18650 aus Notebookakku verwenden?

Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
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Taunus
Hallo.

Ich habe gestern einen IBM/Lenovo Notebookakku geschlachtet und die 18650`er entnommen.

Momentan bin ich hin und hergerissen, ob ich die Akkus in Taschenlampen verwenden soll. Es handelt sich um Panasonic NCR18650 die wohl 2900 mAh haben sollten und natürlich ungeschützt sind.

Die Spannung lag bei dem Schlachten des Akkus gestern gleichmässig bei 3,45V.
Ich lade gerade das erste Paar im WP2.2. Bin jetzt bei 4,05V, die Akkus sind momentan handwarm.

Ich möchte natürlich bei der Verwendung kein Risiko eingehen, hätte auch nur zwei Lampen Lampen die mit Flattop 18650`er funtionieren, die TN31 und die SF L2T.

In der SF sollte es kein Thema sein, aber wie kritisch seht ihr die Verwendung in der TN31?
Grundsätzlich gehe ich an die Verwendung der LiIo Akkus mit der gebotenen Vorsicht ran, regelmäßiges Kontrollieren der Spannung vor/nach dem laden gehören für mich dazu.

Ich habe noch einen Imax B6 Klon, das Hype X7 Dual Power. Macht es sinn, die Akkus nach dem ersten Ladevorgang (ggf. mehrfach) zu entladen? Wie aussagekräftig ist bei dem Lader die Anzeige der geladenen / entladenen Kapazität?


Gruß
Marco
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Lübeck
Wenn du einen Modellbaulader hast kannst du ja mal die entnehmbare Kapazität messen. Wenn der Akkupack im Laptop nicht mehr hergehalten hat sind evtl nur ein oder zwei schlechte Zellen dabei - oder es sind alle erledigt.
Dann kannst du individuell entscheiden ob sich eine Verwendung noch lohnt.
Prinzipiell spricht nix dagegen Zellen die in Ordnung sind weiter zu verwenden. Die Markenlaptophersteller verwenden normal nur gute Zellen.
Und wenn sich drei Zellen mit "gleicher" Kapazität darunter befinden würde ich die auch in der TN31 in Betracht ziehen. Aber nur weil ich mir sehr sicher bin, dass ich sie nicht tiefentladen würde.

Ich hab 6 18650 Zellen von LG aus einem HP-Akkupack. Die haben alle bis auf 20mAh hin oder her die gleiche Kapazität knapp unter der Herstellerangabe. Bei dem Pack war nach ein paar Monaten wohl nur das BMS defekt. Aber die haben alle einen recht hohen Innenwiderstand, eignen sich nur bis 2A sinnvoll. In einem Laptop ist das aber ok, da sind die Entladeraten gering. Insofern könnten in Laptopakkupacks des öfteren Zellen stecken die nicht für hohe Ströme taugen.
 
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L

lfowner

Guest
Ich sehe da auch kein Problem drin. Ich habe das selbst eine geraume Zeit gemacht, weil ich einfach nur mittelmäßige Lampen für 18650 hatte bzw. es nichts wirklich Interessantes für mich gab. Mittlerweile sehe ich das anders, ich habe mir (z.B. bei Fasttech) ein paar neue 18650-Zellen angeschafft, da merkt man selbst ohne Meßmöglichkeit, wie fertig die Laptop-Zellen waren.
Für den Notfall (wenn man grad knapp bei Kasse ist oder nix anderes verfügbar) ist das ne gute Sache, aber auf Dauer lohnt es nicht.
BTW: ich nutze die Zellen ausschließlich einzeln, nicht im Verbund, da ist das Risiko am geringsten.
 
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Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
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Taunus
Ich habe sie inzwischen alle geladen und in schrumpfschlauch gepackt.

Soweit keine Auffälligkeiten.
Mal ein wenig den Ersten in der L2T testen...

Gruß
Marco
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Notebookakkus haben recht aufwändige Schutzschaltungen. Da ist eine Temperaturüberwachung drin, die Zellspannungen werden einzeln abgegriffen und du kannst recht sicher sein, das da keine Zelle gefährlich tief entladen war.

Zellen altern nicht exakt gleich, aber doch einigermassen gleichmäßig. Wenn der Akkupack schon schlapp gemacht hat, ist die Chance gering, da noch gute Zellen zu finden.

Die relativen Unterschiede der Zellen zueinander werden wahrscheinlich größer sein, als bei Neuware und der Innenwiderstand der Zellen deutlich höher. Solche Zellen würde ich ohne Schutz nicht mehr in serie betreiben wollen.

Manchmal stirbt ein Akkupack auch aus anderen Gründen, z.B. weil ein Temerpatursensor falsch misst. Das hatte ich gerade beim Akkuschrauber. Der Akkuschrauber lief mit einem fast neuen Akku nicht mehr, weil der Temperatursensor eine zu hohe Temperatur meldete. Die Zelle darin war aber praktisch neuwertig.

Mach mal als erstes eine Kapazitätsmessung der Akkus. dann wirst du sehen, ob es sich lohnt die Zellen noch weiter zu benutzten.
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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Zellen altern nicht exakt gleich, aber doch einigermassen gleichmäßig. Wenn der Akkupack schon schlapp gemacht hat, ist die Chance gering, da noch gute Zellen zu finden.

Allerdings machen Akku-Packs schon bei einzelnen Zelldefekten dicht... wenn das Pack also nicht einfach stark abgenutzt ist, sondern einen plötzlichen Defekt erlitten hat, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass nur eine Zelle das Problem verursacht hat.
 
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Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
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Taunus
Ich werde heute oder morgen mal den Modellbaulader bemühen.

Danke erstmal für eure Einschätzung.

Gruß
Marco
 

Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
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Taunus
Tutorial: Laptop Battery Pack 18650 Extraction

Danke dir für die Links.
Auch wenn ich es nicht komplett ausschliessen kann, denke ich, dass meine Akkus nie tiefentladen wurden. Immerhin hatten sie bei der Entnahme noch über 3,4V obwohl der Akku schon ein paar Monate rumlag.

Die Spannung ist ohne großes zutun nun von 4,17 auf 4,14V gefallen. Muss ich weiter beobachten.

Gruß
Marco
 
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Wenn die Zellen tatsächlich älter als drei oder vier Jahre sind, kannst du davon ausgehen, dass sie unter richtiger Last relativ schnell einknicken. Grund ist der Kapazitätsverlust durch die Alterung der Zellen, unabhängig von der Anzahl der Ladezyklen.

In einer Lampe, die keine hohen Ströme zieht, kannst du aber vielleicht sogar noch längerfristig mit den Akkus Spaß haben.

Ich bin kein Akku-Experte, und wenn mich die Spezialisten Lügen strafen sollten, gebe ich dir ein Bier aus, wenn wir und das nächste Mal sehen, aber das ist zumindest meine Praxiserfahrung.

Gruß
Walter
 
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Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
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Taunus
Wenn die Zellen tatsächlich älter als drei oder vier Jahre sind, kannst du davon ausgehen, dass sie unter richtiger Last relativ schnell einknicken. Grund ist der Kapazitätsverlust durch die Alterung der Zellen, unabhängig von der Anzahl der Ladezyklen.

In einer Lampe, die keine hohen Ströme zieht, kannst du aber vielleicht sogar noch längerfristig mit den Akkus Spaß haben.

Ich bin kein Akku-Experte, und wenn mich die Spezialisten Lügen strafen sollten, gebe ich dir ein Bier aus, wenn wir und das nächste Mal sehen, aber das ist zumindest meine Praxiserfahrung.

Gruß
Walter

Warum solltest du da falsch liegen. Erscheint mir absolut logisch. Das Bier nehm ich trotzdem ;)

Wenn ich auf die Verwendung in der TN31 verzichte, bleibt mir eh nur der SF Host mit dem 3Mode NW Dropin von Intl-Outdoor. Bin mir gerade nicht sicher mit der ET T20C2. Ich glaube, da würden sie auch passen.

Gruß
Marco
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich glaub, die TN31 wird gar nicht mal so ein Problem sein. Die hat 3 Akksu, bei 3A LED Strom fließt 1A durch die Akkus.

Das Ausschlachten von Notebookakkus ist ja gar keine schlechte Idee. Normalerweise sind die recht gut geschützt und überwacht.

Ich habe auch 6 Zellen liegen, die haben um 2,1Ah und unter 80mOhm Innenwiderstand. Die halte ich für uneingeschränkt einsetzbar. Ich habe aber auch schon ein paar Dutzend Zellen entsorgt, weil die Kapazität zu gering und der Innenwiderstand zu hoch war. Eine Zelle mit weit über 100mOhm oder wenigen hundert mAh macht dann auch keine Freude mehr.

Wenn ich dann sehe, dass der 2-er Pack geschützte 3100er (NCR18650A) kanpp 14$ kostet, also umgerechnet der Akku für knapp über 5,-- EUR zu haben ist frage ich mich, ob es wirklich wirtschaftlich ist alte Akkupacks zu schlachten.
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Lübeck
Ich glaub, die TN31 wird gar nicht mal so ein Problem sein. Die hat 3 Akksu, bei 3A LED Strom fließt 1A durch die Akkus.

Die ungeschützt in Reihe Debatte ist ja hinlänglich länglich und wird wohl nie enden. Aber ich mach das auch, weil ich sicher bin nicht zu tief zu entladen wo Probleme entstehen können und ich die Kapazitäten vorher messe um größeren Unterschieden aus dem Weg zu gehen.

Man muss es eben kontrolliert machen...

Wenn ich dann sehe, dass der 2-er Pack geschützte 3100er (NCR18650A) kanpp 14$ kostet, also umgerechnet der Akku für knapp über 5,-- EUR zu haben ist frage ich mich, ob es wirklich wirtschaftlich ist alte Akkupacks zu schlachten.

Wenn ein Zellentest ergibt, dass die Dinger gut sind, dann ist es wirtschaftlich und auch ökologisch sinnvoll sie noch zu verwenden. Wenn nicht, dann stimme ich voll zu was neue Akkus angeht.
 
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Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
235
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Taunus
Ich muß jetzt erstmal rausfinden, wie fit die noch sind. Allerdings bin ich da zeitlich ziemlich eingeschränkt, weshalb das noch etwas dauern kann.

Falls die Akkus noch taugen, werde ich sie mit der gebotenen Vorsicht einsetzen. Ggf. als Backup mitführen, wenn ich mit den Lampen unterwegs bin.

Grundsätzlich befinden sich in meinen Lampen Akkus von Enerpower und EagleTac. Nur für die zuletzt angeschaffte L2T fehlt mir noch die Versorgung. Da steckt jetzt erst mal einer aus dem NB Akku drin.

Gruß
Marco
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Wenn ein Zellentest ergibt, dass die Dinger gut sind, dann ist es wirtschaftlich und auch ökologisch sinnvoll sie noch zu verwenden.

Ich hab ja mehr in die Richtung gedacht, wie wirtschaftlich es ist, die Zeit aufzuwenden um zu testen. Wenn du dir 5 Notebookakus holst, zerlegst und die Zellen testest bist du ein paar Stunden beschäftigt. Wenn dann 6 brauchbare Zellen übrig bleiben sollten, war das kaum wirtschaftlich. Dann hättest du auch in der Zeit einen Nebenjob machen und neue Zellen kaufen können. Das meine ich mit wirtschaftlich. Das so was auch Spaß machen kann ist was anderes. Die Akkutests die ich gerade mit den NCR18650PD und den ICF18650-30B mache kosten auch viel Zeit. Das sit auch nicht wirtschaftlich, aber eben Hoby.
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Dann hättest du auch in der Zeit einen Nebenjob machen und neue Zellen kaufen können. Das meine ich mit wirtschaftlich.

Oft ist es aber nicht sinnvoll bei Hobbys oder bei privaten Ausgaben allgemein nach der Wirtschaftlichkeit zu fragen.

... wenn jemand Taschenlampen sammelt, eine Modelleisenbahn hat, etc. - wie und warum soll das wirtschaftlich sein?

In den meisten Fällen kosten Hobbys Geld und erwirtschaften nichts.
 

bjbweb

Flashaholic
28 Dezember 2011
114
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18
Schotten
Also sind sie doch für eine EDC brauchbar
und könnten mit einem zb.AMC 8x7135
noch eine ganze Zeit lang benutzt werden.

So mache ich das auch und habe keine Pobleme
damit.
Da brauch man(n) keine fünf Minuten auf Turbo
und es ständen dann noch mindestens 60min brauchbare
High zur Verfügung.
Plus der Rest aus dem Akkupack als Reserve.:thumbsup:

LG,
Andy
 

bjbweb

Flashaholic
28 Dezember 2011
114
16
18
Schotten
Danke für deinen Beistand:thumbup:
Damit wäre doch der Sinn von Wirschaftlichkeit und Resucen erhaltung bzw. igw. dann auch geklärt. imho. wenn einem die Arbeit nicht zu viel ist oder wird.

Danke u.
LG,
Andy
 

Spessartraeuber88

Flashaholic*
5 Dezember 2011
663
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28
Unterfranken
Ich benutzte seit längerer Zeit Notebook Akkus in einzelligen Talas ohne Probleme! Würde mich nur mal interessieren, was passiert, wenn sie mal wirklich leer werden.....
 

bjbweb

Flashaholic
28 Dezember 2011
114
16
18
Schotten
Nein, meine EDC's fangen an zu blinken und schalten runter.
Ich würde keinen (ungeschützten) Akku ohne dieses Feature in einer Lampe betreiben.
Irgendwann, im Eifer des Gefechtes, bemerkt man es nicht das der Akku leer wird und dann :eek:
Brauch ich nicht und die 4€ für nen halbwegs vernünftigen Treiber sollten drin sein.
ODER?
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
259
55
28
Vor allem gibt es dann viel mehr Beiträge von Ausrüstung die beim Laden (oder bei der Anwendung) explodiert ist.

Nicht das ich mir viele von den Beiträgen wünsche, das Lesen finde ich aber immer sehr spannend, fast wie ein Krimi ...

Naja, kommt darauf an wer die Akkupacks zerlegt, wenn das die Leute machen die nicht einmal den normalen Umgang mit Li-Ions im Griff haben ... Na, dann gute Nacht ...
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Eben, und wirtschaftlich heißt nicht, ich schneide ein paar Zellen raus, lade sie und die Lampe leuchtet damit.

Bei einem unbekannten Akkupack ist immer etwas Restrisikio drin, wie viel weiß man nicht. Und viele Unfälle haben einens gemeinsam: Bei anderen ist es dutzende Male gut gegangen.
 
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Marco76

Flashaholic
9 Januar 2012
235
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Taunus
So, mal ne kurze Zwischenmeldung.

Ich habe den Test mit dem Modellbaulader noch nicht durchgeführt, aber die Laufzeit eines der NB-Akkus mit einem Eagletac 2400mAh verglichen.

Dazu habe ich wechselweise beide Akkus für jeweils 5min auf High belastet (L2T mit Intl-Outdoor 3-Mode Dropin NW, 850 OTF Lumen).
Während der ein Akku dran war, ruhte sich der jeweils andere Akku ~6 min aus. Gemessen wurde jeweils nach etwa 4-6 min. Leider fehlt mir die 5min Messung des Eagletac. Hab ich leider nicht notiert.

full


Die unterschiedlichen Zellen mal außer acht gelassen, zeigte es mir zumindest, dass der Notebookakku nicht ganz mürbe ist, weshalb ich einen weiteren Test mit der L2T machte.

Ich vergrub die Lampe auf High eingeschaltet im Schnee. Die Leuchstufe konnte während der nächsten 45 min durchgängig gehalten werden.

Nach einer kurzen Erholungspause für den Akku zeigte mir das Multimeter 3,56V. Dies ist mir nicht ganz schlüssig, wenn man sich die ersten Messungen mal weiterdenkt... :haeh:

Zumindest mit diesem Akku bin ich jetzt trotzdem durch. Habe ihn für gut befunden und werde ihn nutzen.
Jetzt heißt es, auf Grundlage der Tests noch die anderen sechs Akkus zu checken.

Ich danke euch jedenfalls schon mal für eure Einschätzungen. :thumbup:

Gruß
Marco
 
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Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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Grüß Dich Marco,

ein "Problem" bei Li-ion Akkus ist, dass man zwar anhand der Spannung zwar die Restkapazität ermitteln kann, das sagt aber nichts darüber aus, wie gut der Akku noch in Form ist.
Denn der Akku verliert nur theoretisch an Kapazität.
Um genau zu sein, verliert der Akku über die Zeit gesehen an entnehmbarer Kapazität, nicht an realer Kapazität.
Das kommt daher, da der Innenwiderstand des Akkus sich durch den Alterungsprozess erhöht und dadurch die entnehmbare Kapazität sinkt.

Wenn der Akku 50% Kapazität hat, wird der etwa immer die gleiche Spannung hat, egal oder der frisch vom Band gefallen ist, oder ob der Akku schon 10 Jahre alt ist und 1000 Zyklen hinter sich hat.


Aber wenn Du die Lampe auf der höchsten Stufe betreibst, gewinnt man wenigstens einen ersten Eindruck, wie viel der Akku noch kann, oder auch nicht mehr kann.

Megalodon
 
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