18650 Ladegerät empfehlung?

10 Mai 2011
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hallo zusammen,

ich weiss, ich weiss, der 100.000 thread zu dem thema, aber es ist leider ein bischen "spezifisch" ;)

also, ich hab mir endlich, mit viel mühe und klebstoff, ein akkupack für ein tauchlampenprojekt gebastelt (zumindest steht endlich das "grundgerüst")

zur verwendung kommen hier 6 stk. trustfire 18650 2400 mAh, von denen jeweils 3 in reihe geschaltet sind und die beiden packs dann parallel.

bisher habe ich ein ladegerät XTAR WP6, von dem ich weiss, daß es je akku eine einzelüberwachung hat und die akkus gut und schonend lädt.

allerdings bin ich natürlich auch eine faule sau :D und mag nicht jedes mal meine 6 akkus aus dem akkupack rauspfriemeln, daher wollte ich mal anfragen, ob es entsprechende (dementsprechend 1-kanalige) ladegeräte gibt, mit denen ich die akkus in vergleichbarer qualität, aber in der angegebenen konfiguration, ohne sie aus dem akkupack zu nehmen, laden kann.

für gute tips bedanke ich mich bereits jetzt,

lg, torni
 

Maiger

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27 Dezember 2011
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www.taschenlampen-forum.de
Hallo Torni,

herzlich willkommen hier im Forum!

... hier 6 stk. trustfire 18650 2400 mAh, von denen jeweils 3 in reihe geschaltet sind und die beiden packs dann parallel.

Du solltest jeweils 2 parallel und diese 3 Packs dann in Reihe schalten.
Ich hab das hier schon mal diskutiert. Weiters benötigst du noch die Strippen für den Balancer-Anschluß.

... daher wollte ich mal anfragen, ob es entsprechende (dementsprechend 1-kanalige) ladegeräte gibt, mit denen ich die akkus in vergleichbarer qualität, aber in der angegebenen konfiguration, ohne sie aus dem akkupack zu nehmen, laden kann.

Das ist die klassische Anwendung für einen Modellbaulader.

Gruß
Gerhard
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Maiger hat 100% Recht.

Was für Trustfire 2400mAh Akkus sind das? Geschützte ("geflammte") oder die ungeschützten (blauen)? Nicht unbedingt optimal für einen Akkupack, da u.U. stark unterschiedliche Kapazität zwischen den Zellen.

Ideal wäre, mit einem Modellbaulader oder auf andere Weise zumindest ein Mal die Kapazität aller 6 Akkus zu messen, damit es keinen Ausreißer gibt, besonders dann, wenn es ungeschützte sind.

Bei ungeschützten wäre auch der Einbau einer Überwachungsschaltung empfehlenswert, eigentlich sogar Pflicht. Den Balancer beim Laden (oder einzeln laden) ersetzt das aber nicht.
 
10 Mai 2011
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hallo gerhard,

danke für die fixe antwort - leider hat sich damit das thema aber schon wieder erledigt - denn zum einen is das pack schon fertig verkabelt, heisst, ich müsste ALLES nochmal auseinanderreissen - und nachdem ich mir in die einzelnen zellenhalterungen "kabelkanäle" mit der flex geschnitten habe, würde auch das alles nicht mehr passen.

muss ich halt die akkus doch jedesmal rausreissen ;)

sollte ich aber mal eine neue lampe bauen, oder vielleicht sogar eine kleinserie, werd ich deine hinweise in jedem fall berücksichtigen - von der verkabelung her wäre es sogar in deiner variante marginal leichter :peinlich:

schaumamal, ob der prototyp dann sowieso irgendwann mal was wird *g*

thx und lg,

torni

€dit: @light-wolff: das sind geschütze, auf sowas hab ich schon geachtet ;)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Ok, verstehe. Also rausnehmen und einzeln laden.

Einzelzellen geschützt, d.h. die schwächste Zelle bestimmt die Gesamtkapazität, schaltet bei Entladeschluss ab und der andere 3er-Strang muss dann den kompletten Strom liefern. Natürlich nur, WENN man es so weit kommen lässt, dass eine Zelle abschaltet.

Was für Ströme werden da fließen?
 
10 Mai 2011
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ups, sorry, dafür bin ich nicht versiert genug.

ich hab mich (sehr gut, wie ich denke) beraten lassen, was die auswahl der komponenten und die konfiguration betrifft. ich kann sowohl mit dem lötkolben, als auch mit 2-komponentenkleber und anderen werkzeugen umgehen. aber wenns an die physik geht, stosse ich recht schnell an meine grenzen. :peinlich:

könntest du deine frage also nochmal so formulieren, daß sie der halb(!)laie auch versteht? ;)
 
10 Mai 2011
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ich gebe hiermit mal stolz bekannt:

weil ich mich ja immer gerne eines besseren belehren lasse, dazulerne - und den sinn der von magier u.a. bevorzugten schaltung auch nachvollziehen kann, habe ich heute vormittag nochmal arg nachgedacht ;) und eine lösung gefunden, wie ich mittels 2 brücken (von denen eine ZIEMLICH pfriemelig war und leider auch - verkraftbare - kollateralschäden verursacht hat) die ganze geschichte so umkonfigurieren konnte, daß jetzt jeweils 2 akkus parallel geschaltet sind...

das mit den balanceranschlüssen krieg ich leider (vorerst) trotzdem nicht hin, nicht zuletzt, weil ich momentan gar nicht wüsste, wo ich den mehrpolstecker noch unterbringen sollte. ich werde also "trotzdem" beim WP6 als ladegerät bleiben müssen - aber vielleicht hab ich ja irgendwann mal lust und muse, mir ein "akkupack V2.0" zu bauen ;)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
...könntest du deine frage also nochmal so formulieren, daß sie der halb(!)laie auch versteht? ;)
Falls das auf die Frage nach dem Akkustrom bezogen war:

Wieviel Strom (Ampere) fließt aus dem Akkupack in den Treiber?

Ist nicht wirklich wichtig, eher der Neugierde halber.

Du hast weiter oben geschrieben: "die led werden von einer konstantstromquelle mit 2000 mAh angefeuert" - damit ist vermutlich gemeint, dass der Strom durch die LEDs 2000mA (=2A) ist. Dieser Strom ist, je nach Treiber, nicht zwangsläufig identisch mit dem Strom, der aus dem Akku entnommen wird. Wir wissen auch nicht, wieviele LEDs das sind, können uns also die Leistung nicht selbst ausrechnen. Daher die Frage.

Oder andersrum gerechnet: der Akkupack mit 2 seriellen Strängen sollte 6 Ampere liefern können. Das wären über 60 Watt, ausreichend für 9 XM-L LEDs bei 2A LED-Strom.

Oder nochmal anders: der Akkupack hat ca. 50Wh (Wattstunden) Energieinhalt, kann also 1h lang 50W Leistung liefern, oder 2h lang 25W. Letzteres reicht für 3 XM-L bei 2A Strom.