AA/AAA Led-Taschenlampen und eneloop Akkus?

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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Hallo liebe Foren-Mitglieder!
Wie ihr an der Anzahl meiner Beiträge erkennon könnt bin ich noch nicht lange hier im Forum, daher mag meine Frage wohl eher wie die eines blutigen Anfänger erscheinen, bitte entschuldigt dies :)
Nun zu meiner Frage:
Habe mehrer Taschenlampen die mit aaa bzw aa betrieben werden können.
In wie weit kann ich Led-Taschenlampen generell mit Akkus (speziell eneloops) betreiben? Muss ich da auf was achten?
Kann mir da die Led Einheit durchbrennen oder sonst was an der Elektronik passieren? Gefährliche Hitzeentwicklung etc?
Konkret geht es um eine Maglite 4d (mit Led, die jedoch scheinbar auswechselbar ist, jedenfalls war eine normale Glühbirne in der Endkappe dabei).
Maglite schreibt auf seiner Homepage dass man keine akkus verwenden soll.
Hab vorhin mit Litexpress telefoniert die sagten mir das sei generell egal, nur müsse man halt dadurch einen geringeren Lichtstrom in Kauf nehmen, während mir ledLenser zusicherte dass eventuell die Leds durchbrennen könnten.
Jetzt sind das beide vielleicht nicht so die Hammer Marken und die Aussagen waren ziemlich exakt das Gegenteil. Bin daher etwas verwirrt. Könnt ihr mir helfen?
(ach ja: nicht wundern: Maglite benötigt ja bekanntlich d-Batterien, ich nehm einen Adapter von D auf AA, ebenfalls von eneloop)
Vielen Dank schon mal. Freu mich auf eure Antworten, wünsche euch ein schönes und 'erleuchtetes' 2011!
Jan
 

Nyctophobia

Flashaholic*
16 November 2010
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in den Adapter von eneloop kommt afaik nur eine AA, richtig? Dann ist es problemlos möglich!
Bei Adaptern mit mehreren Zellen ist darauf zu achten ob die Zellen in Reihe oder parallel geschaltet sind..
 

meckisteam

Flashaholic*
26 Dezember 2010
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Köln
meckiweb.blogspot.com
Da bei der Verwendung von Akkus (1,2V) anstelle von Batterien (1,5V) die Spannung sogar geringer ist kann ich mir ein durchbrennen einer LED-Einheit ehrlich gesagt nicht vorstellen. Wieso Zweibrüder für den LED Lenser solche Angaben macht erschließt sich mir nicht. Mein V²-Lenser erträgt den Betrieb mit AAA-Eneloops jedenfalls seit Jahren in einem recht harten Dauerbetrieb als Rollstuhlbeleuchtung.
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

Akkus haben einen geringeren Innenwiderstand und können einen höheren Strom im Vergleich zu Alkali-Batterien liefern. Im Ergebnis kann das einfach konstruierten Lampen schaden, da Akkus zwar eine geringere Spannung haben, aber durch den deutlich höheren Strom die LED ggf. in ihre Lebensdauer gemindert wird.

Bei besseren Lampen sorgt eine Elektronik dafür, dass die LED so viel Strom/Spannung bekommt, dass sie keinen Schaden nimmt und sogar gleich hell bleibt.
 
  • Danke
Reaktionen: Funzelmaster

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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Vielen Dank für eure Hilfe

Erstmal vielen Dank für die Antworten.
@ Paetzi: Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich dass ledlenser ebenfalls von einem geringerem Innenwiderstand und einem höheren Strom sprach. Du redest von einer verminderten Lebensdauer. Wie stark meinst du ist die Verminderung? Also wenn mir meine Maglite durch die Akkus (ja, gemeint sind die Adapter mit jeweils einem AA Akku, sprich Maglite 4D-> 4 Adapter mit insgesamt 4 AA-Akkus) nach 5 statt nach 10 Jahren abraucht ist mir das relativ egal nur wenn sie dadruch nach sagen wir mal 20 Akkusätzen (Akku leer und geladener wieder rein) abraucht ist das nicht so dolle :)
Hab ich ausser der möglichen verminderten Lebensdauer noch weitere Nachteile? Gefahr einer Überhitzung (eventuell sogar kleine Explosion?), Akku-Schädigung (darf ich die eventuell nicht so lange drin lassen? Nicht dass sie sich tiefentladen? Sind ja nur NIMH).
Viele Grüße
Jan
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

den Akkus ist das egal und sonst sehe ich keine Gefahr für Leib und Leben.

Ich habe schon öfter gelesen, dass Leute Akkus in Lampen verwenden, obwohl der Hersteller das nicht empfiehlt. Ich kann dir das aber nicht empfehlen und auch nicht sagen, um wie viel die Lebensdauer gemindert wird.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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@Paetzi
Danke für die Infos. Hat vielleicht noch jemand anderes Infos über die Verkürznug der Lebensdauer der Leds? Ist mir klar das man das nicht in Prozent angeben kann, aber eine grobe Aussage ist vielleicht möglich oder ratet ihr mir komplett davon ab akkus in ner Maglite, sonstigen Lampen zu verwenden?
Ich sag euch schon mal gute Nacht
Jan
 

EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
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Ex-Dresdner in Münster
oder ratet ihr mir komplett davon ab
Hör auf Paetzi.

Mit eigenen Worten: Wenn Leute den Akku A in Lampe B als Stromversorgung nehmen - obwohl der Hersteller sagt, daß die Lampe mit Akku C betrieben werden soll - und das funktioniert auf Dauer, dann ist das nur eine Aussage für diese eine dezidierte Lampe. Der Hersteller sichert die korrekte Funktion aber nur mit Akku A zu. Und genau das ist das Entscheidende.

E.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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denke ihr habt Recht

Hallo Paetzi und bofh,
ich denke Ihr habt beide Recht, besser man verlässt sich auf die Angaben des Herstellers, wird schon Sinn machen dass die auf ein wichtiges Verkaufsargument (Akkutauglichkeit) verzichten
Danke für die Antworten, Fragen sind geklärt!
 

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
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Saarländer
was paetzi hier bezüglich der kürzeren lebensdauer der leds geschrieben hat gilt nur für lampen die ungeregelt betrieben werden.
wer außer etlichen ledlenser und billig-funzeln aus einem 1-euro-shop betreibt seine lampen noch so ??? :confused:
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

dass Lampen mit Elektronik davon nicht betroffen sind, hatte ich geschrieben. Wer seine Lampe so betreibt, war nicht die Frage des Threadstellers.
 

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
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Saarländer
Hi,

dass Lampen mit Elektronik davon nicht betroffen sind, hatte ich geschrieben. Wer seine Lampe so betreibt, war nicht die Frage des Threadstellers.

sorry, ich habe es nicht böse gemeint :). du hast natürlich recht, dass du es so auch geschrieben hast. ich wollte nur noch mal explizit darauf hinweisen, da das thema in einem anderen thread wieder hochgekommen ist und der fragesteller das ganze nun wohl verallgemeinert.

und auf die betreiber meist ungeregelter lampen bin ich nur eingegangen, weil der fragesteller ja in seinem beitrag das telefonat mit ledlenser erwähnt hat. :eek:
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hi,

ich hatte es auch nicht böse gemeint und auch nicht so verstanden. Hatte vielleicht einen Smiley vergessen. :)

Man driftet nur halt schnell vom Thema ab, wenn man nach dem Sinn einer solchen Bauart fragt. Ich bin allerdings auch kein Freund von Led Lenser & Firmen allgemein, die bei einigen Modellen keine Akkus berücksichtigen.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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hast recht

Diagramm sieht mir auch sehr geregelt aus. Akkus sollten damit dann wohl kein Problem sein. Falls es dir nicht zu viel Mühe bereitet, stell die Antwort trotzdem rein :thumbsup:
Danke und guts Nächtle
Jan
 

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
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Saarländer
hier die wortwörtliche antwort von david chow:

Jeorg,

The Quark mini aa2 is voltage regulated.

David


ps: habe noch mal explizit nach der verwendung von eneloops in dieser lampe nachgefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:
24 Januar 2012
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Hi,

Akkus haben einen geringeren Innenwiderstand und können einen höheren Strom im Vergleich zu Alkali-Batterien liefern. Im Ergebnis kann das einfach konstruierten Lampen schaden, da Akkus zwar eine geringere Spannung haben, aber durch den deutlich höheren Strom die LED ggf. in ihre Lebensdauer gemindert wird.

Bei besseren Lampen sorgt eine Elektronik dafür, dass die LED so viel Strom/Spannung bekommt, dass sie keinen Schaden nimmt und sogar gleich hell bleibt.

Sorry, aber der Strom der fließt ist immer vom Verbraucher (Widerstand / Spannung) abhängig, d.h. nicht das mehr Strom fließt, nur weil mehr Strom geliefert werden kann, die Lampen laufen ja nicht im Kurzschlussbetrieb.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Sorry, aber der Strom durch den Verbraucher wird durchaus auch von der Akkuspannung bestimmt.

Akkus mit geringem Innenwiderstand brechen nicht so stark in der Spannung ein wie Alkaline-Batterien, d.h. sie haben bei hohen Strömen eine höhere Spannung als Alkalines, obwohl ihre nominelle Spannung niedriger ist.
Wie Paetzi schrieb, können einfach konstruierte Lampen dadurch geschädigt werden, da sie sich zur Strombegrenzung auf den Innenwiderstand der Batterien verlassen: wenn der dann zu klein ist, fließt zu viel Strom.

Und: eine LED kann man oberhalb ihrer Durchfluss-Spannung eher als Kurzschluss denn als Widerstand betrachten - auf diese Weise berechnet man z.B. den benötigten Vorwiderstand: man geht von konstanter (stromunabhängiger) Durchfluss-Spannung aus. D.h. geringfügig höhere Spannung bewirkt sehr viel höheren Strom. Darum werden LEDs idealerweise ja mit Stromquellen betrieben, nicht mit Spannungsquellen. Eine ideale Stromquelle hat einen unendlichen Innenwiderstand, einen ideale Spannungsquelle hat gar keinen.
 
24 Januar 2012
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Sorry, aber der Strom durch den Verbraucher wird durchaus auch von der Akkuspannung bestimmt.
Das stimmt, von der Spannung allgemein.

Wie Paetzi schrieb, können einfach konstruierte Lampen dadurch geschädigt werden, da sie sich zur Strombegrenzung auf den Innenwiderstand der Batterien verlassen: wenn der dann zu klein ist, fließt zu viel Strom.

Das stimmt nicht. Der Strom wird, im einfachsten Fall, durch einen Vorwiderstand begrenzt.

Und: eine LED kann man oberhalb ihrer Durchfluss-Spannung eher als Kurzschluss denn als Widerstand betrachten - auf diese Weise berechnet man z.B. den benötigten Vorwiderstand: man geht von konstanter (stromunabhängiger) Durchfluss-Spannung aus.

1. Klar, eine LED ist ein Halbleiter mit einer Kennlinie und kein ohmscher Widerstand.

2. Eine Spannung fließt nicht, sondern steht an, fließen tut nur der Strom.


Eine AA Batterie liefert im Kurzschluss ~ 8A!!! Welche LED soll das verkraften?


PS.: muss mich korrigieren, es gibt natürlich auch Billiganbieter die mehrere LEDs ohne Vorwiderstand betreiben was verwerflich ist den die halten nicht lange.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Das stimmt nicht. Der Strom wird, im einfachsten Fall, durch einen Vorwiderstand begrenzt.
Im einfachsten fall gar kein Vorwiderstand.

2. Eine Spannung fließt nicht, sondern steht an, fließen tut nur der Strom.
Hat auch keiner behauptet. Falls das auf den Begriff "Durchfluss-Spannung" gemünzt war: man sagt auch Durchlass-Spannung, Vorwärtsspannung, Schwellenspannung, Vf, Forward voltage dazu - is alles dasselbe.

Eine AA Batterie liefert im Kurzschluss ~ 8A!!! Welche LED soll das verkraften?.
Eine SST-90:D. Der Kurzschlussfall liegt aber nicht vor, weil man die Vf der LED abziehen muss: I = (U0-Vf) / Ri.
(Edit: walter01 kennt die SST-90 auch...)

PS.: muss mich korrigieren, es gibt natürlich auch Billiganbieter die mehrere LEDs ohne Vorwiderstand betreiben was verwerflich ist den die halten nicht lange.
Ja, besonders dann, wenn man sie mit einem Akku oder einer Batterie mit geringem Innenwiderstand betreibt.
Das wird auch mit Einzel-(Power)LEDs gemacht, auch von "namhaften einheimischen Herstellern", da gibt es Lampen für 3xAAA, die im "Turbo-Mode" keinen Vorwiderstand haben. Energizer L91/L92 z.B. wäre da tödlich, die hat auch noch hohe Spannung zum geringen Innenwiderstand dazu.
 
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