Wirkungsgrad

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Oldenburg
Moin,
habe gerade aus spass mal ein bissel am Wirkungsgrad meiner Tala rumgerechnet.
Ergebniss gefiehl mir nicht so gut, bei 2,8 A eine Verlustleistung von 2,5 W am Treiber/Leitung :eek:
und der Wirkungsgrad wird bei kleineren Strömen noch schlechter :mad:
(Rechnung im Bild)
daher habe ich mich gerade mal nach einem Step down Treiber umgesehen, da dieser die Spannung ja regeln dürft der Wirkungsgrad hier ja besser sein, oder?
Habe bei dx einen gefunden, leider mit Blinken, vielleicht hat ja noch einer Tipps für einen guten Step-down Treiber, bevorzugt ohne Blinken? :)
es sollen 2 akkus in Reihe eine xm-l betreiben, also:
Eingang ca 7 V - 8.4 V,
Ausgang ca. 2,8 A

oder vielleicht auch 2 Akkus Parallel und trotzdem ein Stepdown?
oder vielleicht gibt es ja noch ganz andere/besser möglichkeiten die ich gerade nicht sehe?

Freu mich über jeden Tipp :)

Gruß
 

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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Das finde ich super interessant. :thumbup:
Allerdings habe ich es glaube ich an den Augen: Selbst im Vollbildmodus empfinde ich das Bild recht unscharf, d.h. schwierig zulesen. :peinlich:

Zum Zahlenwerk: wenn du den "Verlust" über die Differenz des Akku-Spannung und der Led-Eingangsspannung definierst, dann müsste man aber doch nicht die Leerlaufspannung des Akkus, sondern die Lastspannung berücksichtigen oder?
Wenn ich beim definierten Entladen über einen Multilade 3 A anlege, dann bricht auch bei einem blau/weißen SF-Akku die Spannung sofort auf 3.7xV ein.

Und dann sieht die Rechnung doch schon freundlicher aus. oder?

Gruß Walter
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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stimmt, echt doof zu lesen, so müsste es besser sein (draufklicken):


an den Spannungsabfall habe ich nicht gedacht, die fallen auf 3,7 V ab? :eek:
dachte immer die sind recht Spannungsfest.
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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... daher dürft die ganze Rechnung ja quatsch sein!?!

Ja, da sind einige Denkfehler drin.

Um den Wirkungsgrad genau zu ermitteln müsste man die Leistungsaufnahme der LED messen (was in der Praxis meist nicht möglich ist, da die LED fest verbaut ist) und die Leistungsabgabe des Akkus messen.

Da man die Leistungsaufnahme der LED nicht messen kann nimmt man näherungsweise die theoretische Leistungsaufnahme (in deinem Fall 3,3V x 2,8A = 9,24W).

Die Leistungsabgabe des Akkus muss man allerdings messen.
Die tatsächlich unter Last gemessene Spannung multipliziert man dann mit dem tatsächlich gemessenen Strom, was zur tatsächlichen Leistungsabgabe des Akkus führt.

Die beiden Werte (Leistungsaufnahme der LED und Leistungsabgabe des Akkus) kann man nun voneinander abziehen und erhält die Verlustleistung und damit den Wirkungsgrad.

Die 4,2V sind die Ladeschlussspannung des Akkus. Unter Last hat ein Li-ion Akku (je nach Chemie) 3,6-3,7V (daher kommt ja die Angabe ;)).

Gruß Noir
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Stimmt, ist so einiges Besser :)
außerdem sollte die Rechnung eh nicht ganz richtig sein, da ich nicht dran gedacht hatte dass das ganze über PWM läuft.

 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Ohne Messungen tatsächlich im Betrieb kann man da wenig sinnvolles rechnen.
D.h. LED-Strom und-Spannung messen und Akkustrom und -Spannung. Bei einem Linearregler sollten die Ströme identisch sein und die LED-Spannung kann man wie Du's gemacht hast aus dem Datenblatt ablesen, aber das können auch mal 0,1V mehr oder weniger sein, abhängig von Exemplarstreuungen und LED-Temperatur.
Die Ströme rückwirkungsfrei zu messen geht eigentlich nur mit Stromzange - und auch da ist es schwierig. Sonst hat man durch Messleitungen und Multimeter gleich wieder einen Fehler drin, der sich in der Größenordnung der eigentlich zu messenden Verlustleistung bewegen kann.
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Ja, da sind einige Denkfehler drin.

Um den Wirkungsgrad genau zu ermitteln müsste man die Leistungsaufnahme der LED messen (was in der Praxis meist nicht möglich ist, da die LED fest verbaut ist) und die Leistungsabgabe des Akkus messen.

Da man die Leistungsaufnahme der LED nicht messen kann nimmt man näherungsweise die theoretische Leistungsaufnahme (in deinem Fall 3,3V x 2,8A = 9,24W).

Die Leistungsabgabe des Akkus muss man allerdings messen.
Die tatsächlich unter Last gemessene Spannung multipliziert man dann mit dem tatsächlich gemessenen Strom, was zur tatsächlichen Leistungsabgabe des Akkus führt.

Die beiden Werte (Leistungsaufnahme der LED und Leistungsabgabe des Akkus) kann man nun voneinander abziehen und erhält die Verlustleistung und damit den Wirkungsgrad.

Die 4,2V sind die Ladeschlussspannung des Akkus. Unter Last hat ein Li-ion Akku (je nach Chemie) 3,6-3,7V (daher kommt ja die Angabe ;)).

Gruß Noir

Dachte die Ungenauigkeit liegt im Strom, die 2800 mA sind ja ein Mittelwert, aber eigentlich wird ja immer "ein und aus" geschaltet und über den abstand des schaltens wird dann der mittelwert bestimmt, daher fließt ja in wirklichkeit
immer abwechselnd 0 A -> 4 A -> 0 A -> 4 A (4A sind geraten)
Den Strom im Eingeschalteten zustand kann man nur auf nen oszilloskop sehen, oder?
daher müsste man dann ja die Verluste mit dem hohen Strom berechnen.

Vorsicht halbwissen!
wenn das alles unfug ist bitte beischeid sagen ;)
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Oldenburg
hoffe ich habe die PWM richtig verstanden da wäre das meiner meinung nach so:

wenn man einfach mal von 4 A ein der eingeschalteten phase ausgeht (diagramm im Datenblatt bis 3,6 V im Kopf verlängert)
und man zum leichteren rechnen einen effektiven Strom von 2 A möchte, müssten dann die Einschaltphasen genau so lange sein wie die Ausschaltphasen.
Im eingeschalteten Zustand würde man die Led dann überlasten, aber im Leistungsmittel würde es sein wie mit 2 A, daher auch kein Hitzeproblem.
Verlustleistung würde sich dann aus (Leitungswiderstand* 16 A^2)/2
(16 A = I^2 und geteilt durch 2 weil ja nur zur Hälfte der Zeit)

würde bedeuten das man mit Dicken Leitungen einen sehr guten Wirkungsgrad hat und ein Stepdown treiber wenig sinn macht, vorrausgesetzt ich erzähl hier nicht die ganze zeit quatsch?

Verluste wären dann:
Leitungsverlust -> mit guten Leitungen zu verringern
Verluste am Treiber -> Unbekannt, aber da er ja nur ganz schnell ein/aus schaltet dürfte der sich in grenzen halten
Led Verluste -> da die Led mit höheren Strömen einen schlechteren wirkungsgrad hat Lumen/W

Was sagt ihr dazu? Unfug oder passt das so?
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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Ein PWM Treiber benutzt nur in niedrigeren Modi PWM.

Im höchsten Mode geht immer Strom (2,8A) zur LED d.h. Tastverhältnis = 100%.

Medium Mode (35%): Tastverhältnis = 35% d.h. für 35% einer definierten Zeitspanne liegen 2,8A an und 65% der Zeitspanne 0A.

Low Mode (5%) = Tastverhältnis 5% :).

Über die Länge der Zeitspanne gibt die Frequenz Auskunft.

Gruß Noir
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
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Ja.
Nein.
und was macht der im high-mode?
Der Linearregler lässt 2,8A durch, da er so aufgebaut und angeschlossen ist, dass er 2,8A durchlässt...
das glaube ich nicht
Ich aber schon. Die Zeitspanne = Frequenz ist völlig unabhängig von dem Tastverhältnis.

10ms + 10ms = 20ms.
15ms + 5ms = 20ms.
Gleiche Zeitspanne/Frequenz aber unterschiedliches Tastverhältnis.

Gruß Noir
 
  • Danke
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TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Die Zeitspanne = Frequenz ist völlig unabhängig von dem Tastverhältnis.

10ms + 10ms = 20ms.
15ms + 5ms = 20ms.
Gleiche Zeitspanne/Frequenz aber unterschiedliches Tastverhältnis.

Gruß Noir

ok, da hast du recht, dachte du meinst das ich über die frequenz die länge der einzelnen ein/aus phasen berechnen kann. falsch verstanden, mein fehler ;)


Der Linearregler lässt 2,8A durch, da er so aufgebaut und angeschlossen ist, dass er 2,8A durchlässt...
hatte das so verstanden das der Linearregler mit hilfe von pwm den Strom auf 2,8 A begrenzt - dem ist aber nicht so, wie du auch schon sagtest, danke :)

heißt ja das er die überflüssige Spannung verheizt, oder?
dann macht meine Frage ja doch wieder sinn und meine rechnung oben ist auch nicht ganz falsch.

wie ist der wirkungsgrad besser:
1 akkus + linearregler
oder
2 akkus in reihe und ein Step down regler?

vielen danke schonmal für die aufklärung bis hierhin :)

Gruß
 
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TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Oldenburg
könnt ihr mir einen Stepdown Treiber empfehlen?

eingang: ca. 6 V-8,4 V
ausgang: ca. 2,8 A
am besten ohne blinken.

habe bisher nur welche mit blinken gefunden, den würde ich sonst halt nehmen...

Danke & Gruß

edit:
ist dieser besser?
 
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jkunz

Flashaholic
7 November 2010
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Kaiserslautern
www.unixag-kl.fh-kl.de
Eieiei, da geht ja jetzt einiges durcheinander.

Also. Et gibbt Linearregler. Da iss ein "dicker" Transistor drin, der quasi als variabler Vorwiderstand fungiert. Das bedeutet, der Strom, der durch die LED fließt, fließt auch durch den Transistor und er fließt aus dem Akku heraus. Der Strom ist überall gleich groß. Die Verlustleistung ist Spannung am Transistor mal Strom. Man sieht sofort: Je größer die Differenz von Akku- und LED-Spannung um so schlechter der Wirkungsgrad. Denn um so größer diese Differenz ist, um so mehr kostbare elektrische Leistung wird am Transistor verheizt.

Dann gibbed Schaltregler. Der Transistor in einem Schaltregler schaltet immer nur einen winzig kurzen Augenblick ein und gibt dabei Strom auf eine Spule. Die Schaltfrequenz liegt meist bei 100 kHz bis 1 MHz. Der Strom durch die Spule steigt in diesem kurzen Einschaltaugenblick langsam an. Die Spule "bremst" den Stromanstieg. Gleichzeitig fließt der Strom auch durch die LED. Es dauert nicht lange und der Strom würde zu hoch werden. Deshalb schaltet der Transistor ab. Es fließt kein Strom mehr aus dem Akku in Spule und LED. Aber die Spule ist ein Energiespeicher. Sie hat Energie in ihrem Magnetfeld gespeichert. Diese Energie gibt sie nun wieder ab. Die Energie aus der Spule treibt weiter Strom duch die LED. Bis dieser Strom zu gering wird. Dann wird der Transistor wieder eingeschaltet und neue Energie aus dem Akku in die Spule nachgeladen. Man hat hier also zwei Spannungen: Die an der LED und die am Akku. Wie auch vorher beim Linearregler. Aber man hat auch zwei verschieden große Ströme. Der Strom durch die LED und der Strom, der aus dem Akku entnommen wird sind unterschiedlich. Da immer nur kurze Strompulse aus dem Akku entnommen weden, ist der Strom aus dem Akku im Mittel geringer als der Strom durch die LED. In Wirklichkeit kommen die Strompulse auch nicht mehr am Akku an, denn am Eingang vom Schaltregler hat man einen Pufferkondensator.Dieser bügelt die Stromspitzen flach. Aus dem Akku kommt nur noch der gemittelte Strom, der hautsächlich ein Gleichstrom, kleiner als der LED Strom, ist.

Man kann sich das auch so vorstellen: Aus dem Akku werden immer kleine Happen Energie entnommen und dann in die LED hineingepumpt. Durch die Spule als Speicher dieser Energiehappen werden Strom und Spannung am Ein- und Ausgang entkoppelt. Natürlich gillt der Energieerhaltungssatz. Das bedeutet: Was an Energie, bzw. Leistung vorne rein geht kommt auch hinten raus.

Ein Beispiel: Eine XM-L mit 3 A hat eine Flussspannung von ca. 3,3 V. Das macht 3 A * 3,3 V = 10 W.
Was hinten raus kommt ist das was vorne Rein geht. Wenn man vorne z.B. 10 V anlegt erhält man: 10 W / 10 V = 1 A.
Man sieht sofort: Je höher die Eingangsspannung, um so geringer der Eingangsstrom.

Natürlich hat man immer Verluste am Schalttransistor, am ohmschen Widerstand der Spule, Spannungsabfall an der von mir bisher verschwiegenen Diode, ... Daher kommen an einem Schaltregler hinten nur ca. 90% der vorne reingesteckten Energie heraus. Der springende Punkt: Dieser Verlust ist beim Schaltregler relativ unabhängig von der Eingangsspannung. Das sind ca. 10% ob da jetzt 5 V und 2 A rein gehen oder 10 V und 1 A. Bei einem Linearregler hängt der Verlust direkt an der Eingangsspannung. Je höher diese ist um so mehr Verlust.

Dabei hat man auch Verluste am Innenwiderstand vom Akku, an den Kontaktfedern, am Schalter, ... Das sind ohmsche Verluste, die proportional zum Strom sind. Diese Verluste werden also immer geringer je höher die Spannung, da dann der Strom kleiner wird. Daher ist eine Lampe mit vier Zellen tendenziell effizienter als eine mit nur zwei Zellen. Das ist das gleiche Prinzip wie bei der Hochspannungsleitung. Spannung hoch, Strom runter = Verlust runter.

PWM: Die Schalterei vom Schaltregler hat nix mit der PWM zu tun, mit der man verschiedene "Modi" eines Treibers erzeugt. Diese PWM-Frequenz liegt typisch bei 100 Hz bis 1 kHz. PWM bedeutet in dem Fall, dass der Schaltregler z.B. 50% der Zeit komplett abgeschaltet ist und die anderen 50% munter mit seinen z.B. 500 kHz schwingt.

Ich treibe meine LEDs mit den Schaltreglern von PCB-Components. Nicht billig, aber preiswert, well dadd iss Kwallidäd. :)
 

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
1.073
1.240
113
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Treiber die nur mit PWM arbeiten gibts auch noch, meine Ultrafire hat so einen.
In low und med fährt sie nur ein PWM auf high schaltet der Fet einfach durch.
Dann fliessen (Akkuabhängig) bis zu 4,5A.
(Ich mir das was am LED ankommt mitm Oszi angeguckt ;) ) der Treiber besitzt devinitiv keine Drossel.
Diese möglichkeit geht natürlich nur bei einzelligen Lampen.
Warum sollte man den high mode mit einem Linear Regler fahren?
Das macht eigentlich keinen Sinn eher wird der Strom während der an Zeit gemessen
und das Tastverhältnis so angepasst das es im mittel 2,8A sind.

zum Aufwärtsregler: hier wird genau wie beim Abwärtsregler eine Drossel geladen
deren Spannung dann einfach in Reihe zur Versorgungsspannung liegt,
also genau das selbe Prinzip.

@jkunz arbeiten die Drosell Wandler wirklich mit derart hohen Frequenzen :eek: ?
Das hätt ich nicht erwartet ich hätte mit maximal 50KHz gerechnet.
Die meisten Schaltnetzteile benutzen ja nicht mehr.

Gruß
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
...In low und med fährt sie nur ein PWM auf high schaltet der Fet einfach durch.
Dann fliessen (Akkuabhängig) bis zu 4,5A...
So sind die meisten Billigtreiber aufgebaut - und das Tastverhältnis ist nicht mal spannungs- oder stromabhängig geregelt, das ist fix für die jeweiligen Leuchtstufen.
Nachteil:
a) ist der LED-Wirkungsgrad bei hohem Strom schlechter,
b) steigen die ohmschen Verluste mit dem Quadrat des Stromes.
D.h. mit doppeltem Strom und Tastverhältnis 50% hat man gegenüber DC mit gleichem Mittelwert:
a) 20% schlechteren LED-Wirkungsgrad (siehe hier),
b) doppelt so hohe ohmsche Verluste in Akku, Leitungen, Treiber.

Im Kleinspannungsbereich arbeiten die Schaltregler tatsächlich mit so hohen Frequenzen, das können auch mal 2MHz sein. Je höher die Frequenz, desto kleiner können Spulen und Kondensatoren sein - vereinfach gesagt deshalb, weil pro Takt jeweils weniger Energie zwischengespeichert werden muss, so dass deren Speicher kleiner sein kann. Allerdings steigen die Schaltverluste mit der Frequenz, so dass es auch hier Grenzen des Sinnvollen gibt.

Hier noch ein älteres Posting zum Thema Schaltregler und Wirkungsgrad, mit Rechenbeispiel.
 
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jkunz

Flashaholic
7 November 2010
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Kaiserslautern
www.unixag-kl.fh-kl.de
Treiber die nur mit PWM arbeiten gibts auch noch, meine Ultrafire hat so einen.
In low und med fährt sie nur ein PWM auf high schaltet der Fet einfach durch.
Ewww. Gut, dass ich mir eine Zebralight H600w gegönnt hab und keine Ultrafire H4... Zweibrüder macht übrigens auch sowas in der H7 / H7R. Ein Grund warum ich nicht mehr so angetan bin von dem Laden.

zum Aufwärtsregler: hier wird genau wie beim Abwärtsregler eine Drossel geladen deren Spannung dann einfach in Reihe zur Versorgungsspannung liegt, also genau das selbe Prinzip.
Ja, so grob isses im Prinzip. Beim Buck fließt halt auch Strom in die Last, wenn der Transistor einschaltet. Beim Boost wird bei eingeschaltetem Transistor nur die Spule geladen und die Last aus dem Siebelko gespeist... Man kann da viele Varianten bauen.

@jkunz arbeiten die Drosell Wandler wirklich mit derart hohen Frequenzen :eek: ?
Ja, halbwegs anständige und moderne Schaltregler laufen meist mit 500 kHz bis 1 MHz, gern auch mal mehr. Dann kommt man mit kleineren Bauteilen aus. Wie light-wolff schon beschrieb. Das hat sich in den letzten gut 10 Jahren so entwickelt, primär bedingt durch MOSFETs mit geringem R_DSON bei gleichzeitig verringerter Gate-Ladung. Letztere ist bei hohen Frequenzen ein wesentlicher Faktor für die Schaltverluste. Es gibt noch andere lustige Sachen wie z.B. Synchrongleichrichter. Hier wird die Diode durch einen aktiv angesteuerten MOSFET ersetzt. Damit kann man besonders bei kleinen Ausgangsspannungen einen besseren Wirkungsgrad erreichen. Oder Topologien wie SEPIC, die auf- und abwärtswandeln kann...
 

TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Oldenburg
Vielen dank für die Ganzen antworten.
Der Vollständigkeits halber habe ich nochmal ne rechnung gemacht.
dort wird aber von Optimalen Bauteilen ausgegangen, daher realitätsfern, aber das Prinzip wird vielleicht deutlich.



geben hersteller eigentlich den Wirkungsgrad ihres Step-treibes an?
dann könnte man sicher sagen welcher Treiber den besseren Wirkungsgrad hat, wobei es auch jetzt schon ganz klar danach aussieht das ein Step-treiber besser ist.

Korrigiert mich wenn ihr fehler findet :)

ach nochwas:
da in einem Steptreiber ja eine Spuleund eine kapazität hinter dem PWM sitzt, dürfte das Flackern an der Led kaum/gar nicht wahrnehmbar sein, oder? da die energiespeicher ja die lücken "überbrücken", der Stom steig und fällt zwar noch, aber die Led wird nicht mehr ganz ausgeschaltet.

idee ->
was würde eigentlich passieren wenn ich in einer Tala mit billigtreiber einfach mal einen kleinen Kondensator parallel zur LED löte, das dürft das PWM-flackern noch verringern, oder?


Gruß
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
hey,

also ich weiß nicht, was du für Treiber nutzt... Aber selbst die billigsten Treiber, die ich kenne, geben kein erkennbares Flackern ab...

Es ist vorhanden, ok, und wenn du es vermindern willst, einfach eine Spule + Kondensator hinter den Treiber schalten...

viele Grüße

Michael
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
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nähe der Bierstadt
hey,

also ich weiß nicht, was du für Treiber nutzt... Aber selbst die billigsten Treiber, die ich kenne, geben kein erkennbares Flackern ab...

Es ist vorhanden, ok, und wenn du es vermindern willst, einfach eine Spule + Kondensator hinter den Treiber schalten...

viele Grüße

Michael

Wozu die Spule? man will ja nur den Strom glätten, oder?
 

RC-Drehteile

TaschenlampeneigenbauSpezi & Ehrenmitglied
4 Juli 2010
6.205
6.284
113
ganz ehrlich ? ich weiß es nicht...

habe mich mit nem bekannten Elektroingenieur mal zusammengesetzt und der hat mir das so empfohlen... hat mir auch die Werte berechnet... verstanden habe ich das nie... Aber ich habe ihm geglaubt :thumbsup:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
idee ->
was würde eigentlich passieren wenn ich in einer Tala mit billigtreiber einfach mal einen kleinen Kondensator parallel zur LED löte, das dürft das PWM-flackern noch verringern, oder?
Funktioniert nicht:

1. Der Kondensator würde sich in dem Moment in dem der FET einschaltet schlagartig aufladen, nur durch Innenwiderstand FET und Akku begrenzt. Schaltet der FET dann wieder ab, liefert der Kondensator noch eine Weile Strom für die LED. Will heißen: ist der Kondensator so groß, dass er den gewünschten Glättungseffekt hat (sprich: die LED in den Pulspausen weiter versorgen kann), hat man praktische keine Dimmung mehr, weil er bereits bei kurzen Pulsen voll geladen wird und dann die Pulspausen überbrückt. Ist er klein genug, dass die Dimmung erhalten bleibt, d.h. die LEDs in den Pausen ausgehen, dann flimmert es auch weiterhin.

2. Mit einer Spule kann man prinzipell das schlagartige Aufladen des Kondensators verlustfrei "bremsen" (so wie bei einem normalen Step-Down-Wandler), ABER: die PWM-Frequenz ist meist sehr niedrig, maximal einige 100Hz, da braucht man sehr große Spulen und Kondensatoren (wobei man den Kondensator u.U. sogar weglassen kann). Das funktioniert vernünftig nur mit Frequenzen von einigen 10kHz.

Und 3. braucht man noch eine Freilaufdiode, sonst zerhaut es den FET beim ersten Abschaltvorgang, weil die Spule den Stromfluss aufrecht erhalten will (dieser geht normalerweise eben über die Freilaufdiode) und daher ein sehr hohe Spannung entsteht, wenn der Strom wg. gesperrtem FET nicht fließen kann. Ganz besonders gilt das bei den großen Induktivitäten, die bei niedriger PWM-Frequenz nötig sind.


Und RC-Drehteile sieht nachts vermutlich auch nicht die LED-Rücklichter von Golf, Passat, E-Klasse etc. flimmern (Perlschnureffekt). Der Glückliche...
 
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TiggerOL

Flashaholic
22 November 2010
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Oldenburg
Funktioniert nicht:

1. Der Kondensator würde sich in dem Moment in dem der FET einschaltet schlagartig aufladen, nur durch Innenwiderstand FET und Akku begrenzt.

aber der Strom hinter dem Treiber ist doch auf 2,8 A begrenzt, daher kann der sich doch gar nicht sofort aufladen, oder?
habe mal beispielweise mit einem 1µF Kondensator gerechnet

Beispielrechnung:
1/100Hz = 10 ms
Tastverhältnis 0,5
-> 5ms einschaltzeit

I=C*Δu/Δt
->
Δu=I*dt/C=2,8A*5ms/1µF= 140 mV - Aufladen Pro Puls


Wenn die rechnung so stimmt bräucht es also einige Pulse um den Kondensator aufzuladen, das hatte ein hochfahren der LED zu folge, oder?


Will heißen: ist der Kondensator so groß, dass er den gewünschten Glättungseffekt hat (sprich: die LED in den Pulspausen weiter versorgen kann), hat man praktische keine Dimmung mehr, weil er bereits bei kurzen Pulsen voll geladen wird und dann die Pulspausen überbrückt.

Aber der Linearregler (vorausgesetzt es ist einer verbaut) begrenzt doch auf 2,8A, wenn der PWM dann noch ein Tastverhältnis von 0,5 hat kann die Dimmung doch gar nicht verschwinden, da einfach nicht mehr Leistung von Treiber durchgelassen wird.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Das stimmt alles, aber nur WENN der Strom auf 2,8A begrenzt ist.
Ist er in den angesprochenen Billigreglern aber nicht, sondern nur durch Innenwiderstand (von) FET und Akku begrenzt.


Zum Wirkungsgrad des Abwärtswandlers: über 90% wäre schon ganz gut, 95% sogar exzellent, d.h. in Deiner Beispielrechnung wäre er kaum besser als ein Linearregler, und bei fallender Akkuspannung wird sein Vorsprung noch geringer.
 
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jkunz

Flashaholic
7 November 2010
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So ist es. Wenn man versucht hinter dem Schaltregler die PWM glatt zu bügeln bringt man damit die Reglung nur durcheinander. Funktioniert nicht. Punkt. Schluss. Aus. Amen. Ende.

Es gibt einige, wenige Steuer-ICs für LED Konstatstromschaltrgler, die "analog" dimmen. Hier wird wirklich der konstante Ausgangsstrom verringert und nicht im Takt der PWM komplett ein und ausgeschaltet.