Ja, bei Markenakkus mit gleicher Kapazität und verantwortungsvollem Umgang und gescheiten Ladegeräten sehe ich da jetzt auch nicht so die große Gefahr. Ich mache es ja selbst auch. Aber einer unbedarften bzw fremden (mir nicht bekannten) Person würde ich es jetzt nicht gleich als erstes empfehlen.
Ich habe mir erst kürzlich (für meine Oveready Surefire) zehn 18350er AW-Markenakkus (sündhaft teuer) gekauft, und gleich die ersten beiden, die ich in der Lampe hatte, drifteten innerhalb von Minuten tatsächlich auseinander. Das kann also auch bei Markenakkus mal passieren.
Ich habe diese beiden Akkus dann noch 2, 3 Tage beobachtet (aufgeladen, Spannung gemessen, ein paar Minuten benutzt, dann mal über Nacht liegenlassen, und dann wieder die Spannung gemessen, sowie die Kapazität überwacht, die vom Ladegerät nachgeladen wurde (war dann auch tatsächlich unterschiedlich)), und die Spannung und Kapazität dieser beiden driftete tatsächlich reproduzierbar auseinander.
Ich habe dann beide Akkus entsorgt (*), und zwei neue genommen. Diesmal habe ich zwei "gleiche" erwischt, die nicht auseinanderdriften.
(*) entsorgt deshalb, weil einer der beiden ja definitiv einen "Hau" hatte, und der andere inzwischen im Vergleich zu meinen anderen unbenutzen nicht mehr dieselbe "Historie" hatte; es also unmöglich sein dürfte, einen exakt passenden für den einen zu finden.
Wenn man sich so umsichtig verhält, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Aber wie gesagt, das kann man bei unbekannten Leuten nicht wirklich voraussetzen.
Viele Grüße,
Markus