weit kommen, ebenso?
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.575
3.725
113
Berlin
@(Wolli) @Kabukimann ich bin da ganz bei euch.

Man erkennt in 1,3km den Pfahl des Windrads - ohne die rote Leuchte auf dem Kopf des Rads würde man also sehen: "Da ist eine Struktur, da ist so etwas wie ein Pfahl oder Schornstein".
Genau. Und wenn man an dieser pfahlartigen Struktur entlang nach oben leuchtet, würde man auch die Rotorblätter erkennen.
Zur Orientierung sicherlich hilfreich...man könnte in eben dieser Entfernung auch ein Haus o.ä. erwischen wenn man sich verirrt hat.
Exakt.

Und auch wenn es "nur" darum geht sich zu orientieren, kann das Erkennen von Bauwerken auf große Entfernungen eine große Hilfe sein. Dafür ist der Reichweitenvorteil einer handlichen LEP Lampe maßgeblich.

Mit einer ähnlich großen, normalen Taschenlampe leuchtet man dann eben sinnfrei in der Dunkelheit herum und erhält keinerlei Information darüber, ob bzw. wo da irgendwelche Bauwerke sind, weil die Reichweite nicht ausreicht.