Problem mit meinen zwei 18650ern! Gefahr?

13 Dezember 2013
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Hallo,

kurz zu mir. Ich benutzte die Taschenlampe hauptsächlich beim Fahrradfahren und gelegentlich als Taschenlampe für Alles mögliche. Ich hatte bis gestern abend keine Ahnung, was ich mir da eigentlich angeschaftt hab und bin jetzt, als ich diese Threads gelesen habe, etwas verunsichert :D

Das ist mein Setup: i2 Nitecore Ladegerät (ohne Tiefentladungsschutz), 2 Samsung Samsung SDI ICR18650-26F_X2 Li-Ion Akku (3,7V, 2600mAh, 2-er Pack, unprotected) und eine billige Q5 China Flashlight.

Akkudaten:

Hersteller: Samsung SDI
Typ: Li-Ion
Herstellerbezeichnung: ICR18650-26F
Zellengröße: 18650
Typ. Kapazität: 2600 mAh
Min. Kapazität 2550 mAh
Nennspannung: 3,6V
Max. Ladestrom 2600 mA
Ladeschlussspannung: 4,2V
Entladeschlussspanung: 3V
Maximale Belastbarkeit (lt. Hersteller): 2C / 5,2A
Abmessungen: Höhe: 64,83 mm / Durchmeser: 18,2 mm
Gewicht 44 g
Farbe: rosa


So jetzt meine Frage:

1. Gestern habe ich unter Aufsicht die 2 18650 im i2 geladen. Ohne vorher zu Messen. Als ich mich hier eingelesen habe natürlich direkt heute früh nachgemessen und ich habe mich etwas erschrocken: 4,49V, da das I2 einen max. Output von 4,2 V haben soll. Lieg ich damit richtig, dass das eine zu hohe Spannung ist?

2. Kann der Akku jetzt bei Benutzung in der Taschenlampe explodieren?

3. Ist das Ladegerät kaputt? Sollte ich retounieren? oder doch besser die Akkus?

Hier ein paar Bilder:

yfa6us6ijewb.jpg

bqe6gya5qux1.jpg

exz73db4g2z.jpg


Danke schonmal für eure Antworten :)
 
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Wahrscheinlich ist die Batterie Deines Messgeräts zu leer, dann neigen einige Geräte dazu, zu hohe Werte anzuzeigen. Batterie austauschen oder vielleicht auch mal mit einem anderen Messgerät nachmessen.

Ich sehe gerade, da ist doch auch ein Batteriesymbol auf Deinem Messgerät zusehen.

Gruß Jörg
 
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wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Als erstes würde ich die Batterie des Multimeters wechseln! Das ist der wahrscheinlichste Grund für deine hohen Messungen. Bis du weißt ob es daran lag, würde ich das Ladegerät vorsichtshalber nicht benutzen.
 
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Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Ganz unabhängig davon wäre es natürlich trotzdem für einen Einsteiger wie Dich (wie Du ja selbst sagst, hast Du keine Ahnung, was Du Dir da angeschafft hast) sehr empfehlenswert, wenigstens geschützte Akkus zu verwenden. :S


Gruß Johannes
 
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13 Dezember 2013
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Danke, ihr hattet recht, der 9V Block stammt glaub ich noch aus den 90er :D

Ich fahr jetzt erstmal nach Conrad und hol mir was anständiges. Anscheinend brauch ein Multimeter ja jetzt häufiger...

Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mir auch protected geholt. Aber ich für mich war 18650 und 18650 PCB ein und dasselbe. Bei Amazon stehen auch keine Warnungen, etc. :thumbsup:
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Kreis LB
Hol Dir statt nem Multimeter lieber ein Xtar VP1. Da ist ne brauchbare Spannungsanzeige eingebaut. Ist ein sehr gutes Ladegerät und spart das gehample mit dem Multimeter.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
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Berlin
Hol Dir statt nem Multimeter lieber ein Xtar VP1. Da ist ne brauchbare Spannungsanzeige eingebaut. Ist ein sehr gutes Ladegerät und spart das gehample mit dem Multimeter.

Ein Multimeter braucht man trotzdem, das abgebildete mit frischer Batterie reicht wohl. Sowie man einen Akku in das VP1 einlegt, fängt es an zu laden, damit ist die Spannung verfälscht.

Gruß Jörg
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
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Kreis LB
AW: Hilfe! Ich habe ein Problem mit meinen zwei 18650ern! Explosionsgefahr??

Ein Multimeter braucht man trotzdem, das abgebildete mit frischer Batterie reicht wohl. Sowie man einen Akku in das VP1 einlegt, fängt es an zu laden, damit ist die Spannung verfälscht.

Gruß Jörg

Sehe ich nicht so.
Man erkennt mit dem VP1 zuverlässig kaputte Akkus. Auch ohne Multimeter.
Sich morgens ins Auto zu setzen ist gefährlicher.....
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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848
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Ruhrpott
Man erkennt mit dem VP1 zuverlässig kaputte Akkus. Auch ohne Multimeter.

Man geht bei Sicherheitserwägungen immer davon aus das ein Teil versagen kann, wenn z.B. die Spannungsmessung des VP1 zu wenig anzeigt, werden die Akkus überladen und man denkt alles in Ordnung, das ist nur eine Vorgegaukelte Sicherheit, ein 2. unabhängiges System ist nötig.
Und genau das ist bei meinen Ultramat 18 passiert, er überlud die Akku stark, nicht so stark das eine Gefährdung eingetreten wäre, aber die Grenzen liegen da ja nicht so weit auseinander.

Sich morgens ins Auto zu setzen ist gefährlicher.....

Genau immer schön populistische Argumente, die man so pauschal nicht widerlegen kann.

Auch wenn es nicht direkt gefährlich ist würde ich nicht gerne mit einen alten Auto durch die Gegend fahren ohne Airbag, ohne Dreipunkt-Sicherheitsgurte und ohne Zweikreisbremse.

An den Treadstarter: Wenn die Messwerte zutreffen sind die durchaus im gefährlichen Bereich, aber vermutlich wird es wirklich an der Messgerätbatterie liegen.

Geschützte Akkus sind besser das wurde schon gesagt, Aber Du musst die unprotected ja nicht wegwerfen (wenn in Ordnung), Du kannst Dir ja eine Lampe mit Unterspannungswarnung/Abschaltung zulegen, damit hättest Du wenn Du das messen nicht vergisst zwischen durch auch ein hohes Sicherheitsniveau.

mfg
 
13 Dezember 2013
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Frage zu Entladeschlussspannung von Samsung 18650-26F

Hallo,


Im Onlineshop wo ich den Akku gekauft habe ist keine Entladeschlussspannung angegeben. nur die Nennspannung von 3,7V.
Über eine Google Suche bin ich auf den Wert 3V gekommen. Ist das korrekt oder wäre diese Spannung schon zu niedrig?
Da die Akkus unprotected sind und ich die Akkus deswegen häufiger messen muss, ist so eine Information schon relativ wichtig für mich.

Danke schonmal für eure Antworten.
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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848
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Ruhrpott
Hallo,


Im Onlineshop wo ich den Akku gekauft habe ist keine Entladeschlussspannung angegeben. nur die Nennspannung von 3,7V.
Über eine Google Suche bin ich auf den Wert 3V gekommen. Ist das korrekt oder wäre diese Spannung schon zu niedrig?
Da die Akkus unprotected sind und ich die Akkus deswegen häufiger messen muss, ist so eine Information schon relativ wichtig für mich.

Danke schonmal für eure Antworten.

Problem ist das die angegebene Spannung unter Last gemeint ist, die Leerlaufspannung liegt da höher.
Aufladen solltest Du die Akkus(SDI18650-26F) bei einer Leerlaufspannung von 3,6V, dann ist der Akku fast ganz leer.

mfg
 
  • Danke
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13 Dezember 2013
4
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@Heinrich

Danke für deine Antwort. Heißt dass, wenn ich die "China Billigst" Taschenlampe "Ultrafire Q5 7W LED" mit dem 18650 betreibe, sollte ich spätestens alle 3-4 Stunden Leuchtzeit mal nachmessen? Oder ist schon eine Leuchtdauer von 1-2 Stunden kritisch.

BacktoTopic:

Als ich den Thread nochmal im Conrad mit meinem Smartphone überflogen hab und las dass mein altes Voltcraft doch reicht, habe ich mir mal das billigste Multimeter für 7,95€ + neue 9V Blocks geschnappt, wollte ja nicht unverrichteter Dinge abziehen :) Dann habe ich zumindestens einen Vergleichswert. Und Danke für den Tip mit dem Xtar VP1 vielleicht schick ich den i2 zurück und hol mir das VP1. Muss ich nochmal überlegen :)

Zusammenfassend kann gesagt werden ihr hattet Recht :thumbup::

Ich denke mal 4,08-4,12 ist ein guter Toleranzbereich.

8j6w69euckel.jpg

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q4vtf5xa2bs.jpg
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
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Ruhrpott
@Heinrich

Danke für deine Antwort. Heißt dass, wenn ich die "China Billigst" Taschenlampe "Ultrafire Q5 7W LED" mit dem 18650 betreibe, sollte ich spätestens alle 3-4 Stunden Leuchtzeit mal nachmessen? Oder ist schon eine Leuchtdauer von 1-2 Stunden kritisch.

Das kommt drauf an wieviel Strom die Lampe wirklich zieht, etwas einlesen und sacken lassen alles dann kannst Du mal eine "Tailcap-Messung" machen. Von den reinen Daten her ist fängt es so ab 1-1,5h an Kritisch zu werden, aber die 7 Watt werden eher nicht stimmen.

Ich denke mal 4,08-4,12 ist ein guter Toleranzbereich.

Das ist nicht toll, aber für fast alles was man so macht mehr als aussreichend :thumbup:.

mfg
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
63
Man erkennt mit dem VP1 zuverlässig kaputte Akkus. Auch ohne Multimeter.

Um das mal zu erläutern:

Nach der Besprechung auf lygte-info.dk gibt der VP1 nicht etwa sofort vollen Ladestrom auf den Akku.

Zwischen 1,5V und 2V blinkt ein Batteriesymbol. Unter 2V wird lediglich mit 2 mA geladen. Zwischen 2V und 2,9V hat HKJ 42mA/42mA/72mA Ladestrom gemessen, abhängig vom eingestellten Strombereich (250mA/500mA/1000mA).

Die Voltmeter-Anzeige sollte im Verein mit dem blinkenden Batteriesymbol ausreichen, um tiefentladene Zellen zu identifizieren. Idiotensicher ist das natürlich nicht, aber:
HKJ schrieb:
The voltmeter is a nice feature for me, I am too lazy to check with a voltmeter each time I charge, now I can just look at the display.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
113
Berlin
Man erkennt mit dem VP1 zuverlässig kaputte Akkus. Auch ohne Multimeter.

Um das mal zu erläutern:
...
Zwischen 1,5V und 2V blinkt ein Batteriesymbol. Unter 2V wird lediglich mit 2 mA geladen. Zwischen 2V und 2,9V hat HKJ 42mA/42mA/72mA Ladestrom gemessen, abhängig vom eingestellten Strombereich (250mA/500mA/1000mA).

Die Voltmeter-Anzeige sollte im Verein mit dem blinkenden Batteriesymbol ausreichen, um tiefentladene Zellen zu identifizieren. Idiotensicher ist das natürlich nicht, aber:

Sicher ist anders.

Ein tiefentladener Akku kann sich scheinbar erholen und trotzdem einen Knacks haben.

Das ist sowieso schon schwierig zu erkennen. Wenn dann der Lader auch schon etwas läd, wird das Erkennen völlig unmöglich.

Gruß Jörg
 
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Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
63
Sicher ist anders. ...

Das ist auf jeden Fall sicherer als einem Einsteiger ohne wesentliche Grundlagen der Elektrik / Elektronik einen Lader + ein separates Multimeter anzudienen, bei dessen Bedienung er zusätzliche Fehler machen kann.

Man sollte beim VP1 genügend Zeit haben, den Reaktivierungsversuch zu bemerken. Vorsichtige Naturen werden den Akku dann sofort entnehmen, an einem feuersicheren Platz lagern und einer geregelten Entsorgung zuführen.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Deine beiden Multimeter liegen also etwa 1% auseinander.
Ich hab auch ein Voltcraft VC 404 und meins zeigt verglichen mit einem relativ genauen alten Labormultimeter 0,7% zu wenig an. Das Labormultimeter lag beim letzten Vergleich mit einem kalibrierten Gerät ähnlicher Qualität 0,0005% zu hoch - also quasi genau...

20619


Genauer scheinen die kleinen Multimeter allgemein nicht zu sein. Aber die Toleranz sollte für Akkus in Ordnung sein.
Die leere Batterie im Multimeter ist was anderes - das muss man wissen dass die Versorgungsspannung Einfluss auf den Anzeigewert hat - aber das weißt du ja jetzt.
 

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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
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Karlsruhe
Das kommt drauf an wieviel Strom die Lampe wirklich zieht, etwas einlesen und sacken lassen alles dann kannst Du mal eine "Tailcap-Messung" machen. Von den reinen Daten her ist fängt es so ab 1-1,5h an Kritisch zu werden, aber die 7 Watt werden eher nicht stimmen.

Ich hab eine Lampe die genau so aussieht, da sitzt eine XRE drin die im Direct Drive bzw. 50% PWM und Strobe läuft. Anfangs fließen da >2A weswegen ich 2h Laufzeit als Maximum betrachten würde. Allerdings ist die Lampe wirklich nichts besonderes, für ein paar € gibt es ja schon andere Lampen mit brauchbarem Treiber. Talas mit so billigen Treibern eigenen sich imo nur für den Betrieb mit Primärzellen oder eben geschützten Akkus.
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
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Das ist auf jeden Fall sicherer als einem Einsteiger ohne wesentliche Grundlagen der Elektrik / Elektronik einen Lader + ein separates Multimeter anzudienen, bei dessen Bedienung er zusätzliche Fehler machen kann.

Man sollte beim VP1 genügend Zeit haben, den Reaktivierungsversuch zu bemerken. Vorsichtige Naturen werden den Akku dann sofort entnehmen, an einem feuersicheren Platz lagern und einer geregelten Entsorgung zuführen.

sollen wir jetzt die DMM als gefährlich beschreiben nur weil es das VP1 gibt ?
Ich stecke meine Batterien und Akkus ganz sicher nicht in das VP1, nur um mal Spannung zu messen.

Grundsätzlich will ich folgendes zu ungeschützten Zellen schreiben:
sie dürfen nie überladen oder tiefentladen werden und wenn es passiert ist, muss es der Nutzer sicher erkennen können.
Ist man sich hier nicht sicher, Finger weg!
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
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Deshalb ja das anladen mit sehr geringen Strom. Wenn der Akku keine Metallbrücken gebildet hat wird die Spannung sehr schnell hochkommen, und ist noch in Ordnung. Wenn die Spannung nicht steigt hat er interne Kurzschlüße. Soweit die Theorie.

richtig, trotzdem keine Experimente starten und besser entsorgen, kosten kein Vermögen.
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
540
269
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sollen wir jetzt die DMM als gefährlich beschreiben nur weil es das VP1 gibt ?...

"Fehler" heißt noch nicht, dass nennenswerte Gefahren fürs Ladeverfahren daraus resultieren. Aber es gibt bei der im Regelfall freihändig mit blanken Messspitzen erfolgenden Messung mit einem Multimeter zusätzliche Möglichkeiten, Fehler zu machen, bis hin zum beliebten Anfänger-Fehler, den Strommessbereich eines unzureichend abgesicherten (preiswerten) Multimeters zu schlachten.

Ich bleibe dabei: Man kann mit dem VP1 unter dem Strich ähnlich sicher fahren wie mit einem guten Lader ohne eingebautes Voltmeter, bei dem man vor dem Einlegen die Zellenspannung mit einem externen Multimeters / Voltmeters bestimmt hat. Immerhin hat das VP1 bei HKJ ein SP2 als Lieblings-Ladegerät abgelöst.

HKJ hat das Verhalten des VP1 übrigens auch mit einer ausgelutschten Zelle ("old worn down 16340 IMR") überprüft. Wie aus der Ladekurve dieser alten Zelle auf lygte-info.dk zu ersehen ist, gibt der VP1 für etwa 8 Sekunden nach Einlegen der Zellen nur einen sehr geringen Strom auf die Zelle. Das Voltmeter zeigt dann aber bereits an - zumindest hier ist das so. Den Zeitpunkt, ab dem ein nennenswerter Ladestrom fließt, wird mit den üblichen laufenden Balken im Batteriesymbol angezeigt.

Und ja - es geht natürlich auch mit separatem Multimeter. Und auch mit fliegender Messung - Zelle auf dem Tisch, Messspitzen freihändig angelegt.

Zunächst würde ich die Euros natürlich in Markenzellen aus vertrauenswürdiger Quelle investieren, gerne in geschützter Ausführung.
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
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Kreis LB
Das ist sowieso schon schwierig zu erkennen. Wenn dann der Lader auch schon etwas läd, wird das Erkennen völlig unmöglich.

Tut er aber nicht.
Ich hab es grade nochmal gecheckt mit verschiedenen 18650 und 16340 Akkus und zwei verschiedenen Multimetern. Der VP1 fängt nicht sofort zu laden an sondern zeigt nach einer Sekunde erstmal für ca. 4 Sekunden die Akkuspannung im Leerlauf an und fängt dann an zu laden.
Und das mit 5-10mV Differenz zu meinem MS8229 und meinem Fluke.
Meiner Meinung nach geht der VP1 somit locker als Ersatz für ein Multimeter durch. Und da er bei Akkus mit Unterspannung das auch noch mit entsprechenden Symbolen anzeigt, halte ich den Lader für Laiensicherer als einen guten Lader ohne Display und dafür mit Multimeter. Wie man hier im Thread gesehen hat muss man mit einem Multimeter erstmal umgehen können.......
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
Ich stecke meine Batterien und Akkus ganz sicher nicht in das VP1, nur um mal Spannung zu messen.

Musst Du doch auch gar nicht.
Es langt IMHO völlig die Akkus ab und zu mal nach dem Benutzen, also vor dem nächsten Laden zu messen. Und das tut der VP1 zuverlässig.

Grundsätzlich will ich folgendes zu ungeschützten Zellen schreiben:
sie dürfen nie überladen oder tiefentladen werden und wenn es passiert ist, muss es der Nutzer sicher erkennen können.
Ist man sich hier nicht sicher, Finger weg!

Nur weil Du es Gebehtsmühlenartig wiederholst wird das aus meiner Sicht nicht richtiger.........
Ich halte den VP1 für Laien auch noch aus dem Grund für sicherer als einen guten Lader ohne Display + DMM weil man beim Messen mit dem DMM sicher irgendwann mal faul wird. Man muss das DMM erstmal rauskramen, die Batterien müssen ok sein usw. Mit dem VP1 kann man bei JEDEM Ladevorgang kurz einen Blick auf die Leerlaufspannung werfen.....
 
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
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Berlin
Tut er aber nicht.
...Der VP1 fängt nicht sofort zu laden an sondern zeigt nach einer Sekunde erstmal für ca. 4 Sekunden die Akkuspannung im Leerlauf an und fängt dann an zu laden.

OK. Aber ein Multimeter kann man trotzdem immer mal wieder gebrauchen. Das mit der leeren Batterie ist leider eine Falle. Und auch beim VP1 muss man ja wissen, was man abließt, und wie man dann handeln sollte. Jedenfalls ich will mich nicht darauf verlassen, dass solange ein Akku geladen werden kann, er auch sicher ist.

Gruß Jörg
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
Missverständnis, so wie du den VP1 jetzt erklärt hast, nichts wesentliches. Ich befürchte aber, dass die Vereinfachung zu einem sorgloseren Umgang führen kann. Wir werden sehen.

Wie gesagt, ich bin der Meinung dass es eine Verbesserung der Sicherheit darstellt. Wir werden in der Tat sehen.

Gruß

Alex
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
willst Du hauptächlich nur stänkern ?
Meine Aussage war eigentlich nur, wer die Ruhespannung nicht richtig beurteilen bzw. tiefentladene Zellen nicht erkennen kann, sollte sie nicht nutzen.

Ok, das tut mir leid.
Ich hab das falsch verstanden.
Ich dachte Du unterstellst dem VP1 die Ruhespannung nicht richtig anzuzeigen.

Gruß

Alex
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
alles klar, erwarte aber nicht, dass jetzt jedem ein VP1 empfohlen wird, würde Xtar sicher freuen, ist aber nicht praktikabel.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Meiner Meinung nach geht der VP1 somit locker als Ersatz für ein Multimeter durch. Und da er bei Akkus mit Unterspannung das auch noch mit entsprechenden Symbolen anzeigt, halte ich den Lader für Laiensicherer als einen guten Lader ohne Display und dafür mit Multimeter.

Ansichtssache.

Wenn man geschützte Zellen verwendend bei denen man sich sicher sein kann das die Überladeabschaltung funktioniert, ok.
Aber für ungeschützte Zellen ist das so aus meiner Sicht nicht geeignet.
Für Zellen wie die mit dem durchsichtigen Schrumpfschlauch auch nur eingeschränkt, bei meinen Samsung 18650-26FM funktionierte die Abschaltung bei Überladung nicht.

Wenn und die Spannungsmessung bei dem Lader fehlerhaft ist (wie bei meinen Ultramat 18) und zu wenig misst werden so die Akkus hoffnungslos überladen, ohne das man das so feststellen könnte.

mfg
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
Wenn und die Spannungsmessung bei dem Lader fehlerhaft ist (wie bei meinen Ultramat 18) und zu wenig misst werden so die Akkus hoffnungslos überladen, ohne das man das so feststellen könnte.

Ok, wenn Du aber einen defekten Lader als Fehlerquelle ausschliessen möchtest, müsstest Du konsequenter Weise auch Deine Akkuschrauber, Notebooks, Handies etc. regelmässig öffnen und mit dem Multimeter nachmessen.
Dort verlässt Du dich auch auf die eingebauten Lader und Balancer.......

Interessanter Weise macht das sogut wie niemand bei Akkuschraubern, Notebooks etc. Aber bei Lampen?!

Gruß

Alex
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Das musst mir jetzt erklären.
Was erreichst Du da mit dem Multimeter mehr?!

Das Multimeter würde auch eine Überladung durch defekten Lader anzeigen, eben das macht der VP1 nicht der bleibt bei 4,20V stehen.
Damit ist das Display eine schöne Spielerei, aber sicherer als ein guter Lader ohne Display ist er dadurch nicht.

mfg
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
Das Multimeter würde auch eine Überladung durch defekten Lader anzeigen, eben das macht der VP1 nicht der bleibt bei 4,20V stehen.

Hast Du einen?!
Ist das eine gesicherte Erkenntnis, oder nachgeplappert?!
Mein I4 lädt in manchen Schächten bis 4,23V, wenn ich so einen geladenen Akku in den VP1 stecke, zeigt er auch 4,23V an.
Also bleibt der mitnichten bei 4,20V stehen.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Hast Du einen?!
Ist das eine gesicherte Erkenntnis, oder nachgeplappert?!
Mein I4 lädt in manchen Schächten bis 4,23V, wenn ich so einen geladenen Akku in den VP1 stecke, zeigt er auch 4,23V an.
Also bleibt der mitnichten bei 4,20V stehen.

Review of Charger Xtar VP1

Steht doch da:

Sadly it will not really work above 4.20 volt (It will show one value and then stop updating).

Heißt wenn Du einen Akku mit 4,23 Volt einlegst zeit der Lader das richtig an, wenn die Spannung "von unten kommt" bleibt der bei 4,20V stehen.