Vielen Dank für diesen interessanten Thread! Als ich die Acebeam Terminator M1 zum ersten Mal gesehen habe, kam mir angesichts der doch recht ungewöhnlichen Formgebung erst mal der Gedanke "Was bitte soll das denn sein?" und hätte sie fast schon in die Kategorie
Dinge, die die Welt nicht braucht eingeordnet. Da eierlegende Wollmilchsäue eher selten anzutreffen sind, konnte ich es mir nicht vorstellen, dass solch ein Hybridkonstrukt das Beste aus beiden Welten, also LED und LEP, in sich vereinen könnte. Dass bei der Beschreibung dann auch noch limited edition dabei stand, machte es für mich nicht besser, sondern schlimmer, weil sich durch einen angeblichen Seltenheitswert ja gerne mal die Verkaufszahlen ankurbeln und die Preise in die Höhe treiben lassen. Das Einzige, das zugegebenermaßen in mein Beuteschema passte, war der Name Terminator. Aber soweit, dass ich eine Taschenlampe kaufe, weil die Marketingabteilung des Herstellers bei der Namensgebung kreativ geworden ist, bin ich dann doch nicht. Im Glauben, dass das doch wohl eher etwas für Sammler und weniger für Menschen, die ihre Taschenlampen benutzen wollen, ist, hatte ich die M1 also fast schon abgehakt.
Aber eben nur fast ... . Das Konzept von LED und LEP in einer Lampe hatte dann aber, trotz meiner Überzeugung, dass man mit zwei verschiedenen Lampen wohl deutlich besser bedient sein dürfte, meine Neugier geweckt. So begann ich, weiterzulesen und habe bin dann schnell auf z.B. die Nitecore P35i, die Mateminco FW3 und einige Modelle von Lumintop gestoßen. Beim Anschauen einiger Videos zur Acebeam Terminator M1 bin ich aus dem Staunen über das, was diese doch sehr kompakte Taschenlampe an Output abliefert, nicht mehr herausgekommen! Zudem scheint sie auch noch robust zu sein, was mir als
built like a tank Fan sehr gefällt. Hier im Thread wurde auch eine der Fragen, die ich zur Acebeam Terminator M1 hatte, gestellt: Wie sieht es mit der Bedienbarkeit und dem Handling bei Linkshändern aus? In einem der Videos, die ich gesehen habe, wurde das von einem Rechtshänder ausprobiert und scheint recht problemlos zu funktionieren. Ich möchte aber dennoch gerne hier in die Runde fragen, ob jemand, der die M1 hat, Linkshänder ist und dazu Erfahrungen teilen kann.
Was sich mir allerdings noch nicht erschlossen hat, ist der Sinn des Zooms am LEP Modul, weil man für eine Ausleuchtung des Nahbereichs, wenn ich das richtig verstanden habe, doch wohl das LED Modul nutzen würde. Da ich davon ausgehe, dass Acebeam den Zoom nicht nur als Alleinstellungsmerkmal oder als nette Spielerei verbaut hat, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir diesbezüglich auf die Sprünge helfen könntet.
Kurz und gut:
Dank euch habe ich ein weiteres Mal etwas gelernt! Meine anfänglichen Vorbehalte gegenüber der Acebeam Terminator M1 sind inzwischen der Begeisterung gewichen. Auch wenn ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass Taschenlampen aus gutem Grund für ihren jeweiligen Einsatzzweck konzipiert wurden, hat die M1 für mich ihren ganz besonderen Reiz. Zumindest ist ihre Einzigartigkeit vielleicht genau das Argument, mit dem ich meinem Mann plausibel erklären kann, warum ich unbedingt bald eine weitere Taschenlampe brauche.

(Und damit keine Missverständnisse entstehen: Selbstverständlich bezahle ich meine Taschenlampen ausschließlich von meinem eigenen Geld!)
Die Anschaffung muss wohl oder übel aus finanziellen Gründen noch ein Weilchen warten.