Ich halte nicht viel davon, Probleme kleinzureden indem man auf andere Probleme verweist.

Natürlich ist Umweltverschmutzung ein wichtiges Thema. Und wenn ich betrachte, wie unsere Umwelt noch in den 80er Jahren aussah, dann erkenne ich, es ist bereits viel getan worden. Ich kann mich noch gut erinnern, daß man in keinem Fluß in Deutschland baden konnte, die Gebäudefassaden in den Großstädten durchgehend schwarz waren und man jedes Auto riechen konnte.
Warum die Massenmedien sich auf die Klimaerwärmung stürzen? Sie machen das, was den größten Schock bei den Menschen erzeugt - und das sind nunmal gerne die Dinge, die noch nicht so gut verstanden werden oder einfach noch nicht so in den Köpfen sind. Früher wurde die Umweltverschmutzung bei uns im Lande ähnlich kleingeredet, wie heute die Treibhausgase. Da mussten erst saurer Regen und ähnliches kommen... Andere Länder sind hier noch Jahrzehnte hinter uns zurück.
Wie CO2 die Wärmeabstrahlung in den Weltraum verhindert? Es gibt Dinge, die ich erstmal nicht in Frage stelle. Speziell, wenn ich sie nicht verstehe, sollte ich mich davor hüten, sie in Frage zu stellen - doch genau das wird von der Mehrzahl der Klimaskeptiker gemacht.
Da steht eigentlich alles drin. Es gibt eine Theorie dazu und inzwischen auch den Nachweis:
http://www.focus.de/wissen/klima/kl...sen-treibhauseffekt-durch-co2_id_4507677.html
Ob der weltweite Flugverkehr mit seinen Wasserdampf-Emmissionen das Klima stark beeinflusst, kann ich nicht sagen. Deswegen spekuliere ich hier auch nicht groß. Doch was ich sagen kann: der Großteil des Flugverkehrs findet in der Troposphäre statt.In dieser Höhe eingebrachter Wasserdampf geht in den natürlichen Kreislauf ein und wird schnell wieder in tiefere Atmosphärenschichten befördert. Nur der Wasserdampf in der Stratosphäre stellt ein Problem dar, doch da finden keine Passagierflüge statt.
Doch die Flugzeuge bringen ja nicht nur Wasserdampf in die Atmosphäre ein. Je Flugstunde bringt ein durchschnittlicher Flieger 3,3 Tonnen Wasserdampf in die Atmosophäre. Dazu kommen dann aber noch 8,5 Tonnen CO2.
Nach Betrug mit CO2-zertifikaten muß ich nicht googeln. Das Thema ist bekannt, ändert aber nichts daran, daß CO2 ein Problem ist. Diese Zertifikatsgeschichte ist nur eine unzulängliche Krücke, mit der man einmal das Thema besser in den Griff bekommen wollte, dies aber in erster Linie ausgenutzt wird.
Ebensogut könnte ich auf manche Struktur in unserer heutigen Müllentsorgung hinweisen. Da ist einiges im Argen was uns davor bewahrt, Abfälle wirklich zu recyclen (und nicht bloß in die nächste Müllverbrennung zu befördern). Doch darf das als Argument verwendet werden, zu leugnen, Müll sein ein Problem?
Ich habe nichts gegen Kritiker - aber wenn sie Dinge in die Welt setzen die schon nach kurzer Durchleuchtung einfach nur eine völlig unbewiesene Theorie sind, dann sind es einfach Verschwörungstheoretiker, Esoteriker oder was auch immer, nur halt keine Wissenschaftler (und wenn jemand nicht wissenschaftlich arbeitet, wie soll man den als seriös bezeichnen?).