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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich habe mich bei meinen CR123A gewundert, dass sie sich wie 3,2V Akkus entladen aber wie 3,6V Akkus laden lassen. Nun habe ich mal einen zerlegt. Unter der Hülle war eine Zelle mit 27mm Länge und ein auffalend dickes PCB. Auf der einen Seite war eine normale Beschaltung mit 8205 MosFET und auf der anderen Seite 3 Dioden. Eine zeigte in Laderichtung und hatte eine Durchlaßsppannung von ca 0,2V und de beiden Anderen in Entladerichtung und hatten ca. 0,55V.

Die Zelle selber dürfte dann ein normaler LiIon sein, der im LAder dann nur bis 4,0V geladen wird und dessen Spannung beim Entladen dann durch die Dioden reduziert wird. Ich habe jetzt mal das PCB abgemacht und werde den Akku mal als ungeschützten Laden und Testen.

Der Akku trägt die Bezeichnung "Maximal Power Professional Digital" "LiIon RC123A 3,0V 600mAh"
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
1.459
583
113
Neubrandenburg
Es gibt öfters mal Meldungen von LiCo Akkus die künstlich per PCB beschnitten werden und dann als LiPoFe Akkusverkauft werden. Klingt nach einem dieser Kandidaten. Zu kaufen zum bBispiel bei Conrad.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich hab ihn mal ohne PCB im XTAR WPII geladen, das ging ohne Probleme. Dann mit 1A entladen, ein großer Bereich der Entladekurve liegt bei 3,5 - 3,6V und bei 2,5V habe ich beendet. Die Kapazität hat das CBA IV dann mit 332mAh ermittelt. Also keine berauschender WErt.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Das sind normale LiCoO2-Zellen mit 3,7V Nennspannung.
In Entladerichtung ist meist eine oder mehrere gewöhnliche PN Si-Diode geschaltet, in Laderichtung eine Schottky-Diode.

Die Entladekurve ist dann nicht so schön flach wie bei LiFePO4, und so viel Strom können sie auch nicht liefern (echte LiFePO4 im CR123A-Format können locker 3A schaffen, immerhin 6C). Dier Kapazität ist auch nicht viel höher als bei LiFePO4, weil durch die Zusatzschaltung die Zelle kürzer sein muss.
Laden muss man sie in einen speziellen Lader mit höherer Ladeschlussspannung wg. der Schottky-Diode bis ca. 4,4V. Das sagt einem aber keiner, und entsprechende Lader sind sehr rar.

Ich kann mit diesen Akkus überhaupt nichts anfangen. Echte LiFePO4 sind wesentlich besser.

Leider weiß man, wenn man "3,0V"-Akkus bestellt, oft nicht, was man kriegt.
Soshine z.B. verkauft zwar brauchbare RCR2 als LiFePO4, aber die RCR123 sind diese kastrierten Diodenzellen. Und sie haben noch nicht mal einen Lader dafür im Programm.
Mit einem LiFePO4-Lader (3,65V) kriegt man da gar nichts rein, mir einem normalen LiIon-Lader (4,2V) vielleicht 60-70%.