Erfahrungen Camelion Akkus

Martl

Flashaholic
30 Oktober 2014
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Hallo

hat jemand Erfahrungen oder sogar Tests mit Camelion Akkus (es sind die orange/grauen; bzw orange/silber) je nach Interpretation der Farbe :) gemacht?

Ich habe hier drei Stück von den AA Akkus rum liegen.
ich habe sie mit dem Xtar VC4 geladen,
2 Wochen bei ca 16 Grad im Zimmer liegen lassen und dann erneut geladen
Fazit: unter 50mah wurden rein geladen.
im Vergleich zu einem neu erworbenen Eneloop AA akku hat dieser knapp 100mah verloren bei selben Vorgang (dies hat alles am gleichen tag statt gefunden).

die Camelions sind mindestens 6 Jahre alt
ich kann aber nicht sagen ob diese auch noch ihre volle Kapazität haben.
komplett leer gemacht und anschließend geladen habe ich sie nicht.

bei Ebay gibt es AA´s von 1500 - 2700mah
1500er zwei Stück für 5,19
1800er zwei Stück für 5,49
2000er zwei Stück für 5,99
2700 zwei Stück für 6,99

je mehr man kauft umso günstiger werden sie.
bei eriner Abnahme von 20 Stück kommt man auf ca 2,20 Euro das Stück bei den 2700er.
bei den 1500er sieht das ganze dann deutlich günstiger aus. Stückpreis 1,30 Euro
1800er Stückpreis 1,60 Euro
2000er Stückpreis 1,80 bei 20 Stück Abnahme

ein vergleichbarer Eneloop AA kostet ca. 2,00 bis 2,20 Euro das Stück
Preislich schon eher etwas gehoben....der Camelion

hat jemand Erfahrung, bzw weiß jemand über diese Akkus etwas?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Nein, ich habe keine Erfahrung damit. Aber da man für das Geld Geld auch Eneloops bekommt, besteht weder Interesse, noch Kaufreiz.
 
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urausb

Flashaholic**
18 September 2011
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Nein, ich habe keine Erfahrung damit. Aber da man für das Geld Geld auch Eneloops bekommt, besteht weder Interesse, noch Kaufreiz.

Dito.
Wenn die Akkus alt sind und nur noch vielleicht 100mAh Kapazität haben, dann sind 50mAh nachladen in etwa 50% Verlust.
Zuerst sollte man mal die Kapazität der Akkus ermitteln, dann diese gut oder schlecht reden...
 

Martl

Flashaholic
30 Oktober 2014
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die akkus werde ich mal vollständig leeren und anschießend laden.
dann weiß ich wie viel rein geht.
dann erneut 14 tage liegen lassen und erneut nachladen...

mehr als 100mah haben sie auf jeden Fall :)
da sie ja im Einsatz sind....

wer weiß sonst noch etwas darüber?
 

Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
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Dito.
Wenn die Akkus alt sind und nur noch vielleicht 100mAh Kapazität haben, dann sind 50mAh nachladen in etwa 50% Verlust.
Zuerst sollte man mal die Kapazität der Akkus ermitteln, dann diese gut oder schlecht reden...
Ich habe zwar die besagten Akkus nicht, aber ich glaube du hast da was falsch verstanden, er hat bei besagten Akku nach 2 Wochen 50mAh nachgeladen, bei einem neueren Eneloop hat er nach 2 Wochen sogar um die 100mAh nachgeladen, aber es wurde nix von 100mAh Kapazität gesagt;)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
die akkus werde ich mal vollständig leeren und anschießend laden.
dann weiß ich wie viel rein geht.
dann erneut 14 tage liegen lassen und erneut nachladen...
Das wird nicht funktionieren, bzw keinen Aufschluss über Selbstentladung geben.

Vollladen, dann Entladekapzität messen. Dann nochmal vollladen, 4 Wochen liegen lassen und erneut Entladekapazität messen. Die Differenz ist die Selbstentladung in den 4 Wochen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Martl

Flashaholic
30 Oktober 2014
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Entladekapazität?
wie wird die gemessen?
ich kann lediglich die mah ermitteln die das Xtar vc4 in den akku geladen hat.
ist es das, was benötigt wird?
 

Sepultura1972

Flashaholic*
13 November 2011
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Entladekapazität kann man mit einem geeigneten Ladegerät meßen, können einige, aber nicht alle, leider das VC4 nicht,
wäre jetzt bei LiIon nicht so schlimm, weil da die geladene Kapazität der entladenen Kapazität entspricht,
aber bei NiMh schaut es da ein wenig anderst aus, da macht es einen Unterschied ob man die geladene Kapazität mißt, oder die entladene Kapazität mißt.
Hmm...wird in deinem fall jetzt etwas schwierig...
 
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Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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NiMh-Akkus werden üblicherweise nach dem Delta-Peak-Verfahren geladen. Das ist etwas gänzlich anderes als bei LiIon-Akkus. Wenn NiMh-Akkus im Ladegerät geladen werden und voll sind, wird der Ladestrom in den Akkus in Wärme umgesetzt. Dadurch reduziert sich deren Innenwiderstand, die Ladespannung wird geringer. Genau auf die Verringerung der Spannung triggern die Ladegeräte (Ladevorgang beenden).

Wenn du dir diese Kette anschaust, wirst du feststellen, dass das Ladegerät auch bei einem vollen Akku eine Weile braucht (Erwärmung), um den Ladevorgang abzubrechen. Deine Messung ergibt demzufolge eine Mischung aus Messrauschen und Eigenschaften des Ladegeräts - aber keine Aussage zum Akku.

Hinzu kommt, dass nur ein Teil der eingeladenen Leistung im Akku wieder als Kapazität verfügbar ist. Deshalb auch "Normalladung" dieser Akkus 14 Stunden mit C/10.

Bei LiIon würde Dein Ansatz näherungsweise funktionieren.
 

Dachfalter

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Ich hatte die Camelion als AAA. Nach einem Jahr waren alle 8 gekauften Zellen fertig. Für mich kommen da nur noch Eneloop auf den Zettel.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Wirklich lesenswert! Interessant in diesem Zusammenhang, dass bei beiden Batterien die Überwachung und Balancing versagten. Beim Lesen ist mir zu Beginn gleich durch den Kopf gegangen, wie wohl ein Zellenschluss bei der massiv parallelen Verschaltung der Akkus gehandhabt wird. Weiter hinten dann die Erklärung: Mit dem Feuerlöscher :).

Zum Balancing (auch wenn es für uns Flashies mit den Einzelzellen-Ladegeräten nicht so relevant ist): Bei meinen ersten Modellbau-Ladegeräten ist mir immer wieder aufgefallen, dass der Balancing-Strom (100-150 mA) nicht ausreichte (LiPo-Zellen). Man musste den Ladestrom massiv runterfahren, um die Akkupacks nicht zu beschädigen. Meinen aktuellen Modellbaulader habe ich deswegen gezielt nach seinem Balancing-Strom ausgesucht. Mit 2,5A komm ich nun für den Hausgebrauch zurecht :).
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Energie natürlich. Wenn wohl auch nicht 5% fix, aber Verluste sind vorhanden.