Suche hochwertige Taschenlampe für Lightpainting – präzise, kompakt, kein Basteln

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Deutschland
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Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einer neuen Taschenlampe für die Nachtfotografie, genauer gesagt fürs gezielte Lightpainting bei Langzeitbelichtungen (z. B. 12 Minuten).
Die Lampe sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • Nicht zu groß oder schwer – ich schleppe nachts schon genug Equipment, jedes Gramm weniger zählt.
  • USB-C direkt an der Lampe – keine separaten Ladeschalen bitte.
  • Protected-Akku – aus Sicherheitsgründen, nachkaufen wäre auch ok.
  • Mindestens 1200 Lumen
  • CRI ≥ 90, gerne mehr – für eine natürliche Farbwiedergabe bei Landschaftsdetails.
  • Lichtkontrolle / Spill steuerbar – das ist mir besonders wichtig! Ich möchte gezielt malen können, ohne dass ständig Streulicht alles nicht gewünschte mit erhellt. Idealerweise ist der Spill an der Lampe oder über Zubehör anpassbar.
  • Mehrere Helligkeitsstufen – stufenlos muss nicht sein, aber ein paar definierte Stufen wären gut.
  • Roter Aufsatz oder Rotlichtmodus – für Astro-Touren bei sehr wenig Lichtleistung wünschenswert.
  • Kein Basteln nötig – Zubehör ist in Ordnung, aber bitte nichts, was ich aus Pappe oder so bauen muss.
  • Eine einzige Lampe bitte, keine Empfehlung für zwei verschiedene.

Aktuell nutze ich die Wurkkos FC11C (4000 K, 90 CRI, USB-C, protected Akku – musste ich nachrüsten).
Eigentlich bin ich damit sehr zufrieden: Lichtfarbe, Größe, Gewicht, Helligkeit, Laufzeit und Farbwiedergabe passen.
Was mich stört: der Spill. Manchmal ist er hilfreich – z. B. wenn ich eine Szene mit 12 Minuten Belichtung gleichmäßig rechts und links neben dem Stativ ausleuchten will. Aber oft ist er einfach zu viel und macht das gezielte Lightpainting unmöglich. Je nach Motiv benötige ich mehr oder weniger bis gar kein Spill. Deshalb suche ich etwas mit Kontrolle als jetzt bei der Wurkkos FC11C.

Ich suche seit Langem immer wieder mal, finde aber einfach keine Lampe, die all das vereint.
Preis spielt keine große Rolle, solange wir nicht bei Gold oder Diamanten landen :)
Freue mich auf jeden Tipp!

Viele Grüße und Danke vorab
Stefan

PS: Ich hänge mal ein Beispiel an, was ich nachts so mache. In diesem Fall war ein leichter Spill sogar hilfreich – aber oft will man das eben gerade nicht.
https://www.flickr.com/photos/stefan-zimmermann-official/54504772037/in/dateposted
 
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bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
In so einem Fall wäre evtl. sogar mal eine Zoom-Lampe das Richtige (empfehle ich normalerweise nicht). Fokussiert = Spot ohne Spill.
Ich habe die Lampe selber nicht ,aber mir fällt da spontan nur die Convoy Z1 ein, da kann man z.B. die 519A Led für hohen CRI wählen incl. bevorzugter Lichtfarbe (K). Ein Akku muss separat erworben werden, wenn's ein geschützter sein soll.
Mal abwarten, was die Schwarmintelligenz im Forum noch für Ideen hat.
 

Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Hallo und willkommen,

du hast da echt tolle Bilder gemacht :thumbup:
Die Z1 ist eine der bessten Zoom-Lampen am Markt, ich hab eine mit der SFT40 in 3000 K also gut warmweis.
Die Z1 hat aber keine Lademöglichket in der Lampe, du kannst aber Akkus mit eingebautem USB nuzten, gerade getestet, solche Akkus sind dann sowieso immer geschützt.
Zum Lichtbild ist es so, dass es leichte Ringe aufweisen kann je nach gewählter LED mehr oder weniger, aber aus meiner Sicht nie problematisch, wenn man mit der Lampe "malt". Die 519A macht deutlich weniger Ringe wie meine SFT40.

Schöne Grüße vom Genießer
 

Luminitis

Flashaholic*
15 November 2024
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Saarland
Einstellbarer Spill und CRI ≥ 90. Meines Wissens nach ist da die Convoy Z1 alternativlos. Mir fällt noch als günstige Alternative die Sofirn S11C ein. Die ist ein von Sofirn zugekauftes Modell. Hat einen kleineren Zoombereich wie die Z1, eine Samsung LH 351D CRI 90 LED mit 5000K. Zu beachten wäre noch daß die Samsung die Lichtqualität der Nichia nicht erreicht. Wenn es nicht unbedingt High-CRI sein muss, ist vielleicht noch die Brinyte T28 Artemis einen Blick wert. Ist zoombar und hat 3 verschiedene Lichtfarben was gerade beim Lightpainting eventuell nicht uninteressant wäre. Die stufenlose Helligkeitsregelung verwendet allerdings PWM und sollte beim fotografieren beachtet werden.

LG Thomas
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Guten Abend zusammen

das klingt alles sehr gut und es freut mich, dass in Sachen Schwarmintelligenz offenbar Einigkeit besteht.

Ich habe mir die Lampe in der letzten halben Stunde nochmal ausführlich angeschaut. Der USB-Anschluss direkt im Akku ist für mich völlig in Ordnung. Ein extra Ladegerät möchte ich auf keinen Fall. Ich habe bei der Fotografie oft so viel Ausrüstung dabei, dass ich mittlerweile versuche, alles über USB-C abzudecken. Früher, noch vor etwa sechs Jahren, hatte ich tatsächlich einen eigenen Aktenkoffer nur mit Ladegeräten, der ca. 4 Kilo wog. Heute ist das mit USB-C schon deutlich angenehmer.

Was ich auch gut finde ist, dass ich 3500 K als Farbtemperatur wählen kann. 4000 K wirken manchmal etwas zu technisch im Bildeindruck. 3000 K dagegen erzeugen zwar oft einen märchenhaften Look, gerade bei Nachtaufnahmen, aber das kann auch schnell stören oder zu warm wirken. 3500 K ist für mich der beste Kompromiss und ein echter Allrounder. Ich werde die Lampe jetzt einfach bestellen. Sie kostet ja nicht viel und ich probiere es aus.

Die Ringe im Licht sollten kein Problem darstellen. Beim Lightpainting bewegt man die Lampe ohnehin ständig und malt gezielt Strukturen aus, die man beleuchten möchte. Ich freue mich schon sehr darauf. Besonders gefällt mir, dass ich endlich einen echten Spot habe, den ich aber bei Bedarf auch in der Breite anpassen kann. Auch bei Wanderungen sehe ich mit breitem Lichtkegel die Umgebung deutlich besser. Das ist ein echter Vorteil.

Vielen Dank an euch, das hilft mir wirklich sehr weiter. Im August bin ich drei Wochen lang nur für die Milchstraßenfotografie unterwegs und da möchte ich gut vorbereitet sein.
Auch die zwölf frei konfigurierbaren Helligkeitsstufen finde ich sehr interessant. Und der Moonlight-Modus für ganz schwaches Licht ist ebenfalls praktisch.

Letzte Fragen:
Wisst ihr, ob es einen passenden aufsetzbaren Rotfilter für die Lampe gibt? Gerade wenn man mehrere Stunden im Dunkeln arbeitet, mal ohne Lichtmalen, wäre das sehr hilfreich, damit die Augen ihre Nachtsichtfähigkeit nicht verlieren.
Wenn man 3500k haben möchte mit hohem CRI ist wahrscheinlich die 519A die richtige Wahl?
Wäre dieser Akku brauchbar? Keeppower 21700 5000mAh USB-C Oder was würdet ihr hier empfehlen?
Und wo bestellen? Gibt es einen Shop der alles hätte bis hin zum Filter und Akku?
 

Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Wenn man 3500k haben möchte mit hohem CRI ist wahrscheinlich die 519A die richtige Wahl?
Ja, die LED ist für gutes Licht immer gut :thumbup:

Akku würde ich den hier nehmen:
Keeppower 21700 USB-C
oder für ein Euro mehr auch als Powerbank nutzbar:
Keeppower 21700 USB-C PB
(Akkus sollt man aus vertrauenswürdiger Quelle beziehen, denn da gibt es leider auch fake)

Als Farbfilter könnte der hier gehen, vielleicht beeinträchtigt der aber auch schon das Lichtbild am Rand.
Aber ich stell trotzdem mal die Frage, ob es nicht vielleicht Sinn macht, das Rotlicht in eine Kopflampe zu integrieren?
Eine Kopflampe ist zum arbeiten/hantieren sowieso besser geeignet, da dann beide Hände frei und das Licht immer da ist, wo man hinschaut :kopflampe:

Schöne Grüße vom Genießer
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Ich werde bestellen :)

Dass man diesen Akku auch als Powerbank verwenden kann, davon habe ich noch nie gehört.
Echt praktisch wenn der Haupt Akku unterwegs knapp wird, aber in der Lampe noch genug Energie steckt, hat man eine kleine Notreserve. Die Lampe ist ja sowieso immer dabei, egal ob tagsüber oder nachts.


Mit dem Filter wird es leider nicht gut klappen.
Ich habe herausgefunden, dass viele Rotfilter leider auch andere Farbanteile durchlassen.
Für die Nachtsichtadaption ist das nicht gut, weil dadurch die Stäbchen im Auge wieder angeregt werden.
Wenn das passiert, kann es bis zu 40 Minuten dauern, bis die volle Nachtsicht wiederhergestellt ist.

Man sollte besser eine Wellenlänge von ca. 640 nm nutzen und das bei ungefähr 1 Lumen. Alles darüber beeinflusst die Adaption bereits spürbar.
Ich habe gelesen, dass die Osram 660 nm Deep Red hier ganz interessant sein soll.
Dazu werde ich aber einen eigenen Thread aufmachen, ich hab da wieder ein Fragen an euch :)

Ach ja, zur Kopflampe: Ich mag leider nichts an oder um meinen Kopf. Egal ob Kapuze oder Stirnband, das ist bei mir so eine komische Eigenheit. Selbst wenn es regnet, stört mich das weniger als eine Kapuze ;)
 

micha56

Stammgast
10 Oktober 2023
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31
18
Zu den o. g. Keeppower Akkus: Die Baulänge dieser 21700er USB-C Akkus beträgt laut Akkuteile ca. 76 mm, Convoy gibt als max. Akkulänge bei der Z1 71 mm an. Da würde ich vorsichtshalber bei Convoy nachfragen, ob auch längere 21700er Akkus passen. Vermutlich passen nur "normale 21700er.

Auch die zwölf frei konfigurierbaren Helligkeitsstufen finde ich sehr interessant.
Es sind nicht zwölf Helligkeitsstufen, sondern zwölf Gruppen, von denen eine ausgewählt werden kann. Die Gruppe 2 z. B. hat fünf fest definierte Helligkeitsstufen (0,1% - 1 % - 10% - 35 % - 100%).
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Ach Mist, ich habe gerade einen Bericht gefunden, in dem andere die Lampe schon mit diesen Akkus getestet haben und sie passen wirklich nicht. Jetzt bin ich wieder bei null. Zum Glück war ich abgelenkt und habe noch nicht bestellt. Ein extra Ladegerät kommt für mich nicht infrage, so schön die Lampe auch gewesen wäre.
Mhhhh......
 

Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Zu den o. g. Keeppower Akkus: Die Baulänge dieser 21700er USB-C Akkus beträgt laut Akkuteile ca. 76 mm, Convoy gibt als max. Akkulänge bei der Z1 71 mm an. Da würde ich vorsichtshalber bei Convoy nachfragen, ob auch längere 21700er Akkus passen. Vermutlich passen nur "normale 21700er.
Also ich betreib meine Z1 regelmäßig mit USB-Akkus problemlos, der Jetbeam-21700 mit USB-C geht auf jeden Fall, ich kann heute Nachmittag mal messen, wie lang der ist und welche anderen ich ggf. noch zum testen hab.

Schöne Grüße vom Genießer
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Also ich betreib meine Z1 regelmäßig mit USB-Akkus problemlos, der Jetbeam-21700 mit USB-C geht auf jeden Fall, ich kann heute Nachmittag mal messen, wie lang der ist und welche anderen ich ggf. noch zum testen hab.

Schöne Grüße vom Genießer
Das wäre wirklich klasse von dir! Schon faszinierend, wie unterschiedlich die Aussagen im Netz sind. Aber wenn man es selbst nicht besitzt, ist es schwer festzustellen, was wirklich stimmt. Und mal eben im Laden um die Ecke anschauen geht leider auch nicht.
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Schon faszinierend, wie unterschiedlich die Aussagen im Netz sind. Aber wenn man es selbst nicht besitzt, ist es schwer festzustellen, was wirklich stimmt.
Bei der Z1 gibt es ja zwei verschiedene Treiber (4-Mode und 12 Groups), evtl. hat das eine geringfügige Auswirkung auf die maximale Akkulänge?!
Bei Simon nachfragen bringt nicht so viel. Meiner Erfahrung nach sagt er immer, dass man in seinen Lampen ungeschützte Akkus verwenden soll.
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
53
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Ich habe in der Mittagspause noch einmal intensiv recherchiert und bin dabei auf eine interessante Idee gestoßen:
Statt einen geschützten 26650-Akku mit USB-C zu verwenden, wurde in einem Beitrag eine Nitecore NL1836R (18650) Zelle vorgeschlagen. Dieser ist mit USB-C ausgestattet und hat genau die gleiche Länge wie eine ungeschützte 26650-Zelle – also genau die 71 mm die vom Hersteller für sie Convoy Z1 vorgegeben wird . Lediglich der Durchmesser der 18650 Zelle ist kleiner, bei der Spannung gibt es keinen Unterschied. Ich würde ca. 30% weniger Laufzeit haben, aber dass ist kein Problem.

Bei Amazon habe ich außerdem Adapter gefunden, eine Art Hülle, mit der man den 18650-Akku auf den Durchmesser einer 26650-Zelle bringt:
https://amzn.eu/d/i4ER4A7
Alternativ könnte man auch einfach ein paar passende Dichtungsringe um den Akku legen.

Nachtrag: Sehe gerade das es so etwas auch bei Convoy gibt:
https://convoylight.com/collections...0-silicone-o-ring?data_from=collection_detail


Kennt ihr das vielleicht? Was ist eure Meinung hierzu?

Aber auch mal gespannt was @Genießer hierzu schreibt mit seiner Zelle zuhause.
 
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bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Ich habe in der Mittagspause noch einmal intensiv recherchiert und bin dabei auf eine interessante Idee gestoßen:
Statt einen geschützten 26650-Akku mit USB-C zu verwenden, wurde in einem Beitrag eine Nitecore NL1836R (18650) Zelle vorgeschlagen. Dieser ist mit USB-C ausgestattet und hat genau die gleiche Länge wie eine ungeschützte 26650-Zelle – also genau die 71 mm die vom Hersteller für sie Convoy Z1 vorgegeben wird . Lediglich der Durchmesser der 18650 Zelle ist kleiner, bei der Spannung gibt es keinen Unterschied. Ich würde ca. 30% weniger Laufzeit haben, aber dass ist kein Problem.

Das funktioniert super, mache ich mit meiner Convoy S21e auch so. 18650 mit USB-C passt von der Länge zum 21700. Die Ringe von Convoy, ganz normale O-Ringe oder einfach bisschen Isolierband reichen. Hauptsache der Akku wackelt nicht. Achte auf den maximalen Entladestrom vom Akku sollte durch die Z1 auch nicht ausgereizt sein.
 
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PikePerfect

Flashaholic*
1 Februar 2021
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Um Ulm herum
Achtung: Die Z1 läuft mit 21700er Zellen, nicht 26650
Habe gerade bei meiner Z1 nachgemessen. 76 mm ist 1 mm zu lang. Mit einem Passenden Adapter kannst Du aber auch eine 18650er Zelle nehmen.
 
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Genießer

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12 März 2019
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Habe gerade bei meiner Z1 nachgemessen. 76 mm ist 1 mm zu lang.
@PikePerfect Welchen Treiber hast du?

Bei mir mit dem 12 Gruppen-Treiber passt der JetBeam Akku mit 77 mm, da ist dann wirklich kein halber mm mehr übrig, aber es funktioniert problemlos.
Der Akku kann hier minimal über das Akku-Rohr rausstehen, da er etwas in die Tailcap hineinragen kann.

Auf der anderen Seite hast du mit einem 18650er den gleichen Akku wie in der HD15R (mit großem Akku) wäre auch ein Vorteil.

Schöne Grüße vom Genießer
 
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PikePerfect

Flashaholic*
1 Februar 2021
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Um Ulm herum
Ich habe auch den 12-Gruppen-Treiber. Aber ich habe keinen so langen Akku. Ich habe mit dem Dorn des Messschiebers vom hinteren Rand des Akkurohres bis zum Retaining-Ring gemessen. Das sind genau 75 mm.
 

Genießer

Moderator
Teammitglied
12 März 2019
1.622
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Bad Mergentheim
So ist es bei mir auch :thumbup:
Aber da der Button-Top weiter rein geht und der Akku eben noch etwas in die Tailcap hineinragen kann, passt auch der 77 mm lange Akku noch.
 
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Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Kurze Rückmeldung
Heute ist die Convoy Z1 angekommen.

Funktioniert ziemlich gut, genau so wie ich es mir gewünscht habe.
Der Spot ist beim Zoomen richtig eng, gefällt mir sehr.

Der USB-C Nitecore Li-Ion Akku Typ 18650, 3600 mAh, NL1836R passt ebenfalls super rein.
Ein bisschen Isolierband drumherum, um den Durchmesser auszugleichen, und schon sitzt er perfekt.

Beim Zoomen quietscht es etwas.
Ich schaue mir bei Gelegenheit auch mal an, wie man die Lampe zerlegen kann.
Da werde ich etwas Silikonspray oder Silikonfett verwenden.

Das Programmieren beziehungsweise diese mögliche Gruppen muss ich mir ebenfalls noch ansehen.
Blinkmodi und ähnliche Funktionen brauche ich persönlich nicht.

Vielen Dank für eure Beratung, ich bin sehr zufrieden.


Warum sind solche Zoom-Lampen eigentlich nicht so oft gefragt?
Liegt es am Design oder daran, dass es manchmal Ringe im Lichtbild gibt?
An sich sind sie doch ziemlich praktisch, auch unabhängig von meinem speziellen Fall.

Gut, für mich sind Taschenlampen Werkzeuge, die einfach funktionieren müssen.
Vielleicht sehen das viele andere anders...
 
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funwok

Flashaholic*
7 Januar 2021
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Moderne Lampen haben einen definierten Spot für die Reichweite und einen guten weiten Spill für das Rundum-Sehen. Da braucht es nicht mehr zwangsweise einen Zoom, um alles abzudecken. zB beim Spaziergang im Wald kann ich mit meinen Lampen idR schön weit den Weg entlang in die Ferne leuchten und habe mit dem Spill trotzdem noch genug Licht, um vor die Füße und rumdum zu schauen. Bei einem Zoom gibt es nur entweder oder.

Dazu kommt noch, dass ein Zoommechanismus wieder eine Fehlerquelle mehr ist und ja oft halt das Lichtbild nicht ganz so hübsch ist.
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Der Zoom schluckt eine Menge Licht, komplett Fokussiert ist die Lampe (ich glaube) zu 50-70% dunkler. Im Prinzip kann man sagen, das seitlich abgestrahlte Licht, das "normale" Lampen für den Spill verwenden geht in einer Zoom Lampe verloren.

Will man gleichzeitig einen Spill für den Nahbereich bzw. den Raum und einen hellen Spot für die Ferne geht das mit einer Zoomlampe nicht. Die meisten Leute stellen ihre Zoomlampe immer so ein, dass sie irgendwie in der Mitte ist. Instinktiv wollen auch diese Zoom-Menschen eine Lampe für ein ausgeglichenes Lichtbild. Ich würde sagen, wenn man die Lampe gut findet im voll dekussierten oder im voll fokussierten Zustand, ist ne Zoomlampe die richtige Wahl. Immer wenn man versucht irgendwie ne gute Mittelposition einzustellen will man eigentlich ne Lampe mit Spot & Spill (nur weiß man es evtl. nicht :augenrollen: ).
 

Stefan Zimmermann

Stammgast
1 Juni 2025
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Okay, verstehe.

Ich hatte bisher keine Zoomlampe und war ehrlich gesagt überrascht, weil man darüber oft eher kritische Meinungen liest. Ich habe sie jetzt draußen etwas intensiver getestet und finde das Lichtbild sogar sehr angenehm. Es ist nahezu vollständig homogen, ohne Hotspot in der Mitte und ohne starken Helligkeitsabfall zum Rand. Genau dieses gleichmäßige Licht empfinden viele ja als Nachteil, ich persönlich finde es im praktischen Einsatz sogar angenehmer. Durch den direkten Vergleich ist mir das jetzt bewusster aufgefallen, was ich vorher nur unterbewusst wahrgenommen habe.

Zur oft diskutierten Frage, ob bei Zoomoptiken Lichtleistung verloren geht: Ich habe heute im hellen Raum bei Tageslicht getestet. Bei minimaler Leistung (0,1 Prozent) im Weitwinkel war an der Wand praktisch nichts zu erkennen. Als ich jedoch komplett gezoomt habe, war derselbe Helligkeitswert deutlich sichtbar. Der Spot war erstaunlich hell für nur 0,1 Prozent Ausgangsleistung. Aus meiner Sicht spricht das nicht gerade dafür, dass beim Zoomen pauschal Licht verloren geht. Es scheint eher eine Frage der Bündelung zu sein. Klar ist, dass die Transmission durch die Optik etwas geringer sein kann, aber gleichzeitig hat man die Möglichkeit, den Lichtstrom gezielter auf eine kleinere Fläche zu konzentrieren.

Wie gesagt sind das rein subjektive Beobachtungen, ohne dass ich mich im Detail mit der Technik von Taschenlampen auskenne.
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Aus meiner Sicht spricht das nicht gerade dafür, dass beim Zoomen pauschal Licht verloren geht.
Kann man leicht testen. Leuchte in einem voll abgedunkelten Raum an die Decke und schaue auf das indirekte Licht, das in den Raum reflektiert wird. Wenn du jetzt den Zoom veränderst, also fokussierst, sollte es im Raum dunkler werden. Es kommt insgesamt weniger Licht aus der Lampe, weil im Spotmodus („throw“) zwar ein scharfer Lichtstrahl erreicht wird, aber nur aus dem kleinen Teil der Lichtleistung, der exakt von der Linse gesammelt wird. Das Licht, das von der LED zur Seite ausgestrahlt wird bleibt im Lampenkopf verloren. Ich weiß jetzt nicht, was für eine Linse deine Lampe hat (LEDLenser z.B. nutzt eine etwas ausgeklügeltere Linse) Ich vermute aber mal eine normale Asphärenlinse (Lupe). Das konvexe Linsensystem projiziert ja nur ein Abbild der Linse nach vorne, anders als ein Reflektor, der alles vorne raus reflektiert.

Weitere Nachteile von Zoom sind höheres Risiko für Undichtigkeiten. Vor allem bei billigeren Modellen wackelt der Kopf, oder der Fokus verstellt sich leicht ungewollt. Die Linsenbauweise braucht mehr Platz und Bauraum als Reflektoren.
Zoomlampen erzeugen im Spotmodus ein Donut-Hole (ein heller Ring, in der Mitte ein dunkler Fleck). Im Floodmodus ist das Licht zwar gleichmäßiger, aber oft ungleichmäßig ausgeleuchtet oder mit Farbverfälschungen am Rand. Das Lichtbild ist also nicht so sauber und wie bei Reflektorlampen mit TIR- oder OP-Reflektoren. Ein weiterer Grund für den schlechten Ruf, man findet Zoom auch meist als "Feature" bei Billigstlampen. Dort ist es für den Hersteller einfacher. Keine genaue Berechnung nötig. Einfach eine Billige LED reinklatschen, Linse davor und der Lichtprojektor ist fertig. Da muss nicht so genau gearbeitet werden. Ist einfach Billiger.

Es gibt aber natürlich Nischenanwendungen, wo Zoomlampen trotz ihrer Nachteile nützlich sein können:
Wenn z.B. eine Billiglampe für 9,99€ reicht, weil man nur eine Backup Lampe irgendwo im Schubfach haben will. Die meisten Haben ja keinen Bedarf an guten Lampen.
Beruflich bei z.B. Inspektionsarbeiten (z. B. in Rohren, auf kurze Distanz).
Fotografie oder spezielle Anwendungen, wo punktuelles Licht gebraucht wird.
Aber in den meisten Fällen – z. B. für Outdoor, EDC, Taktik – sind feste Reflektorlampen mit gutem Lichtbild, hoher Effizienz und Robustheit deutlich überlegen.

Natürlich darf dir deine Zoomlampe gefallen, Convoy hat da sicher das beste rausgeholt. Ich bin mir aber sicher, wenn Du zum Vergleich eine Lampe mit Reflektor und ansonsten vergleichbaren Daten (LED, Treiber) daneben hältst, wirst du den Unterschied sehen.
 

Ourrewaeller

Flashaholic
9 April 2021
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Odenwald
Moin @Stefan Zimmermann ,

das hat mit Taschenlampentechnik nichts zu tun, das ist Physik.

Nimm an, Du hast eine punktförmige Lichtquelle mit einem festen, gleichmäßigen Lichstrom, die mit einer Optik wie bei der Z1 (im Grunde eine Lupe) in 2m Entfernung eine runde Lichtfläche von 1m Durchmesser erzeugt. Dabei befindet sich die Lichtquelle zwischen der Linse und deren Brennpunkt. Wenn Du jetzt durch die Vergrößerung des Abstandes der Lichtquelle zur Optik erreichst, dass die Lichtfäche nur noch einen Durchmesser von z.B. 25cm hat, die gleiche Lichtmenge nun nur noch eine Fläche von 1/16 der ursprünglichen Fläche ausleuchtet, ist doch klar, dass pro cm² nun die 16-fache Lichtmenge auftrifft, die kleinere Fläche also entsprechend deutlich heller erscheinen sollte. Das ist jedoch zu simpel.

Denn auch der Abstand der Lichtquelle zur Linse ist größer geworden und damit logischerweise auch die Lichtmenge am "Eingang" der Linse. Dadurch reduziert sich auch die von der Linse abgestrahlte Lichtmenge um einen Faktor, der von der Abstandsänderung abhängt. Es mag noch weitere Faktoren geben, die die Lichtmenge am "Ausgang" der Linse verändern, z.B. ein Reflektor. In den meisten Fällen wird jedoch die kleinere Fäche pro beleuchteter Flächeneinheit immer noch merkbar heller erscheinen als die große.

Viele Grüße aus dem Odenwald
Reinhard
 
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Genießer

Moderator
Teammitglied
12 März 2019
1.622
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Bad Mergentheim
Als ich jedoch komplett gezoomt habe, war derselbe Helligkeitswert deutlich sichtbar.
Du hast hier Lichtleistung, Leuchtstärke und Beleuchtungsstärke durcheinander geworfen.
Lichtmenge ist alles Licht, das die LED erzeugt bzw. das aus der Lampe raus kommt (egal in welche Richtung). Und die Lichtmenge ist bei fokusiertem Licht deutlich geringer, typischerweise 10-50% weniger wie im defokusierten Zustand.
Leuchtstärke ist wie viel Licht in eine Richtung abgestrahlt wird, also bei stark gebündeltem Licht sehr hoch bei sehr breiter Ausleuchtung deutlich geringer.
Beleuchtungsstärke ist wie viel Licht "Ankommt", wie hell das beleuchtete Teil angeleuchtet wird.
Zu Vertiefung gäbe es hier noch deutlich mehr.

Schöne Grüße vom Genießer