Der nächste Kandidat als Budget-Akku, die EagleTac 18650er mit
2500mAh und blau-weißem Aufdruck, ähnlich den bekannten Solarforce Akkus, ist leider auch aus dem Rennen für mich.
Ich habe mir zwei dieser günstigen Akkus bei eBay gekauft (10,50€ pro Paar) und hatte die Hoffnung, sie wären den Solarforces mit 2400mAh ebenbürtig - wenn sie schon fast genau so aussehen.
Die EagleTacs sind von den Maßen nahezu identisch zu den Solarforce Akkus, minimal länger sind sie (kleiner 1mm).
Angekommen sind sie mit 3,82 und 3,71 Volt. Beim Laden verhielt sich der mit 3,82V angekommene Akku unauffällig und ließ sich bis 4,18 Volt laden.
Der andere Akku brauchte wesentlich länger im Lader, was mich stutzig werden ließ. Dieser Akku wurde sehr heiß im Lader

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, also habe ich den Ladevorgang abgebrochen und die Spannung gemessen: 4,12 Volt.
Da konnte etwas nicht stimmen - diese lange Ladezeit und diese starke Erwärmung?
Ich habe den Akku abkühlen lassen - in einer Metalldose auf dem Fensterbrett. Erstaunlich war, dass dieser Akku dennoch immer noch warm (nicht mehr heiß) blieb - das war mir zu gefährlich!
Nach zwei Stunden war die Spannung schon auf 4 Volt gesunken.
Am nächsten Tag war die Spannung dann auf 3,8 Volt - der Akku ist definitiv defekt!
Dem Händler habe ich meine Erfahrung geschildert und dieser entschuldigte sich sogleich und schickte mir kostenlos einen neuen, sehr gut!
Der neue Akku kam mit 3,8 Volt an und ließ sich problemlos laden - auf 4,17 Volt. Keinerlei Erwärmung, die Spannung hielt er auch. Kein Defekt diesmal.
Dann habe ich beide funktionstüchtigen Akkus mit dem UltraFire 3-Mode XM-L Dropin getestet, welches ja bekanntlich beinahe alles aus einem Akku zieht, was geht.
| Akku | Ampere |
| AW IMR 1600mAh | >4,6A |
| Solarforce b/w 2400mAh | >3,8A |
| EagleTac 2500mAh Nr.1 | 3,2A |
| EagleTac 2500mAh Nr.2 | 2,3A |
Man kann sehen, dass die EagleTac Akkus hinsichtlich Hochstromfähigkeit leider nicht mit den Solarforces mithalten können. Auch scheint der Innenwiderstand in den Zellen sehr zu variieren, was man durch die ziemlich unterschiedlichen Amperewerte vermuten kann.
Im schlimmsten Fall entladen sich diese Zellen unterschiedlich schnell in einer Reihenschaltung, was potenziell gefährlich werden könnte
Die Kapazität der Akkus kann ich leider nicht messen. Ob und wann die Schutzschaltung anspricht, habe ich ebenfalls nicht messen können.
Für mich geht daher die Suche nach guten Budgetakkus, neben den neuen Solarforce 18650 2600mAh V3, weiter.
Viele Grüße,
Ben