3D-Filme (Auslagerung aus dem Heimkino/Filmfreak-Thread)

Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
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Ich hab hier seit guten 2 oder 3 Jahren einen 3D TV. Ist wirklich schade, dass da nichts brauchbares rauskommt. Entweder nur total schlechte Filme oder später am PC erstelltes Möchtegern-3D.
Bisher gab es nur 2 brauchbare guckbare 3D-Filme und zwar Avatar und der Hobbit. Echt mager für 2-3 Jahre.
Kennt da sonst noch wer guckbare 3D-Filme die auch wirklich in echtem 3D gedreht würden?
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Ich hab hier seit guten 2 oder 3 Jahren einen 3D TV. Ist wirklich schade, dass da nichts brauchbares rauskommt. Entweder nur total schlechte Filme oder später am PC erstelltes Möchtegern-3D.
Bisher gab es nur 2 brauchbare guckbare 3D-Filme und zwar Avatar und der Hobbit. Echt mager für 2-3 Jahre.
Kennt da sonst noch wer guckbare 3D-Filme die auch wirklich in echtem 3D gedreht würden?

Öhm.. es gibt nachträglich konvertierte Filme die besser sind als manche in 3D gedrehten Filme. Weder Avatar noch die Hobbit Filme wurden wirklich in 3D gedreht, der größte Teil stammt aus dem PC.

Gute 3D Filme:
-Ich, einfach Unverbesserlich (poppig, bunt, Animationsfilm eben)
-Resident Evil: Afterlife (mit viel Liebe zum Detail in 3D gedreht; Retribution leider nicht)
-Transformers 3 (hauptsächlich Tiefeneffekt, als würde man in eine andere Welt schauen)
-Iron Man 3 (nutzt auch wesentlich mehr Tiefen als Pop-Outs, hat aber auch einige Szenen die einem entgegenspringen)
-Die Legende der Wächter (technisch bisher einer der besten Filme)
-Men in Black 3 (gute Mischung)
-Star Trek Into Darkness (Weltraum, 3D.. muss man mehr sagen?)
-Tron (darüber kann man sich streiten, ich fand es gut gemacht)
-Der große Gatsby (kein Actionfilm, hat aber Charme)
-The Avengers (viel Tiefe, die Endschlacht ist aber einfach ein bombastisches Spektakel mit parallelen zu Transformers 3)
-Captain America (nicht viel 3D, aber recht gut genutzt wenn z.B. das Schild fliegt etc.)

-Hugo, Die fantastische Welt von Oz, Gravity sollen auch sehr gut wirken, kenne ich aber noch nicht

usw.. es gibt imo inzwischen recht viele gute 3D Filme, aber noch mehr Schund. Man of Steel oder The Amazing Spiderman z.B. relativ gute Filme, 3D ist dort aber deplatziert.

Problem ist, dass es auch stark vom TV abhängt. Tron sieht nur auf Plasmas gut aus, auf LCDs kommt es wegen den vielen hellen Lichtern an den Uniformen zu starkem ghosting. Generell sind schnelle Bewegungen für Shutter-LCDs nichts und Polfilter hat eben zahllose schwächen. Deswegen Plasma. ;)

Es gibt sicher keinen 3D Film der jedem gefällt. Der eine steht auf starke Pop-Outs (dann empfehle ich Sammys Abenteuer), andere eher auf die Tiefenwirkung. Und manche bekommen einfach immer Kopfweh.
 
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light-wolff

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3D ist mir schnurz, aber wenn ich's dann doch mal will, gibt's ja noch das Kommerzkino, die haben auch ganz brauchbare Technik. Von den bisher 10-15 3D-Filmen, die ich gesehen habe, hat mich nur Avatar rundweg überzeugt. Im Hobbit (1) fand ich 3D stellenweise arg übertrieben, den 2. hab' ich (noch) nicht gesehen. Tron fand ich gut gemacht, aber 3D überflüssig. Bei Hugo war's definitiv übertrieben, da stimmte oft die Perspektive nicht, wirkte manchmal wie eine Modell-Landschaft.
Die Animationsfilme fand ich da besser (Ich einfach unverbesserlich, Zelda, Up!)
Auf nachträglich reingerechneten Scherenschnitt-3D verzichte ich sowieso gerne, dann lieber 2D.


Nachtrag:
Öhm.. es gibt nachträglich konvertierte Filme die besser sind als manche in 3D gedrehten Filme. Weder Avatar noch die Hobbit Filme wurden wirklich in 3D gedreht, der größte Teil stammt aus dem PC.
Öhm.. zumindest Avatar wurde in 3D gedreht. Dafür hat Davon Cameron sogar ein eigens ein Kamerasystem (mit)entwickelt: http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_–_Aufbruch_nach_Pandora#Filmtechnik
 
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Dagor

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Weder Avatar noch die Hobbit Filme wurden wirklich in 3D gedreht, der größte Teil stammt aus dem PC.
Beim Hobbit hatten die doch 48 RED Epics die jeweils zu zweit in den Rigs hingen.
Selbst auf der Schulter oder Steadycam waren in den Productionvideos immer 2 Kameras zu sehen.
 
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Simon

Flashaholic**
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3D-Filme (Auslagerungsthreadbaustelle)

Stimmt schon, beim Hobbit wurde mehr gedreht, deswegen ist es auch einer der wenigen Filme in denen die Indoor-Szenen wirklich gut wirken.

Aber die Monster, die Berge, die Bäume, die Städte und insbesondere im zweiten Teil Smaug, also alles wo 3D so richtig zum tragen kommt stammt eben aus einer Blechkiste.

P.S.: Ich auch. 42" und 2m Abstand. Wobei ich für 3D gerne mal näher ran gehe. :D

@light-wolff: Gerade den Nachtrag gesehen. Ja, die paar Real-Szenen wurden in 3D gedreht. Aber wie viel macht das vom Film aus, 5 Minuten? Ich sagte ja, der größte Teil. Schliesslich gibts die Na'vi ja nicht in echt.. In Avatar gibt es wahrscheinlich (bis auf das Intro der Extendend Edition) keine Szene ohne Greenscreen bzw. Animation.


Ich gebs zu, das oben war schlecht formuliert. Aber wenn man mal ein paar Bilder vom Avatar-Set gesehen hat, bewundert man die Schauspieler noch mehr dafür, dass sie die Atmosphäre wirklich rüberbringen, obwohl so mit weißen Plastikkugeln vollgeklebt vor grünen Leinwänden rumhüpfen.. aber bei Fantasy-Filmen lässt sich eben recht wenig wirklich in 3D drehen.^^
 
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Dagor

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Aber die Monster, die Berge, die Bäume, die Städte und insbesondere im zweiten Teil Smaug, also alles wo 3D so richtig zum tragen kommt stammt eben aus einer Blechkiste.

Achso, du meinst, weil die Filme eigentlich Animationsfilme sind? Animationsfilme sind eigentlich immer in echtem 3D. Da hat man ja vor dem Rendern ja alle genauen Punkte im Raum und kann sich problemlos jede beliebige Perspektive berechnen.

Das Problem ist doch, wenn aus 2D-Filmmaterial das 2. Bild für 3D dazuberechnet wird, obwohl die nötigen Informationen dafür gar nicht vorhanden sind.
 
  • Danke
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light-wolff

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@light-wolff: Gerade den Nachtrag gesehen. Ja, die paar Real-Szenen wurden in 3D gedreht. Aber wie viel macht das vom Film aus, 5 Minuten?
40%, heißt es. Auch wenn das größtenteils per Motion Capturing lief, auch das wurde 3D gedreht.

Animationsfilme sind eigentlich immer in echtem 3D. Da hat man ja vor dem Rendern ja alle genauen Punkte im Raum und kann sich problemlos jede beliebige Perspektive berechnen.
So ist es.

Das Problem ist doch, wenn aus 2D-Filmmaterial das 2. Bild für 3D dazuberechnet wird, obwohl die nötigen Informationen dafür gar nicht vorhanden sind.
Und das gibt dann eben meistens den Scherenschnitt-Effekt.
 

Dagor

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Und das gibt dann eben meistens den Scherenschnitt-Effekt.

Ich hab mir zwei Filme angeguckt, die nachträglich hochgerechnet und NICHT in 2D gezeigt wurden. Das Ergebnis war wirklich unangenehm. Und für diese deutliche Verschlechterung darf man dann noch gefühlte drölfmillionen Euro Aufpreis zahlen. :mad:
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Da gehen unsere Definitionen von "in 3D gedreht" etwas auseinander. Ich gehe in dem Fall von Real-Filmen (oder zumindest Szenen) in 3D aus, bei denen eben nicht der größte Teil im Computer animiert werden musste. Für mich ist es nicht gedreht wenn es zu weitaus größerem Teil gerechnet ist, auch wenn die motion capture oder green screen Aufnahmen in 3D waren. Alles Definitionssache..

Bei Avatar hätte man, was die 3D Effekte angeht, auf echte Schauspieler verzichten können. Die Mimik ist allerdings ein essentieller Teil des Films und trägt die Atmosphäre mit, die wurden eben per motion capturing realisiert, so wie auch einige Stunts.

@Dagor: Welche Filme hast du da als Negativbeispiele? Es gab natürlich einige Filme die man versucht hat über 3D zu retten, aber wo keine Story ist, hilft auch 3D nicht.

Animiert von diesem Thread hab ich mir gerade mal Men in Black 3 in 3D gegönnt. Der wäre auch ohne 3D sehr gut gewesen weil die Story passt. Aber sie haben 3D sehr gut eingesetzt, im Vergleich zu Transformers 3, The Avengers oder Captain America merkt man, dass sie die 3D Technik auch wirklich ausreizen und nicht alles möglichst realistisch darstellen wollten. Es gibt kaum extreme Pop-Outs, der ganze Film spielt sich eigentlich weit hinter dem Bildschirm und zu guten Teilen auch davor ab, sehr ausgewogen. Technisch für mich unter den 5 besten 3D Filmen.
 
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Dagor

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Da gehen unsere Definitionen von "in 3D gedreht" etwas auseinander.
Uns ging es ja darum, wann es optisch problematisch wird.

Damit es gut aussieht, muss das zweite Bild genau zum ersten passen. Dafür braucht man zwei Kameras die sich durch das dreidimensionale Set bewegen können. Ob Kamera und Set real oder virtuell sind, ist dabei egal. Hauptsache die Bilder werden aus beiden Perspektiven korrekt aufgenommen.

Wenn man aber nur eine Kamera nutzt, kriegt man ein plattes Bild, in das nachträglich Tiefeninformationen reininterpretiert werden müssen. Das funktioniert nie so richtig fehlerfrei. Dann muss man mit diesen Informationen ein zweites Bild basteln, in dem alles - abhängig von der tiefe ein wenig versetzt wird. Und dass das alles nicht vernünftig funktionieren kann, kann man sich denken.


@Dagor: Welche Filme hast du da als Negativbeispiele? Es gab natürlich einige Filme die man versucht hat über 3D zu retten, aber wo keine Story ist, hilft auch 3D nicht.
Der eine Film war "The Green Hornet". Der ging richtig auf die Augen. Den zweiten weiß ich schon gar nicht mehr. :peinlich:
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Gut, dann wart ihr bei "echtes 3D vs. konvertiert" und ich bei "echtes animiertes 3D vs. echtes reales 3D". :D

Ich teile deine Meinung bzgl. konvertiertem 3D aber nicht so ganz. Wie gesagt, es gibt da viel Mist und oft wollte man mit 3D den Film retten bzw. einfach den Trend mitmachen.. aber mal ein paar Positivbeispiele:
Star Trek Into Darkness, Iron Man 3, Men in Black 3, The Avengers, Der Zauberer von Oz und noch einige mehr sind alle konvertiert, aber alle gut bis überragend. Es hängt eben davon ab, wie viel Zeit und Arbeit der Regisseur da investiert.

Kampf der Titanen oder Man of Steel wären da so meine Negativbeispiele. Wobei mir bisher keine Bildfehler oder ähnliches aufgefallen sind, aber das Bild war einfach Platt (zumal Man of Steel einfach nur eine Materialschlacht sondergleichen ist :D).

Oder The Amazing Spiderman und Resident Evil: Retribution. In 3D gedreht und dennoch flach.
 
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mash.m

Flashaholic*
8 Juli 2011
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Kronau / Baden
Hi,

also Star Trek find ich in 3D wirklich schlimm. Das passt einfach nicht so richtig. Man sieht das es nicht so gefilmmt wurde, da die Effekte wie ausgestanzt aussehen. Viele Pseudo-Popouts wo sehr anstrengend sind.
Der Hobbit und Avatar dagegen sind wirklich gut. Gestern hab ich R.I.P.D. gesehen. Der war sehr dezent was 3D angeht. Hätte man aber auch verzichten können.

Ich benutze einen Panasonic 55" Plasma der letzten Generation...

Gruß Markus
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Mir persönlich ist 3D auch schnurz. Ich denke es ist der Versuch über die teilweise schlechten Filme mit echt nicht vorhandenen Handlungen mit tollen Effekten dann hinwegzutäuschen.

Ich gehe auch oft ins Kino, je nachdem was so läuft 1-2 mal den Monat. Wenn es den Film mit und ohne 3D kommt ist für mich immer die Wahl des Filmes ohne 3D. In den 2D Filmen fällt dann auch immer schön die "Effekthascherei" auf, wo dann Szenen ohne wirkliche Handlung sind, die nur für die 3D Effekte drin sind.

Nicht dass wir uns falsch verstehen
Wenn jemand Spass an 3D Filmen hat ist das gut. Ich sehe es so, dass es ein Versuch ist der Kontent Industrie Flache Stories für mehr Geld anzubieten.