ALDI 1,5 Volt Li-Ion AA + AAA

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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die Meldungen über defekte Akkus bezogen sich auf die ALDI von vor einem Jahr, während ich gestern hier über die aktuellen geschrieben habe ...

und weil ich mich mit akkuvergleichstest.de ganz gut auskenne (da hast du mal recht ...), wusste ich, dass dort der Verico mit nominalen "1700 mAh" mit 1660 mAh gemessen wurde ... also keines der Top-Fabrikate, aber immerhin die Herstellerangabe nahezu erreicht ...

und ich ging in der Tat nicht davon aus, dass sich ALDI nach denen vom letzten Jahr jetzt irgendwelchen China-Schrott hat andrehen lassen, der die nominale Angabe weit verfehlt, das ist absolut richtig ... :achtung:

was nun deine ach so geliebten Hornbach Akkus angeht, die du ja gerade hier im Thread noch so wärmstens empfohlen hattest ...

wenn du mal in die Bewertungen reingeschaut hättest, hättest du gesehen, dass die Erklärung für diesen "Rausverkauf" zum Schleuderpreis genau die ist, die ich beschrieben hatte ... :

eine Bewertung von vor 12 Tagen (da Vollzitat hier nicht gewünscht ist, stichpunktartig in eigenen Worten zusammengefasst ...) :

zunächst begeistert, vor allem zu dem Preis ... laden hat alles geklappt ... online noch weitere reserviert, auch Freunden den Kauf direkt empfohlen ...

aber dann ... der Praxistest : eine kleine LED Lichterkette hält mit den Hornbach AA nicht mal einen Tag durch, mit mehreren Paaren probiert, während 15 Jahre alte Eneloop nach drei Tagen immer noch laufen ... :achtung:

Fazit : "offenbar leider kaum Kapazität" ... :achtung:

so ein dramatischer Kapazitätsverlust ist die erste Stufe einer zu tiefen Entladung ... hat HKJ auch mal berichtet, zu lange nicht geladen, dann passten gerade mal noch 300 mAh rein ...

die zweite Stufe ist dann die tatsächliche Tiefentladung, wenn nämlich die Elektronik sicherheitshalber jeden weiteren Ladeversuch - zum Glück für den Besitzer !!! - schlicht verweigert ...

steht direkt in einer nächsten Bewertung : von 8 Stück lassen sich 2 nicht mehr laden, weder mit dem Original Kabel noch mit anderen Kabeln ...

gemessene Spannung 0 Volt ...

weitere Bewertung : eine von 4 defekt, ebenfalls 0 Volt ...

das waren AA, jetzt C :

von vor 9 Tagen : "Wenn die Akkus nicht innerhalb von 2-3 Tagen geladen werden, nachdem das HmIP Device meldet das der Batterie Stand leer ist, lassen sich die Akkus nicht mehr laden"

Mono D :

Bewertung vor einem Monat : einer von 4 konnte nicht geladen werden, "Spannung von 0,25V"

Bewertung vor zwei Monaten : 2 Pack gekauft (4 Stück) : "in jedem war einer tot, d.h. sie können auch nicht geladen werden !"

alle diese negativen Bewertungen stammen aus den letzten 3 Monaten :achtung: Bewertungen von vor 10 Monaten o.ä sind o.k. !!!

dieser Rausverkauf passiert, genau wie ich gesagt hatte, weil das "Shelf Life" dieser Akkus wegen der hohen Selbstentladung (!!) sehr begrenzt ist !!!

sie müssen regelmäßig nachgeladen werden, steht ja auch so in der Beschreibung, hatte ich schon mal zitiert (!!) und das können sie im Lager des Händlers nun mal nicht ...

aber du kannst hier natürlich gerne weiter die Meinung verbreiten, dass Hornbach das aus reiner Menschenfreundlichlkeit macht, die Dinger jetzt geradezu zu verramschen, nicht etwa weil das Ende des Shelf Life erreicht ist, das sie vom Hersteller sicher genau kennen !!!

... und dass die Hornbach bei der Selbstentladung viiiel besser sind, als alles, was akkuvergleichstest jemals getestet hat, incl. der Top Fabrikate ... :facepalm:
 
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habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
.. und dass die Hornbach bei der Selbstentladung viiiel besser sind, als alles, was akkuvergleichstest jemals getestet hat, incl. der Top Fabrikate
ich kenne die bewertungen nicht, aber meinen akkus die ich habe und meiner messstation vertraue ich einigermaßen. und ich kann dir sagen das ich alle 1,5V Akkus die ich habe nicht verwende, sie liegen alle im schrank zur ermittlung der selbstentladung. und bisher kann ich diese schlechten bewertungen nicht nachvollziehen
der Praxistest : eine kleine LED Lichterkette hält mit den Hornbach AA nicht mal einen Tag durch, mit mehreren Paaren probiert, während 15 Jahre alte Eneloop nach drei Tagen immer noch laufen ...
auch dafür gibt es eine einfache erklärung: ich habe hier eine LED Kerze von Lidl. Mache ich da 3 AAA Akkus von Aldi, lidl, ikea oder whatever rein, leuchten die 2 Wochen (6h pro Tag). Mache ich das 3x AAA 1,5V 1200mAh von XTAR rein, ist die Kerze am 3. Abend dunkel. OH MEIN GOTT, sind die XTAR scheiße. nein sind sie nicht. Durch die höhere Spannung, steigt die Stromaufnahme deutlich. Und deswegen sind 1,5V Akkus insbesondere in LED Beleuchtungen die mit NiMH Akkus nur glimmen viel schneller leer. Aber dafür leuchten sie auch ordentlich.
Verico mit nominalen "1700 mAh" mit 1660 mAh gemessen wurde ... also keines der Top-Fabrikate, aber immerhin die Herstellerangabe nahezu erreicht ...
und verico gehört zu Aldi oder warum nimmst du an, dass die 1700mAh von Aldi auch 1660mAh haben sollten? oder warum erwähnst du das überhaupt im zusammenhang mit aldi Akkus?
was nun deine ach so geliebten Hornbach Akkus angeht, die du ja gerade hier im Thread noch so wärmstens empfohlen hattest ...
ich habe keine schlechten erfahrungen mit dem akku gemacht und für 1,25€ pro Akku ist der Preis pro mWh den man zahlt aktuell konkurrenzlos günstig. aus diesem grund habe ich ihn als günstige Alternative erwähnt. das ich ihn lieben würde, hast du mir unterstellt. unterlasse das bitte in zukunft.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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beim Verico hatte ich zwei Buchstaben vergessen : "z.B." ...

es sollte nur zeigen, dass es diese Kapazitätsstufe (annähernd) seriös tatsächlich gibt, es steckt da ja oft gleiche Technik unter verschiedenen Hüllen ...

deine Hornbach waren da mit 1550 von behaupteten 1700 mAh schon deutlich weniger "seriös" ...


für jeden, der sich (ausreichend !) mit der Materie beschäftigt hat, ist völlig klar, was da bei Hornbach gerade läuft ... :

sogar bei Hornbach selbst ist ausdrücklich zu lesen beim Schutz vor Tiefentladung* : *bei normaler, regelmäßiger Nutzung ... :achtung: :achtung: :achtung:

sprich bei regelmäßigem Nachladen ... :achtung: :achtung:

das findet im Lager von Hornbach aber natürlich nicht statt ... :achtung:

ich hab schon solche Akkus gesehen, ebenfalls aus dem preisgünstigeren Segment, da hieß es, nach 3 Monaten ohne Benutzung sollten die Akkus nachgeladen werden ...

wenn die von Hornbach vor einem Jahr (oder noch länger ...) einmal in der Fabrik aufgeladen wurden, reicht das natürlich nur für eine gewisse Zeit ...

danach gehen die in die zu tiefe Entladung und lassen sich irgendwann - richtigerweise - überhaupt nicht mehr aufladen ...

und die entsprechenden Berichte sind auch alle aus der letzten Zeit, als Hornbach den Preis auf "Ramsch-Niveau" runter gesetzt hat ...

die ALDI waren dagegen noch relativ "frisch", sie waren ja erst im Dezember im Angebot ...

du hast hier die Hornbach empfohlen ... nachdem ich bei der neueren Ausführung (!!) der ALDI gesagt hab, die hätte man durchaus mal probieren können, wenn man sie im Markt gesehen hätte ...

ich denke, es kann sich aufgrund der genannten Infos jeder selbst eine Meinung dazu bilden ...
 
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astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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was habt ihr nur für ein Problem mit Selbstentladung? 7 meiner Akkus liegen jetzt seit fast einem Jahr unbenutzt in dem eigenen Ladegerät. Ich habe es eben überprüft, alle Akkus sind randvoll.
Bis auf die Tatsache, daß ich die Akkus nicht in meinen Standardladegeräten laden kann, finde ich diese Lösung super.
 

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habichtfreak

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30 Dezember 2013
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akkutests.de
Die Lösung ist auch nicht schlecht. Allerdings ist eine Selbstentladung von (annähernd) 0 nach fast einem Jahr schlicht nicht möglich. Die Zelle selbst entlädt sich und die Elektronik in den Akkus ist immer an. Die erzeugt den Großteil der Selbstentladung. Wenn du nach einen Jahr keine Selbstentladung festgestellt hast bei deinen ... BATZONE 3000mWh müssten es sein wenn ich mich nicht verguckt habe ... dann hast du
  • zwischenzeitlich geladen (oder jemand anders in deinem Haushalt)
  • die Ladebox ist defekt
  • oder die Akkus selbst nehmen keine Ladung an (was nicht heißen muss, dass sie voll sind)

1752919645252.png

Messungen nach 12 Monaten habe ich noch nicht, aber die brauche ich auch nicht. Jeder der Akkus testet (kannst auch gerne auf akkuvergleichstest.de schauen, wenn du mir nicht glaubst) und jeder der ein Grundverständnis dieser Akkus hat wird dir sagen, eine Selbstentladung von 0 (oder unter 5% im Jahr) ist nicht möglich. Wenn du das dennoch so beobachtet haben möchtest, stimmt etwas mit deiner Beobachtung nicht
 
  • Danke
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astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Die Lösung ist auch nicht schlecht. Allerdings ist eine Selbstentladung von (annähernd) 0 nach fast einem Jahr schlicht nicht möglich. Die Zelle selbst entlädt sich und die Elektronik in den Akkus ist immer an. Die erzeugt den Großteil der Selbstentladung. Wenn du nach einen Jahr keine Selbstentladung festgestellt hast bei deinen ... BATZONE 3000mWh müssten es sein wenn ich mich nicht verguckt habe ... dann hast du
  • zwischenzeitlich geladen (oder jemand anders in deinem Haushalt)
  • die Ladebox ist defekt
  • oder die Akkus selbst nehmen keine Ladung an (was nicht heißen muss, dass sie voll sind)
Hallo,
vielleicht war ich etwas übereilig, es sind nicht 12 Monate, sondern nur 8. Batzone 3000 ist korrekt.
Mir ist schon völlig klar, daß alle Akkus eine Selbstentladung haben. Sicher werden sich die "im Hintergrund" speisenden Li-Akkus entladen, aber die Elektronik ist ja eine Art "Buckregler" sodaß ein Einbruch der 1,5V Nennspannung erst relativ spät eintritt. Insofern ist die Überprüfung der Spannung kein direkter Test auf den wirklichen Ladezustand des 3,7V Akkus. Inwieweit dieses spezielle Ladegerät (Ladebox) da irgendwelche Prüfroutinen vornimmt, habe ich aus Zeitmangel noch nicht nachgemessen, und dürfte auch schwierig sein (Meßelektroden unter die Gehäuseklappe und in den Akkuschacht einführen).
Wie hoch der "parasitäre Leckstrom" der Elektronik ist, habe ich auch noch nicht gemessen. Leider hat mir die Akkukonstruktion einen "Strich durch die Rechnung" gemacht. Um an die Leiterplatte heranzukommen, müßte ich den Akku zerstören, da er aber "noch" intakt ist werde ich das nicht tun. Dazu ist er zu teuer.
Zumindest die Ladebox lädt mit 2,28V (angegeben werden allerdings 5V), das aber nur sehr kurzzeitig, da beim Trennen der Last (Box öffnen) die Box sehr schnell komplett abschaltet. Exakte Messungen gestalten sich sehr schwierig, da die Box kpl. verklebt ist, und ich sie nicht wegen ein paar (sicher interessanten) Messungen ruinieren möchte.
Die Kontroll-LED's der Box zeigen ein sehr erratisches Verhalten, mal blinken alle grün, dann nach "Neustart" erst alle, dann leuchten einige dauerhaft grün. Das ist nicht reproduzierbar. Es ist sicher auf einen internen "ominösen" Akku-Test zurückzuführen.
Benutzt habe ich bisher nur eine Zelle in einer Uhr. Dort läuft sie immer noch anstandslos. Ansonsten nehme ich in der Regel sowieso Eneloop's. Damit bin ich immer gut gefahren.
 

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habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
akkutests.de
Nur zum Verständnis für dich:

Die Ladebox ist kein Ladegerät sondern eher eine Ladeschale wie man sie früher bei Handy hatte. Heißt: da gehen 5V rein und die gibt einfach nur 5V weiter an das was reingesteckt wird (egal ob das die 5V möchte oder nicht). Es befindet sich keine Ladeelektronik in der Box. Die befindet sich im Akku selbst. Ausnahme sind hier die Boxen die sowohl für 1,5V als auch 1,2V geeignet sind, bei den Batzone war so eine aber nicht dabei, glaube ich. Generell bin ich kein Fan dieser Boxen, aus den Gründen die du schon genannt hast. Falls die Box bei dir Probleme macht: https://www.akkuteile.de/ladegeraet...n-1-5v-nimh-und-1-2v-akkus-aa-aaa_500201_3306
 

astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Danke für deinen Kommentar.
Etwas Elektronik muß da schon drin sein. Wie kommt ansonsten die komplette Abschaltung der Spannung an den Ladepins, wenn keine Akkus drin sind?
Ich glaube auch nicht, daß die Ladezustandsanzeige komplett in die Akkuelektronik integriert ist.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Magdeburg
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doch, ist alles im Akku. Die LEDs in der Box (oder jeder anderen Ladeschale) ist nur externes Monitoring

Grüne LED: Spannung erkannt, aber kein strom fließt --> wird als voll interpretiert
rote LED: es fließt ein strom --> es lädt (leuchtet vermutlich auch, wenn du einen Widerstand statt eines Akkus reinsteckst, weil auch der eine Stromaufnahme hat)

Ich habe hier gerade eine Ladeschale von Hixon für deren 1,5V Akkus auf dem Tisch liegen. sobald man den Pluspol berührt, leuchtet der Schacht rot. Diese Ladeschalen sind halt wirklich nur mehr oder weniger gutes Monitoring. Das was clever und notwendig ist, ist im Akku (bei gaaaaaanz alten 1,5V Akkus war tatsächlich ... ich glaube die Ladebegrenzung in der Schale, aber das Modell gabs hierzulande nur über Umwege zu kaufen).



Etwas Elektronik muß da schon drin sein. Wie kommt ansonsten die komplette Abschaltung der Spannung an den Ladepins, wenn keine Akkus drin sind?

Ich könnte mir vorstellen das durch aufklappen des Deckels die Stromzufuhr unterbrochen wird. In so einer Box kann schon Elektronik sein, aber zum laden wird sie nicht benötigt. Nimm ein USB Kabel, schneide es durch und halte + und - an die Kontakte des Akkus. Er wird geladen, vollständig, ohne überladen zu werden. Warum geht das? Weil alles was zum laden benötigt wird, im Akku selbst steckt (geht nicht bei Ansmann und SZEMPTY, die lassen sich ausschließlich per USB laden, aber nicht über die Pole)
 
  • Danke
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astrowolfgang

Flashaholic
15 Juli 2025
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Danke für die Infos. Ich wollte nur nichts zerlegen, wäre ja - nur um die technische Neugier zu stillen - zu schade.
Ich habe einfach mal ein Labornetzteil dran gehalten. Bei 5V lädt der (eigentlich sollen sie voll sein) mit ca. 100mA.
O.K. , damit kann ich sie auch ohne Box mit 5V laden.