Runtergefallen

DER_GERMANE

Flashaholic*
26 November 2013
478
175
43
Mollis CH
Hi

Vor ein Paar wochen ist mir einer meiner Akkus (AW 2600mAh:confused:)beim entnehmen aus der Lampe auf den Fliesenboden gefallen,.
Das Resultat war dass ein Stück der Isolierung/Schrumpfschlauch am -Pol abgeplatzt ist.
Ich konnte an dem Akku keine weiteren Beschädigungen feststellen,auch funktioniert er noch in der Lampe und läd wie gewohnt.
Das einzig Auffällige ist dass er ein wenig komisch riecht, vergleichbar mit einem abgebrannten Streichholz.
Soll ich ihn besser ersetzen oder stellt es ein Risiko dar ihn weiter zu benutzen?

Grüssle
Manuel
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
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Lübeck
Es gab hier kürzlich einen Fall, wo ein beschädigter 18650 aggressive Ausdünstungen abgegeben hat. Ich bin nur gerade irgendwie nicht dazu im Stande das wiederzufinden.
Da ist also Vorsicht geboten wenn die Zelle beschädigt ist - theoretisch ist auch ein Brand nicht auszuschließen!
 

hornet

Flashaholic*
1 März 2011
859
387
63
Dortmund
Ich persönlich würde den Akku entsorgen!
Man kann eben nicht reinschauen und sehen ob etwas defekt ist.
Und wegen knapp 20€ möchte ich kein Risiko einer Explosion/Brandes/Ausgasen eingehen.
Nur weil bis jetzt noch nichts passiert ist, heißt das nicht, dass auch in Zukunft nichts Schlimmes geschieht.
 

WonkotheSane

Flashaholic*
11 April 2010
464
167
43
Bei völlig intaktem Akku würdest Du eher keinen Geruch feststellen. Meine riechen nicht. Würde ich auch entsorgen!

LG Holger
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
Ich empfehle den Akku in einer alten Lampe vollständig zu entladen, die Pole abzukleben und anschließend den Akku fachgerecht (Altbatteriebox) zu entsorgen.

Gruß
Klaus
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
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Karlsruhe
Manche meiner Akkus riechen auch, oft ist das aber nur mein Gewindefett. :D

Wieso entsorgen? Gut, die Schutzschaltung kann einen weg haben, aber sonst..
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
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Lübeck
Wieso entsorgen? Gut, die Schutzschaltung kann einen weg haben, aber sonst..

Weil der Akku beim Laden oder beim Entladen oder einfach so plötzlich heiß werden kann und das sehr unangenehm werden kann. Vor allem wenn er in einer wasserdichten Lampe aus Aluminium steckt wärend er abbrennt - denn dann kann man das als Rohrbombe bezeichnen.

Alleine die Beschädigung der Schutzschaltung ist ein Grund den Akku nicht mehr so wie bisher oder je nach Einsatzgebiet gar nicht mehr zu verwenden.

Den Kenntnisstand des TE kenne ich nicht - wer weiß ob er weiß was er tut?
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Warum genau sollte er plötzlich heiß werden? Mir wäre nicht bekannt, dass sich LiIon Akkus durch Erschütterungen zerstören lassen, ausser natürlich der Becher hat sich verformt.

Warnungen in allen Ehren, aber ob man eine eigentlich gute Zelle jetzt entsorgen muss? Auf die Schutzschaltung würde ich allerdings auch nichtmehr vertrauen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Mir wäre nicht bekannt, dass sich LiIon Akkus durch Erschütterungen zerstören lassen, ausser natürlich der Becher hat sich verformt.
Mit genügend g lässt sich alles zerstören. Ein Sturz aus >1m auf Fliesenboden gibt ordentlich g.
Z.B. könnte sich der Zellenwickel (jelly roll) in der Zelle verschoben haben.

aber ob man eine eigentlich gute Zelle jetzt entsorgen muss? Auf die Schutzschaltung würde ich allerdings auch nichtmehr vertrauen.
1. Wer kann sagen, ob die Zelle noch gut ist? Sie "riecht komisch" und hat das vorher wohl nicht getan.
2. Ohne zuverlässige Schutzschaltung ist der ganze Akku nicht mehr zuverlässig. Oder soll der TE das PCB entfernen und den Akku ungeschützt verwenden?
 
  • Danke
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Für eigentlich alle Szenarien die bei einem LiIon Akku zu einem bösen Ende führen können gibt es Beispiele, aber wo sind die für einen defekt nach einem Sturz? Wenn er sofort heiß wird, ist er sicher defekt. Wenn nicht, wird er sich vermutlich kaum spontan selbst entzünden. Falltests sind übrigens Teil der UL-Zulassung.

1. Komischer Geruch kann überall her kommen.. zumal man mir immernoch erklären muss, wie aus einem LiIon Akku irgendwas rauskommen soll, unter dem Pluspol ist ein dichter Metalldeckel, wenn der durch ist, ist der Akku hin, und zwar so richtig. Gibt auch ein kurzes Zischen..

2. Würde ich so machen.. oder einfach weiternutzen? Schlimmstenfalls ist eine Leiterbahn gerissen, der Akku könnte also irgendwo den Kontakt verlieren. Oder siehst du bei einem defekten PCB eine Gefahr? Das weisst du sicher besser als ich. :)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
zumal man mir immernoch erklären muss, wie aus einem LiIon Akku irgendwas rauskommen soll, unter dem Pluspol ist ein dichter Metalldeckel...
... bei einem intakten Akku ist der dicht, korrekt.

Schlimmstenfalls ist eine Leiterbahn gerissen, der Akku könnte also irgendwo den Kontakt verlieren.
Oder den Akku kurzschließen. Such Dir die Threads mit den TF-26650-Raketen besser selbst raus.

Vielleicht schickt Dir der TE ja seinen Akku zur Weiterverwendung.
Oder kann ich das so lesen, dass Du dem TE zum Entfernen des PCB und Weiterverwendung des ungeschützten Akkus rätst?
 

prisma

Flashaholic**
7 Februar 2010
1.089
1.003
113
Frankenland
Fachlich kann ich mich an der Diskussion leider nicht beteiligen, aber eine Info dazu hätte ich:

Heute kam bei mir ein Päckchen mit folgendem Aufkleber an


20228
 

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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Für eigentlich alle Szenarien die bei einem LiIon Akku zu einem bösen Ende führen können gibt es Beispiele, aber wo sind die für einen defekt nach einem Sturz? Wenn er sofort heiß wird, ist er sicher defekt. Wenn nicht, wird er sich vermutlich kaum spontan selbst entzünden. Falltests sind übrigens Teil der UL-Zulassung.

Feuer-Gefahr: Opel stoppt Produktion von Elektro-Auto Ampera - autozeitung.de

Kurz: Ein Chevrolet Volt (mehr oder weniger baugleich mit Opel Ampera) ist mehrere Tage nach einem Crashtest in Flammen aufgegangen. Begründung von Chevrolet war, dass man es versäumt hatte nach dem Crash den beschädigten Akku zu entladen...
 

DER_GERMANE

Flashaholic*
26 November 2013
478
175
43
Mollis CH
Nabend!

Ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion heraufbeschwören:D!
Ich werde den Akku auf jeden Fall entsorgen, da mir das Risiko die Paar € nicht wert sind!

Falls jemand von euch Spezialisten den Akku zur genaueren Diagnose haben möchte soll er bitte mit mir Kontakt aufnehmen.Ich bin gerne bereit einem Interessenten das Teil zukommen zu lassen!
Ansonsten wandert das Teil demnächst in die Tonne!... sorry, wird natürlich wie vorher beschrieben fachgerecht entsorgt!

Grüssle
Manu
 

hornet

Flashaholic*
1 März 2011
859
387
63
Dortmund
Die Wahrscheinlichkeit das mit dem Akku nichts passiert liegt vielleicht bei 99%, allerdings möchte ich nicht in deiner Haut stecken wenn das vernachlässigte 1% eintritt.
Ich persönlich wäre noch zusätzlich vorsichtig wenn Frau/Kind/Katze vielleicht durch einen Akkudefekt betroffen sein könnten.
LiIon Akkus haben im Neuzustand schon ein geringes aber nicht auszuschließendes Gefahrenpotenzial - warum geht man dann sehenden Auges ein höheres Risiko ein, wenn man definitiv weiß das der Akku zumindestens äußerlich beschädigt ist.
Es gibt in diesem Forum sicherlich nicht viele Akkuexperten, die auch noch beruflich damit tagtäglich arbeiten. Aber auf den Einen (ich bin es nicht) sollte man hören und den Akku schnell fachgerecht entsorgen!
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
@light-wolff: Der Metaldeckel verabschiedet sich aber deutlich hörbar und so fragil ist der nun auch nicht.

Bei den TFs war aber doch das Problem, dass das PCB nicht so ganz sauber saß und dadurch gerne mal Kontakt zustande kam, wo keiner sein sollte. Das würde ich bei AWs mal ausschliessen, da ist zwischen Zelle und PCB noch eine Scheibe, nicht nur ein Moosgummiring wie bei vielen anderen. Und ja, ich würde das PCB wohl entfernen.

@prisma: Akkuteile.de ist schon ein super Shop. :D

@tbyte: Die L.A. Times schreibt, dass das Feuer von austretender Kühlflüssigkeit die beim durchstechen (!) des Akku Packs austrat ausgelöst wurde.

Mit LiIon Akkus sollte jeder so umgehen wie es ihm behagt. :)
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Bei dem Auto hat wohl eher nicht die Kühlflüssigkeit sondern schon der Akku gebrannt.

Ich hab eine der Folienzellen (ca 5Wh, voll geladen) aus meinem alten Laptopakkupack unter kontrollierten Bedingungen mit einem Eisennagel durchbohrt. Die Nagelspitze hat etwa 30 Sekunden lang geglüht und die Plastikfolie außenrum ist verbrannt.

Bei einer anderen auf 0,1V entladene Zelle ist gar nix passiert. Auch Wasser im Loch hat keine Reaktion ausgelöst.

Das war natürlich ein Extremfall.
Eine Zelle die 10Wh beinhaltet und einen verbogenen Becher hat würde ich so behandeln als könnte ähnliches passieren. Ich halte es auch nicht für unrealistisch, dass das schleichend losgeht.
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Bei dem Auto hat wohl eher nicht die Kühlflüssigkeit sondern schon der Akku gebrannt.

Richtig. Aber die Kühlflüssigkeit hat wohl einen Kurzschluss ausgelöst und der Volt wurde von den zuständigen Behörden für sicher befunden, weil das Risiko nicht höher ist als bei normalen Autos. Bei einem normalen Auto sollte der Tank entleert werden, bei einem Elektroauto eben der Akku.

7ter Absatz (fängt mit "General Motors" an), zweiter Satz:
Chevrolet Volt fires: Safety probe ends; regulators OK GM's fix - Los Angeles Times


Folienakkus = LiPo. Die sind etwas "heißer".
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
Folienakkus = LiPo. Die sind etwas "heißer".

Eigentlich sind die wegen des vergelten oder festen Elektrolyten sogar robuster weswegen man sie ja ohne Stahlbecher baut.

Wenn die Innerei eines 18650 LiCoO2 Akkus verformt wird, dann stellt das eine erhebliche Gefahr dar, in der runden Bauform können sich die Lagen kaum zueinander bewegen um die Deformation aufzunehmen. Eine Beschädigung des Separators ist leicht möglich.
Bei prismatischen LiPo LiCoO2 Zellen ist eine geringfügige Deformation weniger schlimm, da der feste Elektrolyt die Elektroden "in Position" hält und nicht gleich ein interner Kurzschluss entsteht, außerdem können sich die einzelnen Lagen leichter zueinander bewegen.

Aber das nur am Rande.

Siehst du dann Reihenschaltung ohne Schutzschaltung und Tiefentladung ähnlich locker wie Deformation?
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Baut man sie nicht eher ohne Stahlbecher, weil das Platz spart? Ich meine, auf einen 18650er würde ich mich draufsetzen, auf einen weichen LiPo nicht unbedingt. Oder mal ein bisschen dran rumdrücken.

Mit heißer meinte ich aber nicht unbedingt wie empfindlich der Akku mechanisch ist, da du ja schon mit Nägeln dran rumgewerkelt hast. Es finden sich im Internet ohne Ende Videos, in denen LiPos hochgehen, teilweise auch weil sie "nur" kurzgeschlossen werden. Mit einem 18650er passiert das nicht.

Siehst du dann Reihenschaltung ohne Schutzschaltung und Tiefentladung ähnlich locker wie Deformation?
Ja und Nein. Wobei "Tiefentladung" Definitionssache ist und auch vom Strom etc. abhängt. Bei 3V Leerlaufspannung hab ich noch kein Kopfweh.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Bevor der Akku weggeschmissen wird, würde ich ihn nehmen und selbstverständlich auch das Porto für den Versand bezahlen.

Niemals würde ich light-wolff bei dieser Thematik widersprechen, aber es interessiert mich, was mit dem Akku los sein könnte, und in meinem Alter habe ich ohnehin nichts mehr zu verlieren.
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Ich hatte den TE vorhin schon abgeschrieben und auch schon Antwort bekommen, lasse aber Lichtinsdunkel den Vortritt bei dem Akku, er hat einfach das bessere Equipment. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Versuch macht Kluch. ;)

Aufwändige Tests müsste ich eh ausser Haus machen, von daher ist es mir recht wenn du das machst. Ich konnte nur nicht mit ansehen, wie ein Akku unbesehen in den Müll geht.^^
 

chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
1.528
904
113
Was mir spontan einfällt, wenn ich diesen Thread lese: Viele der Taschenlampenhersteller richten sich mit ihren Produkten ja auch gezielt an scharfschießende Kundschaft. In den USA ist es ja erlaubt diese Lampen an Waffen zu montieren und viele der Talahersteller sind ja auch bei diesen Waffenmessen/Shotshows vertreten. Da drängt sich mir dann doch die Frage auf wie das mit den Zellen aussieht, die einige starke Erschütterungen durch das Abfeuern bzw. die Rückschläge der Waffen abbekommen, an die die Lampen montiert sind. Oft besitzen diese Lampen aus diesem Grund Federn auf beiden Seiten der Zellen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Erschütterungen für die Zellen dadurch vollständig abgedämpft werden. Außerdem liest man ja auch oft in den Spezifikationen von Lampen sie seien "shockproof" für eine Fallhöhe von 1,5m oder so etwas in der Art. Darunter sind auch Lampen die nicht auf Plus-und Minuspol mit Federn ausgestattet sind und ausschließlich mit LiIon Akkus betrieben werden dürfen... Ich weiß nicht ob das hier schonmal irgendwo thematisiert wurde, aber in Hinsicht auf die Zellen in den entsprechenden Lampen und die Gesundheit deren Benutzer hätte ich in beiden erwähnten Fällen gewisse Bedenken.?(
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Deswegen nutzen die meisten in solchen Lampen ungeschützte Akkus, das empfindlichste Bauteil ist nämlich das PCB. Wobei man auch das PCB etwas robuster bauen kann, z.B. indem zwischen PCB und Zelle noch dämpfendes Material eingesetzt wird, die Platine mit einem Blechboden verstärkt wird etc.

Ich glaube Waffen sind hier nicht so gern gesehen, aber wie du schon sagst, in den englischen Foren (BLF, CPF) findet sich dazu recht viel.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Es finden sich im Internet ohne Ende Videos, in denen LiPos hochgehen, teilweise auch weil sie "nur" kurzgeschlossen werden. Mit einem 18650er passiert das nicht.
Ich habe schon einige Berichte von regelrecht explodierten oder raketenartig durchs Zimmer fliegenden 18650ern gelesen.
Aber stimmt schon: schließt man einen normalen Marken-18650 kurz, passiert rein gar nichts, weil nach spätestens 2s der PTC den Strom limitiert. Außer man hat eine Hochstromzelle ohne PTC. Dann wird's brenzlig.

Niemals würde ich light-wolff bei dieser Thematik widersprechen,...
Wie, wo, was habe ich denn gesagt? Ich habe mich hier extra zurückgehalten, weil solche Threads regelmäßig etwas ausufern durch Grabenkämpfe zwischen Sicherheitsfanatikern einerseits und der risikobereiteren Fraktion andererseits.

Ich hatte den TE vorhin schon abgeschrieben und auch schon Antwort bekommen...
Abgeschrieben? D.h. vom explodierten Müffelakku mattgesetzt? :D
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
Was mir spontan einfällt, wenn ich diesen Thread lese: Viele der Taschenlampenhersteller richten sich mit ihren Produkten ja auch gezielt an scharfschießende Kundschaft. In den USA ist es ja erlaubt diese Lampen an Waffen zu montieren und viele der Talahersteller sind ja auch bei diesen Waffenmessen/Shotshows vertreten. Da drängt sich mir dann doch die Frage auf wie das mit den Zellen aussieht, die einige starke Erschütterungen durch das Abfeuern bzw. die Rückschläge der Waffen abbekommen, an die die Lampen montiert sind. Oft besitzen diese Lampen aus diesem Grund Federn auf beiden Seiten der Zellen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Erschütterungen für die Zellen dadurch vollständig abgedämpft werden. Außerdem liest man ja auch oft in den Spezifikationen von Lampen sie seien "shockproof" für eine Fallhöhe von 1,5m oder so etwas in der Art. Darunter sind auch Lampen die nicht auf Plus-und Minuspol mit Federn ausgestattet sind und ausschließlich mit LiIon Akkus betrieben werden dürfen... Ich weiß nicht ob das hier schonmal irgendwo thematisiert wurde, aber in Hinsicht auf die Zellen in den entsprechenden Lampen und die Gesundheit deren Benutzer hätte ich in beiden erwähnten Fällen gewisse Bedenken.?(

Selbst wenn die Lampen keine Federn haben erfolgt die Belastung immer gleich, immer "kontrolliert" und immer in und aus der selben Richtung. Selbst wenn eine Lampe fällt, dann gibts für den Akku nicht plötzlich einen unkontrollierten Schlag auf eine zufällige Stelle des Akkubechers. Die Verformung (wenn überhaupt) erfolgt an der Lampe - zumindest solange die Belastung im Toleranzbereich der Lampe liegt.
 
  • Danke
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Ich habe schon einige Berichte von regelrecht explodierten oder raketenartig durchs Zimmer fliegenden 18650ern gelesen.
Aber stimmt schon: schließt man einen normalen Marken-18650 kurz, passiert rein gar nichts, weil nach spätestens 2s der PTC den Strom limitiert. Außer man hat eine Hochstromzelle ohne PTC. Dann wird's brenzlig.

Wieviele davon hatten kein Fire im Namen? ;D

Abgeschrieben? D.h. vom explodierten Müffelakku mattgesetzt? :D

Freudscher Vertipper. :thumbsup:

@DER_GERMANE: Schick ihn Lichtinsdunkel, darf sich mal austoben.^^
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Es finden sich im Internet ohne Ende Videos, in denen LiPos hochgehen, teilweise auch weil sie "nur" kurzgeschlossen werden. Mit einem 18650er passiert das nicht.
Ich habe schon einige Berichte von regelrecht explodierten oder raketenartig durchs Zimmer fliegenden 18650ern gelesen.
Aber stimmt schon: schließt man einen normalen Marken-18650 kurz, passiert rein gar nichts, weil nach spätestens 2s der PTC den Strom limitiert. Außer man hat eine Hochstromzelle ohne PTC. Dann wird's brenzlig.
Wieviele davon hatten kein Fire im Namen?
Du hast geschrieben, 18650 explodieren nicht. Darauf bezieht sich der erste Satz meiner Antwort. Und deren zweiter Satz beantwortet Deine Frage bereits.
 

DER_GERMANE

Flashaholic*
26 November 2013
478
175
43
Mollis CH
Irrtum

Sorry, ich hab mich vertan!
Es handelt sich bei dem beschädigten Akku nicht um einen AW 2600mAh sondern um einen AmpMax 3100mAh!:peinlich:

Wollte das nur richtiggestellt haben.

Gruss
Manu
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Du hast geschrieben, 18650 explodieren nicht. Darauf bezieht sich der erste Satz meiner Antwort. Und deren zweiter Satz beantwortet Deine Frage bereits.

Ich hatte vorausgesetzt dass der TE, wenn er schon in AW (bzw. nun Ampmax) investiert, die Finger von *Fire lässt, so wie die Meisten hier im Forum. Ich gebe zu, die ganzen Billigzellen hab ich verdrängt, ich schätze das Risiko höher ein solche Zellen zu nutzen als eine Markenzelle die mehrfach runtergefallen ist.

(Zumal viele *Fire garkeine 18650er sondern kleine Zellen mit viel Sand sind. :D)

Die 3100er Ampmax beinhalten eine Panasonic-Zelle, die im Gegensatz zu der AW 2600mAh Zelle einen HRL hat, somit also noch etwas sicherer ist.
 

DER_GERMANE

Flashaholic*
26 November 2013
478
175
43
Mollis CH
Hi Simon

Kannst Du mir als Noob bitte sagen was HRL bedeutet!:confused:
Kenn mich mit den Abkürzungen die Ihr manchmal verwendet absolut noch nicht aus!

Grüssle
Manu
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
2.087
561
113
Karlsruhe
Heat Resistant Layer, im Grunde eine weitere Schicht zwischen Anode und Kathode die bei einem internen Kurzschluss verhindert dass dieser sich ausbreitet und damit auch die Zelle vor Überhitzung schützt.

In den Zellen steckt inzwischen immer mehr Technik, einen groben Übersicht über den Stand der Technik bei Panasonic gibt dieses PDF:
http://www.hurt.com.pl/prods/mactronic/panasonic_3400.pdf

Geht zwar um die 3400mAh (NCR18650B) Zelle, aber die 3100er (NCR18650A) ist da sehr ähnlich.
 
  • Danke
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