Acebeam K65 - Review / Vorstellung / Test + Passaround

Dieses Thema im Forum "AceBeam" wurde erstellt von amaretto, 27. Februar 2018.

  1. Acebeam hat kostenfrei ein neueres Modell aus dem Programm zur Verfügung gestellt. Die Acebeam K65. Die Lampe hat nach Bekanntwerden der ersten Fotos zur Lichtfarbe (an einer weißen Wand) polarisiert, will ich mal vorsichtig ausgedrückt sagen. :pfeifen:

    Doch eins vorweg: ich hab (mal wieder) gelernt, dass man die Qualität und Leistung einer Lampe nicht vorschnell anhand eines Fotos einer weißen Wand bewerten sollte, da das Auge doch anders empfindet als es die meisten Kameras einzufangen in der Lage sind. Am besten, Interessierte schauen sich so eine Lampe erst mal selbst live an, bevor sie sich auf ein Review oder ein Foto verlassen.

    Der Hersteller hat dieses Modell als einen der Suchscheinwerfer im Programm. Die Unterschiede zur K60: Cree XHP70-LED der zweiten Generation, die in der K65 vom Silikondom über der Emitterfläche befreit wurde. Dies soll der K65 zu einer gesteigerten Reichweite verhelfen, hat allerdings größere Auswirkungen auf die Lichtfarbe. Zudem gibt es zum Bedauern so mancher Acebeam-Fans keinen Selektorring mehr sondern die Bedienungsmöglichkeit über einen einzigen Seitenschalter.

    Im Laden kostet die K65 derzeit etwa 170 Euro.

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    Der Lieferumfang: Lampe, Holster, Trageschlaufe, Ersatz-Dichtungsringe, Bedienungsanleitung
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    Daten und Eigenschaften im Vergleich zur K60 (Herstellerangaben).
    EigenschaftenAcebeam K60Acebeam K65
    LeuchtprofilAllrounder mit guter ReichweiteThrower
    LeuchtmittelCree XHP70 LEDCree XHP70.2 LED (dedomed)
    Energieversorgung4x 18650 Li-Io4x 18650 Li-Io
    Leuchtweite (ANSI)704 m (124.100 cd)1014 m (257.000 cd)
    Lichtstrom (ANSI) max.5.000 lm6.200 lm
    Reflektorbeschaffenheitstrukturiert (orange peel)glatt (smooth)
    BedienungTailcap-Forward-Clicky + Selektorringseitlicher Taster
    optische Ladezustandsanzeigeneinja
    Turbo5.000 lm (1 h)6.200 - 4.000 lm (3 min. + 1,2 h)
    High3.400 lm (1,5 h)3.500 lm (1,5 h)
    Mid21.700 lm (3 h)1.700 lm (4 h)
    Mid1700 lm (8 h)700 lm (10 h)
    Low50 lm (60 h)250 lm (21 h)
    Moonlight1 lm (1300 h)5 lm (60 h)
    Momentlicht/morsefähigjanein
    Sperrmöglichkeitmechanisch (Tailcapschalter)elektronisch (Seitenschalter)
    Länge206 mm190 mm
    Durchmesser Kopf/Body88/50 mm90/53 mm
    Gewicht ohne Akkus570 g660 g

    übrige Merkmale der K65
    - Alu-Gehäuse mit Hart-Anodisierung (Typ III)
    - beschichtetes Frontglas
    - Alu-Bezel (laut Hersteller Edelstahl)
    - Betriebsspannung 12 - 16,8 V
    - wasserdicht nach IPX-8
    - schlagfest bis 1,2 m Fallhöhe
    - tailstand-fähig
    - Stativgewinde

    Auf der Seite gegenüber vom Schalter ist besagtes Gewinde eingelassen, das man etwa für die Befestigung auf einem Stativ verwenden kann.
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    Die Indikator-LED für den Ladezustand der Akkus.
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    Entschuldigung für die Staubkörner/-flusen auf der Lampe. Aber davon abgesehen: bereits im Auslieferzustand war der Reflektor leider nicht vollkommen staubfrei.
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    Problem: der Karabinerhaken ist zu dick für die Öse und lässt sich nicht drehen.
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    Die speziellen Torx-Schrauben werden die Profi-Bastler nicht abhalten können...
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    Die 4 Akkus im Käfig sind in Serie geschaltet.
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    Bedienung/User interface:
    ausgeschaltet:
    kurzer Click = Einschalten auf zuletzt verwendeter Stufe (Memory)
    langer Druck (1 s) = Moonlight
    langer Druck ( 2 s) = S.O.S.
    langer Druck (> 5 s) = elektronischer Lockout/unlock, wird durch Blinken bestätigt

    eingeschaltet:
    kurzer Click = aus
    gedrückt halten = Leuchtstufenwechsel Low-Mid1-Mid2-High-Low-Mid1-Mid2-High usw.

    egal ob eingeschaltet oder nicht:
    Doppelclick = Turbo
    Tripleclick = Strobe
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    Auch wenn grundsätzlich die komplette Bedienung nur mittels eines Schalter komplex sein kann, ist das hier gut gelöst. Um die Bedienung schnell zu erlernen brauchte ich nicht einmal die Bedienungsanleitung. Ein Sofortzugriff auf fast alle gewünschten Stufen ist möglich (Low- und Highstart, Memory, Sonderblinkmodi). Dennoch liegen beispielsweise die für viele Anwender störenden Blinkstufen nicht im regulären Ramping sondern sind versteckt.

    Handhabung:
    Zur Inbetriebnahme der Lampe muss der Akku-Käfig aus der Lampe entnommen und mit 4 geeigneten (hochstromfähigen) Akkus bestückt werden. Leider muss man dies zum Aufladen der Akkus stets wiederholen, da die K65 wie schon die K60 keine interne Lademöglichkeit bietet. Sonst ein Feature, das erfreulicherweise bei vielen modernen Lampen zu finden ist. Wenn die Akkus richtig herum mit dem jeweiligen Minuspol zur Kontaktfeder hin eingelegt sind, kann man den Akku-Käfig beliebig herum in die Lampe geben.

    Man merkt, dass die K65 schwerer und dicker als die K60 in der Hand liegt. Der Seitentaster ist gut positioniert und noch einfach genug mit dem Daumen zu ertasten. Das liegt daran, dass das Lampenprofil bzw. der Kühlrippenbereich am Taster und gegenüberliegend beim Gewindeeinsatz unterbrochen ist. Die Akku-Status-LED ist gut erkennbar über dem Taster angebracht. Bei eingeschalteter Lampe zeigt sie den Ladezustand an, ansonsten ist sie aus.
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    Die Lampe liegt zwar ergonomisch gut in der Hand, durch ihr Gewicht habe ich dennoch Zweifel, ob man sie auf einer längeren Wanderung tragen wollte. Dafür gibt es das teiloffene Trageholster wie schon bei der K60.

    Größenvergleich zu anderen Lampen
    v.l.n.r.: Olight R50 - X7 - Acebeam EC50 II - L30 - K65 - Imalent DX80
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    Leistungs-Check:
    Vergleich zu anderen Lampen im ceiling bounce (= Deckenreflexionsmessung) auf hellster Leuchtstufe und die Luxmessung (aus 5 m Entfernung, umgerechnet), 10 Sekunden nach dem Einschalten
    alle Angaben ohne Gewähr
    Modellceiling bounceLux
    Acebeam K65 (6.200 lm)875245.000
    Acebeam EC50II nw (3.000 lm)40515.000
    Acebeam L30 (4.000 lm)65035.000
    Acebeam L16 (2.000 lm)32086.250
    Imalent DX80 (5.000 lm-Stufe)103627.000
    Olight R50 Pro (3.200 lm)47019.250
    Olight X7 (Turbo 1= 5.500 lm)88521.250


    Regelungsverhalten
    Laufzeittest über 1 Stunde, gekühlt im Wasserbad. Lampe hat es ohne Wassereinbruch überstanden. Anmerkung zur Testbedingung:

    Sicher gehen die Meinungen auseinander, welche Testbedingungen für einen Laufzeittest sinnvoll oder wünschenswert sind. Es gibt Tester, die eine Hochleistungslampe im Zimmer auf den Tisch stellen und durchlaufen lassen. Es gibt andere, welche die Lampe dabei in der Hand halten (oder es versuchen, solange sie die Hitze aushalten). Jetzt im Winter wäre es auch eine Option, die Lampe draußen laufen zu lassen. Ich wähle den Weg, die Lampe in ein Wassergefäß zu werfen. Durch die effektive Kühlung sehe ich so am besten, zu welcher Leistung die Regelungselektronik unter günstigen Bedingungen in der Lage ist. Es ist logisch, dass eine ungekühlte Lampe ein vollkommen anderes Verhalten zeigen könnte.
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    Die K65 ist vorbildlich konstantgeregelt und schaltet nach 33 Minuten auf Turbo ab (Akkus waren nicht komplett randvoll). Nach einer halben Stunde Erholungspause hatten die Akkus jeweils noch eine Spannung von 3,2 V. Ich gehe davon aus, dass zum Zeitpunkt des Abschaltens unter Last sicher weniger als 2,8V Akkuspannung anlag. Wer seine Akkus nicht so tief entladen möchte, sollte die rot blinkende Status-LED ernst nehmen, bevor sich die Lampe abschaltet. Ohne Kühlung macht die Lampe wegen Überhitzung nach 5-6 Minuten einen Stepdown, der zwar sichtbar aber nicht dramatisch ist. Dann müsste die K65 immer noch mit >3000 lm weiterlaufen.

    PWM?
    Optisch kann man keine Pulsweitenmodulation nachweisen, das Auge empfindet das Licht als flackerfrei. Messtechnisch soll laut maukka PWM mit 141kHz belegbar sein.
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    Output
    Beamprofil der Acebeam K65, wie man sieht eher eng als breit.
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    Abstufung der Leuchtmodi:
    (jaja, die Kritiker wird es freuen: schön gelb auf der weißen Wand)
    In der Tat ist es so, dass die Lichtfarbe umso gelber ist, desto niedriger die Leuchtstufe. Maukka hat es in seinem hervorragenden Review gemessen.
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    Outdoor-Beamshots
    Vorab herzlichen Dank an Franky K. für die Fotos!
    Kamera: Canon IXUS 80 IS/ 1sec/ F2,8/ ISO 200/ "Leuchtstoffröhre"

    Die miteinander verglichenen Lampen:
    • Acebeam K65
    • Imalent DX80 (5000 Lumen-Stufe)
    • Convoy L6 Mod. (Narsil Treiber mit XHP70.2)
    • Acebeam X45-V2
    • Thrunite TN32 Mod. (Black Flat)

    In der großen Reithalle:
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    animiert:
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    Outdoor, bis zur hinteren Baumreihe 120 Meter.
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    animiert:
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    Klar, die Lampe hat (vor allem) in den unteren Helligkeitsstufen und auf der weißen Wand eine deutlich gelbliche Lichtfarbe. Doch wie gesagt, besser man macht sich selbst ein Bild, nimmt die Lampe mit nach draußen und bewertet die Lampe dann. Der Beam ist dann immer noch gelblich, doch man merkt, dass es kaum noch stört.


    Fazit (subjektive Testermeinung):
    positiv
    + hohe Lichtleistung
    + sehr gute Reichweite
    + Helligkeit konstant geregelt
    + versteckte Blinkmodi
    + Sofortzugriff auf Moonlight und Turbo
    + hohe Verarbeitungsqualität
    + kein sichtbares PWM

    negativ
    - grün/gelbe Lichtfarbe, vor allem in den niedrigen Leuchtstufen

    Verbesserungswunsch
    - interne Lademöglichkeit


    Wie bei allen Lampen, die dem TLF von Händlern oder Herstellern zur Verfügung gestellt werden, könnt ihr gern die Lampe selbst ausprobieren. Hier geht es zur Anmeldung:
    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-acebeam-k65.62522/
     
    Kasperrr, Thomas W, Nightscorpion und 33 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Armytek
    Sehr schönes und informatives Review Markus :thumbup: DANKE!!

    Ich konnte mir ja beim erstellen der Beamshots schon ein persönliches Bild von der vorgestellten K65 machen und muss auch sagen, dass die Lichtfarbe in der Natur absolut nicht schlimm bzw. störend ist.
    Daher kann ich für jeden unschlüssigen nur die Teilnahme am Passaround empfehlen. So kann sich jeder mal sein persönliches Bild machen.
     
    Nachtwanderer und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  3. Hallo Amaretto,

    Ich danke Dir für dieses tolle und ausführliche Review ! :thumbup:

    Gruß
    Carsten
     
  4. Acebeam
    Danke Markus für die Vorstellung. :thumbup:
    Werden zu der Lampe im PA auch Akkus mitgeliefert?
     
  5. Weil im anderen Thread einer nach der Leistung gefragt hatte. Von Vinh's Seite: "Stock Shave Dome XHP 70.2 5000K & 6500K gives roughly the same performance: Lumen: 4700, Intensity: 264Kcd, Throw: 1028m"
     
    Nachtwanderer hat sich hierfür bedankt.
  6. Danke für das tolle Review, irgendwie ist es auch immer wieder eine Freude die Beamshots der X45 zu sehen :thumbsup: ;)
     
  7. Akkus waren keine dabei.
    Ihr könnt Akkus mit flachem oder hervorstehendem Pluspol gleichermaßen verwenden.
     
    Paintball hat sich hierfür bedankt.
  8. Danke für das Top Review :thumbup:

    Das sehe ich eher als Vorteil an:

    + Keine lobbelige Gummikappe wie bei fast allen extern ladbaren Lampen
    + Ich vertraue lieber auf mein Ladegerät mit einzelner Ladekontrolle pro Schacht als einer Lampenelektronik die 4 in Serie geschaltete Akkus lädt

    Viele Grüße
    Pit
     
    Franky K. hat sich hierfür bedankt.
  9. Du hast natürlich nicht unrecht. Ich hatte überlegt, ob ich es unter neutral oder negativ einordnen sollte. Beim Aufschrauben der Lampe und Herausfummeln der Akkus hatte ich mich dann zu "negativ" hinreißen lassen. Hätte es wohl besser als Verbesserungswunsch formulieren können (edit: erledigt).

    Für den Anwender optimal wäre natürlich eine 4P-Konfiguration, bei der sich die Zellen gegenseitig ausbalancieren und eine Ladeelektronik simpel umzusetzen ginge. Bei einer 4P-Lampe wäre nur keine schöne Regelung mehr möglich wie oben gemessen. Doch wer sagt denn, dass es für eine 4S-Version keine Lademöglichkeit mit Balancer umzusetzen gäbe. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
     
    #9 amaretto, 28. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2018
  10. Wenn ich sowieso keinen normalen Micro USB Anschluss verwende, kann ich die Ladeelektronik auch im Ladekabel unterbringen. In der Lampe bräuchte ich dann zum balancieren nur noch Kabel zu jedem Akku führen und einen mehrpoligen Anschluss integrieren.



    Die Regelung der K65 ist klasse, so sollte es heutzutage bei jeder Lampe sein. Eigentlich bin ich da nicht empfindlich, aber dieser Gelbstich bei beiden Farbtemperaturen stört mich sehr doll.
     
  11. Da ich gerade beide Kisten (also K60 & K65) am Wickel habe, ein paar kleine Beobachtungen, die ich mit Euch teilen möchte:

    - ja, die Farbtemperaturangabe auf der Verpackung der K65 ist ausgemachter Blödsinn - allerdings muss auch ich als harter Verfechter der cw-Politik zugeben, dass die Farbe in freier WIldbahn eigentlich recht angenehm ist...

    - toll, dass der dämliche Rückdeckel-Knopf endlich weg ist.

    - ich bin ja zuerst über die Zeitangaben bei beiden Lampen gestolpert - aber am Ende ist die Erklärung recht einfach: während die K60 die Lumenwerte (außer Turbo) immer übertrifft, liegen diese bei der K65 eher unter den Werksangaben. Denn dann erklären sich die 700 lm bei der K60 mit 8h und bei der K65 mit 10h auch ganz leicht - die K60 liegt eher bei 800 lm, die K65 eher bei 600 lm...

    - Auf der Basis passen bei der K65 die Abstufungen auch besser.

    - ja, der Magnetring ist genial - aber das UI der K65 ist auch in Ordnung. So a'la "ja, Cindy C. war der Hammer - aber Simone Thomalla in jungen Jahren war jetzt auch nicht wirklich hässlich..:"

    - ja, es ist beeindruckend, was die K65 raushaut... im Nachhinein klar teurer als die MT09R 35, aber halt doch eine andere Hausnummer...

    - die Akkustandsanzeige bei der K65 ist echt ein guter Schritt - die K60 ist mit 3x blinken bei 2,5 V schon ein wenig grenzwertig...

    - dass beide Lämpli Flat-Top akzeptieren, spricht wie immer für die ACEBEAMs.

    Resümee: wenn ich mich entscheiden müsste, wäre das schwer - die K60 ist schon ein geiler Allrounder, den kann ich aber mit der TM28 gut abdecken. Die K65 ist eher ein mächtiger Thrower. Ist halt eine Sache, über eine XHP35 wie bei der G35 Throw zu erzeugen - und eine andere, die gleiche Reichweite mit einer überdrehten XHP70 zu realisieren...
     
    Straight Flash, Nachtwanderer, Lux-Perpetua und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  12. Falls ich meinen Senf dazu geben kann...
    Habe heute bei der K65 eine Laufzeitmessung durchgeführt und kam zum folgenden Ergebnissen.

    Nach dem einschalten in die Turbo-Stufe regelte die K65 die Leistung etwas runter, was aber mit blossen Augen nicht wahrzunehmen war.
    Erst nach 8min machte die Lampe einen sichtbaren stepdown und behielt die Leistung für weitere 58min konstant durch. Nach insgesamt 66min ging die K65 aus, was ziemlich nah an den Herstellerangaben liegt und von meiner Seite aus, positiv bewertet wird.
    Etwas negativer aber an der ganzen Sache ist die Temperaturentwicklung. Am Batterierohr konnte ich max 66°C und am Lampenkopf max. 73°C, messen - Aua!

    Die Messung an sich wurde bei Zimmertemperatur sowie ohne zusätzliche Kühlung und mit geschützten Keeppower 3400mAh, durchgeführt.

    Übrigens lässt sich die K65 sowohl elektronisch als auch mechanisch sperren. Es reicht, wenn mann die Tailcap oder das Batterierohr, um eine halbe Drehung löst.
     
    FrankFlash, Nachtwanderer, Lux-Perpetua und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  13. @amaretto:

    Wieder klasse gemacht, Markus. Danke!


    Gruß,
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  14. Hast du die Lampe einfach im Tailstand stehen lassen?
     
  15. Olight Shop
    Ja, genau! Neben dran noch ein Luxmeter (keine CB Messung) und ne Stoppuhr laufen gehabt.
    Mache ich mit allen Lampen so...
     
    RS.FREAK hat sich hierfür bedankt.
  16. So, ich hatte die PA-Lampe nun ein paar Tage hier und war einen Abend zusammen mit @quvantage ne Runde damit draußen, ich hatte noch meine K30 dabei, er seine L6 mit XHP70.2 + Lexel-Treiber und TM16GT.

    Das Lichtbild empfinde ich als ganz interessant, die Reichweite ist ausreichend und der Spot größer als bei einem reinen Thrower.
    MMn ist die Lampe praxistauglicher als ein reiner Thrower, jedoch gefällt mir das Lichtbild der gemoddeten L6 deutlich besser.
    Negativ aufgefallen sind mir insbesondere das Gewicht und die Größe, ich hatte immer Angst, dass mir die Lampe aus der Hand fällt.
    Dies habe ich jedoch auch bei der MF01, da die K30 meine aktuelle Lieblingslampe ist, da man sie super umgreifen kann und kaum in der Hand spürt.

    Was gar nicht geht ist die Lichtfarbe, auch draußen fällt mir das grün auf.
    Wenn jemand eine Lampe in CW kauft und dann sagt, dass diese grüne Lichtfarbe das Grün der Natur schöner zeigt, kann man sich auch direkt eine Lampe mit einer NW- oder Nichia-LED kaufen (natürlich nur, wenn es die entsprechende Lampe auch mit dieser Auswahl gibt, aber ich denke, dass ihr wisst, was ich meine).


    Edit:
    Ich habe noch ganz kurz getestet, ob es einen Unterschied macht, in welcher Richtung man den Akkukäfig einsetzt.
    Bei der MF01 habe ich ja einen Unterschied von ca. 3,33% an Lumen gemessen.
    Getestet habe ich mit nicht mehr ganz vollen Imalent 3000er Akkus (welche ich übrigens nur schwer wieder raus bekommen habe).
    Ich habe den Akkukäfig abwechselnd eingesetzt und in beide Richtungen zwei mal gemessen.
    Mein Ergebnis war, dass es keinen Unterschied macht, was daran liegen dürfte, dass die K65 nicht so stromhungrig ist wie die MF01.
     
    #16 Aussi, 18. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2018
    FrankFlash, Franky K., Nachtwanderer und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  17. Solche kleinen Toleranzen können auch schon vorkommen, wenn ich die Lampe einmal auf und wieder zu schraube. Das muss nicht zwingend daran gelegen haben, das der Käfig gedreht wurde.
     
  18. Dabei wurde ja auch auf-und zugeschraubt :D
     
  19. Schon klar, bei Klarus kann das Auf- & Zuschrauben auch schonmal ~ -35% / +54% bringen, aber bei der MF01 wurde ein Plus (nicht zwingend 3,33%) in Abhängigkeit der Richtung im BLF auch gemessen.
    Bei ~12.000 Lumen wird niemand ~400 Lumen mehr oder weniger sehen, aber messbar war es.
     
  20. Aus dem Review im BLF: Light output measured on different modes is (OTF, after 30s):
    - Considering the size of the light: Unbelievable 4750lm on High (5225lm initial)
    - 3750lm, 1950lm, 850lm, and 50lm on middle modes
    - 1lm on Low mode

    Besseren Lockout gibt es nicht !
     
  21. Ich möchte auch noch meine Eindrücke der PA Lampe schildern.

    Vorweg erstmal die Hintergründe warum ich die Lampe testen wollte. Ich bin öfters für eine Hundesuchhilfe unterwegs, die den Haltern bei entlaufenen Tieren hilft. Ab und an kommen dann auch nächtliche Sucheinsätze vor. Bis jetzt hat mir eine Nitecore TM26GT da sehr gut Licht gemacht.
    Genau so eine Lampe mit Allround Lichtbild und etwas mehr Reichweite wollte ich auch gerne wieder haben, nur dann mit etwas mehr Leistung.

    Deshalb also die K65. Die Überraschung kam dann gleich schon beim Auspacken. Was ist das denn für ein Klopper?

    Hier mal der Vergleich K65, Imalent DT70 und die Nitecore TM26GT.

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    Als ich mich von dem Schreck erholt hatte ;) ist mir erstmal wieder die perfekte Haptik und Verarbeitung der Acebeam Lampen aufgefallen. Man denkt einfach immer man hat etwas Wertiges in der Hand. Allerdings brauch man hier schon eine große Hand, nach einiger Zeit tragen fand ich die Größe der Lampe schon unangenehm.

    Also gut, warme Jacke & Handschuhe an, Hund an die Leine und raus in die Kälte mit der Lampe. Geimpft durch viele Reviews vorher über die Lichtfarbe, kann ich für mich persönlich sagen, mich stört die Lichtfarbe nicht! Im Gegenteil ich fand sie draußen sogar sehr angenehm. Aber... ist es für mich kein Kaltweiß, wenn ich mir eine cw Lampe kaufe, erwarte ich da sicher was anderes.
    Vom Lichtbild her ist die Lampe für mich perfekt, schön Reichweite und trotzdem noch im Nahbereich zu gebrauchen. Bedienung, Abstufung usw. passt für mich auch alles.

    Also alles in allem wäre es die perfekte Lampe für oben stehenden geplanten Einsatzzweck, wenn da nicht die Größe wäre... Die TM26GT hat zwar bei weitem nicht die Power, wie die Acebeam, aber ich kann sie entspannt in die Jackentasche stecken oder auch am Holster am Gürtel tragen, das würde ich bei der K65 nicht machen. Auch für ein dauerndes Tragen in der Hand ist mir die Lampe zu wuchtig.
    Schöne Lampe, aber leider nichts für mich.

    Hier noch ein paar (Größenvergleichs-)Fotos:

    Imalent DX80 gegen K65
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    Olight SR52UT gegen die K65, leider unscharf, aber man sieht den Unterschied
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    und hier mal 8x XHP70.2 (DX80) gegen 1x (K65)
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    Vielen Dank, dass ich am Passaround mitmachen durfte und diese tolle Lampe testen konnte!
     
    FrankFlash, Lampi-on, amaretto und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  22. Die DX80 ist Dir aber nicht zu groß, oder :ugly:? Duckundschnellwechrenn, ichweißistbezogenaufdeneinsatzzweck
     
  23. Nö, die schleppe ich ja auch nicht stundenlang durch die Gegend, genauso wie z.B. die BLF GT.
    Beide sind zum Spaß haben und freuen was für Licht da rauskommt, aber nix für den praktischen Einsatz. :pfeifen:

    Deshalb habe ich ja extra zu Anfang geschrieben, wofür die K65 eigentlich bei mir gedacht war.


    edit: ach jetzt hab ich dein Kleingedrucktes auch gelesen, hatte die Brille nicht so schnell zur Hand;)
     
  24. Nach dem ich die letzten Tage die Lampe befummeln konnte hier mein Senf dazu.

    Qualitativ brauch ich nicht viel zu sagen. Wertige Lampe mit Sauberer Verarbeitung.

    Lichtfarbe sehe ich jetzt nicht als schlimm an.
    Ist für meinen Geschmack relativ neutral Weiß.

    Ich hab die Lampe mal verglichen mit meiner Convoy L2 mit Umbau auf XHP 70.2 mit 5000K und ebenfalls Shaved Dome.
    Desweiteren mit der DX 80. Da gings mir aber eher drum die Reichweite abzuschätzen.

    Im Vergleich mit meiner L2 mit geschätzten 4000lm ist mir vor allem aufgefallen das die L2 den kleineren Spot und aber auch den kleineren Spill hat.
    Die Acebeam hat hier einen scharf abgegrenzten größeren Spot und einen weiteren Spill.

    Auf mein angeleuchtetes Objekt in ca 500 m Entfernung kommt mit der Acebeam einiges mehr an Licht an. Gut sie hat mehr Leistung aber auch der Reflektor ist um einiges besser.

    Im Vergleich zur DX 80 fällt auf das Acebeam auf Turbo und DX 80 auf Turbo auf eine Distanz von ca. 60 Meter im Spot gleich viel Licht ankommt.
    Das die DX80 da alles drum rum noch ausleuchtet ist klar aber mir gings um die Reichweite des Spot.

    Ich finde die Acebeam aufgrund des Schönen Spills einen schönen Allround Thrower.

    Mich stört bei den reinen Throwern immer das man so gut wie keinen Spill hat und es Dunkel ist. Und genau das ist hier nicht der Fall.

    Auch schön ist das man in den Turbo schalten kann und auch wieder zurück ohne das man im Dunkeln steht.

    Fazit für mich: das wäre eine Lampe nach meinem Geschmack.

    Gruß
    Manfred
     
    flaschi und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  25. Ich habe für meinen Vergleich mit der Acebeam K70 und der Nitecore TM16GT einen neuen Thread zum Thema Suchlampenvergleich erstellt.

    Vielen Dank für die Möglichkeit die K65 Testen zu dürfen.

    Gruß Frank
     
  26. Ich möchte nun auch meine PA-Eindrücke mit euch teilen.

    Verarbeitung der K65 ist wie nicht anders zu erwarten von Acebeam top.

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    Gewinde geht leicht und ist ausreichend gefettet.
    Die LED ist gut zentriert. Auch der Reflektor weißt keine Fehler auf.

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    Der Akkukäfig schafft alle Sorten von 18650iger Akkus, egal ob flach oder erhöhter Pluspol, geschützt oder ungeschützt.
    Hier hab ich grad ungeschützte Keeppower verwendet.
    Alle Akkus wurden gleichmäßig entladen und hatten bei der Entnahme aus dem Käfig die gleiche Spannung.

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    Trotz der Größe der K65 war ich überrascht über das Gewicht.
    Ich persönlich hatte mit mehr gerechnet. :thumbup:

    Hier mal ein Vergleich mit meiner EDC Lampe, Sunwayman Espresso.

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    Die Reichweite ist schon enorm.
    An der weißen Wand ist am Rand von Spot ein Grünstich zu erkennen der aber draußen nicht zu sehen ist.
    Auch nach längerer Zeit im Turbo ( ca. 3 bis 4 Minuten ) wurde die K65 nicht unangenehm warm. Also machen die Kühlrippen einen guten Job.
    Der Moonlight Modus reicht vollkommen aus um vor sich den Weg zu erkennen.
    Der Schalter hat ein guten Druckpunkt den ich schon von der L16 und L30 kenne.

    Ich persönlich vermisse den Selektorring von der K70.
    Ansonsten gibt es nix zu meckern.

    Danke an Acebeam und amaretto, die den PA erst möglich gemacht haben.
     
    Noerstroem, amaretto und Stanley-B. haben sich hierfür bedankt.
  27. Hier schon mal vorab ein paar Bilder, bzw. Beamshots der K65 und einem Vergleichskandidaten. Hier handelt es sich um eine Convoy L6 mit einer XHP 70.2, 6500K, mit Dom und SMO Reflektor. Die dritte im Bunde ist außer Konkurrenz natürlich, eine Niwalker BK FA30S.

    DSCN0496.JPG


    Und hier eine Paar Whitewallshots. Wie wohl klar zu sehen ist, links die K65 ohne Dom, rechts die klar kältere L6 mit Dom. DSCN0491.JPG

    Und hier mit im Bunde, in der Mitte die Niwalker

    DSCN0494.JPG
    Schönen Sonntag wünsche ich euch. Ein kurzer Erfahrungsbericht kommt in Kürze.
     

    Anhänge:

    Nachtwanderer, Noerstroem, FrankFlash und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  28. Liebe Flashies,

    Anbei mein Feedback zum PA der Acebeam K65.

    Zuerst ein herzliches Dankeschön Acebeam, dass sie diese Lampe dem TLF für den Passaround zur Verfügung gestellt haben und an @amaretto für die Organisation des PA.

    Es gibt hier im Forum ja schon gute Reviews und Fotos zu der Lampe, deshalb gebe ich hier nur meine rein subjektiven Eindrücke zu der Lampe zusammen mit einigen Beamshots wieder.

    Ich bin/war großer Fan von Acebeam. Ich sage auch „war“, weil dies vor allem auf das geniale User Interface der alten Magnet-Ring-Lampen zurückzuführen war. In meinen Augen gibt es kein intuitiveres UI, als mit einer Drehbewegung die Lampe heller, oder dunkler zu machen. Daher finde ich sehr schade, dass Acebeam dieses Konzept derzeit nicht weiter verfolgt ☹
    Nichtsdestotrotz interessierte mich die Acebeam K65 als quasi Nachfolgerin der K60, die eine meiner Lieblingslampen ist.
    Die Acebeam kommt bei Auspacken mit der gewohnt hochwertigen Erscheinung daher. Die Anodisierung ist makellos, die Gewinde laufen satt, alles passt und sitzt, wie es sein soll.
    Positiv überrascht hat mich doch, wie kompakt die Lampe ist. Trotz des erheblichen Gewichtes liegt sie gut in der Hand. Der Schalter ist im Dunkeln ohne Handschuhe gut zu finden (mit Handschuhen wird es wohl schwieriger), der Gewindeanschluss gegenüber dem Schalter hilft hier. Beim User Interface scheiden sich die Geister, aber ich bin kein Fan von Taschenlampen mit Memory. Die Taschenlampe hat hier in der Regel ein besseres Gedächtnis als ich ;) Immerhin bietet die K65 zusätzlich die Möglichkeit, gezielt entweder im Moonlight, oder im Turbo zu starten :thumbup:.
    Was mir aber fehlt, ist die Möglichkeit aus einer mittleren Stufe oder aus Turbo eine Stufe zurückzuschalten. Ich finde es schade, dass Acebeam aktuell keine neuen Lampen mit der Drehringsteuerung (ala K60) mehr anbietet. Alternativ könnte ich mir noch gut ein 2-Taster-Userinterface vorstellen, oder einen Ein-Taster-Rampingmode, mit dem ich die Lampe schnell hoch- oder herunterregeln kann. Durch den fehlenden Tailcap-Schalter fehlt der Lampe leider auch der in meinen Augen praktische Momentary. Eine interne Lademöglichkeit vermisse ich persönlich dagegen nicht. Gut finde ich die Akkustandsanzeige, die im Betrieb dauerhaft leuchtet. Das finde ich besser als bei der K60 gelöst. Bei dieser kam die Akkuwarnung in meinen Augen zu spät und nur durch Blinken der Haupt-LED. Die Regelung der Lampe finde ich gut, das Abregeln auf höchster Stufe finde ich im normalen Betrieb nicht so kritisch, ich brauche den Turbo in der Regel eh nur kurz. Positiv hervorheben möchte ich den Akkukäfig, der sowohl geschützte, als auch ungeschützte Akkus mit, oder ohne Nupsel schluckt! :thumbup:

    Nun zu den Beamshots.

    Zuerst ein älteres Bild am Tag:

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    Von meinem Standpunkt zum zentralen Baum sind es laut Google Earth etwa 119 m, zu dem Baum links dahinter etwa 135 m, zu der Hecke dahinter 142 m und zu der Reihe großer Bäume ganz im Hintergrund etwa 260 m. Der Baum vorne rechts ist etwa 20 m entfernt:

    Erstaunlicherweise habe ich mal daran gedacht ein Dunkelbild zu machen :pfeifen:

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    Obwohl es fast Vollmond war, ist dies auf den Bildern nichts zu erkennen. Dies liegt auch daran, dass ich die Belichtung so einstellen musste, damit die hellsten Lampen nicht zu sehr „ausfressen“.
    Meine Canon 7D stand für die Beamshots auf dem einem Stativ in Kopfhöhe und war auf ISO 400, eine Verschlusszeit von 4 Sekunden bei einer Blende von 8 und einer Brennweite von 17 mm eingestellt. Die Fotos wurden im Raw-Format aufgenommen und ohne weitere Änderungen bei einer Farbtemperatur von 5000 K ins jpg-Format übertragen. Die Taschenlampen waren auf einem zweiten Stativ kurz vor und unterhalb der Kamera in etwa 1.5 m Höhe positioniert.
    Zum Einsatz kamen hier folgende Lampen, jeweils auf der höchsten Stufe:
    Acebeam K65
    Acebeam K60
    Acebeam X60
    Acebeam X60M
    Acebeam K40M
    Trustfire TR-J 19 3xXHP50 Nexxos Mod
    Nitecore TM26GT
    Noctigon Meteor M43 XP-G2 S2 1D dd
    Astrolux MF01 Nichia
    BLF Q8

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    Hier die Lampen im Kontaktabzugansicht:

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    Einige Lampen noch im direkten Vergleich in 2er-gifs:

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    Vom selben Standpunkt habe ich noch eine zweite Serie in eine andere Blickrichtung gemacht. Die Kameraeinstellungen und die verwendeten Lampen sind dieselben, wie bei der ersten Serie. Der Waldrand ist etwa 190 m vom Kamerastandpunkt entfernt.

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    Und ein paar Gifs:

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    Die teilweise schlechte Ausrichtung der Taschenlampen bitte ich zu entschuldigen. Ich werde versuchen, in Zukunft besser darauf zu achten.

    Fazit:
    Die Acebeam K65 hat, entgegen den ersten Eindruck an der weißen Wand ein in meinen Augen Outdoor ein tolles Lichtbild und eine gute Lichtfarbe. Der etwas abgesetzte Spot und die höhere Reichweite im Vergleich zur K60 gefällt mir sehr gut. Als Thrower würde ich sie noch nicht bezeichnen, eher als Allrounder mit guter Reichweite. Die Lichtfarbe der K65 Outdoor ist sicher nicht ideal, jedoch gefällt sie mir trotzdem besser als die Lichtfarbe der in meinen Augen etwas zu kalten K60.

    Positiv:
    • Hohe Reichweite in Verbindung mit einem noch „allroundigem“ Lichtbild
    • Gute Regelung
    • Gut abgestufte Helligkeitsstufen, inklusive einem praxistauglichem Moonlight-Modus
    • Direktzugriff auf Moonlight und Turbo
    • Ordentliche Verarbeitung

    Neutral:
    • Keine interne Lademöglichkeit

    Negativ:
    • Etwas zu viel Grün in der Lichtfarbe
    • Keine Möglichkeit aus einer mittleren Helligkeitsstufe auf eine untere Stufe zu schalten
    • Durch den fehlenden Tailcapschalter fehlendes Momentary

    Viele Grüße
    Frank
     
    Gray Matter, Chatt, Straight Flash und 21 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  29. Wirklich excellent - mit sehr viel Liebe und Herzblut gemachte Gegenüberstellung von Beamshots. Dankeschön.:klatschen:
     
    FrankFlash hat sich hierfür bedankt.
  30. +1 was das Review und die Beamshots angeht, außerdem enstpricht das auch genau meiner Einschätzung der Lampe! Daher vielleicht...

    +2 !!!!!????? :Totlachsmiley: :klatschen:


    Gruß,
     
    FrankFlash hat sich hierfür bedankt.
  31. Wie Frank es auch beschrieben hat. Der Drehring bei Acebeam ist/war schon was feines.
    Ich hab ihn an der K70 und finde diesen absolut genial.
    Leider gibt es kaum noch neue Modelle und Hersteller die solche Schaltungen verbauen. :(
     
    FrankFlash hat sich hierfür bedankt.
  32. Wow, was für ein Feedback :eek::thumbsup:
     
    FrankFlash hat sich hierfür bedankt.
  33. Ich habe noch was nachzureichen, und zwar meine Eindrücke von der Lampe.

    Andere Vergleichslampen:
    • Haikelite MT07 XHP70.2 NW (ungemoddet)
    • Haikelite MT09R XHP35 HI (ungemoddet, erster Treiber mit zu wenig Leistung)
    • Acebeam K60 N2-3C DD
    Eindrücke:
    • Sehr niedrig und sauber geshaved, niedriger als imalent (DT70/DN70)
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    • Etwas größer im Durchmesser als K60, dafür kürzer
    • Lock out funktioniert wie erwartet zuverlässig mit kurzer Drehung
    • Deutlich kleiner durch fehlenden Selektorring
    • Deutlich dickerer Bezelring
    • Kopf ähnlich groß
    • Akkukäfige nicht kompatibel
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    Beamshots:

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    Lumenmessungen:

     EcoUltraLowLowMiddleHighTurboTurbo@30sec
    Acebeam K65 soll5250700170035006200-4000 
    Acebeam K65 gemessen31744391160222137223483
    Acebeam K60 NW Dedomed     3048  
    Haikelite MT07 original     3002 
    Haikelite MT09 XHP35 HI original     3758 / 3896 (2 verschiedene Messungen)  
    Imalent RT70 gemessen164418 7441373309643823960
    Convoy L6 FET XHP70.2      56835133
    Haikelite MT07 6A@12V     4446 
     
    FrankFlash, amaretto und Reflektor haben sich hierfür bedankt.
  34. Prima, danke :)
    Die RT70 im Vergleich wäre auch noch interessant gewesen.
     
    LightintheNight hat sich hierfür bedankt.
  35. Leider habe ich die Beamshots an einer anderen Stelle gemacht und wegen dem Schützenfest war bei uns verkehrstechnisch in der Ecke Chaos mit Einfahrverboten, provisorischen Einbahnstraßen, ....
    Die RT70 Beamshots habe ich mit unserem Besuch zusammen gemacht, nachdem wir das Feuerwerk vom Schützenfest angesehen hatten.
    Ich mache die Beamshots zwar meist mit den gleichen Einstellungen, stelle aber meist nur zusammenpassende Intervallfotos (einmal ausgelöst, Fotos alle 5 sec) zusammen.

    Aber die K60 ist die einzige Lampe die auch dabei war und zwischenzeitlich nicht gemoddet wurde.
    Hier der Link zum RT70 PA-Bericht
     
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