Man muss nur einmal im Leben begriffen haben dass Sprache keine in Stein gemeisselte Angelegenheit ist, sonden etwas dass stetigem Wandel unterliegt. Dann wird man lockerer was das anbelangt. Aufhalten wird man den Wandel eh nicht..............
Das ist völlig richtig, vor allem bei Wörtern, die erst im Laufe der technischen Entwicklung entstanden sind. Da ist es doch meist so, dass irgendwo auf der Welt was erfunden/entwickelt wurde, was es so vorher auch sprachlich nirgends gab. Wenn sich das dann aber auf der Welt verbreitet, dann kommt es damit auch zur Verbreitung der dazu gehörigen Begriffe, die dann international verwendet und verstanden werden. Und beste Beispiele sind da nun mal der Computerbereich und das Internet. Das gab es vor 50 Jahren so auch nicht. Und auch vor 30 Jahren haben nur ganz wenige vom Internet gewusst. Das war halt damals noch kein Massenmedium wie heute, das hat sich auch erst alles entwickelt. Und somit auch die dazu gehörigen Begriffe, die heute unsere Sprache in dem Bereich prägen.
Aber solche Begriffe zu gebrauchen, nur weil es
cool ist oder man
modern wirken möchte, ist ja wohl mehr als sinnfrei.
So wird in Firmen alles, aber auch alles umbenant, ob das nun sinnvoll ist oder nicht. So wurde selbst bei uns in einem Verein der Bereich
Facility eingeführt. Das Schönste: Der für den Bereich zuständige Vorstand wurde dann als
Facility Manager bezeichnet. Klingt im Deutschen zwar wichtig, wäre aber nur der Hausmeister.
Insofern ist es nicht immer von Vorteil, wenn man sich Fremdwörtern bedient, wo es doch in unserer Muttersprache eigene Begriffe gibt, die auch eindeutiger verstanden werden.
Gruß
Patchman