Ältere Notebook-akkus - wie gut?

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
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Amsterdam
Alle zusammen,

Ich bin erst Januar 2012 hier beigetreten und hab ein paar Fragen über 18650'er.

Aus eine Notebook-Akkuzelle (etwa drei bis vier Jahre alt) habe ich sech Samsung ICR18650-24E SDI geholt. Die sind ongeschützt.

--> Ich weiss inzwichsen wie man 18650'er, geschützt und ungeschützt veantwortlich behandelt und ich hab jetzt auch geschützte 18650'er von Enerpower und Eagletac <--

Ich war gespannt wie gut die Samsungs nach ein paar Jahre noch sein würden und habe ein kleiner Test gemacht:

Zwei akkus geladen bis 4.15 Volt (höher gehts nicht mit mein Lader).
In meine TK30 rein und auf turbo = 630 ANSI Lumen

19:38 - 20:05 eingeschaltet, dann Pause
20:18 - 20:41 eingeschaltet, dann Pause
20:45 - 21:09 eingeschalted, noch 3,68 Volt in die Akkus
21:19 - 21:34 Lampe schalted zurück auf high, noch 2.95 Volt in die Akkus
--> Ende Test

Also, mit etwa vier Jahre alte ungeschützte 2400'er hat die TK30 89 Minuten auf Turbu geleuchtet, dann waren die Akkus auch wirklich leer.:thumbsup:
Akkus mit schutzschaltung könnten früher halt machen.

Kann jemand, der was von Elektronik weiss für mich berechnen wieviel Kapazität die Zellen noch haben? Ist für mich abracadabra....:peinlich:

Aber, raschen Abschluss: die sind sicherlich nog nutzbar!:cool:

Schöne Grüsse,
Nico
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Na, bevor hier die echten Experten antworten werden, mache ich mal wie folgt eine kleine Überschlagsrechnung (die TK30 selbst habe ich leider nicht):
- 2x18650er
- eine MC-E
- 630 ansi Lumen dürften so 820 Lm (+30% inkl. Treiberverluste)
- nach Led-Datenblatt müssen da ca. 2.8A fließen
- bei Vorwiderstand von 3.3V ergibt das ca. 9.24 W Leistungsaufnahme
- bei 2x3.7V Nennspannung fleißen da also ca. 1.25A aus den Akkus
- das ergibt bei 89 min ca. 1.852 mAh Kapazität

Wie immer sind alle Angaben ohne Gewähr. :D

Gruß Walter
 
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Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
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Amsterdam
Danke für die schnelle Antwort! :thumbup:

Also die Akkus haben nach drei-einhalb / vier Jahre noch etwa 80% Kapazität?
Find ich nicht slecht da sie als Notebook-Akkus doch hart gebraucht sind.

Ich werd mal ein vergleichstest mit neue EagleTac 2400'er machen, mal sehen wass die her machen.

Gr
Nico
 

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
3.088
1.423
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Amsterdam
Ja OK, aber trotzdem, anderthalb Stunde auf turbo ist nicht slecht für gratis Akkus...:D


Und ich habe sechs davon!

Gr
Nico
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
1.170
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Berlin
Naja, bei einer Kapazitätsberechnung durch Laufzeit kann man auch schwer daneben liegen.
Brechen die Akkus mit der Spannung so stark ein das der Treiber keine 2,8A mehr an die LED liefern kann siehts schon wieder ganz anders aus.
Wenn du wirklich wissen willst ob die Akkus noch was taugen musst du sie unter last messen. Sprich wie lange halten sie bei 3A noch eine Spannung von um die 3,7V. Glaube gemessen zu haben das ein 7135 2,8A Linearregler nur ab 3,7V den vollen Strom auf eine XM-L gibt, darunter gehts abwärts.
Wenn du die Kapazität deiner Akkus wissen willst geht das am einfachsten mit einem Modellbaulader wie diesem hier HobbyKing R/C Hobby Store : HobbyKing Variable 6S 50W 5A Balancer/Charger w/ accessories
Der Lader Zählt die eingeladene Kapazität mit. Wers genau wissen will kauft sich ein Lader der auch noch eine gescheite Entladefunktion hat mit dem man dann auch unter Last sehen kann wie viel noch raus kommt.
 

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
3.088
1.423
113
Amsterdam
Hatte schon geplant die alte Zellen nur zu zweit in meine TK30 (XR-E) zu benuntzen, und die neue geschützte in meine Catapult V2 und Fenix TK21 und vielleicht in meine Eagletac MX2C4.

Mein test hat jedenfalls demonstriert dass sie noch genügend kapazität haben um im alltäglichen Gebrauch benutzt zu werden.

Also, Li-I eliert zwar kapazität, aber nicht zo schnell das sie nach einige Jahre schon unbrauchbar sind.

Gr
Nico
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
1.011
113
Zwei oder mehr, ungeschützte Akkus in einer Lampe zu benutzen ist nicht zu empfehlen und ich würde die Finger davon lassen, da Du keine Kontrolle darüber hast, wie tief die Spannung der Akkus sinkt! Bei Lampen die nur einen 18650 benötigen und auch noch eine integrierte Schutzschaltung haben ist dies kein Problem,

Das Problem ist einfach, dass der Akkus unter 2,7V geschädigt wird (der Innenwiderstand wächst, die entnehmbare Kapazität wird dadurch geringer. Unter 1,5V wird es gefährlich, es können sich Kupferbrücken im Akkus bilden, diese können beim Laden einen Kurzschluss erzeugen, wodurch der Akkus zu brennen anfäng, oder bei Benutzung können die Akkus explodieren, da die Lampe ein geschlossener Raum ist.
Zumal weißt du nicht, ob die Akkus zueinander passen, wenn einer nur 5% mehr Kapazität hat als ein andere, dann sinkt die Spannung von dem anderen Akku in den gefährlichen Bereich.

Ich gebe Dir den gut gemeinten Ratschlag, verwende die Akkus entweder einzeln oder lass es bleiben, wenn du keine tickende Zeitbombe haben möchtest!
 
  • Danke
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Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.074
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ich benutzte auch Akkus aus alten Laptops, ohne Probleme.
Ich sehe auch keinerlei Problem bei mehrzelligen Lampen, sicher kann der Akku tiefentladen werden.
Einfach die Laufzeit im Kopf haben und früh genug abschalten.
Zumal ich hab auch schonmal vier Akkus in einem Plasma-Feuerzeug betrieben,
aufgrund eines Schaltungsfehlers hat es die Akkus bis 0,1V leergesaugt.
Zwei hatten einen internen Kurzschluss (selbst bei 10A Strom keine nennenswerte Spannung).
Die anderen beiden funktionieren ohne Probleme die Kapazität ist gleichgeblieben.

Ich empfehle natürlich niemandem solche Experimete mit den Akkus zu machen!
Und Akkus die tiefentladen wurden besser zu entsorgen.

Ich finde es wird etwas überreagiert in dieser Hinsicht.
Im Pedelec Forum haben auch schon viele Leute ihre über den Winter tiefentladenen Akkus wiederbelebt.
Ich habe auch keine Angst bei meinem Fahrrad obwohl da 16 Zellen mit je 3,2V und 16Ah in Reihe geschaltet sind.
Respekt sollte man natürlich vor den Akkus haben aber überreagieren ist nicht angebracht.

Gruß
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Überreagieren sollte man sicherlich nicht, da stimme ich mit dir überein.
Nur sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass sich ein möglicher Überdruck im Falle eines Akku-Defekts in unseren Spielzeugen seinen Weg sucht.
Im günstigsten Fall sollte man dann nicht daneben stehen.

Gruß
Walter
 
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Dr.Sentinel

Flashaholic*
11 November 2011
576
110
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Mars, hab mich verfahren...
Ich sehe das Problem erst wenn ich die Akkus im Zweizellenbetrieb nicht laufend Nachmesse.
Ich habe auch zwei Sanyos aus einen Notbookakku in einer M3C4 am Laufen und alle 10 Min. nachgemessen.
Wenn die Spannungen gleich sind, kein Problem.
Die Akkus sollten aber mehrmals Ge./Entladen werden. Sollten beim Messen die Spannungen konstant bleiben, ist alles OK.
Man sollte aber bedenken, das jede Zelle mehr, mehr Probleme geben kann.

Gruß
Stefan
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
1.011
113
Hallo Alexander,

wenn Du ungeschützte Akkus in mehrzelligen Lampen benutzt, solltest Du Dir der Gefahren bewusst sein. Zugegebener Maßen habe ich dies auch schon gelegentlich gemacht, allerdings, weis ich inzwischen auch mehr als noch vor ein paar Jahren und einfach aus dem Grund die Akkus zu schonen und der Gefahr aus dem Weg zu gehen, mache ich dies nicht mehr.
Dies kann selbstverständlich jeder selbst handhaben wie er möchte, nur bin ich der Meinung, man sollte sich der Gefahren bewusst sein, und sich mit der Materie auseinander setzen. Personen die sich nicht mit der Materie auseinander setzen rate ich von solchen Dingen grundsätzlich ab!
Ohne Dir ein Standpauke halten zu wollen, möchte ich Dir trotzdem noch sagen, Du solltest Dir der Gefahr bewusst sein, dass ein Akku sich ruhig mal selbst entzünden kann, so wie Du diese nutzt, da Du während des betriebs keine Kontrolle hast, wie sich der Akku verhällt, was dann im geschlossenen Raum der Taschenlampe zu Explosion führt. Wie gesagt es kann passieren, muss aber nicht! Nur wenn es passieren sollte, möchte ich hier nicht hören, das habe ich nicht gewusst, wie konnte das denn passieren, ich habe doch auf alles aufgepasst.

Wann es zur Selbstentzündung kommt kann ich auch nicht beantworten, nur kann dies durchaus vorkommen, weshalb die Li-ion Akkus für uns Taschenlampenverrückten einer Schutzschaltung habe. Li-Mn leiden durch Tiefentlandung ebenfalls, allerdings besteht keine Brandgefahr wie bei üblichen Li-ion, dementsprechend ist mir noch kein Li-Mn Akku mit Schutzschaltung über den Weg gelaufen;)

Auch hat es einen Grund warum die Hersteller wie Sanyo dagegen sind, dass ungeschützte 18650 verkauft werden, halt aus Sicherheitsgründen......

Noch ein paar eigene Erfahrungswerte, falls es Dich interessiert.

Meine Erfahrung zeigt, dass 18650 aus alten Laptopakkus nicht mehr viel können, wenn man sie in einer Taschenlampe betreibt, welche schlecht geregelt ist und nur geringe Ströme zieht, kann man wahrscheinlich nur schlecht einen Unterschied zu anderen Akkus feststellen, aber sobald so ein gebrauchter Akku mal richtig gefordert wird, wird er in die Knie gehen.

Ich habe letztens Akkus von einem Bekannten getestet, der betreibt ein XR-E Dropin mit zwei ungeschützten Akkus in einer Lampe, hat die Akkus auch immer gewechselt, wenn die Lampe dunkler wurde, der Test am CBA brachte die Ernüchterung: Entladestrom 1A bis 3V entladen, unter 300mAh entnehmbare Kapazität.
Um die Qualität eines Akkus bestimmen zu können, musst du schon ein Entladediagramm erstellen, alles andere ist nur Spekulation!
Denn die Kapazität eines Li-ion Akkus nimmt theoretisch nicht ab, nur die entnehmbare Kapazität wird durch den höheren Innenwiderstand immer geringer, doch den Innenwiderstand kann man durch Messen der Leerlaufspannung nicht ermitteln, auch nur sehr begrenzt über die Laufzeit, da kannst du nur sagen, ob der Akku noch den benötigten Strom liefert oder nicht, wenn Du eine gut geregelte Lampe hast.

Im Anhang habe ich heute ein kurzen Test gemacht, einen vollen 18650 genommen, in diesem Fall ein ungeschützten 18650 der Marke Sanyo mit einer nominellen Kapazität von 2600mAh.
Diesen habe ich angefangen am CBA zu entladen und nach eine paar Sekunden habe ich die Messung pausiert.
Der CBA macht jede Sekunde eine Messung von Spannung und der Stromstärke, Zeit wird auch noch irgendwo erfasst, ist aber in diesem Fall nicht wichtig,
Ich habe dann genau den interessanten Abschnitt vergrößert und mit Paint die einzelnen Messpunkt markiert und die Daten aus dem CBA hinzugefügt.
Der Entladestrom betrug 2A.
Es sei noch gesagt, dass mein CBA II ca. 4% mehr Spannung anzeigt als real anliegen! Teilt mann die Messwerte der Spannung durch 1,04 hat man den realen Wert.

Zwischen dem "Data Point 10" und dem "Data Point 11" habe ich die Messung pausieren lassen. gut zu erkennen an der steigenden Spannung und daran, dass entnommene Kapazität noch steigt,
Wenn man die Daten vergleicht, fällt auch, dass noch in der folgenden Sekunde bis "Data Point 12" 0,00003mAh strom geflossen sind, ich stufe dies mal als vernachlässigbar ein.
Zwischen dem "Data Point 14" und "Data Point 15" habe ich die Messung wieder weiter laufen lassen, was man wohl auch gut erkennen kann.

Ich finde an diesem Diagramm kann man gut erkennen, dass es herzlich wenig bringt, wenn man die Leerlaufspannung eines Akkus misst um von dieser auf die Spannung unter Last zurück zu führen.
Denn vom "Data Point 10" bis zum "Data Point 14" hat der Akkus 0,185V zugelegt [(4,343-4,151)/1,04=0,18461538461538461538461538461538].
Desweiteren lässt sich daraus ein Innenwiderstand von ca. 92mOhm errechnen, und dies sagt uns, dass der Akku schon etwas verschlissen ist, neue Sanyo Akkus kommen auf ca. 70-80mOhm, aber immer noch gut ist.

Auch wenn ich damit wohl etwas über das Ziel hinaus schieße.....


Zu den Pedelec möchte ich auch noch gerne etwas schreiben.
Ich habe soetwas selber nicht, aber ich kenne durchaus Seiten wo man diese käuflich erwerben kann;)
Ähm diese werden mit Sicherheit einen integrierte Schutzschaltung habe mit Balancer, damit kein Akku zu tief entladen wird oder überladen wird, sofern es sich um Li-Ion/Li-Po Akkus handelt.
Wenn Li-Mn Akkus genutzt werden, bin ich mir nicht sicher, ob eine Schutzschaltung mit Balancer verwendet wird, da ich schonmal gelesen habe, dies sei bei dieser Akkuschemie nicht notwendig, sofern sie einmal aufeinander abgestimmt sind, da der "Zellendrift" wohl sehr gering ausfällt und deshalb nicht unbedingt notwendig ist. Aber dazu kann ich mich nicht zuverlässig äußern!
Wie schon geschrieben, Li-Mn Akkus sind auch längst nicht so gefährlich wie Li-ion, da sie sich nicht selbst entzünden können.

Zu deinem Pedelecakku,
wenn die Akkus wirklich 3,2/3,3V Nennspannung haben, sind dies auch keine Li-ion/Li-Mn Akkus sondern LiFePO4, das ist nochmal eine ganz andere Geschickte wie das über was wir hier geschrieben haben
LiFePO4 sind äußerst Robust in ihrer Art im Vergleich zu üblichen Li-ion Akkus, haben dafür allerdings ein viel geringere Kapazität und Spannung. LiFePO4 der Firma A123 Systems in der Größe 18650 haben eine Kapazität von 1100mAh und 3,3V (3,3Wh) Die Panasonic NCR18650A haben 3100mAh Kapazität und 3,6V (11,16Wh) mal so zum Vergleich.


Bei diesem Thema sollte man lieber zu viel Vorsicht walten lassen als zu wenig, denn ich will keine Lampe in der Hand halten in welcher der Akku gerade den Geist aufgibt.


Alexander, falls Du Interesse hast kann ich ja mal mit einem von Deinen Akkus eine Kapazitätsmessung machen.

Viele Grüße
Megalodon
 

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Dr.Sentinel

Flashaholic*
11 November 2011
576
110
43
Mars, hab mich verfahren...
Hallo Alexander,


Meine Erfahrung zeigt, dass 18650 aus alten Laptopakkus nicht mehr viel können, wenn man sie in einer Taschenlampe betreibt, welche schlecht geregelt ist und nur geringe Ströme zieht, kann man wahrscheinlich nur schlecht einen Unterschied zu anderen Akkus feststellen, aber sobald so ein gebrauchter Akku mal richtig gefordert wird, wird er in die Knie gehen.
QUOTE]

Da muss ich dir leider wiedersprechen. Nicht alle Akkus geht der Saft aus wenn sie im Notbook waren.
Ich habe selber einige Sanyos und Panasonic. In einer Spark SL6 laufen die alle im Turbomodus ohne Probleme. Auch mehrmals gestartet.
Laufleistung nur etwas unter einen AW mit 2400ma/h.

Gruß
Stefan
 

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
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In der Mitte von Hessen
Die Erfahrung habe ich auch gemacht, es gibt gute und schlechte Akkus, ohne Messung hat man keine Möglichkeit das genau zu bestimmen.

Ich habe mehrere Samsung Notebook Akkus in Super-Zustand mit 2600mAh in meiner SST90 Lampe ohne Probleme, aber auch 6 Zellen von IBM/Lenovo aus einem T60 die sind total flach 1700-1800mAh und recht hoher Innenwiderstand.

Die kann ich nur in kleinen Lampen nutzen oder zum Testen

Also, guten Lader kaufen mit Display und PC-Schnittstelle, dann einen Lade/Entladekurve aufzeichnen und dann entscheiden.....


Gruß Steph
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
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113
Hallo Alexander,


Meine Erfahrung zeigt, dass 18650 aus alten Laptopakkus nicht mehr viel können, wenn man sie in einer Taschenlampe betreibt, welche schlecht geregelt ist und nur geringe Ströme zieht, kann man wahrscheinlich nur schlecht einen Unterschied zu anderen Akkus feststellen, aber sobald so ein gebrauchter Akku mal richtig gefordert wird, wird er in die Knie gehen.
Da muss ich dir leider wiedersprechen. Nicht alle Akkus geht der Saft aus wenn sie im Notbook waren.
Ich habe selber einige Sanyos und Panasonic. In einer Spark SL6 laufen die alle im Turbomodus ohne Probleme. Auch mehrmals gestartet.
Laufleistung nur etwas unter einen AW mit 2400ma/h.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan,

Klar gehen nicht allen Akkus der Saft aus, deswegen habe ich auch ausdrücklich alten Laptopakkus geschrieben.
Aber ich will mich darüber jetzt auch nicht streiten. Nur klar dürfte sein, wenn der Akku am Notebook nur noch 5min. hält, hat man daraus keine top frische Akkus zu erwartet, die problemlos 3A geben.
Wenn man noch einen recht frischen Akku hat, oder einen, wo eine Zelle den Geist aufgegeben hat, sind die anderen Zellen sicherlich noch in Ordnung und können verwendet werden.

Doch wenn ich gucke, was die Sanyo Akkus z.B. bei Intl Outdoor kosten, dafür gehe ich kein Lotto ein und schlachte alte Notebookakkus, dann hole ich mir lieber ein paar neue und gut ist, wenn ich mit diesen dann noch vernünftig umgehe halten die auch ein paar Jahre.

Viele Grüße
Megalodon
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.074
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ja in der Tat die Akkus im Fahrrad sind LiFePo´s, mit integriertem Balancer.
Aber ein Akku wird sicherlich nicht auseinanderfliegen wenn er tiefentladen wird.
Bis jetzt hatte ich zwei Erfahrungen mit Kupferbrücken im Akku und zwar in beiden Fällen einen kompletten Kurzschluss.
Zwei andere Zellen haben die Tiefentladung problemlos überlebt.
Aus dem einen Notebook Akku hab ich sechs Samsung ICR18650-22B ausgebaut.
Vom Innenwiderstand her sind sie (wie ich finde) immer noch gut, im Brummer liegt der Strom nach 1min. im Turbo bei immernoch 4A.
Die Leichtdauer lässt nicht zu wünschen übrig.
Aus dem anderen Akku kamen sechs vermutliche Sanyo Zellen.
Diese liegen mit den Samsung Zellen ziemlich gleich auf.
Den Kurzschlussstrom hab ich auch einmal gemessen, 60A bei 60mV (kein anderer Messshunt da)

Einen Entlade Test werde ich machen.
Ein Diagramm kann ich nicht liefern da ich nur einen einfachen Modellbaulader hab.

Die Laptopakkus hab ich natürlich nicht gekauft, kommen einfach aus Laptops die mir oder Freunden kaputt gegangen dind.
Von daher seh ich da wenig Lotto, da es wenig aufwand ist den Akku aufzumachen.
Zu verlieren hat man dann sowieso nichts.

Ganz so sorglos wie von mir beschrieben sollte man damit wirklich nicht umgehn,
aber Zellen ohne die Chance auf weiterverwendung zu entsorgen halte ich für nicht angebracht.
Wenn sie tiefentladen wurden kann man sie immer noch entsorgen.

Gruß
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
1.208
1.011
113
Das Akkus aus Notebokkakkus komplett unbrauchbar sind will ich nicht bestreiten, ist halt nur die Frage, die viel der Akku im Notebook noch konnte, was ein Indikator dafür ist, wie gut die Zellen noch sind, sofern nicht nur eine Zelle defekt ist.

Akkus an sich explodieren auch nicht, sie fangen nur das brennen an und durch die Gasentwicklung in geschlossenen Räumen kommt es dann zur Explosion. Ein Notebookakku würde beispielsweise einfach nur brennen (bitte nicht mit Wasser löschen, da Lithium hervorragend mit Wasser reagiert, lieber Sand nehmen oder eine Decke drauf schmeißen;)).

Den letzten Tiefentladenen 17670 Akku von mir (0,1V) habe ich unter Beobachtung und Kontrolle geladen. Ich wollte mal wissen was der noch kann, oder auch nicht, der Innenwiderstand betrug 2,4Ohm, war also ziemlich unbrauchbar


Man sollt halt wissen, wo die Gefahr liegt und nicht einfach sorglos damit umgehen, als könnte nichts passieren.

Viele Grüße
Megalodon
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
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NRW
Mir kommt es so vor, als ob vielen die Explosionsgefahr von Lampen mit ungeschützten Akkus nicht so richtig klar ist. Man weiß es zwar, kann sich aber nicht vorstellen, dass einem das selbst passiert. Das ist wie mit dem Rauchen und Lungenkrebs. Nur, dass die Gefahr hier viel akuter ist.
Eine explodierende Taschenlampe ist eine Rohrbombe wie sie im Buche steht. Wenn man Glück hat, fliegt nur die Endkappe und/oder der Kopf weg. Das ist einem aus dem Messerforum passiert. Dessen Daumen lag frei, bis auf den Knochen!

Wenn man Pech hat, ist das Material des Batterierohrs an einer Stelle weniger Stabil (das muss nichtmal mit dem Auge erkennbar sein) als an den anderen Stellen. Dort reißt die Lampe auf. Es gibt Splitter, welche zu sehr sehr schweren Verletzungen führen können. Wenn dabei anderen noch etwas passiert, hat man ein richtiges Problem. Mit einer Hand ohne Finger (wenn sie noch da ist), kann man schlecht das Schmerzensgeld für das verlorende Auge seines ehemals besten Freundes erwirtschaften.


Wenn im Ladegerät die Abschaltautomatik versagt und man "nur mal schnell" Zigaretten hohlen geht, möchte man doch nicht nach Hause kommen und Flammen empor steigen sehen.

Es mag sein, dass solche Szenarien bei sachgemäßem Umgang kaum eintreffen. Die Chance besteht aber. Ich jedenfalls möchte keine Rohrbombe mit mir herumtragen. Grade alte Laptopakkus, werden bei mir niemals in einer Lampe landen. Für 7$, was ca. 5.30€ entspricht, bekommt man einen blau/weißen Solarforce Akku. Dieser hat eine PCB verbaut und wurde hier und in anderen Foren mehrmals für gut befunden. Warum muss man sich und andere dann einer solchen Gefahr aussetzen? Selbst wenn ihr welche mit PCB kauft, am besten Namenhafte und/oder für sicher befundene. Ultrafire oder Trustfire werde ich mir niemals kaufen, da man nie weiß, ob man da wirklich neue Akkus hat oder einfach recycelte aus alten Laptopakkus, mit ner nicht richtig funktionierenden PCB.

Ich wollte hier nur mal meine Meinung vertreten. Wenns fehl am Platz war, bitte löschen ;)

PS: Ich bin zwar nicht der Akkuprofi, weiß jedoch sehr gut, wie sich Gase in einem engen abgeschlossenen Raum verhalten.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Wenn im Ladegerät die Abschaltautomatik versagt und man "nur mal schnell" Zigaretten hohlen geht, möchte man doch nicht nach Hause kommen und Flammen empor steigen sehen.
Dieses Szenario ist extrem unwahrscheinlich.
Ein Akku wird bei Überladung mit den üblichen Strömen (<1C) nicht in Flammen aufgehen, schon gar nicht in der Zeit, in der man Zigaretten holt (wobei das ja in Einzelfällen mal ein paar Jahre dauern soll ;)).
Ich habe Testreports von verschiedenen Akkuherstellern gesehen (over charge test), da werden LiCo-Zellen mit 3C über bis 10V hochgepumpt, OHNE dass sie zu brennen anfangen. Das ist ein Standardtest. Das Überdruckventil mag ansprechen, das macht im offenen Lader aber nicht viel.
Bis 4,5V passiert sowieso gar nichts, damit stresst man den Akku zwar, aber er wird noch nicht mal warm. Viele Lader KÖNNEN gar nicht mehr als 4,5V, weil die interne Versorgungsspannung nicht höher ist. Erst über 4,5V wird es überhaupt kritisch.

Nichtsdestotrotz habe ich mir zum Laden ungeschützter 18650er einen WF-137 modifiziert, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Man weiß ja nie ... ;)

Und ja, ich weiß, man kann insbesondere LiPos an einer Autobatterie spektakulär hochgehen lassen. Die liefert aber zig Ampere, was ein Lader niemals kann, die meisten laden mit unter 1A.

Und nochmal: das Gesagte bezieht sich auf den Ladevorgang, Versagen der Abschaltautomatik, nicht in einer Lampe.
In einer Lampe kann ein Kurzschluss durchaus fatale Folgen haben, das wurde schon oft genug demonstriert. Das kann z.B. bei einer gebrochenen Pluskontaktfeder passieren, die ungünstig zu liegen kommt.
 
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Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
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Ich habe ja auch bewusst die gravierensten Folgen aufgezählt.
Dass es so schwer ist den Akku beim Laden zum Brennen zu kriegen wusste ich jedoch nicht. Wobei meines Erachtens die größte Gefahr sowieso der Betrieb in der Lampe ist.

Du sagst es ist ein Standardtest. Bei namenhaften Herstellern bestimmt. Was ist jedoch bei absolutem Chinaschrott? Ich meine viele der Ebayakkus. Bei Laptopakkus sind jedoch Markenakkus verbaut.
Mir fällt grade auf, dass wir (ich) sehr ins allgemeine zu ungeschützten Akkus abdriften, hier gehts aber um Laptopakkus. :peinlich:

Ich verstehe trotzdem nicht, warum man alte Laptopakkus verwendet, wenn neue, ordentliche Akkus mit PCB so günstig zu kaufen sind.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Mir fällt grade auf, dass wir (ich) sehr ins allgemeine zu ungeschützten Akkus abdriften, hier gehts aber um Laptopakkus. :peinlich:
Weil ausgeschlachtete Laptopakkus ungeschützt sind? Außer man baut ein PCB dran... die gibt's für 1€ zu kaufen, wobei das Dranlöten (eigentlich müsste man schweißen) u.U. gefährlicher ist als der Betrieb ohne PCB.

Ich verstehe trotzdem nicht, warum man alte Laptopakkus verwendet, wenn neue, ordentliche Akkus mit PCB so günstig zu kaufen sind.
Aus Spaß am Basteln? Weil man Ressourcen schonen will? Es gibt genügend Laptops, die wg. Defekt entsorgt werden, weil eine Reparatur nicht mehr lohnt - da können die Akkus noch in ausgezeichnetem Zustand sein. Warum so etwas wegwerfen? Wäre doch schade drum.

In Reihe geschaltet ohne PCB würde ich aber weder neue noch gebrauchte verwenden.
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
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In Reihe geschaltet ohne PCB würde ich aber weder neue noch gebrauchte verwenden.
Und trotzdem machen es viele.
Weil man Ressourcen schonen will?
Ich denke darum geht es wohl den wenigsten.

Ich kann und möchte nicht über Wahrscheinlichkeiten oder Ursachen einer explodierenden Taschenlampe reden. Ich kann nur sagen, dass man eine solche Explosion nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Und wenn so etwas passieren kann dann passiert es auch jemandem. Vielleicht niemandem aus dem Forum. Vielleicht aber auch doch. Und ich möchte nicht lesen müssen, dass jemand seine Hand oder sein Augenlicht verloren hat weil er seine 3x XM-L Lampe mit 3 ungeschützten Akkus betrieben hat.
 

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
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In der Mitte von Hessen
man sollte immer genau wissen was man tut, dann ist es kein Problem. Wer sich in Gefahr begibt sollte Sie (die Gefahr) genau kennen!

Ich habe alte Samsung Notebook-Akkus in einer SST90 Lampe mit 3,3 und 5A bei 2S und einem 3S. Habe auch einen Balancer-Stecker an dem Pack da die Zellen im Rohr fest drin sind. So kann ich die Zellen extern mit einem Balancer laden und auch einzeln messen. Einen Schaltung zum Warnen vor Unterspannung habe ich auch eingebaut (kleine 3mm LED die ab 9,8Volt unter Last angeht.)

So funktioniert das schon ein paar Ladezyklen und ich habe auch keine Bedenken.

Gruß Steph
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Wie's der Zufall so will, ruft mich gestern Abend ein Kumpel an: sein seit 1/2 Jahr defektes Notebook wollte er vor Entsorgung zerlegen, Festplatten raus. Na, das war ein Fest: wir haben das Teil dann natürlich sorfältigst in seine Einzelteile zerlegt (kurz überlegt, ob wir mit dem Karton zum Computerladen gehen und sagen sollen, der Junior hätte das Notebook zerlegt, ob da noch was zu machen wäre ;)).
Der Akkupack müsste noch gut sein, 2 1/2 Jahre in Benutzung gewesen, 2P4S, 8 18650er mit je 2400mAh. Die werde ich mir demnächst mal genauer anschauen. Da könnte mit Zugabe eines geeigneten PCB eine Camping-Akkulampe draus werden.